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Veröffentlicht am 24.01.2022

Ein neues Leben jenseits des Ozeans

Das Leben in unseren Händen
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Inhalt übernommen:

1939:

Mit einem der letzten Schiffe gelingt Hannah und Ada Rosenbaum die Ausreise aus Deutschland nach New York. Während Hannah davon träumt, Ärztin zu werden, versucht Ada ihre Schwangerschaft ...

Inhalt übernommen:

1939:

Mit einem der letzten Schiffe gelingt Hannah und Ada Rosenbaum die Ausreise aus Deutschland nach New York. Während Hannah davon träumt, Ärztin zu werden, versucht Ada ihre Schwangerschaft zu verheimlichen. Kaum sind sie in New York angekommen, kommt Adas Tochter zur Welt – viel zu früh. Hannah kann ihre Nichte nur vor dem sicheren Tod bewahren, weil sie diese in die Obhut des berühmten Martin A. Couney übergibt, er hat es sich zur Aufgabe gemacht hat, Frühgeborene zu versorgen. Kann er den Säugling retten? Hannah bangt wochenlang um das Leben ihrer Nichte, dabei kann sie nicht umhin die Arbeit von Mister Couney zu bewundern. Als er ihr anbietet, in seiner Klinik zu arbeiten, ergreift sie die Chance – und kommt ihrem Traum Stück für Stück näher…

Meine Meinung:

Durch die bildhafte Beschreibung konnte man sich sofort in der Geschichte zurechtfinden. Die beiden Protagonistinnen Hannah und Ada könnten unterschiedlich nicht sein, Hannah resolut, zupackend sympathisch, Ada eitel,kaltherzig und nur auf sich selbst fixiert. Ich hatte lange Zeit große Probleme, Verständnis für sie aufzubringen. Das legte sich erst,als ich nach und nach mehr von ihrer Geschichte erfuhr,trotzdem blieb Hannah meine absolute Lieblingsprotagonistin.

Auf völlig unterschiedliche Weise versuchten die beiden Schwestern in dem neuen Land Fuß zu fassen, was ihnen durch tatkräftige Unterstützung von ihrer Familie und Freunden gelungen ist.

Man begleitet die Beiden über mehrere Jahre und erfährt neben ihrem Schicksal einiges über Land und Leute und die Auswirkungen der schlimmen Zeit auf ihr Leben.

Sowohl die Protagonisten als die Antagonisten waren gut skizziert und gaben der Geschichte den nötigen Rahmen.

Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und bewegt. Ich spreche eine Leseempfehlung verbunden mit fünf Sternen aus.

Veröffentlicht am 23.01.2022

Erinnerungen an die erste Liebe

Rückkehr nach Regensburg
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Richard und Dana erleben in ihrer Jugend die zarten Bande der Liebe. Leider ist das Schicksal gegen sie und sie verlieren sich für lange Zeit aus den Augen. Viele Jahre später, Richard ist seit drei Jahren ...

Richard und Dana erleben in ihrer Jugend die zarten Bande der Liebe. Leider ist das Schicksal gegen sie und sie verlieren sich für lange Zeit aus den Augen. Viele Jahre später, Richard ist seit drei Jahren Witwer, macht er zusammen mit seinem Freund Christian eine Reise in die Vergangenheit. Plötzlich trifft er Dana und alle Gefühle erwachen wieder. Wie werden sie damit umgehen.

Die zarten Gefühle der ersten Liebe und das Wiedersehen im reiferen Alter wurden vom Autor sehr gut dargestellt. Ich konnte mich sowohl in den jugendlichen Richard, als auch den gereiften Mann sehr gut hineinversetzen. Am Ende bleibt die Frage, hat die neue erwachte Liebe eine Chance?

Aufgrund des schönen Schreibstils, fiel es mir leicht, das Buch in einem Rutsch zu lesen. Es hat mich gut unterhalten.

Veröffentlicht am 21.01.2022

Freud und Leid in Vergangenheit und Gegenwart

Die Heimat des Herzens
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Inhalt übernommen:

Vereinigte Staaten, 1855. Abigail, die frühere Lady of Mahony, macht sich auf eine gefährliche Mission. Ihr Ziel ist New York – und eine wertvolle Statue, in die sie einst all ihren ...

Inhalt übernommen:

Vereinigte Staaten, 1855. Abigail, die frühere Lady of Mahony, macht sich auf eine gefährliche Mission. Ihr Ziel ist New York – und eine wertvolle Statue, in die sie einst all ihren Schmuck gießen ließ. Sie wurde der Familie gestohlen und an einen New Yorker Multimillionär veräußert. Nun will sich Abigail ihr Eigentum zurückholen. In Captain James Maroon findet sie überraschend einen Verbündeten. Aber ihre Feinde tun alles, um Abigails Vorhaben zu verhindern.
Währenddessen muss auf Hampton Hall ihr Sohn Ebenezer um sein großes Glück bangen …

Meine Meinung:

Ich habe die beiden vorhergehenden Bücher mit großer Begeisterung gelesen und dem abschließenden Band voller Spannung entgegengesehen.

Wie auch in den ersten beiden Büchern wechselt die Geschichte zwischen Vergangenheit und Gegenwart, wobei erneut die Vergangenheit den größeren Teil einnimmt.

Eine erneute Reise nach Amerika von Melody ,Dan und der kleinen Abigail,die Gespräche mit Josephine und vor allen Dingen die Lektüre von Abigails Tagebüchern bringen unglaubliche Dinge ans Tageslicht, die in der Vergangenheit dieser Familie vorgefallen sind. Die Protagonistin Abigail ist mir so fest ans Herz gewachsen, dass es mir schwerfällt,mich von dieser bewundernswerten Frau zu verabschieden.Auch die anderen Personen waren gut beschrieben und hatten ihren mehr oder weniger großen Anteil an der Geschichte. Besonders erwähnenswert fand ich in Bd. 3 den äußerst sympathischen Captain Maroon.

Das Ende war einerseits persönlich andererseits etwas traurig, aber es war stimmig.

Obwohl ich allen Leser*innen empfehlen kann die komplette Reihe zu lesen, ist es auch für Neueinsteiger möglich der Geschichte zu folgen,dank der immer wieder an den passenden Stellen eingeschobenen Rückblicke.

Ich spreche eine Leseempfehlung verbunden mit fünf Sternen aus und bin schon gespannt auf das nächste Werk der Autorin.

Veröffentlicht am 15.01.2022

Tödliche Intrigen rund um einen Brückenbau

Die Brücke der Ewigkeit
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Der Autor lässt seine Geschichte kurz vor dem Ende beginnen, um dann einen Sprung in die Vergangenheit zu machen.
Durch ein schweres Unwetter stürzt die Brücke, welche die Moldau bei Prag überspannt, ...

Der Autor lässt seine Geschichte kurz vor dem Ende beginnen, um dann einen Sprung in die Vergangenheit zu machen.
Durch ein schweres Unwetter stürzt die Brücke, welche die Moldau bei Prag überspannt, ein und Jan und seine Mutter geraten in tödliche Gefahr. Voller Panik verspricht der kleine Junge Gott, wenn er ihn und seine Mutter rettet, so wolle er ihm an gleicher Stelle eine neue Brücke errichten.
Maria Magdalena hat schon als Kind ihre Mutter durch die Pest verloren und wurde von ihrem Vater getrennt. Sie ist ein schutzloses Wesen und dadurch vielen Gefahren ausgesetzt.
Rudolph Straßburger hat den Plan, ebenfalls eine steinerne Brücke zu errichten und nimmt an einer Ausschreibung teil. Jan Otlin gewinnt das Vertrauen des Kaisers und erhält den Zuschlag für den Brückenbau. Von nun an ist sein Widersacher von Neid zerfressen und lässt keine Gelegenheit aus, Jan zu vernichten.

Der flüssige Schreibstil, sowie die genaue bildhafte Beschreibung der behandelten Personen, ließen mich sofort in die frühe Vergangenheit eintauchen.
Geschickt vermischt der Autor Fiktion und Realität und bringt dem Leser dabei den geschichtlichen Hintergrund, das Leben der Menschen in der damaligen Zeit, sowie viel Wissenswertes über das Bauhandwerk näher.Durch geschickt gesponnene Intrigen, in welche viele äußerst interessante Persönlichkeiten verwickelt waren,wird der Spannungsbogen von Anfang bis Ende ziemlich hoch gehalten.
Zu Beginn haben mich die ständigen Zeitwechsel etwas irritiert, nach einiger Zeit kam ich jedoch damit ganz gut zurecht.
Zum besseren Verständnis gab es zu Beginn ein Namensregister und am Ende ein Glossar, was einige, heute nicht mehr geläufige Begriffe, erklärte.

Fazit:

Ich habe die Reise in die Vergangenheit sehr genossen und kann das Buch mit gutem Gewissen empfehlen.

Veröffentlicht am 12.01.2022

Der Tod kam beim Marathon

Acqua Mortale
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Inhalt übernommen:

Tod eines Reisbauern! Simon Strasser stößt in seinem 3. Fall auf skrupellose Verbrecherkreise – und bringt sich selbst in Lebensgefahr“

Während des jährlichen Halbmarathons am Lago ...

Inhalt übernommen:

Tod eines Reisbauern! Simon Strasser stößt in seinem 3. Fall auf skrupellose Verbrecherkreise – und bringt sich selbst in Lebensgefahr“

Während des jährlichen Halbmarathons am Lago d’Orta bricht der Reisunternehmer Franco Borletti plötzlich tot zusammen. Vergiftet. Mit einem Unkrautvernichtungsmittel, das für einen Skandal in seiner eigenen Firma gesorgt hatte. In dem von ihm produzierten Reis konnten schädliche Rückstände des Mittels nachgewiesen werden. Auch wenn die Liste von Borlettis Feinden lang ist: Wer würde so weit gehen, ihn zu töten? Die militanten Umweltaktivisten? Seine vermeintlich abgebrühte Frau, die mehr Interesse an der Pferdezucht zeigt als an ihrem untreuen Ehemann?

Eigentlich hat sich Simon Strasser auf die Ostertage mit seiner Freundin Luisa gefreut. Doch die Architektin musste wegen eines Bauprojekts kurzfristig absagen. Da kommt ihm die Bitte der aparten Kommissarin Carla Moretti, ihm bei ihrem neuesten Fall zu helfen, gerade recht. Simon ahnt nicht, in welche Gefahr er sich damit bringt …

Meine Meinung:

Auch der dritte Fall um den sympathischen Journalisten Simon Strasser und die Kommissarin Carla Moretti verläuft nach dem gleichen Muster.

Die Geschichte wechselt zwischen traumhaften Landschaftsbeschreibungen ,gutem Essen und Trinken ein bisschen Liebelei ,aber auch viel Spannung.

Gleich zu Beginn gibt es die erste Leiche,was sich ziemlich schnell als Mord entpuppt.Da der ermordete Reisbauer kein unbeschriebenes Blatt zu sein scheint, gibt es einige Verdächtige.Geschickt werden falsche Fährten gelegt, die mich beim Lesen zum Miträtseln brachten.Als bald darauf eine zweite Leiche auftaucht, spitzt sich die Sache zu und für Simon gibt es einige brenzlige Situationen.Bei der Aufklärung hatte „Kommissar Zufall“ auch seine Finger im Spiel.

Neben dem Kriminalfall bleibt genügend Raum für italienisches Flair und etwas Amore ,was mir gut gefallen hat.Ich freue mich schon auf weitere Fälle mit den sympathischen Protagonisten.