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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.11.2021

Eine herzerwärmende Geschichte

Weil wir Schwestern sind
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Inhalt:
Die vier Schwestern Katharina, Eva, Judith und Miriam könnten unterschiedlicher nicht sein. Allesamt haben einen anderen Lebensstil. Sie haben keine Gemeinsamkeiten und haben sich auch nicht viel ...

Inhalt:
Die vier Schwestern Katharina, Eva, Judith und Miriam könnten unterschiedlicher nicht sein. Allesamt haben einen anderen Lebensstil. Sie haben keine Gemeinsamkeiten und haben sich auch nicht viel zu erzählen. Jede versucht, so gut es geht, sich im Leben zu behaupten. Was sie allerdings gemeinsam haben, ist das ihre Mutter Hannah sie vor fast 30 Jahren verlassen hat. Als plötzlich, nach so vielen Jahren, ein Lebenszeichen von Hannah eintrudelt, kommen vergessene Wunden zutage.

Mein Leseeindruck:
Das war mein erstes Buch von der lieben Lucy Astner, aber bestimmt nicht mein letztes. Die Geschichte lässt sich leicht und locker lesen. Obwohl der Roman viele ernste Themen beinhaltet, sind viele Situationen und Szenen sehr humorvoll geschrieben. Ich habe mich oft köstlich amüsiert und musste oft schmunzeln. Kapitelweise kommt jede Schwester zu Wort. Seite für Seite hat sich tatsächlich jede Schwester in mein Herz geschlichen. Dank der Erzählweise konnte ich mich hervorragend in ihre Gedanken, Gefühle und Lebenssituationen hineinversetzen. Eine Katastrophe jagt die nächste Katastrophe, doch dadurch finden die Frauen allmählich wieder einen Zugang zueinander. Die fast 500 Seiten fliegen nur so dahin. Mich hat die Familiengeschichte sehr berührt, begeistert, aber auch erheitert.
Fazit:
5/5 ⭐⭐⭐⭐⭐
Ein kurzweiliges absolutes Wohlfühlbuch, trotz ernster Themen wie Einsamkeit, Verlust, Trauer.

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Veröffentlicht am 08.11.2021

Emotionale und spannende Familiengeschichte

Die Magnolienfrauen
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Inhalt:
Die 32-jährige Felicia, genannt Fee erbt nach dem Tod ihrer Großmutter Violetta die Hälfte einer Villa in Tessin. Der Tod ihrer Oma und ein Überfall vor 8 Jahren, wo ihre beste Freundin getötet ...

Inhalt:
Die 32-jährige Felicia, genannt Fee erbt nach dem Tod ihrer Großmutter Violetta die Hälfte einer Villa in Tessin. Der Tod ihrer Oma und ein Überfall vor 8 Jahren, wo ihre beste Freundin getötet wurde, lassen ihre Angstzustände wieder stärker werden. Ihr Verlobter, der nur seine politische Karriere im Kopf hat, ist ihr keine große Hilfe und Stütze. Kurzentschlossen reist sie nach Brissago, um ihr Erbe zu regeln. Sie betritt zum ersten Mal die Villa, die Magnolienvilla wo einst ihre Oma Violetta aufgewachsen ist. Überraschend findet sie, im Nachlass, einen ungeöffneten Brief ihrer Urgroßmutter Alice. Fee taucht tief in die Vergangenheit ihrer Großmutter ein und stößt auf ein altes Familiengeheimnis.

Mein Leseeindruck:
WOW ❤️ Was für eine emotionale, tolle und spannende Familiengeschichte mit einem zauberschönen Cover. Gleich am Anfang des Buches gibt es eine Personenübersicht, diese fand ich sehr hilfreich. Der flüssige und angenehme Schreibstil der lieben @christine_jaeggi hat mich sofort in die Handlung abtauchen lassen und gefangen genommen. Ich hatte von Anfang bis zum Ende einen wunderbaren Lesefluss. Der Spannungsbogen wird gleich zu Beginn aufgebaut und endet erst auf der letzten Seite. In zwei Erzählsträngen lesen wir abwechselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit. Die Magnolienvilla im malerischen Tessin ist ein so wundervoller gewählter Schauplatz, ich war hin und weg und hatte wunderschöne Bilder im Kopf. Die Geschichte wird mit viel Liebe zum Detail lebendig. Die Autorin hat es geschafft, mich in die Tiefen ihrer Buchfiguren blicken zu lassen. Alle Charaktere sind feinfühlig ausgearbeitet und sehr authentisch dargestellt. Tief berührt und gefesselt haben mich die Ereignisse. Sehr gekonnt verwebt die Autorin die Handlungsstränge voller Hochspannung zu einem grandiosen Gesamtbild.
Fazit:
Ein Lesegenuss auf ganz hohem Niveau. Eine große Leseempfehlung von Herzen ❤
Verdiente 5/5 🌟 🌟 🌟 🌟 🌟

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Veröffentlicht am 08.11.2021

Das Böse lauert überall

Böse
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Inhalt:
Katharina Bosch zieht mit ihrer siebzehnjährigen Tochter Fenja nach Hussfeld. Die möchte nach ihrer Scheidung einen Neuanfang wagen und hofft in dem kleinen friedlichen Dorf, mit gerade einmal ...

Inhalt:
Katharina Bosch zieht mit ihrer siebzehnjährigen Tochter Fenja nach Hussfeld. Die möchte nach ihrer Scheidung einen Neuanfang wagen und hofft in dem kleinen friedlichen Dorf, mit gerade einmal zweitausend Einwohnern, ein neues Heim zu schaffen. Hier gibt es niemanden, der sich nicht an Regeln hält. Alles wirkt sehr idyllisch, harmonisch und friedlich. Das BÖSE wird in Hussfeld nicht geduldet. Nach einem Discothekenbesuch verschwindet die hübsche Fenja spurlos. Jeder denkt sie ist mit ihrem Freund durchgebrannt. Für Katharina beginnt eine verzweifelte Suche und ein schrecklicher Albtraum. Die Polizei und auch die Bewohner von Hussfeld sind keine große Hilfe.

Mein Leseeindruck:
Leider konnte Jonas Wagner mich mit seinem Thriller nicht ganz überzeugen. Die Story ist aus mehreren Perspektiven geschrieben, was ich persönlich sehr liebe und auch hier hat es mir sehr gut gefallen. Der Einstieg fiel mir unheimlich leicht. Dank dem angenehmen Schreibstil, liest das Buch sich sehr flüssig. Auf den ersten 100 Seiten lernt man Katharina und Fenja kennen und einige Dorfbewohner. Der kleine Ort und dessen Einwohner werden authentisch dargestellt. Alles wirkt sehr ruhig, friedlich und nett. Nachdem Fenja spurlos verschwindet, beginnt ein wahrer
Albtraum für Katharina. Leider war mir relativ früh klar, wer der Täter ist. Gerne hätte ich mir am Ende eine Überraschung gewünscht. Trotzdem war die düstere Atmosphäre gut dargestellt und das Buch hat mich stellenweise sehr gefesselt und gepackt. Das Ende hat mich mit vielen Fragen zurückgelassen. Ich hätte mir Hintergründe zum Motiv gewünscht
Fazit:
Eine tolle Grundidee mit einem guten Ansatz, aber leider zu konstruiert.
3/5 ⭐⭐⭐

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Veröffentlicht am 04.11.2021

Facettenreiches Berlin

Berlin Friedrichstraße: Novembersturm
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Inhalt:
Robert, Ilse, Johannes und Luise wachsen gemeinsam in einem Vorderhaus am Stuttgarter Platz in Berlin Charlottenburg auf. Aber auch Ella aus dem Hinterhaus ist ständig mit dabei. Luise und Johannes ...

Inhalt:
Robert, Ilse, Johannes und Luise wachsen gemeinsam in einem Vorderhaus am Stuttgarter Platz in Berlin Charlottenburg auf. Aber auch Ella aus dem Hinterhaus ist ständig mit dabei. Luise und Johannes verlieben und verloben sich heimlich. Kurze Zeit später werden Johannes und Robert in den Krieg eingezogen. Robert kommt vermeintlich unversehrt aus dem Krieg zurück. 1920 erhält er, als junger Architekt, die Chance am Neubau der Planung des Bahnhofs Friedrichstraße mitzuarbeiten. Johannes gilt seit dem Krieg als verschollen. Luise findet Trost bei Robert und verlobt sich mit ihm. Ausgerechnet am Tag ihrer Hochzeit, kehrt Johannes kriegsversehrt zurück....

Mein Leseeindruck:
Die Geschichte hat mich positiv überrascht. Der flüssige und fesselnde Schreibstil der lieben Ulrike Schweikert konnte mich ab der ersten Seite an begeistert. Anfangs lernen wir die Protagonisten kennen. Sie sind lebendig, facettenreich mit Ecken und Kanten. Besonders gut gefallen hat mir die Darstellung, der Rolle der Frau, in dieser Zeit. Luise, Ilse und auch Ella versuchen aus der traditionellen Frauenrolle auszubrechen. Die zwischenmenschlichen Beziehungen nehmen viel Raum ein.
Die Autorin schildert die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen sehr detailliert und sehr spannend. Sie beschreibt die Sonnenseiten, aber auch die Schattenseiten von Berlin. Sehr Atmosphärisch lesen wir vom Jahrhundertbauwerk "Bahnhof Friedrichstraße". Frau Schweikert ist es gelungen die historischen Ereignisse gekonnt mit der Geschichte zu verflechten.
Fazit:
Berlin nach dem 1. Weltkrieg im großen Wandel. Spannend und fesselnd.
4,5/5 ⭐

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Veröffentlicht am 01.11.2021

Spannend und Rasant

GEGENLICHT
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Inhalt:
Kaum ist ein wenig Normalität und Stabilität im Leben von David Bronski eingekehrt, gerät er bereits in ein neues, gefährliches Abenteuer. Der Pressefotograf Bronski und seine Kollegin Svenja Spielmann ...

Inhalt:
Kaum ist ein wenig Normalität und Stabilität im Leben von David Bronski eingekehrt, gerät er bereits in ein neues, gefährliches Abenteuer. Der Pressefotograf Bronski und seine Kollegin Svenja Spielmann werden auf einen spektakulären Fall aufmerksam gemacht. Wie aus dem Nichts, fällt ein Mann vom Himmel. Ein blinder Passagier, der dich in dem Frachtraum eines Flugzeuges versteckt hat und dann im Garten einer hübschen Jugendstilvilla brutal aufschlägt. Bronski und Spielmann fangen an zu recherchieren und begeben sich auf gefährliches Terrain.

Mein Leseeindruck:
Bernhard Aichner Schreibstil liebt man, oder man liebt ihn nicht. Ich gehöre zum Team liebe! Ich mag seinen außergewöhnlichen Stil. Kurze prägnante, aber bedeutungsvolle Sätze. Trotz seiner knappen und wenigen Worte schafft Aichner es, dass ein wahres Kopfkino entsteht. Er lässt seine Protagonisten in der Geschichte leben. Die Einblicke in das Privatleben und dessen Weiterentwicklung von David und Svenja haben mir gut gefallen. Von der ersten Seite an herrscht Hochspannung, es folgen so einige unerwartete Wendungen und wird dadurch nicht langweilig. Man liest über menschliche abartige Abgründe, die mir mein Blut in den Adern gefrieren lassen. Ein genialer durchdachter Krimi mit einem gelungenen Showdown. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Bronski 😊
Fazit:
Abartige Abgründe und ein geniales Ermittlerteam.
4/5 ⭐⭐⭐⭐

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