Solides Buch
A Rebel's KissDas Buch ist in der dritten Person geschrieben. Das hatte ich bisher bei noch keinem Buch und ich habe schon einige gelesen.
Aber leider konnte es mich nicht wirklich packen. Denn es war mir persönlich ...
Das Buch ist in der dritten Person geschrieben. Das hatte ich bisher bei noch keinem Buch und ich habe schon einige gelesen.
Aber leider konnte es mich nicht wirklich packen. Denn es war mir persönlich zu unpersönlich. Da es schon ziemlich hin und her schwankte in einem Kapitel, war es für mich zu viel. Ich konnte mich nicht wirklich auf eine Person konzentrieren, sondern hatte immer gleich mehrere im Kopf.
Ansonstne hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. Es war bildlich und auch gefühlvoll geschrieben, aber hier hat mir das gewisse Extra gefehlt. Ich war dabei, aber konnte nicht richtig mitfühlen und ja auch mitweinen. Es war immer so das etwas gefehlt hat. Was auch daran lag, dass die Personen nicht wirklich greifbar für mich waren, sondern eher ja oberflächlich behandelt wurden.
Die Handlung an sich hatte eine Tiefe und auch ein wichtiges Thema, aber auch hier kam es nicht ganz so rüber. Ja, die Trauer war spürbar, dasss will ich gar nicht sagen, aber das gewisse hat wieder gefehlt um komplett in der Story zu sein.
Bei den Charakteren habe ich die Bindung auch nicht wirklich spüren können, was aber auch daran lag das vor allem das Luna mir leicht arrogant vor kam und leider auch eher an sich gedacht hat und weniger an Sam, wie es ihm den gehen könnte. Dadurch hat sich das Buch auch leicht gezogen, weil ich mir immer wieder dachte, wieso denkst du wieder an dich.
Dadurch waren die beiden weniger ein Team, sondern eher getrennt, aber doch verbunden. Was ich sehr schade fand.
Insgesamt war es ein solides Buch, aber mit einigen Punkten die das Lesen schwerer gemacht haben.