Berührend und atmosphärisch: Spurensuche auf Gotland
Die verborgene ErinnerungMichaela Abresch erzählt in „Die verborgene Erinnerung“ eine leise, berührende Geschichte über Herkunft, Familie und innere Sehnsucht. Zwei Frauen – Mella in Köln, Siri auf Gotland – spüren unabhängig ...
Michaela Abresch erzählt in „Die verborgene Erinnerung“ eine leise, berührende Geschichte über Herkunft, Familie und innere Sehnsucht. Zwei Frauen – Mella in Köln, Siri auf Gotland – spüren unabhängig voneinander einem alten Geheimnis nach, das ihre Leben auf unerwartete Weise verbindet.
Der Roman entfaltet sich ruhig, aber nie langatmig. Besonders schön sind die Briefe aus der Vergangenheit, die der Geschichte Tiefe und Spannung geben. Abreschs Schreibstil ist flüssig und einfühlsam – man fühlt sofort mit den Figuren mit.
Ein Highlight ist die Beschreibung Gotlands: atmosphärisch, bildhaft, fast poetisch. Man möchte beim Lesen sofort dorthin reisen. Auch das Cover passt perfekt zur Stimmung des Buchs.
Für mich ist dieser Roman ein echtes Herzensbuch voller Emotion, aber ohne Kitsch. Wer ruhige, stimmungsvolle Geschichten mit authentischen Charakteren liebt, wird hier ganz sicher fündig.