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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.08.2021

Kompakter Ratgeber für viele Lebenslagen

Ich hätte da was für Sie
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In ihrem Buch "Ich hätte da was für Sie" gibt die Medizinjournalistin praktische Tipps zu verschiedenen Alltagssituationen und körperlichen Beschwerden. Die kompakte Größe, das stabile Hardcover und der ...

In ihrem Buch "Ich hätte da was für Sie" gibt die Medizinjournalistin praktische Tipps zu verschiedenen Alltagssituationen und körperlichen Beschwerden. Die kompakte Größe, das stabile Hardcover und der bekannte Gräfe und Unzer Verlag lassen das Buch auch für unterwegs als einen hochwertigen Begleiter erscheinen. Kurze Absätze und anschauliche Illustrationen sorgen für ein angenehmes Lesen. Besonders gut gefällt mir, dass alle Tipps von der Autorin selbst erprobt sind und man somit das Gefühl bekommt, von einer guten Freundin einen hilfreichen Ratschlag zu erhalten. Das Cover wirkt modern und ansprechend. Ich empfehle das Buch jedem, der auf der Suche ist nach einem Ratgeber ohne ein spezielles Thema. Beim Durchstöbern erhält man viele interessante Fakten und Kniffe zu verschiedenen Lebenslagen, die man bei Gelegenheit sowohl selbst anwenden als auch an andere weitergeben kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 31.07.2021

Leichte Sommerlektüre

Die Frau im Park
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Das Cover des Buches lässt es schon erahnen: hier erwartet den Leser eine luftig leichte Sommerlektüre, mit einem angenehmen Schreibstil und authentischen Charakteren. Wahrscheinlich lässt sich das Buch ...

Das Cover des Buches lässt es schon erahnen: hier erwartet den Leser eine luftig leichte Sommerlektüre, mit einem angenehmen Schreibstil und authentischen Charakteren. Wahrscheinlich lässt sich das Buch auch in jeder Jahreszeit lesen - nur befinde ich mich gerade im Sommerurlaub und habe es hier verschlungen. Eva Rosenberg ist eine tolle Frau. Sie gibt ihre anlaufende Schauspielkarriere auf, um voll und ganz für ihre nun im Rollstuhl sitzende Tochter Alisa da zu sein. Darunter leidet auch die Ehe zu Mann Johannes, die beiden entfernen sich immer weiter voneinander und leben nur noch nebenher. Der schöne Unbekannte aus dem Park scheint da eine nette Ablenkung zu sein…
Ein toller Roman über Gefühle, Familienzusammenhalt und Freundschaft. Auch wenn die Hauptfiguren sich im mittleren Alter (um die 50) befinden, konnte ich als 26-jährige mich gut in sie hineinversetzen und mitfiebern.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.07.2021

Ein typischer „Musso-Roman“

Eine Geschichte, die uns verbindet
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Starke Charaktere, toller Schreibstil. Das, und die verschwommene Grenze zwischen Realität und Fiktion sind Merkmale eines typischen Musso-Buches. Auch die Verbindung von New York und Paris stellt der ...

Starke Charaktere, toller Schreibstil. Das, und die verschwommene Grenze zwischen Realität und Fiktion sind Merkmale eines typischen Musso-Buches. Auch die Verbindung von New York und Paris stellt der Autor gerne in seinen Büchern her. All diese Aspekte treffen auch auf seinen Roman "Eine Geschichte, die uns verbindet" zu. Da ich bereits schon einige Bücher von Guilaume Musso gelesen habe, war ich hocherfreut bei dieser Leserunde dabei zu sein und in die Geschichte rund um Flora, Romain, Fantine und Théo einzutauchen. Mit Zeichnungen, Zitaten und Zeitungsartikeln wird das Buch aufgepeppt und auch die Sicht der verschiedenen Charaktere wird in der Ich-Form gut deutlich. Mit unerwarteten Plotttwists und Rückblenden macht der Autor die Geschichte zu einer spannenden Lektüre, die sich schnell durchlesen lässt. Seine Bücher sind für mich immer etwas Besonderes und heben sich meiner Meinung nach von vielen anderen Romanen ab. Wer keinen Abklatsch der Realität mit logischen Schlussfolgerungen braucht, dem empfehle ich dieses Buch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.05.2021

Für jedermann empfehlenswert

Jaffa Road
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Normalerweise lese ich eher selten Bücher aus dem Genre „Historisches“ und wollte mit diesem Buch etwas Neues wagen - und bin begeistert! Es handelt sich um mein erstes Buch von Daniel Speck und da ich ...

Normalerweise lese ich eher selten Bücher aus dem Genre „Historisches“ und wollte mit diesem Buch etwas Neues wagen - und bin begeistert! Es handelt sich um mein erstes Buch von Daniel Speck und da ich schon viel Positives über die Bücher des Autors gehört habe, wollte ich mir selbst ein Bild machen. Dieser neu erschiene Roman „Jaffa Road“ sollte es werden. Den ersten Teil „Piccola Sicilia“ habe ich demnach nicht gelesen und konnte mich dennoch nach einer gewissen Einlese-Zeit gut in die Geschichte einfinden. Die Hauptcharaktere Nina, Joelle und Elias sind alle authentisch und haben ihre ganz eigene Geschichte zu erzählen, die jedoch durch Moritz bzw. Maurice miteinander verkettet sind. Diese Verknüpfung ist einfach großartig erzählt und der Schreibstil des Autors hat mich wirklich leicht durch die über 600 Seiten lange Geschichte geführt. Nur ganz wenige Kapitel waren mir teils ein wenig zu langatmig geschrieben. Auch der politische Aspekt gefällt mir gut, denn so wird deutlich, dass die Judenverfolgung und auch der Konflikt zwischen Israel und Palästina damals wie heute ein wichtiges Thema ist. Ein sehr anspruchsvolles Buch, das jeder lesen sollte, der Bücher nicht nur zum reinen Vergnügen liest, sondern auch wirklich etwas über die politisch-geschichtliche Vergangenheit und Gegenwart erfahren und zum nachdenken angeregt werden möchte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.05.2021

Buddhistische Biografie

Gefangen und frei
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Dieses Buch ist eine Biografie des sich im Todestrakt befindenden Jarvis und handelt von seinem Weg in den Buddhismus. Durch eine Bekannte wird er zunächst der Mediation nahe gebracht und findet dann eine ...

Dieses Buch ist eine Biografie des sich im Todestrakt befindenden Jarvis und handelt von seinem Weg in den Buddhismus. Durch eine Bekannte wird er zunächst der Mediation nahe gebracht und findet dann eine immer nähere Verbindung zu den buddhistischen Weisheiten und Praktiken. Der Autor beschreibt diesen Weg eindringlich und ausführlich und der Leser kann einige Weisheiten mitnehmen und gegebenenfalls auch auf sein Leben übertragen. Dennoch zog sich meiner Meinung nach das Gelesene sehr und ich musste mich teilweise echt motivieren, weiter zu lesen. Es ist aber auch ein ganz anderes Genre, als ich sonst lese. Es war interessant, einen Einblick in die buddhistischen Lehren zu bekommen sowie in den Alltag und das Leben eines Gefangenen, der fast sein ganzen Leben im Todestrakt verbracht hat. Die Ambivalenz zwischen „Gefangenschaft“ und „frei sein durch Glaube“ war für mich von vornherein spannend und wird im Buch auch gut umgesetzt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere