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Veröffentlicht am 18.01.2026

war mir zu "Adult"....

Very Dangerous Things - Mord nach Plan
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„Very Dangerous Things“ ist ein Young-Adult Roman der im one-Verlag erschienen ist. Die Autorin Lauren Muñoz ist Juristin und ehemalige Lehrerin und lebt in Südkalifornien. Wenn sie nicht gerade liest ...

„Very Dangerous Things“ ist ein Young-Adult Roman der im one-Verlag erschienen ist. Die Autorin Lauren Muñoz ist Juristin und ehemalige Lehrerin und lebt in Südkalifornien. Wenn sie nicht gerade liest oder schreibt, strickt oder häkelt sie und dieses Hobby hat sie geschickt auf ihr Cover eingebracht.
Das Setting dieses Thrillers ist die „J. Everett High“ eine Schule mit besonderem Schwerpunkt. Hier werden Schüler zu herausragenden Kriminologen ausgebildet. Jedes Jahr wird dort ein Wettbewerb veranstaltet, bei dem die eifrigsten Schüler bei einem inszenierten Verbrechen ein hohes Preisgeld einstecken können. Dulce Castillo und ihre beste Freundin Emi sind ein eingefleischtes Team und wollen deshalb dieses Spiel unbedingt gewinnen., in dem sie den neuen Mitschüler Zane dazu holen. Doch dann passiert das Unfassbare - es wird eine echte Leiche gefunden! Das Ermittlertrio muss alles anwenden, was sie bisher gelernt haben, um den Mord aufzuklären….
Für junge Leser ist das Setting der Highschool gut gewählt und auch die Idee, was dort gelehrt wird etwas außergewöhnlich. Die Protagonisten waren vielseitig, dennoch hatte ich so meine Probleme mit den vielen Charakteren auf einen Nenner zu kommen. Die Idee hinter dieser jährlichen Herausforderung fand ich interessant allerdings für mich am Ende nicht stimmig. Auch der Schreibstil war mir nicht flüssig genug und ich hatte Probleme in den „Flow“ zu kommen. Die ein oder andere Entwicklung innerhalb der Freundschaften fand ich persönlich für einen Young-Adult Krimi nicht passend, vielleicht sehen dies andere Leser anders.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Sehr spannend!

Wem du traust
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Wem kannst du noch trauen, wenn deine Liebsten dich belügen? Das war der Slogan, der mich dazu brachten diesen Krimi zu lesen. Atemberaubend, spannend und großartig erzählt Petra Johann eine Geschichte ...

Wem kannst du noch trauen, wenn deine Liebsten dich belügen? Das war der Slogan, der mich dazu brachten diesen Krimi zu lesen. Atemberaubend, spannend und großartig erzählt Petra Johann eine Geschichte über die dunklen Abgründe hinter der Fassade einer glücklichen Familie.
Im Mittelpunkt stehen die beiden Freundinnen Eva und Susanne, die früher unzertrennlich waren. Mittlerweile hat jede ihre eigene Familie und Susannes Tochter Sofia passt auf den kleine Sohn von Eva aus. Dort führt sie mit ihrem Mann Daniel am Stadtrand ein perfektes Familienleben. Eines Nachts bringt Daniel die Fünfzehnjährige nach Hause, doch am nächsten Morgen ist sie spurlos verschwunden. Eine fieberhafte Suche beginnt. Als Sofias blutbefleckter Pullover gefunden wird, bricht Evas heile Welt zusammen. Ihr Mann beteuert seine Unschuld – doch kann sie seinen Worten Glauben schenken?
Petra Johann konnte mich bereits im Jahr 2021 mit „Die Frau am Strand“ mit ihrem spannungsgeladenen Schreibstil überzeugen. Auch in diesem Werk ist ihr diese Fesselung wieder absolut gelungen. Der Roman wechselt zwischen drei Erzählperspektiven, zumal auch mal eine aus der Erzählperspektive der Autorin kommt. Die beiden anderen Sichten sind die von Eva und einer „geheimnisvollen“ Unbekannten! Von Beginn rätselt man mit, wer hinter dem plötzlichen Verschwinden stecken könnte. Ich hatte auch so meine Vermutung und war mir ziemlich sicher, als plötzlich sich das Blatt wendete und völlig perplex zurück blieb. Das war eine sehr spannende Lektüre, die mit authentischen Protagonisten, einem tollen Spannungsverlauf und unerwarteten Twists überzeugen konnte. Freue mich definitiv auf weitere Titel der Autorin!

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Konnte mich nicht überzeugen!

Abgeblockt - Myron Bolitar ermittelt
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Harlan Coben ist ein bekannter Thriller-Autor und auch ich habe schon einige Werke von ihm gelesen. Der Titel „Abgeblockt“ ist allerdings mein erstes aus der Myron-Bolitar Reihe. Es handelt sich hierbei ...

Harlan Coben ist ein bekannter Thriller-Autor und auch ich habe schon einige Werke von ihm gelesen. Der Titel „Abgeblockt“ ist allerdings mein erstes aus der Myron-Bolitar Reihe. Es handelt sich hierbei bereits um den fünften Band, der meiner Meinung nach auch ohne Vorwissen gelesen werden kann.
Die Darstellung des Covers sowie der Klappentext haben mich neugierig gemacht. Die einfache Taschenbuchausgabe kommt mit knapp 380 Seiten daher und wir erleben in 37 nummerten Kapiteln die Geschichte rum um die lebende Basketball-Legende Brenda Slaughter. Da es jemand auf sie abgesehen hat benötigt sie dringend einen Beschützer. Myron Bolitar, Sportagent und erfolgreicher Privatermittler, übernimmt den Job zuerst aus beruflicher Neugier – und dann aus wachsendem privatem Interesse: Myron fühlt sich nicht nur seltsam zu Brenda hingezogen, er findet auch heraus, dass sie eine gemeinsame Vergangenheit teilen. Ausgerechnet diese Vergangenheit scheint ein düsteres Geheimnis zu bergen. Für das einige bereit sind, über Leichen zu gehen.
Harlan Coben hat eine etwas anstrengende Art zu Schreiben und der Lesefluss brauchte eine ganze Weile bis er in den Flow kam. Die Protagonisten sowie auch der Plot konnten mich leider nicht zufrieden stellen. Ich fand der Thriller hatte wenig Spannung und die Kapitel zogen sich lange hin. Fehlende Überraschungsmomente sowie der Ausgang der Geschichte sind ebenfalls Punkte, die mich zu dieser eher schwachen Bewertung von 2 Rezi-Ladybug’s brachten.
Bisher haben mich alle Werke des Autors nicht richtig überzeugen können und nun werde ich auch keines mehr lesen. Scheinbar liegt mir der Schreibstil von Harlan Coben einfach nicht.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Ein wendungsreicher Thriller

Das Internat
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Nach „Das Wochenende“ ist dieser Titel mein zweites Buch der Autorin. Und ich finde die Autorin hatte sich definitv mit diesem Werk gesteigert. Bereits das Cover mit den Untertiteln hatte meine Neugierde ...

Nach „Das Wochenende“ ist dieser Titel mein zweites Buch der Autorin. Und ich finde die Autorin hatte sich definitv mit diesem Werk gesteigert. Bereits das Cover mit den Untertiteln hatte meine Neugierde geweckt und so war klar, dass dieser Titel nicht lange im Regal auf sich warten ließ. Es geht um eine nächtliche Party in den Wäldern und einer Leiche danach im Morgengrauen. Das tote Mädchen wurde in einem weißen Kleid, einer schwarzen Vorgelmaske und verwirrenden Worten auf Armen und Beinen aufgefunden. Der Frage, ob es ein Ritualmord war oder ein Unfall einer eskalierenden Party, geht Detective Ben Chase nach. Wie sich herausstellt, war auch seine Tochter unter den Partygästen und das bringt jede Menge Gefahr auch für die Familie. Je weiter die Ermittlungen voranschreiten, desto wichtiger ist zu klären, ob sich vielleicht nicht der Täter innerhalb der Mauern der altehrwürdigen Schule befindet. Doch Niemand ist sicher, solange der Killer nicht gefasst ist….
Die Autorin konnte mit einem bildhaften und fesselnden Schreibstil überzeugen. Auch die Darstellung der Protagonisten fand ich richtig gut gelungen. Die Kapitel waren zeitlich sehr gut betitelt und man konnte dem Plot flüssig folgen. Die Spannung war von der ersten Seite an da und zog sich durch das gesamte Buch. Kapitel für Kapitel klebte ich an den Seiten und hatte somit auch dieses Werk auf seinen 460 Seiten auch innerhalb zwei Abenden gelesen. Ein atmosphärisch düster und wendungsreicher Thriller der volle Punktzahl verdient.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Gute Umsetzung!

Der Bildersammler
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Die Autorin ist mir bereits durch den Titel „Dunkeldorf“ bekannt, der im Jahr 2024 erschienen ist. Wir kennen aus diesem Band bereits die Hauptprotagonistin Tessa von Linden, jedoch ist „Der Bildersammler“ ...

Die Autorin ist mir bereits durch den Titel „Dunkeldorf“ bekannt, der im Jahr 2024 erschienen ist. Wir kennen aus diesem Band bereits die Hauptprotagonistin Tessa von Linden, jedoch ist „Der Bildersammler“ eigenständig lesbar und man braucht keine Vorkenntnisse um hier diesem Plot folgen zu können. Das Cover ist eher schlicht und einfach gehalten, passt aber gut zur Story, denn dies abgebildete Kapelle ist der Fundort eines zur Schau gestellten Leichnams. Beim Abendspaziergang macht Kunstrestauratorin Tessa diese erschreckende Entdeckung: Aufgrund ihres Fachwissens erkennt sie schnell, dass der Tote wie das Gemälde des Heiligen Sebastian dargestellt wurde. Der mit den Ermittlungen betraute Hauptkommissar Lennart Wiedmeyer ahnt, dass dieser Fall anders ist als alles, was er bisher erlebt hat – und dass er eine Expertin an seiner Seite braucht. Gemeinsam mit Tessa versucht er herauszufinden, welches Gemälde der mörderischen Inszenierung Pate gestanden hat. Während die beiden, ausgehend von der Identität des Toten, Puzzlestück für Puzzlestück zusammensetzen, sucht sich der Täter bereits sein nächstes Opfer. Denn sein Meisterwerk ist noch lange nicht vollendet ...
Die Autorin hat einen leicht lesbaren und fesselnden Schreibstil, der hin und wieder mit überraschenden Wendungen bestückt ist. Die Spannung wird im Laufe der Geschichte gesteigert und am Ende mit einem dramatischen Höhepunkt gekrönt. Aufgrund der Erzählform aus Tessas Perspektive konnte ich eine gute Bindung zur Protagonistin aufbauen und verfolgte gespannt ihrem Fachwissen. Die eingeschobenen Rückblicke geben dem Leser bereits ein Vorwissen, welches dennoch nicht zu viel verrät. Ich fand die Idee und die Umsetzung deshalb gelungen und wurde vom „Bildersammler“ auch gut unterhalten.

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