Laura Kneidl - Verliere mich. Nicht
Verliere mich. Nicht.--- Diese Rezension kann Spuren von Spoilern enthalten ---
Ich habe mich wirklich auf den zweiten und abschließenden Teil der Reihe gefreut, da ich des Öfteren gehört hatte, der solle etwas besser sein ...
--- Diese Rezension kann Spuren von Spoilern enthalten ---
Ich habe mich wirklich auf den zweiten und abschließenden Teil der Reihe gefreut, da ich des Öfteren gehört hatte, der solle etwas besser sein als der erste Teil. Ich persönlich kann dem nicht zustimmen und muss gestehen, dass ich das Buch des Öfteren am liebsten abgebrochen hätte. Ich habe aber weiter gelesen, weil ich die meisten Charaktere sehr mochte, die Geschichte hin und wieder echt gute Ansätze durchblicken lies, die dann leider nicht weiter verfolgt wurden und ich wissen wollte was mit der Person geschieht, die für Sages Angststörung verantwortlich ist.
Erst einmal möchte ich sagen, das es mich tierisch genervt hat, dass Sage und Luca sich ständig unbeabsichtigt irgendwo berührt haben und sie sich andauernd schmachtende Starrduelle geliefert haben. Das hat so viel kaputt gemacht.
Im ersten Teil wurde eine "Vielleicht-Verliebtheit" von Gavin zu April angedeutet, was hier überhaupt nicht mehr vorkam, ebenso wenig die "Beziehung" von April und Cameron oder Aaron und Connor fanden mit keinem Wort mehr Erwähnung, denn ständig wurde sich angestarrt, mal böse, mal hitzig. Genauso ihre Angststörung fand nur noch am Rande statt, da immer wenn es mal interessant wurde, wurde sich wieder zufällig berührt oder angeguckt.
Habe ich am Ende des ersten Buches das "Ende" noch irgendwo nachvollziehen können, fand ich es hier nur noch affig. Sage hat sich an diesen Gedanken so krampfhaft festgehalten, fürchterlich.
Und wie diese ganze "Sache" schlussendlich aufgelöst wurde, war ein wenig einfach. Da hätte ich mir mehr erwartet.
Ich habe schon beim ersten Buch den Hype nicht ganz nachvollziehen können, aber beim zweiten bin ich geradezu erstaunt.