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Lenas_Buecher

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.04.2026

Ein magisches Jugendbuch mit Message!

Das Internat für magische Talente. Unruhestifter willkommen! (Band 1)
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Von diesem Buch hatte ich noch nichts gehört aber der Klappentext klang gut. Das Cover passt ebenfalls gut zur Geschichte, man sieht direkt dass es ein vielseitiges Magiesystem gibt und so jeder seine ...

Von diesem Buch hatte ich noch nichts gehört aber der Klappentext klang gut. Das Cover passt ebenfalls gut zur Geschichte, man sieht direkt dass es ein vielseitiges Magiesystem gibt und so jeder seine eigenen Kräfte hat, die es zu erlernen und vor allem Kontrollieren gilt. Hier liegt auch der Schwerpunkt von Vins (Lavinias) Problem. Sie fällt überall durch ihr "Unruhestiften" auf - in der Story wurde aber schnell klar dass es hier an ganz anderen Problemen lag, als dass sie es absichtlich tat. Mir tat sie anfangs vor allem leid - recht allein und ohne fürsorgliche Eltern von Schule zu Schule geschickt, landet sie an der "Last Hope" unter vermeindlichen Unruhestiftern.
Schnell wird klar welche wichtigen Messages hier transportiert werden, teilweise konnten nicht alle so tief von Kindern verstanden werden hatte ich den Eindruck, ich mochte dennoch wie gut es in einem Jugendbuch untergebracht war. Vor allem wie eng das System war und dass es für manche Persönlichkeiten einfach einen anderen Blick und mehr individuelle Zuwendung bedarf, fand ich auch auf das eigene bekannte Schulsystem übertragbar.
Es war schön zu lesen, wie Vin mit wachsender Zuversicht ihre Ängste überwinden konnte und "ankommen" Vor allem der Found -family-effekt hat mich berührt. Inhaltlich gibt es auch spannende Dinge herauszufinden für die neuen Freunde, die ich hier nicht Spoilern möchte.

Alles in allem hat es uns, die gern magische Geschichten für Kinder lesen gefallen, sowohl den Erwachsenen, als auch den Kindern und ich würde es weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Leider enttäuschend...

Royal Clair Club 1: Her First Hunt
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Mit dieser Rezension habe ich mir lange Zeit gelassen, da sie mir echt schwer fällt.

Ich wollte das Buch echt mögen, da ich die Autorin mag, aber es kam mir am Ende eher wie ein Gesellschaftliches Experiment ...

Mit dieser Rezension habe ich mir lange Zeit gelassen, da sie mir echt schwer fällt.

Ich wollte das Buch echt mögen, da ich die Autorin mag, aber es kam mir am Ende eher wie ein Gesellschaftliches Experiment vor. Wahnsinn was in Außengestaltung und Extras sowie Werbung für dieses Buch investiert wurde - hier übertrifft es wirklich alle Träume, nur der Inhalt kann da leider gar nicht mithalten mit der Verpackung...

Beworben wird es als Dark Romanatsy und da ich sowohl Fantasy, Romantasy als auch Dark Fantasy und Dark Romance oft lese war ich super neugierig, es hat aber so gar nicht dem Genre gerecht werden können. Auf fast 700 Seiten sucht man sehr lange Zeit überhaupt nach dem Fantasy-Anteil und erhält nur vage Andeutungen, was ja spannend sein kann, jedoch irgendwann einfach nur nervt erst Recht, wenn bis zum Schluss nicht komplett benannt wird, welche Mythologie dahinter stecken soll. Eine Geschichte die dann benannt wurde hatte sogar unheimlich gutes Potential, welches hier aber nicht genutzt wurde. Auch der Anspruch "Dark Romantasy" also einen düsteren Part und einen Romance-Anteil zu haben, blieb für mich auf der Strecke. Abgesehen davon, dass es brutale, eher an Horror erinnernde Szenen gab und der Spice wahnsinnig übertrieben wirkte, herrschte dabei durchweg zwischen den Hauptfiguren einfach kein Konsens. Das hat für mich nichts mit "dark" zu tun sondern grenzte an Vergew***. Die dabei eingesetzten und verwendeten Objekte wirkten irgendwann einfach lächerlich und mehr wie der Versuch möglichst innovativ neue Schneidewerkzeuge in den Akt einzubauen - das war eher verstörend abschreckend als anziehend!

Was mich auch stark verwirrt hat war die häufige Erwähnung des "Stipendiums" in manchen Werbungen für das Buch - Inez finanziert sich den Platz an der Schule mit dem Erbe ihrer Großmutter, nicht gerade üblich wenn es ein Stipendium sein soll....

Der Schreibstil hat mich anfangs positiv überrascht, da es wirklich atmosphärisch geschrieben ist und der Stil anfangs echt einer Fantasy gerecht wurde und ein Unterschied zu den letzten Romance Büchern der Autorin deutlich wurde. Das ließ leider irgendwann nach und die Sprache rutschte zunehmend ins moderne und vulgäre ab. Auch sowas kann ja durchaus wirken, wie bei "Bonds of Hercules", sollte aber konsequent sein und nicht wechselhaft. Zudem waren mir die jugendlichen Ausdrucksweisen too much und auch unnatürlich - allein dass die Großmutter in ihrem Brief ständig "Sünde" und co einbaut?! Wirkte einfach nur verwirrend beim Lesen.

Was mich zusätzlich enttäuschte war die Werbung mit "Twilight für Erwachsene" und wie stark hier dann letztendlich komplette Szenen so deutlich übernommen und minimal abgewandelt wurden, das war mir zu stark am Vorbild orientiert und blieb leider nicht bei der einen "Inspiration". Wir haben hier eine komische Mischung aus "Twilight" meets "Bad Kings" mit "Gossip Girl" und Charaktere die an "Wednesday" angelehnt sind, eine für mich zu wilde Mischung die zu nah an den Originalen bleibt.

Alles in Allem bin ich leider enttäuscht und werde die Reihe auch nicht weiter lesen, ich kann das Buch auch wirklich nicht empfehlen, außer ihr wollt diese wilde Mischung unbedingt lesen und Beleidigungen sind eure Love-Language und ihr steht auf fehlenden Konsens bei Messer-Spielchen. Wer bis zur Danksagung gelesen hat, dem wird vielleicht auch klar, warum es so unpassend wirkt, da das Buch wohl ursprünglich nur als Dark Romance geplant und geschrieben war und der Fantasy-Aspekt nachträglich eingefügt wurde, was den Umfang verdoppelte, das tat dem Werk hier leider keinen Gefallen...

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Ballett Academy meets murder mystery

Pure Grace Academy (Band 1) - The Final Bow
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Nachdem ich die letzte Reihe der Autorin sehr schön fand, war ich gespannt auf eine Suspense Geschichte von ihr.

Zum Äußerlichen des Buches - das Cover ist wunderschön und passt wirklich gut zum Buch ...

Nachdem ich die letzte Reihe der Autorin sehr schön fand, war ich gespannt auf eine Suspense Geschichte von ihr.

Zum Äußerlichen des Buches - das Cover ist wunderschön und passt wirklich gut zum Buch und der Ballett-Thematik. Das hat mir sehr gefallen.

Der Schreibstil war richtig angenehm zu lesen, die Atmosphäre, der sportliche Anteil und auch die spannenden Szenen kamen alle wirkungsvoll und gut rüber für meinen Geschmack. Hier wirkte gleich der Einstieg auch deutlich anders im Vergleich zur letzten Romance-Reihe, es wurde also ein Unterschied bei der Suspense deutlich.

Das Setting an der Academy hat mir gut gefallen und wurde für mich auch eindrucksvoll beschrieben. Ich hatte ein gutes Bild von den Schauplätzen.

Das Thema Ballett habe ich noch nicht gelesen und war hier angenehm überrascht. Für mich hatte es einen passenden Anteil im Alltag der Studenten, die Ernsthaftigkeit und der Druck wurde deutlich, genauso wie die der künstlerische Part durch Auftritte.

Der (Selbst-)mordfall war spannend und warf viele Fragen auf, hier zog sich die Aufklärung wirklich gut durch die Geschichte. Die Auflösung war ein spannender Twist! Was mich hier am meisten störte war das lange ermitteln, um dann entscheidende Hinweise doch nur ganz random "hingeworfen" zu bekommen und auch wenn anfangs interessant war wen man verdächtigte wurde mir das Feld am Ende etwas sehr weit und manche Verdächtigungen wie die gegenüber Lucian waren eher verwirrend als überzeugend.

Die Charaktere hatten gute Beweggründe und eine Hintergrundgeschichte vor allem dass LUcian und Aurélie zuvor beste Freunde waren brachte mehr Rätsel mit sich, warum er sie dann scheinbar hasste. Hier fand ich die Romance an sich nicht schlecht, dass vllt schon immer Gefühle im Spiel waren, muss aber sagen der Wechsel von haters auf lovers kam viel zu plötzlich und vor allem war der Spice absolut too much für diese Geschichte. Es kam aus dem Nichts und ohne gute Erklärung, war dann viel zu lang und zu häufig. Hier hätte ich deutlich mehr Begründung und Gefühl gebraucht. Auch der damalige Abgang von Aurélie war wirklich gemein, wie sie ihren Freund hängen ließ und das wurde nicht wirklich gut verarbeitet, genauso wie der Weg von ihr vom Abstand zum Ballett dahin dass sie ihre Leidenschaft wiederentdeckt viel zu wenig beleuchtet.

Alles in allem hat es mich gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Nachhallendes Highlight!

The Night We Met
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Ich wusste dass mir ein neues Buch von Abby Jimenez gefallen wird und dass es quasi im gleichen Universum spielt wie "Say You’ll Remember Me" hat mich umso neugieriger gemacht - das es mich so umhauen ...

Ich wusste dass mir ein neues Buch von Abby Jimenez gefallen wird und dass es quasi im gleichen Universum spielt wie "Say You’ll Remember Me" hat mich umso neugieriger gemacht - das es mich so umhauen wird war mir aber nicht klar!

Fangen wir äußerlich an - es passt vom Cover zu den anderen Büchern der Autorin und was ich besonders süß fand, sind die schwarz-weiß hinterlegten Bilder am Kapitelanfang.
Das Buch erscheint erst recht umfangreich, aber man fliegt nur so durch die Seiten und völlig unerwartet hat es mich total in einen Sog geworfen - ich konnte es kaum aus der Hand legen.
Der Schreibstil ist wie von der Autorin bekannt, locker und angenehm zu lesen.

Die Charaktere waren toll ausgearbeitet und nicht nur Larissa und Chris sind mir unheimlich ans Herz gewachsen, auch die ganze Clique drum herum, unter anderem mit Xavier, den wir aus "Say You´ll remember me" kennen, war super sympathisch und passend.

Was mich am meisten umgehauen hat ist die Art der Geschichte, die einfach wieder so unfassbar gut wirklich harte gesellschaftliche Themen aufgreift - es geht hier um ernste Probleme in Amerika durch Armut, Chancenungleichheit, mangelnde Krankenversicherung und Alkoholismus spiel eine große Rolle und wie Alkohol oft verharmlost wird - und gleichzeitig wirkt die Geschichte leicht und hat sogar sehr humorvolle Stellen. Das ist einfach so so gut gemacht und ist ein Grund, warum es ein Highlight für mich war.

Der andere Grund ist die Lovestory. Eigentlich mag ich "friends to lovers" und auch "love triangle" nicht so gern als Tropes - hier? Unfassbar gut!
Die Art, wie ungeplant diese tiefe Freundschaft zwischen Larissa und Chris ganz langsam und natürlich durch so viele Gemeinsamkeiten, Wertschätzung und Unterstützung entsteht ist einfach wunderschön und es wirkte wie vorherbestimmt dass es mehr sein muss, was beide natürlich länger verdrängt haben (das konnte ich hier ausnahmsweise echt gut verstehen). Am Wichtigsten ist hier, dass es wirklich nachvollziehbare Gründe für alles gab und sei es aus der Vorgeschichte der Figuren bedingt. Auch die Gründe, warum sie durch Mike und seine Beziehung zu Larissa und seinem besten Freund Chris natürlich nicht zusammen sein können waren absolut verständlich und führten zu so einem starken yearning - ich habe es richtig gefühlt, diese Sehnsucht und diesen Drang dass die beiden zusammen GEHÖREN aber es sie quasi ihren gesamten socialen Background kosten würde.
Was noch hervorzuheben ist - diese ganze Sehnsucht kommt fast ohne spice aus! Da braucht sich keiner abgeschreckt fühlen, der solche Szenen nicht mag, lest es!

Auch das Ende, was hier bei der Konstellation natürlich wahnsinnig schwer war hat mich überzeugen können und die über allem schwebende Frage, was ist wenn du dich in deinem Leben einmal falsch entschieden hast. Das war ein großartiger read! Ich empfehle es allen. Einfach allen!

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Solider Auftakt

We Who Will Die
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Ganz unvoreingenommen, da ich noch keine Meinungen gehört hatte, bin ich an dieses Buch in einem Buddyread rangegangen.
Das Cover finde ich ansprechend, es passt schon zum Setting, dass viele römische ...

Ganz unvoreingenommen, da ich noch keine Meinungen gehört hatte, bin ich an dieses Buch in einem Buddyread rangegangen.
Das Cover finde ich ansprechend, es passt schon zum Setting, dass viele römische Einflüsse beinhaltet und zudem ist es für Fantasy mal kein Schwert ^^.
Der Einstieg erfolgt direkt bei der Protagonistin "Arvelle" (der Name hat mich anfangs etwas irritiert, da er mich an einen Buchhandel erinnert ^^), die als Auftrags-Personenschützerin im Dorn-Distrikt ihre Brüder versorgt. Man stellt schnell fest, wie hart und rau das Leben dort ist und eher ein Kampf ums Überleben. Diese raue Art zieht sich auch durchs ganze Buch, es ist durchaus brutal und es überleben auch bei weitem nicht alle Charaktere bis zum Schluss, womit sich das Buch auch etwas von der Masse abhebt für mich. Dieser Fakt ist hier aber auch durchaus passend. Was mir den Anfang erschwert hat, ist das Worldbuilding bzw die viiiiielen Begriffe, die dieses mit sich brachte. Und nicht nur für die ganzen Begriffe hätte es ein umfassendes Glossar gebraucht, auch für die Namen! Es gibt einfach unheimliche viele Charaktere, die dadurch natürlich auch nicht alle wirklich Tiefe besitzen, hier hätte ich mir oft einfach etwas weniger gewünscht. Viel war auch grundsätzlich in der Welt und dem Magiesystem vorhanden, auch hier durchaus spannend und interessant, aber oft einfach eine Spur too much und es hätte auch weniger ausgereicht - Vampire, Menschen ohne Kräfte, Menschen mit "Sygillen", magische Wesen, Zauber bzw Blutschwüre, Reisen über Ley-Linien und neben den Figuren auch viele Orte, die oft nur genannt aber nicht gezeigt wurden. Bei den Orten ist auf jeden Fall genug Spielraum für Folgebände.
Setting in diesem Band war neben dem Dorn am Anfang und in einigen Rückblenden vor allem die Arena. Denn Hauptelement des Buches sind eine Art Gladiatorenkämpfe unter anderem, um in einer "Auslese" die besten Kämpfer für den Imperator und seine Personenschützer oder auch Armee zu finden. Die Kämpfe waren brutal und spannend gestaltet, hier hatte man auch einiges mitzufiebern.
Arvelle als Charakter hat mir gut gefallen, auch wenn sie viel an der Vergangenheit hing und sich oft in ihren Gedanken wiederholte, war sie doch mutig und stark und trug die Handlung gut.
Die männlichen Protas und das angedeutete Love-Triangle haben mich dagegen etwas enttäuscht. Ich hatte schnell den Verdacht was die beiden anging, der sich auch bestätigte und alle Vermutungen und Theorien, wie das ganze ausgehen könnte, waren leider besser als das echte Ende. Hier hätte wirklich mehr passieren dürfen bzw trat ein recht spät eingeführtes Götter-Element weit in den Vordergrund was ich nicht so überzeugend fand.
Alles in allem ein solider Auftakt und durchaus ein spannendes Buch, jedoch mit weniger Romance als erwartet und anderem Ausgang als erhofft, hier setze ich sehr auf Band 2.

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