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Lenna

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.10.2024

Wie Wünsche wahr werden

Nachts werden alle Wünsche wahr
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Mit "Nacht werden alle Wünsche wahr" hat Zoë Jenny ein fabelhaftes Kinderbuch geschrieben. Sie lässt ihre Portagonisten die Riverside Kids einige spannende Abenteuer und Herausforderungen bestehen. Mir ...

Mit "Nacht werden alle Wünsche wahr" hat Zoë Jenny ein fabelhaftes Kinderbuch geschrieben. Sie lässt ihre Portagonisten die Riverside Kids einige spannende Abenteuer und Herausforderungen bestehen. Mir hat der Zusammenhalt dieser Freundesgruppe unfassbar gut gefallen. Keiner lässt den anderen im Stich und sie helfen sich gegenseitig dabei sich ihren Ängsten zu stellen.
Die ein oder andere Aktion der Kinder ist dabei nicht ganz einwandfrei, wie der 'Einbruch' in die Shopping-Mal. Zum Nachmachen sind diese Handlungen natürlich nicht geeignet.
Ansonsten ist das Buch aber an vielen Stellen ein richtiges Vorbild. Ich fand zum Beispiel den Umgang mit Mobbing richtig gut gelöst!
Ich denke, dass das Buch, trotz der genannten Kritik, sehr empfehlenswert und auch lesenswert ist. Zudem bietet es zahlreiche wunderschöne Illustrationen, die die Geschichte toll untermalen.

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Veröffentlicht am 14.10.2024

Nachhallend

Intermezzo
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Das Wort "Intermezzo" bedeutet so viel wie "(heiterer) Zwischenfall" und stammt aus dem Bereich der Musik bzw. des Theaters. Als heiter kann man die Geschichte von Sally Rooney allerdings nicht bezeichnen. ...

Das Wort "Intermezzo" bedeutet so viel wie "(heiterer) Zwischenfall" und stammt aus dem Bereich der Musik bzw. des Theaters. Als heiter kann man die Geschichte von Sally Rooney allerdings nicht bezeichnen. Erzählt wird von zwei Brüdern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der eine, Ivan, ist gerade Anfang zwanzig, ein Schachgenie, unerfahren im Leben, logisch und gerade. Der andere, Peter, Mitte dreißig, Jurist, mit beiden Beinen im Leben und trotzdem irgendwie nicht, sprunghaft und leicht verirrt. So verschieden sich diese Beschreibungen lesen, so verschieden ist auch der Erzählstil der beiden Figuren. Erzählt wird immer aus abwechselnder Perspektive, sodass man die Leben der beiden mitverfolgen kann. Immer mal wieder kreuzen sich die Wege der beiden, mal bewusst, mal zufällig und fast jedes Mal kommt es zu einem Zwischenfall, man könnte auch Intermezzo sagen. Der Titel ist also doch irgendwie Progamm, auch wenn der Tonfall nicht so heiter ausfällt.
Ich persönlich konnte die Perspektive von Ivan viel besser lesen, da er strukturierter in seinem Denken geschildert wurde. Peter war mir an vielen Stellen viel zu sprunghaft und assoziativ.
Trotz der gelegentlichen Zwischenfälle der beiden und zahlreichen Lebensentscheidungen und Krisen, hatte ich nicht den Eindruck, dass wahnsinnig viel Handlung passiert wäre. Trotzdem hat mich dieses Buch mit seinen Figuren festgehalten, umklammert und ich habe mich oft dabei erwischt, dass ich über die Figuren und ihre Entscheidungen nachgegrübelt habe. Ich vermute, dass es mich noch eine Weile begleiten und beschäftigen wird.

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Veröffentlicht am 10.10.2024

Für Bücherfans

BücherLiebe
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In "Bücherliebe" von Christine Knödler ist der Titel Programm. Das Buch dreht sich rund um das Thema Bücher und Lesen. Dabei werden nicht nur die positiven Seiten dieser wunderbaren Tätigkeit beleuchtet, ...

In "Bücherliebe" von Christine Knödler ist der Titel Programm. Das Buch dreht sich rund um das Thema Bücher und Lesen. Dabei werden nicht nur die positiven Seiten dieser wunderbaren Tätigkeit beleuchtet, sondern auch die Probleme, zum Beispiel, wenn jemand einfach nicht lesen kann. Das Buch überzeugt dabei durch eine Mischung aus Information und Unterhaltung. Es gliedert sich dabei in drei große Bereiche: Lesen, Büchermachen und Selbermachen. Es wird also nicht nur das Lesen näher betrachtet, sondern auch die Produktion und der Weg zum eigenen Schreiben. Diese Kombination fand ich unheimlich spannend und gelungen, da alle Gebiete zusammengehören. Die einzelnen, kleineren Kapitel sind sehr unterschiedlich und abwechslungsreich gestaltet, sodass sich das Buch sehr gut lesen lässt.
Toll fand ich besonders im dritten Teil die vielen Möglichkeiten zum eigenen Schreiben zu gelangen. Ich werde auf jeden Fall einige von ihnen ausprobieren. Das Buch regt also auch dazu an, selbst produktiv zu werden. Das geschieht nicht nur durch die Schreibanlässe im dritten Kapitel, sondern auch durch verschiedene MIt-mach-Seiten, die man im gesamten Buch findet.

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Veröffentlicht am 20.09.2024

Cozy

Mord in der Charing Cross Road
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Einen Kriminalroman als 'cozy' zu beschreiben und dies auch noch positiv zu meinen, mag auf den ersten Blick etwas komisch erscheinen. "Mord in der Charing Cross Road ist trotz des Mords, der passiert, ...

Einen Kriminalroman als 'cozy' zu beschreiben und dies auch noch positiv zu meinen, mag auf den ersten Blick etwas komisch erscheinen. "Mord in der Charing Cross Road ist trotz des Mords, der passiert, unheimlich entspannt und unaufgeregt. Die Ermittlungen erfolgen und Sally und Johnny, die Teil der antiquarischen Buchhandlung sind, beginnen sich in die Ermittlungen einzumischen. Der Plot ist somit ziemlich klassisch, was mir sehr gut gefallen hat. Es gab kein unnötiges Drama und ich mochte es unfassbar gerne, dass alles so geregelt war. Die Verbindung mit der antiquarischen Buchhandlung war einfach nur fantastisch und ich habe jede Seite genossen. Ich könnte mir vorstellen, dass es dem ein oder anderen vielleicht nicht spannend und actionreich genug ist, aber gerade das fand ich unheimlich angenehm. Zudem beginnt sich eine kleine Liebesgeschichte zu entspinnen und ich freue mich bereits jetzt auf den nächsten Band!
Neben dem tollen Erzählstil überzeugt das Buch zudem mit einem tollen Buchcover und einem guten Einband. Für mich war der Krimi auf jeden Fall ein perfektes cozy Buch!

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Veröffentlicht am 02.09.2024

Leider nicht überzeugend

Du kennst sie
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Auf den Thriller "Du kennst sie" von Meagan Jennett war ich von Anfang an unheimlich gespannt und neugierig. Es ist ziemlich selten, dass sich zwei Frauen in einem Katz-und-Maus-Spiel als Ermittlerin und ...

Auf den Thriller "Du kennst sie" von Meagan Jennett war ich von Anfang an unheimlich gespannt und neugierig. Es ist ziemlich selten, dass sich zwei Frauen in einem Katz-und-Maus-Spiel als Ermittlerin und Killerin gegenüberstehen. Deswegen war meine Vorfreude auf das Buch so hoch. Den Plott der Geschichte finde ich noch immer spannend, nur das Buch hat mich leider so gar nicht überzeugt.
Der Schreibstil der Autorin lag mir persönlich überhaupt nicht, vor allem in den Kapiteln, in denen aus Sophies Perspektive (der Killerin) erzählt wurde. Mir kamen ihre Schilderungen wahnsinnig wirr vor und ihren Hass auf Männer konnte ich nur bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen. Die Kapitel aus Noras Sicht (der Ermittlerin) waren etwas besser zu lesen, konnten allerdings die anderen Kapitel nicht ausgleichen. Zusätzlich hatte ich das Gefühl, dass die Handlung sich zog und keine richtige Spannung aufkam. Es tat sich irgendwie nichts und das ist bei einem Thriller wirklich schade. Das Ende des Buches hat mich dann ebenfalls nicht abgeholt.
Es ist total schade, aber dieser Thriller konnte mich wirklich so gar nicht abholen, obwohl die Ursprungsidee so verheißungsvoll war und immer noch ist.

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