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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.05.2022

Eine Liebesgeschichte

Ein unendlich kurzer Sommer
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Wenn man vor sich selbst davonläuft, wo sollte man da hingehen? So geht es Lale und sie landet auf einem alten Campingplatz an einem schönen See. Sie hilft dem alten Besitzer Gustav beim Renovieren, und ...

Wenn man vor sich selbst davonläuft, wo sollte man da hingehen? So geht es Lale und sie landet auf einem alten Campingplatz an einem schönen See. Sie hilft dem alten Besitzer Gustav beim Renovieren, und trägt jeden Tag die alte Latzhose. Doch dann kommt Christophe der die Ruhe durcheinanderbringt. Er hat dunkle Augen, ist vom anderen Ende der Welt angereist und sucht nach seinen Wurzeln. Er scheint zu spüren, was Lale fühlt. Gemeinsam erleben sie einen Sommer mit flirrender Hitze, Glitzerndem Wasser, Floßfahrten und ausgeblichenen Haaren. Ein Roman über zweite und dritte Chancen, Loslassen und einen Neubeginn.

Meine Meinung
Ich kam gut in die Geschichte rein. Auch ließ sie sich gut lesen, denn die Autorin pflegt einen unkomplizierten Schreibstil, der keine Unklarheiten im Text zuließ. Allerdings fand ich den Anfang doch, ich möchte sogar sagen, langweilig. Zunächst zog es sich in Länge und plätscherte so vor sich hin. Ab und an kam mal ein kleines bisschen Spannung auf, die aber gleich wieder verflog. Na ja, es ist eine Liebesgeschichte und trotzdem auch Liebesromane können richtig spannend sein. Dieser hier war es definitiv nicht. Erst gegen Ende, so die letzten Seiten. Aber da war es dafür zu spät. Es war eine Geschichte mit etwas Humor, etwas verliebt sein, mehr verrate ich hier nicht. Ob Christophe fand, was er suchte und wie diese Geschichte ausging, ja das muss der intere3ssierte Leser schon selbst herausfinden. Wie gesagt, hat mich diese Geschichte wahrlich nicht vom Hocker gerissen. Es ist eine Geschichte, die man so zwischendurch mal lesen kann ohne irgendeinen Anspruch. Von mir drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 13.05.2022

Wer bzw. was ist Tabby

Red Sky Burning (Bd. 2)
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Tabby ist auf der Flucht und entschlossen, das Geheimnis ihrer Herkunft zu entschlüsseln. Warum zieht das Meer sie fast schon gewaltsam an? Woher kommt dieses andere, wildere Ich, das manchmal die Kontrolle ...

Tabby ist auf der Flucht und entschlossen, das Geheimnis ihrer Herkunft zu entschlüsseln. Warum zieht das Meer sie fast schon gewaltsam an? Woher kommt dieses andere, wildere Ich, das manchmal die Kontrolle übernimmt? Und weshalb jagt „Der Kreis“ eine Gruppe von Umweltterroristen, sie so unerbittlich?
Die radikale Geheimorganisation hält nicht nur Tabby, sondern die ganze Welt mit weiteren Klima-Anschlägen in Atem: verheerende Hurrikans, brechende Staudämme und brennende Kohlekraftwerke lassen die Menschen verzweifeln. Während sich der Himmel blutrot verdunkelt, tauchen Tabby und ihre Freunde Denzi und Jago immer tiefer ein in einen gefährlichen Komplott. Nicht ahnend, welche wichtige Rolle sie dabei noch spielen werden.

Meine Meinung
Die ist der zweite Band des Klimathrillers der Autorin. Schon der erste Band hat mir sehr gut gefallen, so dass ich auch unbedingt den zweiten lesen wollte. Ich habe es nicht bereut. In der Geschichte war ich wieder schnell drinnen, konnte das Buch ohne Störung in meinem Lesefluss lesen. Denn der unkomplizierte Schreibstil ließ keine Unklarheiten im Text zu. In die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. In Tabby, die vor den Mitgliedern des Kreises flieht und den Glauben hat, dass Denzi so ist wie sie: Ein Penrose-Baby und damit alles, was damit zusammenhängt. Doch immer wieder wird sie aufgestöbert. Wie können die Mitglieder des Kreises sie immer wieder finden? Und wo ist Denzi? In diesem Buch werden einige Fragen geklärt, doch neue tauchen auch wieder auf. Von Anfang an war die Spannung in diesem Buch da. Und sie hörte auch nicht auf, nachdem ich die letzten Seiten gelesen hatte. Im Gegenteil, ich warte ungeduldig auf den letzten Teil dieser Trilogie. Erst wenn ich diesen gelesen habe, werde ich wissen, was wirklich war. So wird es auch dem geneigten Leser ergehen, wenn er dieses Buch liest. Ich kann es nur weiterempfehlen und vergebe die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 08.05.2022

Etwas enttäuschend

Affenhitze (Kluftinger-Krimis 12)
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Kommissar Kluftinger ermittelt in der Pforzener Tongrube. Die Knochen des Menschenaffen „Udo“ sorgen dort für eine Sensation. Doch dann wird der Entdecker tot aufgefunden. Kluftinger hat den Verdacht, ...

Kommissar Kluftinger ermittelt in der Pforzener Tongrube. Die Knochen des Menschenaffen „Udo“ sorgen dort für eine Sensation. Doch dann wird der Entdecker tot aufgefunden. Kluftinger hat den Verdacht, dass ein streit unter den Wissenschaftlern ein Auslöser für den Tod des Professors war. Oder war es doch eine ehemalige Geliebte, die sich rächen wollte? Und was ist mir der Sekte, und ihren Naturseminaren? Immer mehr Geheimnisse! Dabei ist das Familienlebendes Kommissars auch noch streng. Da ist Erika mit der Organisation eines Flohmarktes für einen guten Zweck und da Kluftinger nichts „opfern“ will, muss er für Ausgleich sorgen. Außerdem entdeckt Kluftinger Facebook für sich mit ungeahnten Folgen. Und die jungen Eltern Yumiko und Markus beschäftigen ein Kindermädchen, das Kluftinger gar nicht gefällt…

Meine Meinung
Auch dieser Band der Kluftinger-Reihe des Autoren-Duos ließ sich, dank des unkomplizierten Schreibstils, der keine Unklarheiten im Text zuließ, leicht und flüssig lesen. Daher störte nichts meinen Lesefluss. Allerdings hat mich das Buch doch etwas enttäuscht. Ja, Kluftinger ist manchmal etwa

Veröffentlicht am 30.04.2022

Es geht weiter

Ursula und die Farben der Hoffnung
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1911 in Potsdam: Ursula liebt die Kunst. Sie zeichnet, und alles hat für sie eine Geschichte, auch Formen und Farben. Sie lernt die Kunststudentin Vera Dehmel kennen, und taucht an ihrer Seite in die ...

1911 in Potsdam: Ursula liebt die Kunst. Sie zeichnet, und alles hat für sie eine Geschichte, auch Formen und Farben. Sie lernt die Kunststudentin Vera Dehmel kennen, und taucht an ihrer Seite in die Kunstwelt ein. Ursula lernt die Freunde und Kommilitonen Veras kennen und auch ihren Bruder Heinrich. Zwischen den beiden besteht eine besondere Verbindung, auch wenn sich Ursula Hindernisse in den Weg legen. Die Geschwister Dehmel bestärken Ursula sich an der Kunstakademie in Berlin zu bewerben, denn sie möchte Bücher gestalten und illustrieren. ‚Doch dann kommt der erste Weltkrieg und für Ursula hat das Leben die Farbe verloren. Doch es bleibt ihr immer noch die Hoffnung…

Meine Meinung
Dies ist der zweite Band aus der Reihe Eine Familie in Berlin. Zwar geht es auch hier zeitweise um die Familie Dehmel, aber ich möchte sagen doch in der Hauptsache um Ursula. Ich war schnell in der Geschichte drinnen, konnte das Buch, dank des unkomplizierten Schreibstils der Autorin, der keine Unklarheiten im Text zuließ und somit meinen Lesefluss nicht störte, sehr gut lesen. Auch waren mir die Protagonisten gleich sympathische, ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. In Ursula, die durchaus wusste, was sie wollte, nämlich in Berlin an der Kunstakademie studieren. Und Paula Dehmel, die geschiedene Frau von Richard Dehmel unterstützte sie dabei. Die war ihr eine große Hilfe, mehr dazu nicht. Das Buch war sehr interessant und spannend, und ich bin sehr gespannt, wie viele Bände es von dieser Familiensaga geben wird. Mir hat dieses Buch gut gefallen es war eine schöne Unterhaltung und ich fand es einen Tick besser als den ersten Band. Von mir bekommt es eine Leseempfehlung und gute vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 29.04.2022

Werden sie den Weg nach Hause finden?

Land of Stories: Das magische Land – Die Suche nach dem Wunschzauber
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Alex und ihr Zwillingsbruder Connor bekommen zum Geburtstag ein altes Buch von ihrer Oma geschenkt. Durch dieses Buch kommen sie in ein magisches Reich in der es Feen, böse Wolfsrudel die böse Königin ...

Alex und ihr Zwillingsbruder Connor bekommen zum Geburtstag ein altes Buch von ihrer Oma geschenkt. Durch dieses Buch kommen sie in ein magisches Reich in der es Feen, böse Wolfsrudel die böse Königin und noch mehr magische Dinge und Personen gibt. Gute und Böse. Doch so einfach, wie es scheint ist die Sache mit Gut und Böse nicht. Denn die Zwillinge geraten durch die Märchenwesen in manche verzwickte Lage und sie wollen doch nur wieder nach Hause zurück und tun alles, um den Weg zu finden. Sie erhalten ein seltsames Tagebuch – doch auf das hat es noch jemand anderes abgesehen…

Meine Meinung
Dies ist der erste Band dieses sechsbändigen Mehrteilers. Ich bin ein großer Märchenfan, mag fast alle Märchen und finde es schön, sie den Kindern vorlesen zu können. Und dieses Buch ist sehr schöne geschrieben. Man stelle sich vor, dass es die Märchenwesen wirklich gibt. Christ Colfer hat es dank seines unkomplizierten Schreibstils, der keine Unklarheiten im Text zuließ, geschafft, dass mein Lesefluss nicht gestört wurde. Ich war in der Geschichte auch gleich drinnen und konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Alex und Connor, die Zwillinge, die doch so unterschiedlich sind. Alex lernbegierig und wissensdurstig, Connor hingegen müde und verschlafen. Und doch springt er Alex hinterher, als sie im Märchenbuch verschwindet. Doch als sie sich umsehen, finden sie den Eingang nicht mehr. Wie sollen sie wieder nach Hause kommen? Wie groß wird die Sorge ihrer Mutter sein? Was die Zwillinge in diesem magischen Reich so alles erfahren, welchen Gefahren sie ausgesetzt sind, und welche Abenteuer sie erleben, ja das muss der geneigte Leser selbst lesen. Das Buch ist lesenswert für alle Leser (es ist ein Kinder-/Jugendbuch) ab etwa 10 Jahren und ich würde es nicht begrenzen. Denn ich bin erwachsen und habe meine Freue daran gehabt. Es hat mir großen Spaß gemacht, es zu lesen, denn es ha mir sehr gut gefallen, hat mich gefesselt, denn es war spannend von Anfang an und es hat mich gut unterhalten. Ein Buch für alle Kinder und alle Erwachsenen die Märchen mögen. Ich mag sie und vergebe die volle Bewertungszahl.