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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.02.2022

Würdiger Abschluss der Reihe

Bridgerton - Hochzeitsglocken für Lady Lucy
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Gregory Bridgerton glaubt, endlich die richtige Frau gefunden zu haben. Und doch ist es die falsche. Dann verliebt er sich in eine andere. Lucy Abernathy beschließt sich einzumischen und verliebt sich ...

Gregory Bridgerton glaubt, endlich die richtige Frau gefunden zu haben. Und doch ist es die falsche. Dann verliebt er sich in eine andere. Lucy Abernathy beschließt sich einzumischen und verliebt sich dabei selbst in Gregory. Doch sie ist so gut wie verlobt mit Lord Haselby. Gregory verliebt sich in Lucy. Wer wird am Ende wen heiraten und sind es die Richtigen?

Meine Meinung
Dies ist der achte und letzte Band der Bridgerton-Reihe. Bis auf einen habe sie mir alle sehr gut gefallen. So auch dieser letzte. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und es war mir auch sofort klar, dass sich Gregory in die falsche Frau verliebt hatte. Ich konnte mich gut in ihn und die anderen Protagonisten hineinversetzen. Das Buch ließ sich auch, wie die anderen, sehr gut lesen, denn keine Unklarheit im Text störte meinen Lesefluss. Der Schreibstil der Autorin war, wie immer, unkompliziert. Gregory tat mir sehr leid, doch ebenso auch diese Frau, in die er sich verliebt hatte. Denn sie liebte einen anderen. Doch dann überschlug sich alles und Gregory erkannte seinen Irrtum und tat alles, um Lucy von einer Heirat mit ihrem potenziellen Verlobten Haselby abzubringen. Zumal er von Haselby ein Geheimnis kannte. Ob und wie ihm das geglückt ist, das muss der geneigte Leser selbst lesen. Und auch wie es überhaupt so weit kam. Der von der Autorin geschriebene zweite Epilog hat mir sehr gut gefallen und mich zittern lassen. Das Buch ist spannend geschrieben. Es hat mir insgesamt sehr gut gefallen, mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Daher von mir eine Leseempfehlung und die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 24.02.2022

Absolut nicht überzeugt

The Maid
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Das Zimmermädchen Molly freut sich jeden Tag auf ihre Arbeit im altehrwürdigen Regency Grand Hotel. Sie verlässt die, von ihr geputzten, Zimmer immer in einem tadellosen Zustand. Doch eines Tages findet ...

Das Zimmermädchen Molly freut sich jeden Tag auf ihre Arbeit im altehrwürdigen Regency Grand Hotel. Sie verlässt die, von ihr geputzten, Zimmer immer in einem tadellosen Zustand. Doch eines Tages findet sie Mr. Black in seinem zerwühlten Zimmer, was sie völlig durcheinanderbringt. Und ihr Verhalten danach macht sie zur Hauptverdächtigen. Zum Glück gibt es da echte Freunde im Hotel, die ihr helfen.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich durchaus gut lesen, keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss gestört hätten. Allerdings dauerte es etwas bis ich richtig in der Geschichte angekommen war. Denn seitenweise, und das nicht nur einmal, zu erfahren, wie Molly Ihre Putzarbeit in Angriff nimmt und verrichtet, das hat mich gestört und sehr genervt. Daher bin ich auch etwas enttäuscht von diesem Buch. Das kam mir vor, als müssten Seiten gefüllt werden. Erst als die Probleme für Molly so richtig anfingen, wurde es dann auch spannend, und ich konnte mich etwas für sie erwärmen. Aber ich fand es bis dahin definitiv nicht gut. Warum Molly etwas (das ich nicht näher erläutern möchte, denn das muss der geneigte Leser selbst lesen) nicht sagte, was sie gesehen hatte, das habe ich nicht verstanden und auch erst am Ende des Buches erfahren, im Epilog. Es sah Molly mit ihrer Wahrheitsliebe gar nicht ähnlich. Ich fand es nicht gut, dass die Autorin es nicht für nötig fand, zu erwähnen, dass Molly behindert ist. (Asperger-Syndrom bzw. Autistin, wie ich von meinen Mitlesern in der Leserunde erfahren habe. Und da ich mich damit nicht auskenne, wurde das von mir nicht erkannt. Das hätte ein Vorwort der Autorin verhindern können.) Dieses Buch hat mich nicht vom Hocker gerissen und absolut nicht überzeugt. Ich möchte sagen, man kann es durchaus lesen, wenn einen die anfängliche Langgezogenheit durch diese Putz-Erklärungen nicht stört. Ich hatte aber definitiv Spannenderes erwartet, weshalb meine Erwartungen doch enttäuscht wurden. Zumal man von einem „ermittelnden Zimmermädchen“ nichts gemerkt hat. Allerdings hatte es auch paar Spritzer Humor, was es zwar etwas aufwertet aber nicht genug. Von mir leider nur drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 22.02.2022

Wer ist Gareths Vater?

Bridgerton - Mitternachtsdiamanten
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Hyacinth Bridgerton ist eine hübsche junge Frau, allerdings auch gescheit und unverblümt. Deshalb machen viele Männer einen Bogen um sei. Lady Danburys Enkel Gareth St. Clair ist ihr jedoch ebenbürtig. ...

Hyacinth Bridgerton ist eine hübsche junge Frau, allerdings auch gescheit und unverblümt. Deshalb machen viele Männer einen Bogen um sei. Lady Danburys Enkel Gareth St. Clair ist ihr jedoch ebenbürtig. Sie soll für ihn das Tagebuch seiner Großmutter übersetzen. Und eines Tages kommt es zu einem Kuss. Für Hyacinth der erste, was sie sprachlos macht. Doch sollte ihm das Tagebuch zurückgeben. Doch dann beginnt für Gareth und sie ein Abenteuer, denn die Aufzeichnungen enthalten einen Hinweis auf verstecke Diamanten, von denen die Zukunft abhängt.

Meine Meinung
Es geht langsam in die Schlussrunde, denn dies ist das siebte Buch der Bridgerton-Reihe. Es geht diesmal um die jüngste Tochter, Hyacinth, für die ihre Mutter einen Ehemann sucht. Das Buch ist wieder leicht und flüssig zu lesen, es gibt keine Unklarheiten im Text die meinen Lesefluss gestört hätten. In der Geschichte war ich schnell drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Hyacinth, die sich doch gar nicht in Gareth St. Clair verlieben will, und ihm geht es genauso. Doch dann bietet sie ihm an, das Tagebuch seiner Großmutter zu übersetzen, denn es ist auf Italienisch geschrieben und Hyacinth beherrsch die Sprache ein wenig. Dabei stößt sie auf ein Geheimnis, das sie unbedingt lüften will, und Gareth auch. Auch in diesem Buch gibt es, wie in vielen Liebesromanen, Sexszenen, die jedoch schöne geschrieben sind, und es sind auch nicht zu viele. Das hebt dieses Buch stark vom Vorgänger dem sechsten Band ab und macht es um einiges besser als diesen. Mir hat dieses Buch wieder gut gefallen, auch der zweite Epilog war sehr aufschlussreich. Es war spannend, hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Eine Leseempfehlung von mir und die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 21.02.2022

Sehr spannender zweiter Teil

Das Grand Hotel - Die mit dem Feuer spielen
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Das letzte Jahr hat Bernadette von Plesow fast zu viel abverlangt. Dabei betrafen die Schäden nicht das Hotel, sondern ihre Familie. Alexander, ihr Sohn, ist tödlich verunglückt. Da sie im Streit auseinander ...

Das letzte Jahr hat Bernadette von Plesow fast zu viel abverlangt. Dabei betrafen die Schäden nicht das Hotel, sondern ihre Familie. Alexander, ihr Sohn, ist tödlich verunglückt. Da sie im Streit auseinander gegangen sind, lastet die Trauer schwer auf ihr. Josephine, ihre Tochter unterstützt sie, denn die Hotelführung fällt ihr im Moment nicht leicht. Und dann steht jemand vor der Tür., den sie nur von einer Fotografie kennt.
Constantin, Bernadettes anderer Sohn ist Eigentümer des Hotels Astor in Berlin und er weiß, dass er die Schuld am Tod seines Bruders trägt, denn der Kopf der Frankfurter Unterwelt, wollte sich damit an ihm rächen. Doch er ist nicht bereit, das hinzunehmen. Mit einem perfiden Plan will er es den Mörder zurückzahlen, doch das Spiel ist gefährlich.

Meine Meinung
Dies ist der zweite Band um das Grandhotel und die von Plesows. Leider habe ich den ersten Band nicht gelesen, weshalb es mir auch nicht ganz leichtfiel, mich in der Geschichte zurecht zu finden, zu verstehen, was vorher passiert war. Aber als ich dann soweit war, konnte ich das Buch, dank des unkomplizierten Schreibstils der _Autorin, ohne Störung meines Leseflusses lesen. Es gab keine Unklarheiten im Text. Etwas Wichtiges wird im Prolog erklärt, etwas das Bernadettes Ehemann getan hatte, doch die Richtigstellung hätte niemandem genutzt und das damalige Tun hat niemandem geschadet. Bernadette ist mir sehr sympathisch, ihr Sohn Constantin dagegen weniger, ist er doch - nein darüber schreibe ich jetzt nichts. Nur so viel, dass er sich durch sein Tun in große Gefahr gebracht hat, in welcher er immer noch schwebt. Das Buch ist sehr schön, interessant und spannend geschrieben. Es hat mich gefesselt und ich werde sehen, ob ich dazu komme, den ersten Band noch zu lesen. Auf den dritten freue ich mich schon sehr, denn es hat mich gut unterhalten, fühlte ich doch mit Bernadette mit und am Ende tat sie mir sehr leid. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen, wie eigentlich alle Bücher der Autorin, die ich gelesen habe. Von mir verdiente volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 15.02.2022

Der bisher schlechteste Band der Bridgerton-Reihe

Bridgerton – Ein hinreißend verruchter Gentleman
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Michael Stirling ist in Francesca Bridgerton verliebt und ausgerechnet die kann er nicht haben, denn sie hat seinen Cousin John geheiratet. Dabei hätte er eine große Auswahl. Doch Michael ist ein Ehrenmann ...

Michael Stirling ist in Francesca Bridgerton verliebt und ausgerechnet die kann er nicht haben, denn sie hat seinen Cousin John geheiratet. Dabei hätte er eine große Auswahl. Doch Michael ist ein Ehrenmann und begnügt sich mit der Rolle des guten Freundes. Doch dann stirbt John nicht lange nach der Hochzeit, und doch wagt es Michael nicht, Francesca zu sagen, was er für sie fühlt. Er reist nach Indien, flüchtet regelrecht um sich abzulenken. Doch er hält es nicht aus, ohne Francesca und kehrt nach London zurück. Er kommt gerade rechtzeitig um zu erfahren, dass Francesco eine zweite Ehe eingehen möchte. Und auch er sollte endlich heiraten.


Meine Meinung
Dieses Buch ist der sechste Band der Bridgerton-Reihe. Hier geht es um Francesca, die zweitjüngste Tochter von Violet Bridgerton. Als Witwe hat sie mehr Freiheiten auf der Suche nach einem Ehemann. Denn John ist schon seit einigen Jahren tot und Francesca wünscht sich ein Kind, das ihr, wie alle, die die Reihe kennen, wissen, versagt geblieben ist. Denn Johns Kind kam nach seinem Tod als Totgeburt auf die Welt. Für mich war dieses Buch das absolut schlechteste der Reihe. In etwa der Hälfte des Buches geht es ausschließlich um Sex. Und das ist mir definitiv zu viel. Ich habe nichts gegen ein paar Sexszenen in den Büchern, wenn sie schöne geschrieben sind. Aber hier stießen sie mir übel auf. Außerdem bin ich der Meinung, dass niemand sie so verhält, wie die beiden Liebenden, sich verhalten haben. Ich frage mich wie doof muss man sein, um auf einen Verstorbenen Rücksicht zu nehmen. Dass es am Ende doch noch ein Happyend gab, hat es nicht herausgerissen. Am besten hat mir in diesem Buch noch der zweite Epilog gefallen, obwohl es auch da wieder eine Sexszene gab. Allerdings war die nicht ganz so ausführlich. Auch konnte ich mich in die Protagonisten nicht wirklich hineinversetzen, bin ganz einfach nicht mit ihnen warm geworden. Das Buch war nicht ganz schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Daher gebe ich eine Leseempfehlung an alle, die die Bridgerton-Reihe durchgehend lesen möchten, und dazu gehört es nun mal. Aber ich vergebe mit viel gutem Willen nur drei von fünf Sternen. Die vorherigen Bücher waren definitiv besser.