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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.11.2021

Wunderschöne berührende Geschichte

Das Flüstern des roten Ahorns
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Erst als Hannah hört, dass ihre Großmutter sich bei einem Unfall etwas gebrochen hat, kehrt sie in Doras kleine Pension zurück um sich darum zu kümmern. Ihre Eltern hatten sich plötzlich getrennt und sie ...

Erst als Hannah hört, dass ihre Großmutter sich bei einem Unfall etwas gebrochen hat, kehrt sie in Doras kleine Pension zurück um sich darum zu kümmern. Ihre Eltern hatten sich plötzlich getrennt und sie hatte ihre Heimat seither nicht mehr gesehen. Dort angekommen versucht sie herauszufinden warum ihre Mutter weggegangen und was aus ihrem Vater geworden ist. Sie hat keine Ahnung von dem Geheimnis dem sie auf der Spur ist und das diesen Sommer zum einem bedeutenden Sommer ihres Lebens machen wird.

Meine Meinung
Ich mag Kate Dakotas Romane und als ich sah, dass sie einen neuen geschrieben hatte musste ich den sofort haben. Das habe ich nicht bereut, denn Kate Dakota hat einen super Schreibstil, der unkompliziert ist, also keine Unklarheiten im Text zulässt, die meinen Lesefluss zu stören vermocht hätten. Ich war schnell in der Geschichte drinnen, habe mich gut in die Protagonisten hineinversetzen können. In Hannah, die nie verstanden hatte, warum ihre Eltern sich getrennt hatten, warum ihr Vater auf dem Weggehen ihrer Mutter mit seiner Tochter bestanden hatte. Sie hatte das Gefühl, dass irgendwas nicht stimmte, und was sich am Ende herausstellte, hatte ich auch schon ein kleines bisschen vermutet. Allerdings nicht ganz so. Abe das soll der geneigt Leser selbst lesen. Es gibt jedoch noch andere Geheimnisse, auf die man nicht kommt und die sich bis zum Ende des Buches klären. Ich habe dieses Buch mit Begeisterung gelesen, in einem Rutsch. Es war spannend vom Anfang bis zum Ende, es hat mir sehr gut gefallen mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Daher empfehle ich es gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 06.11.2021

Furchtbar enttäuscht

Mädchenmeuterei
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Charlotte gefält ihre eigene Idee, die Fahrt mit dem Containerschiff nicht mehr. Inzwischen wollen ihre Freundinnen mitfahren und niemand darf es wissen. Da die vier total verschieden sind, kracht es ...

Charlotte gefält ihre eigene Idee, die Fahrt mit dem Containerschiff nicht mehr. Inzwischen wollen ihre Freundinnen mitfahren und niemand darf es wissen. Da die vier total verschieden sind, kracht es auch mal ordentlich, zumal sie Antonia auch noch als blinden Passagier an Bord geschmuggelt haben. Aber sie müssen Bea finden, denn sie ist in Schwierigkeiten. Charlotte wird auf dem Schiff klar, dass hier einiges nicht stimmt. Der Kapitän ist unsympathische und der erste Offizier wenig zimperlich. Beim Landgang in Le Havre erhält Charlotte etwas, was sie nicht versteht und es kommt eine Kiste an Bord, für die die Freundinnen Verantwortung übernehmen müssen. Geht es hier um illegalen Handel, moderne Sklavrei oder Mythen des Meeres? Die fünf mpüssen sich dem stellen. Ein Abenteuer, das Kirsten Fuchs mit Sprachwitz schildert.

Meine Meinung
Ich schicke gleich mal voraus, dass dieses Buch absolut nicht meins war! Ich habe zwar schon verstanden um was es diesen Mädchen ging, aber der Schreibstil war verworren, regelrecht verrückt. Ich denke dieses Buch ist wirklich nur auf Teenager zugeschnitten, die Sprache ist auf jeden Fall so. Sympathisch war mir von den Protagonisten keine und das Buch war langweilig von Anfang bis Ende. Vielleicht war zwischendurch mal ein winziger Tick Spannung vorhanden, der aber gleich wieder verflog. Ich konnte mich in keine der Protagonistinnen hineinversetzen. Und dann das Handeln von Yvettes Vater. Das war so etwas von unrealistisch und vor allem verantwortungslos. Wenn der Leser dieses Buch liest, wird er wissen was ich damit meine. Und auch die einzige Erwachsene, die sich als Aufsichtsperson aufplustert, hat von Verantwortungsbewusstsein wohl noch nie was gehört. Auf jeden Fall ödete mich dieses Buch eigentlich nur an. Sprachwitz?? Nein umgekehrt, die Sprache war ein Witz. Es mag evtl. für Jungen und Mädchen im Teenageralter interessant sein, denn es ist vielleicht die Sprache mit der sie in dieser Zeit umgehen, aber für mich war es definitiv nichts. Ich fand es grottenschlecht. Ich habe bisher nur sehr wenige Bücher abgebrochen, aber hier war ich mal wieder nahe dran. Auf der Rückseite wird erwähnt, es sei „Das weibliche Gegenstück zu Tschick“ , so Die Welt am Sonntag. . Da ich das nie gelesen habe, kann ich das nicht beurteilen. Aber dass diese Sprache Energie und Lebendigkeit produziert, (laut Spiegel) davon habe ich absolut nichts gemerkt. Für mich war es eher einschläfernd. Ich kann es leider nicht weiterempfehlen und vergebe auch nur zwei Sterne bzw. vier Punkte.

Veröffentlicht am 03.11.2021

Hat jemand den Mann gestoßen?

Ein Schritt ins Leere
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Bobby suchte am Fuß der Klippe seinen verschlagenen Golfball und fand einen abgestürzten Mann. Er kann nur noch die rätselhaften Worte „Warum nicht Evans?“ sagen dann stirbt er. Bobby lässt das keine ...

Bobby suchte am Fuß der Klippe seinen verschlagenen Golfball und fand einen abgestürzten Mann. Er kann nur noch die rätselhaften Worte „Warum nicht Evans?“ sagen dann stirbt er. Bobby lässt das keine Ruhe und mit seiner Lebenslustigen Freundin Frances sucht er die Bedeutung. Als Bobby mit einem seltsamen Angebot außer Landes gelockt werden soll, wird ihm klar, dass das kein Unfall gewesen sein kann. Und es wird schwer sein, den Mörder zu finden.

Meine Meinung
Ich bin ein bekennender Agatha-Christie-Fan, habe viele ihrer Bücher gelesen. Allerdings vorzugsweise die mit Hercule Poirot, Miss Marple oder noch dem Ehepaar Beresford. Dieses hier kannte ich noch nicht, habe es aber auch nicht bereut, es jetzt gelesen zu haben. Dass der Mann, der da am Fuß der Klippe starb, nicht verunfallt sein konnte, war mir gleich klar. Doch wie das alles zugegangen ist, das war, auch dank des unkomplizierten Schreibstils der Autorin, der keine Unklarheiten im Test zuließ und daher meinen Lesefluss nicht störte, spannend zu lesen. Die Ermittlungen der beiden Amateurdetektive Bobby und Frances haben mir gut gefallen, auch wenn sie manchmal recht abenteuerliche Ideen hatten. Doch ob sie mit ihren Vermutungen richtig lagen, das verrate ich hier natürlich nicht, das muss der geneigte Leser selbst lesen. Sie gingen oft geschickt vor, und doch nicht geschickt genug, denn sie gerieten auch in Lebensgefahr. Das darf ich wohl verraten, denn mehr sage ich nicht. Wie gesagt, war das Buch spannend, spannend vom Anfang bis zum Ende. Es ist ein Krimi, kein Thriller, kein Horror, eben ein Agatha-Christie-Krimi wie es sich für sie gehört. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, es hat Spaß gemacht es zu lesen und hat mich gut unterhalten. Daher empfehle ich es gerne weiter und vergebe vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 02.11.2021

Auf tatsächlichen EReignissen basierender Roman

Die Ullsteinfrauen und das Haus der Bücher
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Im Berlin der zwanziger Jahre lernte Rosalie Gräfenberg den Generaldirektor des Ullsteinvrelags, Franz Ullstein kennen. Sie ist geschieden, im Journalismus erfolgreich und eine Freundin von Vicki Baum ...

Im Berlin der zwanziger Jahre lernte Rosalie Gräfenberg den Generaldirektor des Ullsteinvrelags, Franz Ullstein kennen. Sie ist geschieden, im Journalismus erfolgreich und eine Freundin von Vicki Baum die bei Ullstein Verlagsredakteurin ist. Er verliebt sich sofort in sie und macht ihr auch schon bald einen Heiratsantrag. Doch seinen gesamten Anverwandten ist sie ein ´Dorn ich Auge, sie erscheint ihnen zu unangepasst. Durch eine Intrige wollen sie die beiden trennen. Aber Vicki und ihr Tippfräulein Lilli wollen verhindern, dass nur die Männer die Regeln diktieren und Rosalies Ruf ruinieren. Ab jetzt entscheiden die Frauen selbst, was als Erfolg gewertet wird und wie jede von ihnen ihr Glück findet.

Meine Meinung
Dieses Buch hat mich mit seinem Klappentext und der Leseprobe sofort angelacht. Durch den unkomplizierten Schreibstil der Autorin, der keine Unklarheiten im Text zulässt die meinen Lesefluss gestört hätten, ließ es sich auch leicht und flüssig lesen. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gleich in die Protagonisten hineinversetzen. Rosalie musste sich entscheiden zwischen einem Geliebten und Richard, in den sie sich ja ebenfalls verliebt hatte. Und sie musste sich wehren gegen Richards Angehörige, die ihr das Leben zunehmend schwerer machten. In Richard, der eine heillose Wut auf seine Anverwandten hatte, aber auch sehr an seiner Firma hing. Richard war anfangs leider etwas zu blauäugig, was die Verwandten betraf. Mehr möchte ich jedoch dazu nicht sagen. Wer wissen will was so alles passiert ist, um Rosalies und Richards Leben zu erschweren, der soll dieses Buch lesen. Der wird dann auch erfahren, ob es ein Happy-End hatte, oder vielleicht doch nicht. Es kommt auch darauf an, was man sich darunter vorstellt. Ich fand das Buch spannend vom Anfang bis zum Ende, auch Lillis Geschichte gefiel mir. Es hat mich gefesselt und ich habe am Ende auch erfahren, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht. Denn am Ende gibt es ein Nachwort (kein reines Personenverzeichnis) in welchem die Geschehnisse erklärt werden. Natürlich ist das Eine oder andere auch fiktiv, denn ohne dies wäre es kein Roman. Auf jeden Fall habe ich mich gut unterhalten gefühlt, empfehle es gern weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 01.11.2021

Eine Entführung?

Wir sind schließlich wer
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Als Anne als Vertretung des kranken Pastors in Alpen am Niederrhein aufnimmt, ist die Gemeinde skeptisch. Denn sie ist geschieden dazu noch von Adel, viel zu jung mit Mitte dreißig und zudem auch noch ...

Als Anne als Vertretung des kranken Pastors in Alpen am Niederrhein aufnimmt, ist die Gemeinde skeptisch. Denn sie ist geschieden dazu noch von Adel, viel zu jung mit Mitte dreißig und zudem auch noch eine Frau. Sie hat nur einen Mann an ihrer Seite: Ihren Hund Freddy. Anna versucht ein dunkles Kapitel aus ihrer Vergangenheit zu bewältigen, die Gemeinde zu modernisieren, während das von Maria, ihrer Schwester vollends aus den Fugen gerät. Denn ihr Mann wird verhaftet, ihr Sohn verschwindet spurlos. Und ausgerechnet sie war die Vorzeigetochter ihrer Mutter, die immer das Richtige tat und den richtigen Mann heiratete. Anna hingegen spielte in schmutzigen Hosen im Stall und verliebte sich in die falschen Männer. Erst jetzt, in der Not überwinden die beiden Frauen die Gegensätze – und erhalten Unterstützung von überraschender Seite. Denn wenn es einen kleinen Jungen zu finden gilt, halten die Dörfler fest zusammen, natürlich auch in Alpen. Und Ottilie Oymann aus dem Seniorenstift Winnenthal ist natürlich auch mit dabei.

Meine Meinung
Als erstes möchte ich sagen, dass sich das Buch, dank des unkomplizierten Schreibstils der Autorin, der keine Unklarheiten im Text zuließ, leicht und flüssig lesen ließ. Nichts störte meinen Lesefluss. Ich kam gut in die Geschichte hinein und konnte mich auch in die Protagonisten hineinversetzen. Zu Anfang kam mir das Buch wie ein etwas behäbiger Familienroman vor. Die an sich schöne Geschichte plätscherte so dahin, Eine schön erzählte Familiengeschichte, dachte ich mir. Doch dann passierte etwas was das Ganze aufmischte. Ein Mann wird verhaftet, der Schwager der Hauptprotagonistin, und ein Kind verschwindet spurlos. Es wird verzweifelt gesucht. Ist der Junge entführt worden? Doch warum? Dann offenbart sich etwas, was dem Ganzen nochmal einen Schub gibt, doch darüber schreibe ich jetzt hier nichts. Letztendlich hat mir diese Geschichte gut gefallen, sie hat mich gefesselt, war dann auch spannend und hat mich gut unterhalten. Gerne empfehle ich es weiter und vergebe vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.