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Veröffentlicht am 23.09.2021

Wunderschöner roman

Plätzchen gesucht, Liebe gefunden
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Frank kehrt nach einem langen Auslandsaufenthalt nach Hause zurück. Dort übernimmt er von seinem verstorbenen Opa die Pudelhündin Naila. Doch auf Ricarda freut er sich am meisten, denn schon seit Kindheitstagen ...

Frank kehrt nach einem langen Auslandsaufenthalt nach Hause zurück. Dort übernimmt er von seinem verstorbenen Opa die Pudelhündin Naila. Doch auf Ricarda freut er sich am meisten, denn schon seit Kindheitstagen ist er in das Mädchen unsterblich verliebt. Zwar hat er versucht, diese Gefühle zu vergessen, doch als er sie wiedersieht ist ihm klar, dass das nicht klappen wird. Doch Frank weiß dass es nicht leicht werden wird. Ricarda davon zu überzeugen, dass, wenn aus Freundschaft Liebe wird, dies nicht das Ende einer Freundschaft sein muss.

Meine Meinung
Alle Jahr wieder kommt ein Weihnachtsroman mit Hund von Petra Schier. Und alle waren sie bisher super, genauso wie der vorliegende. In die Geschichte bin ich sofort eingetaucht. Die Protagonisten waren mir wieder allesamt sehr sympathisch (die meisten kenne ich ja auch schon länger. In diesem Roman geht es um das Pärchen Frank und Ricarda. Keiner der beiden traut sich, dem anderen zu gestehen, dass er in ihn verliebt ist, bis Ricarda…. Aber das soll der geneigte Leser selbst lesen. Ricarda hat dabei Angst um ihre Freundschaft, Angst dass diese daran zerbricht. Und dann ist da natürlich auch noch Santa Claus, der durch gewitztes Handeln die Sache ein wenig beschleunigt, wie er es ja immer tut. und natürlich Naila die süße Pudeldame, die bereit bei der ersten Begegnung mit Frank bzw. Ricarda in ihnen ihr Herrchen bzw. ihr Frauchen sieht. Was mich wie immer köstlich amüsiert hat, sind die Gedanken der besagtem Pudeldame, mal erfreut, mal empört, mal verzweifelt, aber immer sehr lustig. Daher ist dies ein mit viel Humor gespickter Liebesroman, den ich sehr gerne weiterempfehle, denn Lachen ist bekanntlich gesund. Und Lachen kann man beim Lesen dieses Buches wirklich genug. Von mir bekommt dieser wunderschöne Roman, verdienterweise, die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 19.09.2021

Es war nicht meins

Der Schatten von Tulum
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Mit Mitte fünfzig ist Jake Friedman bis zum Senior-Partner einer großen Investmentbank aufgestiegen. Er ist der Mann für Mexico. Bei einem wichtigen Termin in diesem Land es geht um ein Milliardenprojekt ...

Mit Mitte fünfzig ist Jake Friedman bis zum Senior-Partner einer großen Investmentbank aufgestiegen. Er ist der Mann für Mexico. Bei einem wichtigen Termin in diesem Land es geht um ein Milliardenprojekt – wird er plötzlich entführt. Zunächst deutet alles darauf hin, dass die Entführung etwas mit diesem Besuch zu tun hat, denn der Mexikaner ist nicht so sauber wie es scheint, und das gefällt Jake nicht. Doch das entsprechende Geschäft wird ohne ihn abgewickelt. Aber dann erhält er Hinweise, dass es andres Gründe für seine Entführung gab. Nämlich Ereignisse in seiner Vergangenheit. Vor dreißig Jahren war er schon einmal in Mexiko, als Student mit nicht allzu viel Geld. Und er kam bis nach Tulum. Dort hatte er eine folgenschwere Begegnung.

Meine Meinung
Wieder einmal ist dies das erste Buch des Autors das ich bisher gelesen habe. Doch es hat mich am Anfang sehr gelangweilt, weil es ewig dauerte, bis endlich mal was passierte. Dann wurde es etwas besser doch die Spannung wurde auch hier immer wieder von langatmigen Stellen unterbrochen. Der Hauptprotagonist der entführt wurde, wusste nicht warum, war zuerst der Meinung, sein Geschäftspartner habe das veranlasst, da er ihm sozusagen, ja, gedroht hatte. Doch je weiter es ging, des mehr wurde ihm klar, dass der Grund für die Entführung in seiner Vergangenheit lag. Auch wenn er es nicht verstand. Was in der Vergangenheit passiert ist, wird von Anfang an in Abschnitten, die sich in den Kapiteln befanden, angeführt. Das ist schon mal etwas, was mir gar nicht gefällt. wenn ich lese und urplötzlich – wenn auch abgetrennt mit drei Sternen – stehe ich in einem Abschnitt, der die Vergangenheit beschreibt. Man wird nicht vorgewarnt es ist nicht gekennzeichnet, dass jetzt etwas aus der Vergangenheit kommt. Gut, man gewöhnt sich wohl daran, mit der Zeit, aber gefallen hat es mir trotzdem nicht. Ich finde, man hätte das kennzeichnen müssen. Die Kapitel waren für meinen Geschmack auch viel zu lang. Ab der Entführung wurde es, wie gesagt etwas spannender und ich hoffte auf ein befriedigendes Ende. Mitnichten, denn am Ende blieben mindestens eine oder zwei Fragen offen. Der Leser, der dieses Buch liest, wird wissen, was ich meine. Zusammengefasst würde ich sagen, dass dieses Buch nicht meins war. Mit einem besseren Ende hätte es noch meins werden können, aber so hat es mich nicht wirklich überzeugt. Von mir bekommt es gerade mal noch drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 18.09.2021

Eine verrückte Geschichte

Der Uhrmacher in der Filigree Street
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Bis er dem Uhrmacher begegnete, lief sein Leben wie ein Uhrwerk. Dies ist eine phantastische Geschichte in welcher es um eine rätselhafte Uhr geht und einen unmöglih aufzukörenden Bobenanschlag auf Scotland ...

Bis er dem Uhrmacher begegnete, lief sein Leben wie ein Uhrwerk. Dies ist eine phantastische Geschichte in welcher es um eine rätselhafte Uhr geht und einen unmöglih aufzukörenden Bobenanschlag auf Scotland Yard. Der Leser wird auf eine Reise durch das viiktorianische Englang mitefenommen ebenso das Japan des 19. Jahrhundets. Außerdem öffnet es Türen in eine magische Vergangenheit.
Es passiert in London im Oktober 1883. Eines Abends findet Thaniel Steeploeton, Angesstellter im Innenministerium, auf seinem Kopfkissten bei der Heimkehr eine goldene Tachenuhr. Wie sie dorthin gekommen ist und wozu ist ihm unklar. Dann eplodiert sechs Monate später eine Bombe in Scotland Yard. Thaniel wurde gerade rechtzeitig gewarnt, durch die ominöse Taschenuhr. Er geht auf die Suche nach dem Uhrmacher und begegnet Keite Mori. Der ist alt, freundlich und aus Japan. Doch er scheint etwas zu verbergen zu haben, denn die folgendne Ereignisse deuten darauf hin.

Meine Meinung
Ich muss sagen, dieses Buch ließ sich nicht ganz so einfach weglesen. Es hat auch sehr lange gedauert, bis ich einigermaßen verstand, worum es in diesem Buch ging. Gut um einen Bombenanschlag in Scotland Yard, das war mir schon klar. Aber wie die handelnden Personen, damit zusammen hingen, das war mir zunächst ein Rätsel. Auch hat es mich zu Anfang doch sehr verwirrt. Auch muss ich sagen, dass ich mit keinem der Protagonisten:Innnen wirklich warm geworden wäre. Thaniel war mir zwar nicht ganz unsympathisch, aber sein Platz in diesem Rätsel war mir doch etwas unklar. Auch hat es mich nicht wirklich überzeugt. Nun es war wohl einfach nicht mein Fall. Es ist nicht so, dass ich es richtig schlecht fände, aber wirklich richtig gut fand ich es auch nicht. Es hat mir so mittelmäßig gefallen, auf jeden Fall nachdem ich endlich erfuhr, wer der Verbrecher war, fand ich das vorher gelesene nicht ganz schlecht aber eben auch nicht sehr gut. Für mich kein Buch das man mit Unterbrechungen lesen sollte, denn dann kapiert man gar nichts mehr. Es ist mir auch unklar , welchen Genre man dieses Buch zuordnen sollte: Fantasy, Krimi/Thriller? Eine Empfehlung gebe ich hier nicht ab, aber immerhin noch drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 15.09.2021

Der Mensch Bülent Ceylan

Ankommen
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Bülent Ceylan hat alles erreicht, was er sich vorgenommen hatte, aber immer ist er sich selbst treu geblieben. Und in diesem Buch kann er über die Sachen sprechen, wofür er auf der Comedy-Bühne keinen ...

Bülent Ceylan hat alles erreicht, was er sich vorgenommen hatte, aber immer ist er sich selbst treu geblieben. Und in diesem Buch kann er über die Sachen sprechen, wofür er auf der Comedy-Bühne keinen Raum hat.
Er heißt Tschäilan. Aber Bülent trägt Cordhosen, spricht nur Monnemer Dialekt und kann kein Türkisch. . Seine Geschwister raten ihm zu einem Spitznamen. Und so heißt er Billy. Doch als Kind entdeckt er ein Talent, denn er kann Stimmen nachmachen und die Leute lachen darüber. Die Witze lenken von Geldsorgen, die es Zuhause gibt, ab. Sie zaubern Menschen ein Lächeln aufs Gesicht, auch seiner bedrückten Mutter. Er hat rabenschwarzes Prinzessinnenhaar und erzählt eben Gags. Zum ersten Mal hat er 2009 eine volle Arena, die SAP-Arena und der Erfolg kommt. Er erzählt in dem Buch wie er aufgewachsen ist, über bestimmte Werte mit viel Humor und Tiefgang. Er hat erkannt, wie wichtig Ankommen ist.


Meine Meinung
Zwar war ich bisher noch nie in einer seiner Shows, habe aber welche im Fernsehen gesehen und mich immer köstlich amüsiert. Eigentlich wollten meine beiden Sprösslinge 2020 eine seiner Shows in der Gegend oder evtl. in der SAP-Arena besuchen. Doch wie Bülent Ceylan hat auch ihnen Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht. Einen gewaltigen. Aber zum Buch. Bülent erzähl von seiner Kindheit und Jugend, dass eben alles nicht so einfach war, wie sich das vielleicht mancher denkt. Von seiner katholischen Mutter und seinem muslimischen Vater, von denen jeder die Religion des anderen respektierte. Und von seinen türkischen Verwandten, die nicht verstanden, dass er kein Türkisch sprach. Dies ist ein Buch das mich überaus oft amüsiert hat, das aber auch ernste Passagen hatte. ich verstehe, dass er seine Frau, seine Familie aus dem Show-Geschäft heraushalten will. Er tut gut daran. Natürlich wird er oft auf der Straße erkannt und wenn ich ihn treffen würde, dann würde ich auch ein Foto von ihm machen wollen. Er hat auch nichts dagegen, was ich wieder schön finde. Doch wie gesagt, die Familie bleibt außen vor, mit Recht. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen, es hat mich wie ich schon sagte, viel amüsiert aber auch manchmal zum Nachdenken gebracht. Ankommen ist ein Buch, das jeder Bülent-Ceylan-Fan gelesen haben sollte. Daher eine Empfehlung von mir und die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 15.09.2021

Die vierte der Ku'damm-Schwestern

Die Schwestern vom Ku'damm: Ein neuer Morgen
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Berlin 1966. Die geteilte Stadt wie auch das Modehaus Thalheim am Kurfürstendamm sind im Umbruch. Die Jugend wird rebellischer, die Röcke kürzer. Miriam Feldmann müht sich damit ab den Kaufhauschef Friedrich ...

Berlin 1966. Die geteilte Stadt wie auch das Modehaus Thalheim am Kurfürstendamm sind im Umbruch. Die Jugend wird rebellischer, die Röcke kürzer. Miriam Feldmann müht sich damit ab den Kaufhauschef Friedrich von ihrer Mode zu überzeugen. Knallfarben sind angesagt und nicht mehr Pastell. In ihrem Privatleben läuft alles ruhig. Jenny, Adoptivtochter wächst zur jungen Frau heran. Doch dann wird Miriam überraschend schwanger, hieß es doch, sie könne nie eigene Kinder bekommen. Dann begegnet sie ausgerechnet dem Mann wieder, den sie im Krieg kennengelernt hatte. Und diese Begegnung ruft ihre dunkelsten Stunden in ihr Gedächtnis zurück.


Meine Meinung
Auch dieses Buch, wie alle bisher gelesenen Bücher von Brigitte Riebe, ließ sich, bedingt durch deren unkomplizierten Schreibstil der keine Unklarheiten im Text zuließ und somit meinen Lesefluss nicht störte, leicht und flüssig lesen. In diesem Buch war ich wieder schnell drinnen, konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Es geht hier hauptsächlich um die uneheliche Tochter des Kaufhauschefs Friedrich Thalheim um Miriam Feldmann. Darum, wie ihr Leben verläuft und in den Zwischenkapiteln immer wieder was sie während der Kriegszeiten durchmachen musst. Denn Miriam ist Jüdin, wie die Leser dieser Reihe ja wissen. Was passiert ist, als sie dem Mann wiederbegegnete, den sie im Krieg kennengelernt hatte, das verrate ich natürlich nicht. Auch nicht was mit Jenny los war, nach der Geburt ihres kleinen Geschwisterchens. Am Ende gab es noch, ich möchte sagen nicht nur eine, sondern dann ganz am Ende noch eine zweite Überraschung. Aber auch das muss der geneigte Leser eben selbst lesen. Das Buch war spannend, so spannend wie Familiengeschichten eben mal sind. Es hat mich gefesselt, mir gut gefallen und mit super unterhalten. Eine Weiterempfehlung von mir und verdiente volle Bewertungszahl.