Profilbild von Lerchie

Lerchie

Lesejury Star
offline

Lerchie ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lerchie über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.06.2020

Spannend und amüsant

Mydworth - Mord beim Maskenball
0

Ein gesellschaftlicher Höhepunkt ist der jährliche Maskenball auf Mydworth Manor. Doch dann wird einer der Gäste am See tot aufgefunden, man vermutet Herzinfarkt. Die Party ist vorbei. Es sieht zunächst ...

Ein gesellschaftlicher Höhepunkt ist der jährliche Maskenball auf Mydworth Manor. Doch dann wird einer der Gäste am See tot aufgefunden, man vermutet Herzinfarkt. Die Party ist vorbei. Es sieht zunächst wirklich nach Herzinfarkt aus. Doch Harry und Kat vermuten anderes, sie denken dass es Mord war. Der Mörder muss sehr clever vorgegangen sein.

Meine Meinung,
Wieder sehrt es aus wie ein Unfall. Und wieder vermuten Harry und Kat Mortimer, dass es Mord war. Wie die Vorgänger ist auch diese Geschichte, in die ich gut eingestiegen bin, von Anfang an spannend. Sie ist auch unkompliziert geschrieben, birgt keine Unklarheiten im Text. Die Dialoge der Hauptprotagonisten Harry und Kat sind erfrischend, so dass ich auch um ein amüsiertes Lächeln nicht herumkam. Es hat mir großen Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, habe es regelrecht verschlungen. Ich habe es genossen, es zu lesen und es hat mich sehr gut unterhalten. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Band und freue mich darauf. Von mir daher eine Leeempfehlung sowie volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 20.06.2020

Klasse

Der mutige Weg
0

Therese bricht mit ihren Kindern Franz und Helene zu Robert nach Kamerun auf. Währenddessen fragt sich Luise in Hamburg, ob sie der Doppelrolle von Mutter und Geschäftsfrau gerecht wird. Sie hat ein schlechtes ...

Therese bricht mit ihren Kindern Franz und Helene zu Robert nach Kamerun auf. Währenddessen fragt sich Luise in Hamburg, ob sie der Doppelrolle von Mutter und Geschäftsfrau gerecht wird. Sie hat ein schlechtes Gewissen, weil sie denkt, sich nicht genug um ihre Tochter zu kümmern. Aber ihre Anwesenheit im Kontor ist wichtiger denn je, denn die Einnahmen schwinden sonderbarerweise dahin. Betrügt jemand das Unternehmen? Und dann kommt der Verdacht auf, dass Richard dabei involviert ist. Schädigt er seine eigene Familie? In Kamerun gerät dann auch noch die Ernte in Gefahr. Wird sie Familie aus dieser Misere herauskommen?

Meine Meinung
Wie auch schon die Vorgänger ließ sich auch dieses Buch sehr angenehm, gut und flüssig lesen. Es gibt keine Unklarheiten im Text, denn der Schreibstil ist unkompliziert. In der Geschichte war ich wieder schnell drinnen, konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Auf Luise kommt in diesem Buch einiges zu. Zunächst der Verdacht, dass Richard hinter den Diebstählen steckt und dann auch noch Schlimmeres. Luise befürchtet auch, dass ihre kleine Tochter sich mehr ihrem Kindermädchen zuwendet anstatt ihrer Mutter. Dann ist da noch Frederike die ihrer Hochzeit geplant hat. Geht da alles gut? Georg und Vera sind ja auch in Wien, doch das Verhältnis ist nicht so rosig, auch wenn sie sich versöhnt haben. Das Zusammenleben gestaltet sich schwierig. Frederike geht zu Florentinus um ihn um etwas zu bitten, was sie wohl besser nicht getan hätte. Oder war es vielleicht doch richtig? Denn jetzt sind ihr die Augen geöffnet worden, was ohne diese Bitte nicht der Fall gewesen wäre. Aber um was es im bei jedem der Hansens geht, das muss der Leser selbst lesen. Das Buch war gleich spannend und Ellin Carsta hat es verstanden, die Spannung bis zum Schluss zu halten, ja noch darüber hinaus. Denn ich bin gespannt, wie es mit den Hansens weitergeht. Ob sie sich gegen die drohende Gefahr wehren können. Von mir eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 15.06.2020

Ein wunderschöner Bildband

Pierre-Brice-Edition "...und über Nacht war ich Winnetou"
0

Dieses Buch ist ein wahrer Schatz. Drei Jahre sind seit Pierres Tod vergangen und nun zeigt Hella Brice alte und zum Großteil unveröffentlichte Fotos aus der privaten Sammlung des Winnetou-Schauspielers. ...

Dieses Buch ist ein wahrer Schatz. Drei Jahre sind seit Pierres Tod vergangen und nun zeigt Hella Brice alte und zum Großteil unveröffentlichte Fotos aus der privaten Sammlung des Winnetou-Schauspielers. Sie entstanden am rAnde der Dreharbeiten zu den Winnetou-Filmen. Vieles ergänzt dieses Fotomaterial, seien es Postkarten Verträge sowie Vereinbarungen. Auch persönliche Dokumente Pierre Brice‘ sind vorhanden und runden die Sammlung des Schauspielers ab.

Meine Meinung
Dieses Buch ist für Pierre-Brice-Fans ein MUSS! Es erzählt von den Dreharbeiten zu den Winnetou-Filmen, aber auch von anderen Filmen die Pierre gedreht hat. Das Buch ist wundervoll und reich bebildert. Dass es da auch Bilder gibt, die bekannt sind, ist ja logisch. Mir jedoch waren viele nicht bekannt und es geht in dem Buch nicht nur um Winnetou sondern eben um den Schauspieler, der diese Person (Winnetou) dargestellt hat. Und der hat eben nicht nur Karl-May-Filme gedreht. Es mag sein, dass manche Bilder nicht die Schärfe haben, die man sich wünschen würde, doch wenn man das Alter dieser Fotos bedenkt, so kann man, denke ich, darüber durchaus hinwegsehen. Ich bin nicht nur ein Pierre Brice Fan, sondern auch ein Karl-May-Fan allgemein, weswegen ich die Filme ja als sehr, sehr frei nach Karl May bezeichne. Doch es geht hier um die Fotos und die sind wunderschön. Das Buch war ja nicht gerade billig, aber ich finde, in Investition hat sich doch gelohnt. Von mir für diesen wunderschönen Bildband mit aufschlussreichen Texten eine Empfehlung sowie die volle Bewertungshzahl

Veröffentlicht am 14.06.2020

Wölfe in der Provence

Verlorenes Vernègues
0

Es ist Anfang Januar, Schnee fällt in der Provence und es ist so kalt, dass selbst die Verbrecher zu Hause bleiben. Dann werden Capitaine Blanc und Lieutenant Tonon zu einem rätselhaften Fall gerufen. ...

Es ist Anfang Januar, Schnee fällt in der Provence und es ist so kalt, dass selbst die Verbrecher zu Hause bleiben. Dann werden Capitaine Blanc und Lieutenant Tonon zu einem rätselhaften Fall gerufen. Ein Erdbeben hatte Vieux Vernègues, einen mittelalterlichen Ort, vor gut hundert Jahren zerstört. Die Stadt ist nur noch ein verlassenes Trümmerfeld mit einer Burg. Zwei Schafhirten haben die Männer alarmiert, denn zwölf Schafe ihrer Herde wurden in kurzer Zeit von Wölfen getötet. Die Tiere stehen unter Naturschutz, doch die Angst vor ihnen geht um. Die meisten scheren sich nicht um Gesetze und wollen Jagd auf die Wölfe machen. Aber es gibt auch noch weitere Gestalten, die nachts durch den Wald streifen. Das Misstrauen gegeneinander ist groß und alle haben Angst vor dem Wolf. Und dann wird tatsächlich ein Toter zwischen den Ruinen gefunden….

Meine Meinung
Wie schon die anderen Bücher von Cay Rademacher war auch dieses wieder sehr gut zu lesen, es gab keine Unklarheiten im Text. Zunächst war es nur mäßig spannend, denn es waren ja nur Schafe die von einem oder mehreren Wölfen gerissen worden waren. Aber als es dann einen Toten gab, wurde es spannender. In der Geschichte war ich ziemlich schnell drinnen. Auch konnte ich mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Roger Blanc, der sich um diesen Fall der von einem Wolf gerissenen Schafe, kümmern musste, bzw. um eine gestohlene Kamera. Was es damit auf sich hat, soll der Leser selbst lesen. Auch in die Naturschützer, die gegen die Wolfsjagd waren, aber auch in die Wolfsjäger, die sich und ihre Familien vor diesen Tieren schützen wollten. Und dann sind da auch noch die, denen es nur um eine Jagd ging. Darunter ein Mörder? Alle die es genau wissen wollen, sollten dieses spannende Buch lesen. Ab dem Mord hat es mich regelrecht gefesselt. Es war spannend und ich fühlte mich gut unterhalten. Sehr gerne spreche ich eine Leseempfehlung aus an die, die Cay Rademachers Bücher mit dem Capitaine Roger Blanc kennen, und denen, die sie nicht kennen, empfehle ich es zu probieren. Die Bücher zu lesen. Von mir bekommt dieser Krimi vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten

Veröffentlicht am 13.06.2020

Kampf um die Freiheit

Die Kinder von Nebra
1

Nebra vor 4.0000 Jahren. Der mächtige Fürst Orkon hat lange mit Willkür geherrscht. Seine Untertanen haben sich quälen und ausbeuten lassen, denn er war recht freigiebig mit Todesstrafen. Er machte einfach ...

Nebra vor 4.0000 Jahren. Der mächtige Fürst Orkon hat lange mit Willkür geherrscht. Seine Untertanen haben sich quälen und ausbeuten lassen, denn er war recht freigiebig mit Todesstrafen. Er machte einfach was er wollte. Doch nun regt sich Widerstand. Rana, gerade zur Priesterin geweiht, will seine Herrschaft brechen, den Menschen die Freiheit geben. Ranas Vater ist Schmied und er hat ein Meisterwerk geschaffen. Eine bronzene Scheibe, auf welcher der Sternenhimmel abgebildet ist und die eine geheime Botschaft der Götter enthält. Sie setzt dem Hass die Liebe entgegen, denn sie steht für die Göttin des Lichts. Doch es ist gefährlich sich mit Orkon und seinem Sohn Arrak anzulegen. Ihrer aller Leben ist steht auf dem Spiel. Auch das derer, die Rana am liebsten sind….

Meine Meinung
Ich habe schon ein paar Bücher von Ulf Schiewe gelesen die mir alle sehr gut gefallen haben. So auch dieses, das mich nicht enttäuscht hat. Es beginnt damit, dass Rana Schlimmes widerfährt, gerade können zwei Fremde sie noch retten. Dach Buch ließ sich auch sehr gut und flüssig lesen, keine Unklarheiten im Text. In der Geschichte war ich wieder recht schnell drinnen, konnte mich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Rana, die in einem Konflikt steckte: Sollte sie dem Wunsch ihrer Mutter entsprechen und sich zur Priesterin weihen lassen, oder war sie dafür ungeeignet? Ein Überfall auf das Heiligtum zeigte ihr den richtigen Weg. Und Rana beschloss, das Land von Orkon und Konsorten zu befreien… Durch den Überfall auf Rana am Anfang des Buches war es auch gleich spannend. Und der Autor hat es verstanden, die Spannung bis zur letzten Seite zu halten. Gefreut hat mich auch, dass mal eine Frau die Hauptprotagonistin im Buch war, auch wenn die Männer durchaus nicht zu kurz kamen. Es ist alles wunderbar beschrieben: Die Arbeitsweise der Menschen damals, wie die Himmelsscheibe entstand, die Herrschsucht Orkons und seines noch schlimmeren Sohnes Arrak. Auch den Titel des Buches fand ich sehr gut, er passt zum Inhalt. Ich möchte noch erwähnen, dass es ein sehr schönes Cover hat, was mich normalerweise gar nicht so interessiert, da ich beim Kauf nicht zwangsweise auf das Cover sehe. Aber dieses hat prima gepasst, denn es geht auch um das, was auf dem Cover abgebildet ist. Das Buch hat mich regelrecht gefesselt, in seinen Bann gezogen und sehr gut unterhalten. Ich habe es genossen, es zu lesen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und natürlich die volle Bewertungszahl.

Auch wenn ich leider aus persönlichen Gründen nicht an der Leserunde teilnehmen konnte - ich habe Ulf Schiewe das erklärt und er hat es verstanden - so bedanke ich mich doch recht herzlich dafür, es dennoch bekommen zu haben. Ich habe es begeistert gelesen - nachdem ich endlich wieder soweit war, überhaupt mich aufs Lesen konzentrieren zu können. Nochmals Danke für das Buch.