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Veröffentlicht am 05.03.2020

Die Suche nach Jonathan

Roman Quest – Gefahr in der Arena (Roman Quest 3)
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Römisches Reich 95 n. Chr. Juba, Fronto und Ursula mussten aus Rom fliehen, weil der römische Kaiser ihre Familie fälschlicherweise des Verrats beschuldigt hat. Einen wertvollen Hinweis erhalten sie in ...

Römisches Reich 95 n. Chr. Juba, Fronto und Ursula mussten aus Rom fliehen, weil der römische Kaiser ihre Familie fälschlicherweise des Verrats beschuldigt hat. Einen wertvollen Hinweis erhalten sie in Britannien. Gegen den übermächtigen Kaiser könne ihnen Jonathan ben Mordecai helfen. Doch den müssen sie zuerst suchen. Sie schließen sich einer fahrenden Schaustellertruppe an. Gemeinsam mit diesen, Gladiatoren und wilden Tieren treten sie in Arenen vor jubelnden Massen auf. Doch die Gefahren sind groß und nicht vorhersehbar….

Meine Meinung
Dies ist der dritte Band der Abenteuerreihe Roman Quest. Leider habe ich nur den ersten Teil bisher gelesen, welcher mir aber sehr gut gefallen hatte. Und obwohl ich den zweiten Teil nicht gelesen habe, bin ich gut in die Geschichte des dritten Teils hineingekommen. Durch den angenehmen Schreibstil der Autorin ließ er sich auch leicht und flüssig lesen ohne Unklarheiten im Text. Die Kapitel sind nicht zu lang, was mir durchaus entgegenkommt. Ich konnte mich auch sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Ursula die unbedingt fliegen können wollte. Und sie hatte dazu eine Möglichkeit gefunden…. Doch dann mussten sie aufbrechen um Jonathan zu suchen. Das Buch ist Fantasy mit Geschichte vermischt, oder auch umgekehrt. Denn manche der Orte gab es wirklich, wie man im Buch nachlesen kann. Die Kapitelüberschriften sind lateinisch. Wer es so nicht herausbekommt, was sie bedeuten, der kann es am Ende des Buches nachlesen. Oder überprüfen, ob er richtig gelegen hat. Das Buch ist spannend vom Anfang bis zum Ende. Es hat mich – auch wenn es ‚nur‘ ein Jugendbuch ist – gefesselt und ich habe es in einem Rutsch ausgelesen. Mir hat es sehr gut gefallen und mich auch gut unterhalten. Von mir eine Leeempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 04.03.2020

Findet Merle ihren Vater?

Serafin. Das Kalte Feuer
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Merle ist zurück. In ein anderes Venedig und lernt einen anderen Serafin kennen.
Jenseits der Spiegelwelt, wo noch niemand etwas von der fließenden Königin gehört hat. lernen Serafin und seine geflügelte ...

Merle ist zurück. In ein anderes Venedig und lernt einen anderen Serafin kennen.
Jenseits der Spiegelwelt, wo noch niemand etwas von der fließenden Königin gehört hat. lernen Serafin und seine geflügelte Katze Cagliostra zwei Mädchen kennen. Es sind Merle und Junipa die auf der Suche nach Merles Vater sind. Durch einen Spiegel sind sie in diese Welt gekommen, eine Welt wo vieles so anders ist. Serafin ist anders. Sie bekommen es mit neuen finsteren Mächten zu tun und den gefährlichen Kartographen aus der Spiegelwelt. Auch mit Merles teuflischem Ebenbild und der Glasbrenneregilde, die hinter ihnen her ist. Denn die Geschichte von Merle war noch nicht zu Ende.

Meine Meinung
Es ist inzwischen schon sehr lange her, dass ich die Merle-Trilogie gelesen habe, doch interessierte mich dieses Buch sehr, und ich habe es nicht bereut, dass ich es gelesen habe. Kai Meyer hat es auch hier wieder geschafft so spannend und fesselnd zu erzählen, dass ich die ganze Zeit dabeiblieb. Das Buch ließ sich, dank dem angenehmen Schreibstil Kai Meyers, sehr leicht und flüssig lesen. Und auch Unklarheiten im Text gab es nicht. Ich war auch wieder schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Serafin, der zum gefährdeten Schlammsammler wurde um mit den gefundenen und verkauften Gegenständen seiner Mutter die heilende Medizin zu ermöglichen. Der aber auch einem Menschen, der in Not war, ohne lange zu überlegen half. In Merle, die mit Junipa durch den Spiegel gekommen und im Schlamm des Canale Grande gelandet war, Und genau dort trifft Serafin auf Junipa und sie helfen sich gegenseitig. Was die beiden, Cagliostra und etwas später auch noch Merle miteinander erleben, das soll der geneigte Leser selbst lesen. Das Buch ist spannend vom Anfang bis zum Ende. Es hat mich, wie bereits erwähnt, gefesselt und ich habe es in einem Rutsch gelesen. Gefallen hat es mir sehr gut und genauso gut unterhalten. Es ist ein Jugendbuch ab 12 Jahren, was ich auch sehr gerne lese. Von mir bekommt es eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 04.03.2020

Wie immer: Spannend

Glanz der Ferne
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Den Familien von Hartung und von Gentzsch stehen im ausgehenden 19. Jahrhundert harte Zeiten bevor. Theodor von Hartung hat die Leitung der väterlichen Tuchfabrik übernommen, doch immer wieder stornieren ...

Den Familien von Hartung und von Gentzsch stehen im ausgehenden 19. Jahrhundert harte Zeiten bevor. Theodor von Hartung hat die Leitung der väterlichen Tuchfabrik übernommen, doch immer wieder stornieren die Kunden Aufträge und der Preis wird gedrückt. Vicky von Gentzsch macht die Bekanntschaft einer Dame, die sie in die mondänen kreise der Hochgeborenen Berliner Gesellschaft einführt. Dieses Leben scheint besser zu sein als ihr bisheriges. Doch wie so oft trügt der Schein, denn Vickys neue Bekannte hat Böses im Sinn…

Meine Meinung
Wie immer ließ sich auch dieser Roman von Iny Lorentz durch deren angenehmen und unkomplizierten Schreibstil leicht und flüssig lesen. Es gab keinerlei Unklarheiten im Text. Obwohl ich die Vorgänger nicht kenne, war ich in der Geschichte schnell drinnen, konnte mich gut in die junge Vicky Gentzsch und die anderen Protagonisten hineinversetzen. Es geht in diesem Buch sehr viel um die junge Vicky Gentzsch, deren Mutter bei ihrer Geburt gestorben ist, was ihr Vater ihr immer noch verübelt. Und seine zweite Frau sowie die Brüder und Halbbrüder hauen in die gleiche Kerbe. Entsprechend benimmt sich Vicky in ihrer Schule und ist daher jetzt zum dritten Mal rausgeflogen. Beim letzten Mal allerdings wegen einer Sache, die man zwar nicht tut, die ich aber trotzdem verstehen kann. Die im Klappentext erwähnte Frau ist ein übles Weib, was der geneigte Leser beim Lesen des Büches sehr bald merken wird. Vicky tat mir entsetzlich leid. Allerdings verstand ich hier die Oma nicht so ganz, dass sie das junge Mädchen mit der Frau alleine eine Spazierfahrt machen ließ. Denn so gut kannte Theresa die Frau doch gar nicht. Allerdings hatte die sich auch sehr gut eingeschmeichelt. So viel zu dieser Sache. Dann gab es da noch einen gewissen Markolf von Tiedern, der ebenfalls ein ganz übler Bursche war. Was der und seine Freunde so trieben, war unter aller Kanone. Und ich frage mich, was Rudolf tun wird, der diesem Kerl zu Diensten sein muss? Der geneigte Leser wird dies feststellen. Ich denke, man muss nicht unbedingt die Vorgänger gelesen haben um dieses Buch zu verstehen. Ich habe sie nämlich auch nicht gelesen, leider. Vielleicht werde ich dies zu gegebener Zeit noch tun. Die Spannung in diesem Buch war von Anfang an vorhanden und stieg immer weiter bis zum Ende. Ich war gefesselt und es hat mich in seinen Bann gezogen, konnte nicht mit dem Lesen aufhören. Es hat mir sehr gut gefallen und mich super unterhalten. Daher von mir eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 02.03.2020

Beinahe abgebrochen

Priest of Bones
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Der aus dem Krieg zurückgekehrte Soldatenpriester Tomas Piety will das wieder haben was er vor dem Krieg an Geschäften hatte. Er kämpft darum und er will es jetzt.
Zwar ist der Krieg vorbei, doch die ...

Der aus dem Krieg zurückgekehrte Soldatenpriester Tomas Piety will das wieder haben was er vor dem Krieg an Geschäften hatte. Er kämpft darum und er will es jetzt.
Zwar ist der Krieg vorbei, doch die Probleme kommen erst jetzt. Tomas kehrt heim und mit ihm seine Stellvertreterin Bloody Anne. Ellinburg hat sich verändert, andere haben sich seine Geschäfte angeeignet. Doch Tomas will alles zurück, was ihm gehörte. Die von ihm aufgebaute Gang ist an Gewitztheit und Schlagkraft top. Und da gibt es noch den jungen Billy the Kid. Er ist von der Göttin berührt und verfügt über magische Fähigkeiten…

Meine Meinung
Zwar ließ sich das Buch recht gut lesen, doch musste ich öfter mal eine Pause machen, denn es las sich relativ langweilig. Bis auf die einzelnen Stellen, wo es um die Kämpfe ging. Ach was, Kämpfe, es waren Massaker, alles was sich Piety in den Weg stellte wurde abgemurkst, ermordet. Zwar kann ich durchaus verstehen, dass er seine Geschäfte (man muss dazu sagen, dass er ja sowieso – wie die von ihm umgebrachten – ein Verbrecher war) zurück haben wollte. Und es ging halt wohl nicht anders, als die, die ihm alles genommen hatten, eben umzubringen. Doch selbst über die Kämpfe wurde so berichtet, dass es für mich relativ langweilig rüberkam. Ich wurde auch mit den Protagonisten nicht wirklich warm, von in sie hineinversetzen ganz abgesehen. Denn das ging auch nicht. In dem Buch wurde auch nie erwähnt, worum es in der Geschichte eigentlich geht, man erfährt das nur aus dem Untertitel: Der Kampf um den Rosenthron. Ich hatte auf jeden Fall nach dem Lesen einer Leseprobe, mehr und Spannenderes erwartet. Denn Spannung gab es wirklich nur bei den Kämpfen um die einzelnen Geschäfte. Danach war sie wieder verschwunden. Auch fehlt für mich für die als Fantasy bezeichnete Geschichte eben genau diese, die Fantasy. Das bisschen Magie das gewirkt wurde, reicht dafür nicht. Für mich war dieses Buch nicht das Richtige. Beinahe hätte ich es sogar abgebrochen. Ich war heilfroh, als ich durch war. Es hat mir nicht gefallen bekommt somit keine Leseempfehlung und auch nur zwei von fünf Sternen bzw. vier von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 29.02.2020

Schön, aber für Siebenjährige noch zu schwierig

Die Waldmeisterinnen
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Die sehr unterschiedlichen Zwillingsschwestern Holly Holunder und Lia Lavendel eröffnen im Wildwood Forest ein Geschäft für Problemlösungen aller Art. Holly liebt verrückte und verrückte Erfindungen und ...

Die sehr unterschiedlichen Zwillingsschwestern Holly Holunder und Lia Lavendel eröffnen im Wildwood Forest ein Geschäft für Problemlösungen aller Art. Holly liebt verrückte und verrückte Erfindungen und riesige Hüte, Lia ist eine Kuchenbäckerin und spürt Gefühle. Zu ihrem Willkommensfest kommen viele Waldbewohner, wie Mr. Dachs, Mrs. Gans, Mrs. Wildschwein mit ihren Frischlingen und noch viel mehr. Und natürlich beheben die Waldmeisterinnen deren Probleme.

Meine Meinung
Das Buch hat so eine Art Vorwort, auch wenn es nicht entsprechend übertitelt ist. Hier wird erklärt, wie der Wildwood Forest entstanden ist. Es ist sehr schön geschrieben mit vielen Zeichnungen. Auf fast jeder Seite befinden sich Bilder, mal größere manchmal auch nur ein paar kleine Schmetterlinge. Die ‚Arbeit‘ der Waldmeisterinnen ist auch sehr schön beschrieben. Außerdem finden die beiden immer eine Lösung für die Probleme der Waldbewohner. Da hat z. B. Mrs. Gans Angst vor dem Muttersein, denn sie brütet gerade drei Eier aus. Und Mr. Dachs ist ein ruhiger Typ, aber einsam in seiner großen Höhle. Die Waldmeisterinnen finden dafür eine Lösung. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, auch wenn ich das angegebene Alter etwas zu jung finde. Ich denke so ab acht oder neun Jahren wäre richtiger. Es ist gewissermaßen Fantasy für Kinder. Und mit den vielen Bildern ein sehr schönes Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle und von mir vier von fünf Sternen (ein Stern Abzug wegen des Alters) bzw. acht von zehn Punkten