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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.05.2019

Ennio oder NIklas

Sommertage auf Capri (Capri 1)
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Velia gefällt ihre Fernbeziehung zu Niklas gar nicht mehr. Immer muss sie von Italien nach Deutschland und wieder zurück, was sie letztendlich auch immer wieder ihren Job kostet, weil sie so oft weg ist. ...

Velia gefällt ihre Fernbeziehung zu Niklas gar nicht mehr. Immer muss sie von Italien nach Deutschland und wieder zurück, was sie letztendlich auch immer wieder ihren Job kostet, weil sie so oft weg ist. Und so hat sie natürlich auch kein Geld um sich eine eigene Wohnung leisten zu können. Sie wohnt bei ihren Eltern. Ein Anruf ihrer Tante auf Capri kommt ihr da gerade recht. Sie bietet ihr einen Job bei ihrem Chef an der Sandalen in Handfertigung herstellt. Doch Ennio ist ein attraktiver Mann und Velia weiß bald nicht mehr, wen sie eigentlich liebt. Und dann steht plötzlich ihr Freund Niklas vor ihr….

Meine Meinung
Das Buch liest sich leicht und flüssig. Der Schreibstil ist angenehm und unkompliziert. Keine Unklarheiten. In der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte auch mit den Protagonisten mitfühlen. Doch konnte ich nicht verstehen, dass Velia sich so von Niklas vereinnahmen ließ. Mit Capri hatte sie mal eine richtige Entscheidung getroffen. Und dann verliebt sie sich in ihren Chef und tut das schlimmste, was eine Frau zu Anfang einer neuen Beziehung tun kann. Was schreibe ich hier nicht, will ja nicht spoilern. Dass Niklas sich mit den telefonischen Worten, sie brauche eine Auszeit, nicht abspeisen ließ, war ja klar. Und so erschien er zum unpassenden Moment. Dann gibt es da noch die Sängerin Mariasole, die sehr gerne Karriere machen möchte, aber sich nicht traut, dem Mann zu vertrauen, der ihr ein Angebot macht. Ich kann sie auch verstehen, denn oft sind solche Angebote nicht wirklich sauber. Dieses Buch ist ein Liebesroman, doch es gab doch einige spannende Momente, wie sie in Liebesromanen durchaus auch möglich sind. Außerdem hat mir gefallen, dass Velia sich endlich auf sich selbst besonnen hat und gemerkt hat, dass eine Beziehung, in der nur einer gibt, nicht das richtige ist. Dieses Buch hat mir gut gefallen, es hat mich teilweise amüsiert, aber auch gefesselt (wann wird sie endlich mit ihm sprechen?) und auch ganz gut unterhalten. Der Schluss war dann allerdings etwas abrupt. Da ging es dann Schlag auf Schlag, das war nicht so gut. Auch dass die Autorin offen ließ, was aus den anderen Protagonisten geworden ist, gefällt mir nicht so ganz. Das hätte im Epilog kurz erwähnt werden können. In dieser Beziehung fühlte ich mich im Regen stehen gelassen. Für alle, die mit einem solchen Schluss leben können, kann ich durchaus auch eine Lese-/Kaufempfehlung aussprechen. Es ist eine schöne Urlaubslektüre für zwischendurch, mehr nicht. Doch muss ich aus diesem Grund von den vier Sternen, die ich vergeben hätte, noch einen abziehen, so dass drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten übrig bleiben.

Veröffentlicht am 03.05.2019

Wieder sehr enttäuscht

10 Stunden tot
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Fabian Risk hat Eheprobleme. Er weiß nicht, ob sein Sohn Theo jetzt an einem Mord beteiligt war, oder nicht. Ein syrischer Flüchtlingsjunge wird brutal ermordet. Von Irene Lilja wird ein fremdenfeindlicher ...

Fabian Risk hat Eheprobleme. Er weiß nicht, ob sein Sohn Theo jetzt an einem Mord beteiligt war, oder nicht. Ein syrischer Flüchtlingsjunge wird brutal ermordet. Von Irene Lilja wird ein fremdenfeindlicher Hintergrund vermutet. Das ist momentan Gang und gäbe in Helsingborg. Doch es ist verworren. Und dann gibt es noch weitere Morde…

Meine Meinung
Also dieses Buch war nicht meins. Ich hatte schon einmal ein Buch dieses Autors gelesen und war nicht sonderlich begeistert, wollte ihm aber trotzdem eine zweite Chance geben. Doch wieder bin ich enttäuscht. Es gibt in diesem Buch so viele Ermittlungswege, dass man manchmal nicht mehr durchblickt. In jedem Kapitel geht es um was Anderes. Hier Lilja, dort Risk, dann Morlander, dazwischen meldet sich der Mörder, der seine Morde mit Spezialwürfeln auswürfelt. Das war zwar durchaus interessant, aber so detailverliebt dass es mir einfach zu viel wurde. Doch nicht allein daran hakt es. Das Buch hat einen Cliffhanger! Der einzige Mord der irgendwie aufgeklärt wurde, war der an dem syrischen Jungen. Mit allen anderen Morden hat der Autor mich im Regen stehen gelassen. Mit dem Mord an Inga Dahlberg, den Risk eigenmächtig wieder aufgerollt hat. Und mit noch so manchem anderen. Und das alles hübsch durcheinander und verwirrend. Das Durcheinander sorgte dafür, dass sich eine vielleicht schwach vorhandene Spannung nicht halten konnte. Ich bin unzufrieden. Ja ich bin Cliffhanger gewohnt, aber eigentlich nur wenn klar ist, dass es ein Mehrteiler wird! Dann macht es mir auch nicht so viel aus, aber gerade als es mal wirklich richtig spannend geworden war, AUS! Ich werde von diesem Autor definitiv kein Buch mehr lesen, es war das Letzte. Auch wenn es hier und da auch mal einen spannenden Moment gab. Aber insgesamt war für mich dieses Buch ein Flop. Keine Empfehlung, zwei von fünf Sternen bzw. vier von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 03.05.2019

Was steht zwischen den Schwestern?

Das Versprechen der Islandschwestern
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Von dieser Autorin hatte ich bisher noch nichts gelesen. Die Leseprobe hatte mir jedoch sehr gut gefallen und ich wollte wissen. Was zwischen den Schwestern passiert war. In der Geschichte war ich schnell ...

Von dieser Autorin hatte ich bisher noch nichts gelesen. Die Leseprobe hatte mir jedoch sehr gut gefallen und ich wollte wissen. Was zwischen den Schwestern passiert war. In der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Margarete, die unbedingt aus den deutschen Trümmern wegwollte und aber auch in Helga, die wohl Angst vor der Fremde hatte. Schließlich konnte keine der beiden Isländisch. Es dauerte auch seine Zeit, bis sie sich einigermaßen verständigen konnten. Dass Margarete sich in Theo verliebte, steht ja schon im Klappentext, doch in Theo war ein gutaussehender junger Mann, dem viele Mädchen nachschauten. Konnte das gut gehen? Der Leser wird dies im Laufe des Buches erfahren. Die Handlung der zurückgekehrten Schwester konnte ich zunächst nachvollziehen, aber die lange Zeit der Stille zwischen den beiden nicht.
Ich konnte mich auch in Pia hineinversetzen, die mit ihrer Tochter Leonie ihre Oma auf ihrer Reise begleitete. Pia war geschieden und wollte sich nicht schon wieder auf einem Mann einlassen. Doch ging es nach ihrem Willen? Auch darüber wird der Leser in diesem Buch informiert. Dieser Roman war sehr spannend geschrieben und diese hielt sich vom Anfang bis zum Ende. Es gibt immer wechselnde Kapitel. Mal geht es um die Vergangenheit, mal um die Gegenwart. Es hat mich sehr gut unterhalten, mich gefesselt und in seinen Bann gezogen. Ich habe es sehr gerne gelesen. Deshalb bekommt es von mir eine Lese-/Kaufempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 01.05.2019

Super Fortsetzung

Die Fotografin - Die Zeit der Entscheidung
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Mimi Reventlow, die Wanderfotografin betreut ihren kranken Onkel seit einiger Zeit in Laichingen auf der Schwäbischen Alb. Sie hat die Herzen der Dorfbewohner gewonnen und Freundschaften geknüpft. In den ...

Mimi Reventlow, die Wanderfotografin betreut ihren kranken Onkel seit einiger Zeit in Laichingen auf der Schwäbischen Alb. Sie hat die Herzen der Dorfbewohner gewonnen und Freundschaften geknüpft. In den Weber Johann Merkle ist sie verliebt, doch er verlangt, dass ihre Beziehung geheim bleiben muss. Der Besitzer einer Weberei, Gehringer, legt ihr Steine in den Weg wo er nur kann. Doch Mimi meistert ihre Aufgaben. Auch die, für Gehringers Jubiläumsschrift die Fotos zu machen. Und dann erfährt sie, warum ihre Beziehung zu Johann geheim bleiben muss.

Meine Meinung
Das Buch knüpft sofort an den ersten Band an. Ich war schnell in der Geschichte wieder drinnen. Mit Mimi konnte ich mitfühlen, und sie war geschockt, als sie sah, wie die Weber arbeiten mussten. Unter welchen Bedingungen und wie lange täglich. Sie hatte es – auch durch ihre Mutter – geschafft, dass Alexander Schubert zur Aufnahmeprüfung der Kunstschule in Stuttgart zugelassen wurde. Doch sein Vater stellte sich quer. Was Alexander tat, um doch noch die Prüfung machen zu können, soll der Leser selbst lesen. In gewisser Weise konnte ich auch Johann verstehen, auch wenn ich es nicht richtig fand, was er tat. Dann ist da noch Anton, der Wirtssohn. Und seine große Liebe Christel. Und der todkranke Onkel Josef, den Mimi betreute. Ich habe sie dafür bewundert. Das Buch war wieder spannend vom Anfang bis zum Ende. Es hat mich gleich in seinen Bann gezogen, mich gefesselt und natürlich sehr gut unterhalten. Ob es noch einen weiteren Band gibt, ist mir nicht ganz klar. Dem Ende nach könnte die Autorin noch einen Band dranhängen, denn es bleibt die eine oder andere Frage offen. Auf jeden Fall habe ich dieses Buch genossen und vergebe daher die volle Bewertungszahl sowie eine Lese-/Kaufempfehlung.

Veröffentlicht am 30.04.2019

Was verschweigt Grayson?

Dunmor Castle - Das Licht im Dunkeln
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Lexie Cavendish wird von ihrem Chef nach Dunmore Castle geschickt um das Gebäude zu inspizieren denn er will es kaufen. Doch ausgerechnet ihrem größten Konkurrenten fällt sie dort sprichwörtlich vor die ...

Lexie Cavendish wird von ihrem Chef nach Dunmore Castle geschickt um das Gebäude zu inspizieren denn er will es kaufen. Doch ausgerechnet ihrem größten Konkurrenten fällt sie dort sprichwörtlich vor die Füße. Grayson ist der uneheliche Sohn des Burgherren, der das Gebäude gerne kaufen würde, dem sein Vater Duncan aber nicht verkaufen will. Grayson übt eine große Anziehung auf Lexie aus. Und dann ist da noch die Tatsache, dass ihre Mutter Fiona Riordan, von der Lexie hier erst erfährt und die sie als Kleinkind verlassen hat wie alle sagen, in Duncans Haushalt einst gearbeitet hat. Nun hat Lexie zwei Aufgaben: Ihre berufliche und als private herauszufinden, wieso ihre Mutter sie verlassen hat. Sie setzt sich dabei einigen Gefahren aus.

Meine Meinung
Ich habe von der Autorin schon Bücher gelesen und daher war ich überzeugt, dass es mir gefallen würde. Und ich wurde nicht enttäuscht. In der Geschichte war ich schnell drinnen und konnte mich auch gut in Lexie, und auch in Grayson hineinversetzen. In Lexie, die erst dort erfuhr, dass Susan Riordan, die sie für ihre Mutter gehalten hatte, das gar nicht war, sondern ihre Tante. Und dass angeblich ihre Mutter sie im Stich gelassen hat. Was sie nicht glauben kann, nach allem was ihr Menschen, die ihre Mutter gekannt hatten, über sie erzählten. Ich würd auch herausfinden wollen, was da damals passiert ist. Über Grayson bin ich mir nicht so ganz im Klaren. Er scheint einiges zu verschweigen, Geheimnisse zu haben. Und er umgarnt Lexie. Meint er es ernst, oder wird er sie fallen lassen? Von ihrem Chef ist Lexie vor Grayson gewarnt worden. Mir hat dieser erste Band einer – wie ich vermute – Trilogie wieder sehr gut gefallen. Er hat mich gefesselt, in seinen Bann gezogen und sehr gut unterhalten. Allerdings hat mich das abrupte Ende, dieser böse Cliffhanger doch etwas gestört. Trotzdem bekommt es von mir eine Lese-/Kaufempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

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