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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.03.2019

Immer wieder Klasse

Mopssturm
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In Knieslingen taucht der junge Graf auf, dem die Burgruine gehört. Er will ein Hotel bauen und die Ruine mit einbeziehen. Doch die Ruine steht unter Denkmalschutz und es müssen bestimmte Auflagen erfüllt ...

In Knieslingen taucht der junge Graf auf, dem die Burgruine gehört. Er will ein Hotel bauen und die Ruine mit einbeziehen. Doch die Ruine steht unter Denkmalschutz und es müssen bestimmte Auflagen erfüllt werden. Miro, Holmes‘ Herrchen, kann den Architektenjob ergattern, doch es gibt auch Gegner dieses Projekts. Es gibt Sabotagen und letztendlich sogar einen Toten. Holmes und Waterson ermitteln.

Meine Meinung
Dieses Buch ist sehr leicht zu lesen. Es gibt keine Unklarheiten im Text. Der Mops Holmes ermittel sehr amüsant wie immer. Doch inzwischen hat er auch eine Gefährtin, eine Frau, die ihm fünf Welpen geworfen hat. Und einer davon kommt zu Waterson und Jackie. Ihn bezieht Holmes in die Ermittlungen mit ein. Er lernt ihn sozusagen an. Er ist immer wieder lustig, wenn Waterson herausfinden will oder muss, was Holmes ihm wohl zu sagen hat. Schließlich kann der Mops ja nicht sprechen. Aber er ist klug und weiß, was er tun muss. Ich finde diese Bücher klasse und lese sie immer mit Begeisterung. Denn wie die Vorgänger hat mich auch dieses Buch in seinen Bann gezogen, hat mich gefesselt, amüsiert und gut unterhalten. Ich habe es in einem Rutsch gelesen. Von mir eine Empfehlung und volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 28.03.2019

Revolutionäre Zeiten

Der Horizont der Freiheit
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Dieses Buch berichtet über den Kampf der Menschen für die Demokratie, die Nationalversammlung in der Paulskirche in Frankfurt und über den Kampf ohne Zensur zu drucken.
Wilhelmine hat ihren Mann verloren ...

Dieses Buch berichtet über den Kampf der Menschen für die Demokratie, die Nationalversammlung in der Paulskirche in Frankfurt und über den Kampf ohne Zensur zu drucken.
Wilhelmine hat ihren Mann verloren und die Druckerei geerbt. Lange lässt sie sich in ihrer Trauer hängen, doch dann rafft sie sich auf. Ihr Nachbar Joseph Rütten, hat die Literarische Anstalt gegründet. Er ist verliebt in Wilhelmine, aber irgendwie reden die beiden aneinander vorbei. Dann gibt es da noch Wilhelmines Freundin Henriette Zobel die politisiert, was Wilhelmine so gar nicht verstehen kann und auch nicht will. Sie ist die erst bei Demonstrationen und das geht nicht immer gut aus. Außerdem gibt es noch Wilhelmines Altgesellen, der die Mutter seines Kindes nicht heiraten will. Und es gibt Schriften, die eigentlich nicht gedruckt werden dürfen.

Meine Meinung
Das Buch ist sehr lebendig geschrieben und sehr flüssig zu lesen. Man ist richtig im Geschehen mit drinnen. Daher war ich auch schnell mit der Geschichte vertraut und konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Wilhelmine, die ihren Walter über alles liebte, der aber leider sterben musste während sie die schwere Krankheit überlebte. Als Frau eine Druckerei zu leiten war nicht leicht. Zumal sie die Geschäfte zunächst schleifen ließ. Joseph Rütten war ein Verleger, der u. A. bei Wilhelmine drucken ließ, und ihr so half, die Krise zu überwinden. Henriette war Wilhelmines beste Freundin, doch dann engagierte sie sich politisch und übertrieb. Dass die Verlagsanstalt Rütten und Löwenthal der spätere Verlag Rütten und Löhning war, das hatte ich mir schon spätestens Mitte des Buches gedacht. Denn der Name Rütten fiel mit schon am Anfang auf. Der Epilog am Ende des Buches klärt darüber auf, auch was aus Henriette Zobel geworden ist. Trotzdem vermisse ich ein Personenverzeichnis oder ein Glossar aus dem hervorgeht, welche Personen historisch sind, und welche fiktiv. Zwar schreibt die Autorin im Nachwort, dass vieles in diesem Roman wahrhaftig so geschehen ist und dass der Rest Fiktion ist. Ich hätte allerdings doch gerne genauer lesen wollen, was eben historisch verbürgt ist. Aber dieser Roman hat mich gefesselt, gut unterhalten und mich in seinen Bann gezogen. Daher bekommt er trotzdem eine Empfehlung und auch die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 28.03.2019

Eione interessante Geschichte

Frühling auf Gut Fennhusen
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Frederike, die älteste Stieftochter von Erik von Fennhusen, verlebt ihren wohl letzten unbeschwerten Frühling auf dem Gut. Denn sie soll dann die Höhere-Töchter-Schule in Bad Godesberg besuchen. Dafür ...

Frederike, die älteste Stieftochter von Erik von Fennhusen, verlebt ihren wohl letzten unbeschwerten Frühling auf dem Gut. Denn sie soll dann die Höhere-Töchter-Schule in Bad Godesberg besuchen. Dafür muss sie jedoch auch noch eine externe Prüfung ablegen, da sie auf Gut Fennhusen von einer Hauslehrerin unterrichtet wurde. Dafür muss sie noch ordentlich lernen und hat doch Angst, durchzufallen. Aber auf Fennhusen wird in diesem Jahr zum ersten Mal ein besonderes Fest gefeiert. Ein Fest, das es in Amerika schon seit zwanzig Jahren gibt..
Es ist eine zauberhafte Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen. Es spielt vor der Zeit der Ostpreußen-Sage von Ulrike Renk, die ich leider nicht gelesen habe. Doch gibt es vorher noch den Einzelband ‚Das Fest der kleinen Wunder‘ was auch irgendwie dazugehört. Der Schreibstil der Autorin war unkompliziert, es gab keine Unklarheiten. Ich war auch schnell in der Geschichte drinnen. Man kann es also auch gut als Einzelband lesen. Es war sehr interessant zu lesen, wie es zu der damaligen Zeit auf einem solchen Gut zuging. Die viele Arbeit – aber auch das Vergnügen. In Frederike konnte ich mich gut hineinversetzen, in ihre Angst bei der Prüfung zu versagen. Hatte sie doch noch niemals eine Prüfung ablegen müssen. Dann gab es da noch die fünf Halbgeschwister. Nur Frederike hieß nicht Fennhusen. Es hat mir Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, auch wenn mir durchaus die Spannung – die bei einem solchen Buch nur minimal vorhanden ist – fehlte. Bei den Vorbereitungen für das große Fest kam es mir fast wie ein Kochbuch vor: Es fehlten nur die Mengenangaben für die Essenszutaten. Aber unterhalten hat mich dieses Buch trotzdem gut. Von mir bekommt es eine Empfehlung für alle, die solche Geschichten gerne lesen und vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 25.03.2019

Ein schönes Ende

Fabula Magicae 2: Das Erbe der Bücherwelt
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Im Prolog lesen wir, wie die dunkle Königin zu dem wurde, was sie jetzt war.
Nachdem Mia von Liam mit einem Schwung aus der Bücherwelt geworfen worden war, musste sie feststellen, dass ihr Vater ihre Sachen ...

Im Prolog lesen wir, wie die dunkle Königin zu dem wurde, was sie jetzt war.
Nachdem Mia von Liam mit einem Schwung aus der Bücherwelt geworfen worden war, musste sie feststellen, dass ihr Vater ihre Sachen verkauft hatte. Mit ihrer Mutter suchte sie ihn und Bernd kaufte das wertvolle Buch zurück. Doch sie waren beobachtet worden und ein Aron versucht sie an ihrer Rückkehr zu hindern. Mitsamt Aron kehren Mia und ihre Eltern in die Bücherwelt zurück, wo es noch schlimmer steht als vorher. Sie müssen die dunkle Königin vernichten, damit Liam von dem Fluch befreit werden kann. Doch die Königin sagt Mia etwas anderes…

Meine Meinung
Das Buch schließt direkt an den Vorgänger an. in der Geschichte war ich auch wieder schnell drinnen. Ich konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Mia, die unbedingt wieder zurück in die Bücherwelt wollte um Liam in seinem Kampf beizustehen. Und die ihre Freunde Lio und Oskar nicht im Stich lassen wollte. Ich konnte auch Mias Eltern verstehen, die Mia nicht allein dieser Gefahr aussetzen wollten und darum mitgingen. Ich freute mich mit Mia, als sie Liam wieder sah und war traurig mit ihr, als sie einen falschen Eindruck hatte. Eines verstand ich nicht sogleich: Als Mia nicht wusste, ob sie die Forderung der dunklen Königin erfüllen konnte. Ich schreib jetzt mit Absicht nicht, was das war, aber es betraf Liam. Aber vielleicht war Mia noch zu jung, um das beurteilen zu können. Egal, das Buch war jedenfalls mal wieder sehr gut geschrieben, spannend und fesselnd, und es hat mich in seinen Bann gezogen, mich gut unterhalten. Daher von mir eine Empfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 24.03.2019

Geht noch für zwischendurch

Liebe und andere Köstlichkeiten
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In diesem Buch sind drei etwas ältere Bücher von Nora Roberts, Teresa Hill, Kathleen Beaver neu veröffentlicht.
Zu Nr. 1 Ein Kuss zum Dessert von Nora Roberts
Es geht in diesem Buch um die Dessertköchin ...

In diesem Buch sind drei etwas ältere Bücher von Nora Roberts, Teresa Hill, Kathleen Beaver neu veröffentlicht.
Zu Nr. 1 Ein Kuss zum Dessert von Nora Roberts
Es geht in diesem Buch um die Dessertköchin June Lyndon, die die Beste in diesem Fach war. Normalerweise arbeitete sie freiberuflic h, wenn sie jemand für ein besonderes Dessert anforderte. Doch Blake Cocharan wollte sie für sein Hotel. Die erste Begegnung überraschte beide. Doch June ließ sich unter Auflagen dazu bewegen, die Küche seines Hotels auf Vordermann zu bringen. Was seinem Küchenchef nicht so sonderlich gefiel. Und June gefiel es nicht, dass Blake sie immer mehr in seinen Bann zog. Hatte sie doch in dieser Hinsicht ein leuchtendes Vorbild Zeit ihres Lebens vor Augen gehabt. Doch Blake gab nicht auf.
Zu Nr. 2 Zuckersüße Zärtlichkeiten von Theresa Hill
Tate Darnley war zu seiner Patentante Eleanor Barrington gekommen, weil er dort seine Verlobte Victoria heiraten wollte. Eleanor war der Ansicht, dass es nicht die richtige Frau für Tate war und heckte mit ihren beiden Freundinnen Kathleen und Gladdy einen Plan aus. Und das obwohl die Hochzeit schon am kommenden Wochenende stattfinden sollte. Die drei Damen sorgten dafür, dass Tate eine andere junge Frau kennenlernte.
Zu Nr. 3 Verführerische Julia von Kate Carlisle
Julia war eine frühere Affäre von Carmeron Duke. Als er sie eines Tages wiedersah, begehrte er sie genauso wie vorher. Und dann erfuhr er, dass sie einen Sohn von ihm hatte. Der kleine Jake war sofort sein Liebling und er musste ihn und Julia unbedingt für immer um sich haben. Doch eine Voraussetzung gab es: Sie durften sich nicht lieben, Sex ja, aber Liebe? Nein!

Meine Meinung
Dieses Buch ist ein Liebesroman, etwas, das ich ab und zu ja sehr gerne lese. Und ich habe es genossen, zumal sich die Sexszenen in Grenzen hielten bezüglich ihrer Beschreibung, Denn das brauche ich nicht. Wie das Buch ausgehen würde, war mir eigentlich von vornherein klar, doch es kam mir auf das Wie an. Und das war schon interessant. Auch wenn ich von Nora Roberts schon bessere Bücher gelesen habe, so gefiel es mir ganz gut.
Auch dieses Buch ist natürlich ein Liebesroman und ich muss mich wohl dazu nicht wiederholen. In dieser Geschichte war ich auch schnell drinnen. Mir war gleich klar, dass Tate wohl die wirkliche, richtige Liebe noch nicht kennen gelernt hatte. Und so war ich gespannt, ob den Damen ihr Vorhaben wohl gelingen würde. Außerdem gab es dann auch noch eine Überraschung und Verwirrung in der Geschichte. Es war vielleicht nicht unbedingt etwas Neues, aber trotzdem hat es mir gefallen. Von Theresa Hill war es das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe.
Ich habe Camerun in diesem Roman wirklich nicht verstanden. Er war ein erwachsener Mann, er musste doch wissen, ob er gewalttätig war oder nicht. Man erbt so etwas nicht unbedingt von seinem Vater und seine Erziehung ab dem sechsten Lebensjahr war doch harmonisch. Ich konnte nicht verstehen, wie er von Julia so etwas verlangen konnte- aber auch Julia nicht, dass sie auf so etwas eingegangen war. Aber vielleicht hatte sie doch Hoffnung, dass sich da etwas ändern könnte, dann könnte ich diese Ehe verstehen. Alles in Allem hat mir dieses dritte Buch nicht so gut gefallen wie die Vorgänger, wobei mir das erste noch am besten gefallen hat. Ich gebe für Nora Roberts vier Sterne, für Theresa Hill drei und für Kate Carlisle ebenfalls knappe drei. Das geteilt durch drei Bücher gibt knappe 3 1/3, was ich leider auf drei abrunden muss.