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Veröffentlicht am 17.07.2017

Einfach mal dei Seele baumeln lassen...

Bea macht blau
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Inhaltsangabe:
Bea meint, dass ihr Leben nicht besser sein könnte, denn sie ist glücklich mit Matthias verheiratet und haben eine Tochter namens Caroline, die nach ihrem Abitur studieren möchte. Doch die ...

Inhaltsangabe:
Bea meint, dass ihr Leben nicht besser sein könnte, denn sie ist glücklich mit Matthias verheiratet und haben eine Tochter namens Caroline, die nach ihrem Abitur studieren möchte. Doch die Realität sieht leider anders aus, denn ihr Mann hat seit längerem eine Affäre und Caro möchte nicht in München studieren. Sie zieht mit ihrem Freund weg. Beas Leben bricht auseinander und sie möchte einfach nur weg. Deshalb beschließt sie zu ihrer Schwester Karin nach San Sebastian zu fahren. Was sie dort erwartet, ist auch nicht das was sie sich erhofft hatte. Doch Bea wäre nicht Bea, wenn sie ihre Chance nicht nutzen würde….

Bea macht blau ist der neue Roman von Tessa Henning. Der Klapptext verspricht schon, dass dies eine leichte Urlaubsreise wird, in der natürlich die Liebe nicht fehlen darf.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig und sehr angenehm zu lesen. Die bezaubernde Kulisse vom Baskenland ist wunderbar eingefangen und wiedergegeben worden und dadurch entsteht ein herrliches Urlaubsfeeling und der Kurzurlaub in San Sebastian kann beginnen. Die Protagonisten sind allesamt sehr authentisch und sympathisch gezeichnet worden, so dass der Leser sich hier sehr gut in sie hineinversetzen kann. Die Handlung ist jetzt nichts Neues, aber dafür stimmt der Unterhaltungswert und das sollte auch so sein. Man nehme eine gescheiterte Ehe, ein jahrelanger Streit unter Geschwistern, eine Tochter, deren Leben anders verläuft als erwartet, eine neue Liebe und vor allen Dingen einen langgehegten Traum, der jetzt in Erfüllung gehen könnte. Eine schöne und gut erzählte Geschichte, die wirklich Spaß macht und den Alltag vergessen lässt. Das Ende dieses Buches war perfekt abgestimmt und machte das Ganze rund und stimmig.

Tessa Henning ist für mich eine sehr gute Autorin, die es versteht, den Leser mit ihrer Geschichte abzuholen und mitzunehmen. Für mich war es ein sehr guter Roman, der nicht nur sehr gut unterhält, sondern auch die Reiselust steigert.

Veröffentlicht am 05.07.2017

Ein Blick hinter den Kulissen

Ich habe nichts ausgelassen
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Ich habe nichts ausgelassen ist die Biografie von Walter Plathe. Sein leichter und humorvoller Schreibstil lässt den Leser gleich in sein Leben ab- und eintauchen. Es macht sehr viel Spaß seine Geschichte ...

Ich habe nichts ausgelassen ist die Biografie von Walter Plathe. Sein leichter und humorvoller Schreibstil lässt den Leser gleich in sein Leben ab- und eintauchen. Es macht sehr viel Spaß seine Geschichte lesen zu dürfen. Manchmal hatte ich beim Lesen das Gefühl, das Walter Plathe dieses Buch vorliest. Immer wieder hatte ich seine unverkennbare Stimme im Ohr. In 14 Kapiteln erzählt er von seiner alleinerziehenden Mutter, der Kindheit in Berlin, seinen Verwandten und seinem Weggang aus der DDR. Zudem berichtet er, wie er erst eine Ausbildung zum Verkäufer in einer Zoohandlung absolvierte, ehe er zur Schauspielschule ging. Es ist sehr interessant wie seine Schauspielkarriere zu DDR Zeiten begann und wie facettenreich seine Arbeit war und heute noch ist. Er war nicht nur Schauspieler beim Fernsehen, sondern auch Moderator u.a. Bei Kessels Bunte und auch am Theater beschäftigt. Mit welchen namhaften Regisseuren, Schauspieler. Musikern und Moderatoren er zusammenarbeiten durfte. Wie er auf den Dackel kam und wie dieser sein bester Begleiter wurde. Anfang der Neunziger bekam er hier seine Rolle als Landarzt Ulrich Teschner angeboten, die er 17 Jahre spielte und die ihn bundesweit bekannt machte. Heute spielt er hauptsächlich Theater, aber einige TV- Rollen u.a. Familie Dr. Kleist. Außerdem hat er mit Schauspielern H. Juhnke und G. Pfitzmann ein Zille - Museum in Berlin gegründet.

Ein wunderbarer Ausflug in ein Schauspielerleben, dass ich so nicht kannte. Interessantes, lustiges und nachdenkliches ….alles hat hier seinen Platz gefunden. Vielen Dank für den Blick hinter den Kulissen!

Veröffentlicht am 03.07.2017

Bine dritter Fall

Tote machen Träume wahr
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Inhaltsangabe:
Endlich hat Bine sich ihren Traum erfüllt. Zusammen mit Jago eröffnete sie ihre eigene Detektei in Grefrath. Was jetzt nur noch fehlt sind Aufträge. Aber woher sollen diese kommen? Den ersten ...

Inhaltsangabe:
Endlich hat Bine sich ihren Traum erfüllt. Zusammen mit Jago eröffnete sie ihre eigene Detektei in Grefrath. Was jetzt nur noch fehlt sind Aufträge. Aber woher sollen diese kommen? Den ersten Job den Bine annimmt, ist als Supermarktdetektivin, aber dieser entpuppt sich als Reinfall. Als dann der Rentner Hans Tönnies stirbt, wittert sie ihre Chance. Hans Tönnies ist nämlich kein normaler Todesfall, denn er wurde vergiftet. Obwohl sie es lassen sollte, ermittelt Bine wieder. Jago bekommt auch seinen ersten Auftrag. Er soll Paul, den Hund, des reichen Ehepaares Gerhards suchen. Wie werden sich beide in ihren Aufträgen behaupten?

Tote machen Träume wahr ist bereits der dritte Fall von Sabine „Bine“ Hagen und der neuste Krimi von Vera Nentwich. Wie in den beiden vorangegangenen Fällen, spielt auch dieser wieder in der schönen Ortschaft Grefrath, der am linken Niederrhein liegt. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und bildlich gehalten. Hier und da wird der Grefrather Dialekt immer wieder eingestreut und das unterstreicht die Authentizität der Lokalität. Wer die nötigen Ortskenntnisse besitzt, bei dem kann dieser Krimi als Film ablaufen. Aber auch nicht hiesige Leser werden keine Probleme haben, sich die Kulisse vorstellen zu können. Die Charaktere sind wieder liebevoll und authentisch gezeichnet worden und es macht sehr viel Spaß, die Zeit mit ihnen zu verbringen. Da dies bereits der dritte Fall von Bine für mich ist, sind sie mir die Personen schon ans Herz gewachsen. Die Handlung besteht aus einem Mordfall, einem verschwundenen Hund und Bines Beziehung zu Jochen, dem Polizisten. Am Anfang der Geschichte ist der Spannungsbogen recht hoch, aber leider schwächt er im Mittelteil ein wenig ab. Das fand ich ein wenig schade, denn hier steht die Beziehung von Bine und Jochen sehr im Vordergrund. Ich habe nicht gegen das Privatleben von Bine, aber das war mir ein wenig zu detailliert. Dadurch geriet der eigentliche Fall etwas ins Abseits und das darf bei einem Krimi nicht passieren. Was sehr schön eingefangen und wiedergespiegelt worden ist, waren Bines Zweifel und Ängste, die sie zwischenzeitlich hatte. Soll sie wieder in ihrem alten Job arbeiten oder doch die Detektei behalten? Perfekt! Am Ende dieses Krimis gewinnt der Spannungsbogen wieder an Fahrt und der Fall wird sehr rasch gelöst. Gerade da hätte ich mir mehr Details gewünscht bzw. hier hätte es besser ausgearbeitet werden können. Mit einigen offenen Fragen blieb ich zurück. Nichts desto trotz war es wieder eine spannende und lustige Begegnung mit Bine und Co.

Ich habe mich sehr auf das Wiedersehen mit Bine gefreut und würde mich noch einige Fortsetzungen wünschen. Es macht immer wieder Spaß mit Bine auf Verbrecherjagd zu gehen. Weiter so….

Veröffentlicht am 02.07.2017

Ein perfekter Thriller

Das Paket
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Inhaltsangabe
Der neue Psychothriller von Sebastian Fitzek! Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines ...

Inhaltsangabe
Der neue Psychothriller von Sebastian Fitzek! Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den 'Friseur' nennt – weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet. Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der 'Friseur' könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden. In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. Nur in ihrem kleinen Haus am Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher – bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen. Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt.

Als großer Fan von Sebastian Fitzek ist der neue Thriller „Das Paket“ natürlich ein Must- have-Buch. Die Inhaltsangabe versprach mir schon vorab eine spannende Geschichte, aber was dann folgte war der pure Nervenkitzel. Ab der ersten Seite wird der Leser in diese Geschichte mit reingezogen und gefesselt. Wer jetzt denkt, man könnte dieses Buch einfach so zur Seite legen, der irrt sich gewaltig. Dieses Werk kann nicht mehr, ohne es beendet zu haben, aus der Hand gelegt werden. Zu jedem Zeitpunkt wollte ich wissen, wie es mit der junge Psychiaterin Emma Steiner weitergehen wird und was es mit dem Paket auf sich hat. Wieder einmal überzeugt Sebastian Fitzek mit seinem fesselnden Schreibstil. Man spürt wie der Spannungsbogen sich permanent steigert und die Nerven fast blank liegen. Durch seine immer wieder eingestreuten Wendungen versteht Fitzek es seine Leser auf eine falsche Fährte zu führen, so dass dieser nie weiß, was passieren wird bzw. wie dieser Thriller endet. Zur Handlung möchte ich gar nichts schreiben, denn sonst würde ich spoilern und das will niemand. Ich kann nur so viel schreiben: Dieser Thriller hat alles was er haben sollte: packend, nervenaufreiben und spannend bis zum letzten Satz!
Was ich auch sehr gut fand, waren die Lesermeinungen, die sich am Ende dieses Buches befanden.

Erneut hat mich ein Thriller von Sebastian Fitzek nicht enttäuscht und ich freue mich schon auf seinen neuen, der im Oktober 2017 erscheinen wird.

Veröffentlicht am 28.06.2017

Tausche Alltag gegen Leben

Tausche Alltag gegen Leben
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„Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum“

In dem Buch Tausche Alltag gegen Leben erzählt die Autorin Franziska Schmitt von ihrer Reise in ein neues Leben. Obwohl sie eine tolle Familie, nette ...

„Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum“

In dem Buch Tausche Alltag gegen Leben erzählt die Autorin Franziska Schmitt von ihrer Reise in ein neues Leben. Obwohl sie eine tolle Familie, nette Freunde und einen gutbezahlten Job hat, merkt sie immer öfter, wie sie Tag für Tag unzufriedener wird. Daraufhin beschließt sie eine Auszeit zu nehmen und kündigt Wohnung und Job. Auf der geplanten und langen Asienreise erhofft sie sich auf all ihren Lebensfragen eine Antwort zu bekommen. Doch ihre Reise verläuft anders als geplant, denn sie findet ihr großes Glück.

Der flüssige und bildhafte Schreibstil der Autorin zieht den Leser sofort in ihrem Bann. Die detaillierten Beschreibungen der asiatischen Kulisse lassen ihn mitreisen und dadurch entsteht das Gefühl, als ob man selbst vor Ort wäre. Franziska Schmitt berichtet ungeschminkt von ihren Reiseereignissen. Egal, ob es positive oder negative Erlebnisse sind, alles findet in diesem Roman seinen Platz und so sollte es auch sein. Grandios, wie sie ihre Gefühlswelt eingefangen und wiedergegeben hat. Diese Geschichte handelt von Ängsten, Mut, Glaube, Heimweh, Freundschaften, Familie und der Liebe. Man fiebert, leidet und verliebt sich.

Ein Buch das Mut macht, seine alten Gewohnheiten mal beiseite zu schieben, um etwas Neues zu erleben oder sich zu hinterfragen. Wer bin ich? Wo stehe ich und wo führt mein Weg noch hin?

Für mich war es eine interessante Reise und wer weiß, vielleicht erzählt Franziska Schmitt noch einmal von ihrem neuen Leben.