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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.03.2026

Zwischen fliegenden Teppichen und dunklen Mächten

Die geheime Schule der Tempelagenten – Ich, zwischen fliegenden Teppichen und glühenden Schwertern
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Das Cover des Buches „Die geheime Schule der Tempelagenten – Ich, zwischen fliegenden Teppichen und glühenden Schwertern“ von Sibel Susann Teoman hat sofort meine Neugier geweckt und ich wurde mit einem ...

Das Cover des Buches „Die geheime Schule der Tempelagenten – Ich, zwischen fliegenden Teppichen und glühenden Schwertern“ von Sibel Susann Teoman hat sofort meine Neugier geweckt und ich wurde mit einem lustigen, actiongeladenen, spannenden Abenteuer belohnt.
Tims einziger Freund ist sein Chamäleon Wasabi. Als sein Vater ihm eröffnet, dass er einen Forschungsauftrag angenommen hat und Tim die Ferien daher bei seiner Tante verbringen muss, ist die Enttäuschung groß. Noch dazu lässt sich Amintos, der Ort, an dem seine Tante lebt, nicht einmal im Internet finden und vor zehn Jahren verschwand dort Tims Mutter spurlos.
Schon die Anreise dorthin ist außergewöhnlich. Gemeinsam mit Tante Melda und einer älteren Dame sind sie die einzigen Reisenden zu diesem geheimnisvollen Ort. In Amintos erwarten Tim seine Cousine Patty, die ihn herzlich empfängt, sowie sein Cousin Pars, der ihn deutlich spüren lässt, dass er nicht willkommen ist.
Gemeinsam besuchen sie die Schule der Tempelagenten. Doch Tim weiß zunächst weder, welche Fähigkeiten in ihm stecken, noch ob er überhaupt in diesen Kreis aufgenommen wird. Gleichzeitig wird er immer wieder von dunklen Mächten bedroht – den sogenannten Noctis, die in unterschiedlichsten Gestalten erscheinen. Spannung und Action sind also garantiert.
Der Autorin gelingt es, eine fantasievolle Welt zu erschaffen, die von fliegenden Teppichen, einem witzigen Hausgeist aus einer Teekanne und skurrilen Figuren geprägt ist. Die Charaktere sind liebevoll gestaltet, und es macht große Freude, mitzuerleben, wie Tim nicht nur echte Freundschaften schließt, sondern auch über sich hinauswächst.
Besonders schön ist, dass das Ende eine Fortsetzung erahnen lässt, auf die ich mich jetzt schon freue!
Eine große Empfehlung für alle, die fantastische Abenteuer lieben!

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Veröffentlicht am 19.03.2026

Meisterhaft erzählt

Sie wollen uns erzählen
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Birgit Birnbachers neuer Roman „Sie wollen uns erzählen“ widmet sich einem sensiblen Thema und das in einer besonderen Erzählweise, auf die man sich einlassen muss.
Der neunjährige Oz lebt mit ADHS, ebenso ...

Birgit Birnbachers neuer Roman „Sie wollen uns erzählen“ widmet sich einem sensiblen Thema und das in einer besonderen Erzählweise, auf die man sich einlassen muss.
Der neunjährige Oz lebt mit ADHS, ebenso wie seine Mutter Ann, bei der er seit der relativ frischen Trennung der Eltern allein aufwächst. Eigentlich sollte der Zeugnistag mit einem Fest enden, doch stattdessen geschieht in der Schule etwas Schreckliches. Auf dem Heimweg kreisen Oz’ Gedanken unaufhörlich darum, wie er seiner Mutter den Brief seiner Lehrerin erklären soll.
Zu Hause angekommen, erwartet ihn jedoch eine völlig unerwartete Situation. Seine Mutter ist kreidebleich, ein Notfall. Oz’ Großmutter ist aus dem Krankenhaus, in dem sie operiert werden sollte, verschwunden. Überstürzt werden einige Sachen gepackt, und Oz’ Geständnis muss zunächst warten.
Der Erzählstil des Romans ist außergewöhnlich: Birnbacher verzichtet vollständig auf direkte Rede und lässt die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive von Oz und Ann entstehen. So erzeugt sie eine dichte, beinahe rastlose Gedankenwelt, die das Innenleben der Figuren eindrucksvoll widerspiegelt.
Einfühlsam und berührend zeigt die Autorin, welche Herausforderungen ADHS für den Familienalltag und die Beziehungen mit sich bringt. Trotz der Schwere des Themas gibt es immer wieder Momente, die ein Schmunzeln hervorrufen. Die Geschichte zieht einen schnell in ihren Bann und bleibt lange nach dem Lesen im Kopf.
Ein bewegender Roman, der nachhallt und absolut lesenswert ist.

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Veröffentlicht am 19.03.2026

Von Pico Bello zu Ramba Zamba

Ete Petete & Tohu Wabohu - Gegensätze ziehen sich an
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Ete Petete lebt mit ihrem Pudel Pico Bello in einem makellos ordentlichen Haus und beide achten mit großer Sorgfalt darauf, dass das auch so bleibt.
Doch eines Tages wird die Ruhe jäh gestört: Aus dem ...

Ete Petete lebt mit ihrem Pudel Pico Bello in einem makellos ordentlichen Haus und beide achten mit großer Sorgfalt darauf, dass das auch so bleibt.
Doch eines Tages wird die Ruhe jäh gestört: Aus dem Garten dringt ein gewaltiger Lärm. Schnell stellt sich heraus, dass ein neuer Nachbar eingezogen ist – laut, ungehobelt und alles andere als ordentlich. Sein Name lautet, wie könnte es anders sein: Tohu Wabohu. Gemeinsam mit seinem Kater Ramba Zamba wirbelt er das geordnete Leben gehörig durcheinander.
Tohu ist zwar chaotisch und laut, zugleich aber auch herzlich und freundlich. Dennoch fühlt sich Ete zunehmend gestört, bis ihr eines Nachts der Geduldsfaden reißt und sie die beiden kurzerhand fortschickt. Doch damit ist die Geschichte noch lange nicht zu Ende, denn Tohu überrascht sie auf unerwartete Weise.
Das Buch erzählt auf wunderbare Art, wie Gegensätze einander anziehen können und wie bereichernd es ist, anderen offen und ohne Vorurteile zu begegnen. Der gereimte Text lädt zum Vorlesen ein, während die liebevollen Illustrationen diese herzerwärmende Geschichte perfekt ergänzen.
Ein bezauberndes Bilderbuch, das zeigt, wie wertvoll Vielfalt ist und Vorurteilen charmant den Garaus macht.

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Veröffentlicht am 18.03.2026

„Liese niest“ – Ein bezauberndes Bilderbuch über Freundschaft und Veränderung

Liese niest
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Das Bilderbuch „Liese niest“ von Daniela Demmer, liebevoll illustriert von Annika Demmer, erzählt auf zauberhafte Weise von Freundschaft, Veränderung und dem Kreislauf des Lebens.
Auf einer bunten Frühlingswiese ...

Das Bilderbuch „Liese niest“ von Daniela Demmer, liebevoll illustriert von Annika Demmer, erzählt auf zauberhafte Weise von Freundschaft, Veränderung und dem Kreislauf des Lebens.
Auf einer bunten Frühlingswiese lebt das Gänseblümchen Liese gemeinsam mit ihrem besten Freund Leo Löwenzahn. Leo beschützt Liese fürsorglich, sogar vor dem Regen mit seinen Blättern. Doch eines Tages verändert er sich plötzlich: Er fühlt sich seltsam, wird am Kopf ganz weiß und wuschelig. Als sich schließlich ein kleines, zartes Schirmchen löst, muss Liese heftig niesen und Leo steht plötzlich kahl da. Beide sind traurig über diese unerwartete Veränderung. Doch was darauf folgt, ist eine wunderschöne Wendung, die Hoffnung schenkt und die Geschichte auf versöhnliche Weise abrundet.
Besonders bezaubernd sind die Illustrationen, die den Figuren viel Charme und Ausdruck verleihen. Kaum zu glauben, wie niedlich ein Löwenzahn dargestellt werden kann. Gleichzeitig vermittelt das Buch eine wichtige Botschaft: Manchmal müssen wir Vertrautes loslassen, damit etwas Neues und noch Schöneres entstehen kann.
So wird „Liese niest“ zu einer liebevollen Hommage an den Kreislauf der Natur und zeigt kindgerecht, wie aus einer Pflanze viele neue entstehen können. Ein schönes Extra ist die Anleitung am Anfang des Buches, mit der sich eine Pusteblume konservieren lässt, ideal zum Ausprobieren! Zusätzlich bietet ein QR-Code die Möglichkeit, die Geschichte auch anzuhören.
Ein rundum entzückendes Bilderbuch mit leicht verständlichem Text, perfekt für die Frühlingszeit und ein echtes Highlight für kleine und große Leser:innen.

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Veröffentlicht am 17.03.2026

Natur als Quelle für innere Stärke

Natur-Resilienz
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Das Buch „Natur-Resilienz“ der beiden Autorinnen Maria M. Kettenring und Jasmin Schlimm-Thierjung ist wunderschön gestaltet. Der robuste Hochglanzeinband zeigt eine Naturlandschaft, die bereits beim Betrachten ...

Das Buch „Natur-Resilienz“ der beiden Autorinnen Maria M. Kettenring und Jasmin Schlimm-Thierjung ist wunderschön gestaltet. Der robuste Hochglanzeinband zeigt eine Naturlandschaft, die bereits beim Betrachten eine beruhigende Wirkung entfaltet. Hinter den Umschlagklappen finden sich vorne kleine Auszeit-Rituale und hinten nochmals die Top Ten der Natur-Resilienz-Übungen.
Resilienz wird hier sehr treffend als „Selbstschutzschild“ gegen Lebenskrisen beschrieben. Zunächst werden die vier Grundprinzipien der Resilienz erläutert, bevor die sieben Säulen der Resilienz vorgestellt werden. Besonders gut gefallen hat mir dabei die Darstellung als Baum, bei der die sieben Säulen als Wurzeln dargestellt sind und somit das tragende Fundament bilden.
Sehr gelungen finde ich auch den ganzheitlichen Ansatz des Buches. Es werden Bewegung an der frischen Luft, Aromatherapie – deren Ursprünge ebenfalls erklärt werden – sowie zahlreiche Übungen, die sich gut in den Alltag integrieren lassen, mit dem Thema Ernährung verbunden.
Die übersichtliche Gliederung mit verschiedenen Registern sowie die Schlagwortsuche im Anhang erleichtern es, gezielt einzelne Themen nachzuschlagen.
Einige Übungen konnte ich bereits ausprobieren. Das derzeit wunderschöne Wetter lädt ja geradezu dazu ein, hinaus in die Natur zu gehen. Mein Fazit: Man nimmt die Eindrücke bewusster wahr und erlebt die Natur deutlich achtsamer.
Die Arbeitsblätter zur Achtsamkeit am Ende des Buches können kopiert werden und geben wertvolle Impulse, um innezuhalten und nachzuspüren, wie es einem gerade geht.
Dieses Buch ist ein wertvoller Ratgeber, den ich sicherlich noch oft zur Hand nehmen werde.
Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, denn die eigene Resilienz zu stärken ist immer eine gute Investition in das eigene Wohlbefinden.

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