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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.09.2020

Ein Bilderbuch über Mobbing

Du gehörst (nicht) dazu!
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Bewertet mit 5 Sternen

Zum Buch:
Tommi geht gerne in den Kindergarten, zumindest war es bisher so. Aber nun ist Johannes in seiner Gruppe und Johannes ist gemein zu Tommi. Er schubst ihn lacht ihn aus ...

Bewertet mit 5 Sternen

Zum Buch:
Tommi geht gerne in den Kindergarten, zumindest war es bisher so. Aber nun ist Johannes in seiner Gruppe und Johannes ist gemein zu Tommi. Er schubst ihn lacht ihn aus und lässt ihn nicht mehr mitspielen ...

Meine Meinung:
Alleine schon dass es ein Bilderbuch über Mobbing im Kindergarten gibt, macht mich sehr betroffen.
Kinder sind Kinder, sie streiten sich schon mal, sind heute beste Freunde, Morgen haben sie einen anderen auserkoren. Kinder sind ehrlich und sagen was sie denken, aber normalerweise sind Kinder nicht gemein. Aber auch das gibt es leider immer wieder. Mal sieht ein Kind anders aus, mal spricht es anders, es gibt tausend Gründe, warum Kinder nicht alle gleich sind. Und das ist auch gut so.
Hier liegt die Sache in der Hand der Eltern, man muss den Kindern erklären warum andere Kinder anders sind.

Tommi trägt eine Brille und wird daher von Johannes gehänselt, soweit so normal. Was dann passiert ist nicht mehr schön und Tommi leidet. Antje Szillat ist auf dieses Thema sehr kindgerecht und ehrlich eingegangen. Viele Kinder sagen nichts oder schauen weg, weil sie Angst haben, Angst das nächste "Opfer" zu sein.
Auch die Reaktion der Erzieherin fand ich ganz gut, sie hat es erstmal beobachtet, ob es sich nicht wieder gibt und dann mit einer guten Methode eingegriffen.

Ein sehr einfühlsam erzähltes Buch über ein Thema, dass unsere Kinder hoffentlich nie betrifft, aber mit dem wie Eltern die Kinder sensibilisieren können.

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Veröffentlicht am 08.09.2020

Eine Geschichte über Mädchenkram und Jungszeug

Lotti und Otto (Band 1)
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Bewertet mit 5 Sternen

Zum Buch:
Lotti, ein Ottermädchen, mag lieber in ihrer Räuberhöhle spielen, draußen toben Monster mit Pfeil und Bogen jagen.
Otto, ein Otterjunge, mag lieber backen, basteln und ...

Bewertet mit 5 Sternen

Zum Buch:
Lotti, ein Ottermädchen, mag lieber in ihrer Räuberhöhle spielen, draußen toben Monster mit Pfeil und Bogen jagen.
Otto, ein Otterjunge, mag lieber backen, basteln und nähen.
Im Ferienlager werden sie in typische Mädchen- und Jungsdinge gedrängt ...

Meine Meinung:
Ein ganz zauberhaftes Bilderbuch über ein leidiges Thema, ein Thema bei welches wchlb lange für Aufsehen sorgt. Was ist richtig? Muss ein Junge "Jungskram" machen? Muss ein Mädchen immer brav, leise und ordentlich sein?
NEIN!!! Auch Mädchen dürfen Räuber spielen und im Wald toben, Fische fangen und alles tun, was auch immer sie wollen. Genauso wie Jungs backen und kochen dürfen, mit Puolen spielen und und und.
Es gibt kein Mädchen- und Jungskram. Es gibt Spiele für Kinder, egal welchen Geschlechts. Und das müssen wir in unseren Kopf bekommen.
Das Bilderbuch über Lotti und Otto hilft uns dabei auf fanz zuckersüße Art. Die Illustrationen sind so bezaubernd und unterstützen das Gelesene perfekt.
Es gibt viel zu entdecken und macht sowohl dem Vorleser wie auch dem zuhörenden Kind großen Spaß.
Absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 07.09.2020

Ist dann doch zuviel

Unser Mathelehrer unterrichtet von draußen - damit er dabei rauchen kann!
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Bewertet mit 2 Sternen

Zum Buch:

Ein Schuljahr lang "James Bond" gucken, die dritten Zähne auf dem Flügel, Verzweiflung am Overhead-Projektor: Pädagogen sind manchmal seltsam, treten gern in Fettnäpfchen ...

Bewertet mit 2 Sternen

Zum Buch:

Ein Schuljahr lang "James Bond" gucken, die dritten Zähne auf dem Flügel, Verzweiflung am Overhead-Projektor: Pädagogen sind manchmal seltsam, treten gern in Fettnäpfchen und haben Marotten. Was im Klassenraum an Eigenheiten tagtäglich ausgelebt wird, ist lustig und skurril. Schließlich fühlen sich Lehrer bei der Arbeit völlig unkontrolliert - und Schüler sind ihren Schrullen schonungslos ausgesetzt. Fast jeder Schüler kann von bizarren Begebenheiten mit Pädagogen berichten. DER SPIEGEL hat sie gesammelt. Ein großer Spaß und zugleich ein realer Blick in den Alltag deutscher Klassenzimmer.
Schule ist oft anstrengend - aber manchmal auch krass komisch. Hinter geschlossenen Klassentüren spielt sich schließlich das wahre Leben ab, in der Hauptrolle: Schräge Pädagogen, die Schüler ihr Leben lang nicht vergessen. Sie leben mitunter liebenswerte Spleens und eklige Marotten aus, geben absurde Aufgaben oder haben keinen Bock.

Meine Meinung:
Ist das noch Humor, oder kann das weg?
Ich muss gestehen, manchmal hat es mich zum Lachen gebracht, manches erinnerte mich an meine eigene Schulzeit, die zwar nach 1973 begann, aber dennoch die Lehrer noch so manches Mal danebengriffen und auch mal Ohrfeigen verteilten ...
Das passierte zwar bei meinen Kindern nicht mehr, aber dennoch kommen einem Vorfälle zu Ohren, das geht gar nicht
Und von solchen Vorfällen berichtet das buch.
Ich konnte es teilweise echt nicht fassen, obwohl ich ja eigentlich der Meinung bin, Lehrer sind auch nur Menschen.
Aber dieses Buch kann man nicht am Stück lesen, da wird man kirre.
Zwischendurch ist es mal ganz lustig, aber sas ist mehr fremdschämen und schwarzer Humor, denn wirklich humorvoll ist das nicht mehr.

Veröffentlicht am 06.09.2020

Vorlesegeschichten über kleine Alltagsprobleme

Paolina Plapperina - Ein Haustier kommt selten allein
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Bewertet mit 5 Sternen

Zum Buch:
Paolina ist mittlerweile in der ersten Klasse, gemeinsam mit ihrem allerallerallerbesten Freund Ben.
Dann kommt der Haustiertag der Klasse 1b und eigentlich hatte sich ...

Bewertet mit 5 Sternen

Zum Buch:
Paolina ist mittlerweile in der ersten Klasse, gemeinsam mit ihrem allerallerallerbesten Freund Ben.
Dann kommt der Haustiertag der Klasse 1b und eigentlich hatte sich Paolina sehr darauf gefreut. Jetzt soll Ben sich mit Linus dessen Hamster "teilen" und für Paolina bleibt nur die langweilige Schildkröte von Frida übrig. Aber Frida ist seltsam, die Schildkröte ist doof. Paolina will nicht mehr zur Schule gehen. Fertig!
Aber Paolina wäre nicht Paolina wenn sie nicht doch eine Lösung fände ...

Meine Meinung:
Paolina Plapperina - Ein Haustier kommt selten allein ist das zweite Buch über Paolina, ein total aufgewecktes Mädchen mit dem Herz am rechten Fleck, eigentlich. Och finde Paolina ist sehr authentisch, sie ist auch mal ein wenig ungerecht, weiß aber schnell, dass es nicht in Ordnung war und versucht es wieder gut zu machen.
In Paolinas Welt ist der Papa die Ansprechperson, Mama geht Arbeiten, aber das merke ich nur nebenbei an. Ich finde es gut und wichtig, das sich Eltern in Kinderbücher völlig unterschiedlich verhalten und mit dem üblichen Rollenklischee aufgeräumt wird.

Nun aber zum Buch. Die Geschichte ist in dreizehn Kapitel aufgeteilt, die alle nicht zu lang sind, so eignet es sich hervorragend als Gute-Nacht-Geschichte. Die Kürze der Kapitel spreche ich aus einem besonderen Grund an, denn nach dem Lesen eines Kapitels gibt es immer Redebedarf beim Kind, sogar bei meinen "Großen".
Die Lösungen, auf die Paolina mal alleine mal mit Hilfe ihrer Eltern kommt, sind sehr kindgerecht und sehr gut nachvollziehbar. Trotzdem ist es kein Buch, welches mit erhobenem Zeigefinger daherkommt, sondern schöne alltägliche Geschichten, wie sie in jeder Familie vorkommen.

Paolina Plapperina ist zusätzlich zum Text noch ganz zauberhaft illustriert, die Illustrationen unterstützen das Gelesene.

Ein schönes Buch vor alle Schulabgänger und Grundschüler, die sich gerne noch Vorlesen lassen. Auch zum Selberlesen kann ich es mir vorstellen, wobei das lesende Kind vielleicht über die ein oder andere, geniale, Wortkreation stolpert.

Auf jeden Fall ist Patricia Schröder eine wunderschöne Fortsetzung gelungen, die man aber auch gut alleine lesen kann. Nur, seid gewarnt, solltet ihr mit diesem Buch anfangen, wollt ihr auch das Wackelzahn-Abenteuer lesen.
Absolute Vorleseempfehlung.

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Veröffentlicht am 05.09.2020

Nett, aber nichts besonderes

Beyond - Ich bin dir verfallen
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Bewertet mit 3 Sternen

Zum Buch:
Jennas Großmutter liegt mal wieder im Sterben, wie mindestens einmal im Jahr, seit Jenna im weiter Arizona lebt. Also setzt sich Jenna in ihr Auto um die weite Fahrt nach ...

Bewertet mit 3 Sternen

Zum Buch:
Jennas Großmutter liegt mal wieder im Sterben, wie mindestens einmal im Jahr, seit Jenna im weiter Arizona lebt. Also setzt sich Jenna in ihr Auto um die weite Fahrt nach New Orleans zu unternehmen.
Allerdings hat sie nicht damit gerechnet, dass ausgerechnet Jack mitfahren will. Der Jack, mit dem sie einen One-Night-Stand hatte und den sie nicht mehr aus dem Kopf bekommt ...

Meine Meinung:
Eine typische Youngadult-Story. Toller Typ mit vielen Tattoos, bildhübsches Mädel, große Anziehung beiderseits. Soweit nichts neues.
Der Roadtrip ist ganz amüsant, ein paar Dialoge sind humorvoll, die Anziehung zwischen den Beiden teilweise auch ganz romantisch und Prickelnd.
Dann kommt Badboy Jacks wahre Identität, seine Vergangenheit holt ihn ein. Kurz wird es zwar ein bisschen spannend, aber durch die vielen Namen auch gleich wieder verwirrend und langatmig.
Alles in allem eine ganz nette Story, nichts besonderes. Das Ende fand ich dann total drüber und nur noch nervig.