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Veröffentlicht am 08.05.2026

Lügen, Betrug, Verrat und Diebstahl

Spiel des Lügners
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Vor vier Jahren hat sich Lola´s Leben drastisch verändert. Ihr Vater hatte am Turnier im Casino des Lügners Teilgenommen. Sein Wetteinsatz war das es sie gibt. Er verlor und als diese Info publik gemacht ...

Vor vier Jahren hat sich Lola´s Leben drastisch verändert. Ihr Vater hatte am Turnier im Casino des Lügners Teilgenommen. Sein Wetteinsatz war das es sie gibt. Er verlor und als diese Info publik gemacht wurde, ist sie von seinem Widersacher entführt worden.
Der Dieb Enzo hat sie befreit und verbreitet, dass sie nicht mehr lebt. Seitdem teilen sich die beiden ihr Herz und sie arbeitet für ihn. Verzweifelt versuchen sie den Fluch der auf Enzo lastet aufzuheben und suchen nach dem magischen Artefakt Mondscherbe, die für sein Unglück verantwortlich ist.
Sie setzt alles auf eine Karte, indem sie an dem magischen Turnier teilnimmt und so hofft, endlich näher an den Lügner, seine Geheimnisse und vor allem an das magische Artefakt zu gelangen.


Ich geben dem Buch 3,5 Sterne und rund daher auf 4 auf.
Ich finde die Idee mit dem Handeln von Lügen wirklich spannend, es gibt Wendungen die ich so nicht erwartet hatte, aber ganz konnte mich die Geschichte nicht überzeugen.

So ganz verstanden habe ich die Magie in dieser Welt nicht, ist aber spannend angelegt.
Lügen werden gegen Spielsteine im Casino bzw. für die Teilnahme an dem Turnier getauscht. Das finde ich einen spannende Art die Magie zu nutzen. Auch was Enzo durch den Fluch passiert ist und er durchs Teilen von Lola´s Herz so nun besser leben kann finde ich spannend. Wie genau das aber alles passiert ist mir nicht klar. Sternenlicht wird in Metall gelenkt hört sich leicht an, aber trotzdem bleiben bei mir hier Lücken.

Die Charaktere finde ich spannend, teilweise bleibt mir die Handlung aber zu oberflächlich.
Lola ist 19 Jahre alt. Dem schreibe ich zu wie leichtgläubig bis naiv ich sie manchmal empfinde. Enzo, ihr Retter, für den sie wie ein Bruder empfindet und die Person, der sie als einzige Vertraut. Damit hatte ich von Anfang an etwas Probleme, da ich das nicht ganz verstehen konnte zumal er sie für mein Verständnis doch extrem abschottet. Wie sie im Turnier auftritt, was sie da alles machen muss, da hat sie mir gut gefallen.
Enzo konnte ich von Anfang an nicht einschätzen, hatte aber meine Bedenken wie er sich verhält.
Nick fand ich spannend, geheimnisvoll angelegt und wie er sich im Laufe der Geschichte verhält hat mir gut gefallen. Warum er von Anfang an so an Lola interessiert ist, kann ich bis jetzt noch nicht ganz verstehen.

Warum manch eine Sache in dem Buch so geschehen ist, bleibt mir mit Beendigung dieses Buches immer noch nicht ganz klar.
Das Turnier hatte ich ehrlicherweise spannender erwartet. Wie gegen Lola hier vorgegangen wird, in welcher Gefahr sie ständig schwebt ist gut geschrieben und fand ich spannend.
Die Wendung am Ende fand ich sehr spannend und hat dem ganzen eine neue Wendung gegeben.

Also für mich hat der Roman seine Schwächen, viele Fragen bleiben offen, aber trotzdem habe ich die Geschichte gerne gelesen.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Hexen, ein Fluch, Geheimnisse und Herzklopfen

Wycherleys - Die Debütantin
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London 1813. Aurelia Wycherley kann ihr Debüt als Hexe nicht mehr erwarten. Es soll einen wundervolle Zeit werden, in der man nach seinem Pendant sucht, der Person, an die man sich magisch Bindet um weiterhin ...

London 1813. Aurelia Wycherley kann ihr Debüt als Hexe nicht mehr erwarten. Es soll einen wundervolle Zeit werden, in der man nach seinem Pendant sucht, der Person, an die man sich magisch Bindet um weiterhin seine Magie zu behalten. Mit ihren beiden alten Kindheitsfreunden soll die beste Zeit nun beginnen. Leider kommt alles ganz anders als gedacht. Als ihre Großtante überraschend stirbt, erbt Aurelia von ihr den Familienfluch.
Das bedeutet ihr ist nicht erlaubt eine magische Bindung einzugehen und innerhalb der nächsten 3 Jahre wird sie ihre Magie verlieren. Als sei das nicht schon schlimm genug, wird sie von allen Hexen von nun an gemieden. Nur ihre Familie und ihre Freundin stehen fest zu ihr. Nicht nur sie.
Jules Nightly, dessen Familie für den Fluch der Wyherley´s verantwortlich ist, sucht verzweifelt nach einem Weg, wie eine Hexe ohne Bindung ihre Magie behalten kann, um so seiner Schwester zu helfen. Da Aurelia ja auch davon betroffen ist, tun sich beide zusammen, um nach einer Lösung zu suchen. Kann der Fluch gebrochen werden und was ist mit den Gefühlen die sich entwickeln?



Für mich eine nette Geschichte, die schön erzählt wird und ein tolles Setting hat.
Mir gefällt die Idee hier. Einst war Magie frei und wild. Es gab einen großen Hexenkrieg und danach wurde die Magie gezähmt und vereinheitlicht. Das führt dazu, das Hexen sich nun magisch binden müssen an einen Pendant, um so ihre Magie nicht zu verlieren.
Witzig finde ich auch, dass die Zauberstäbe hier zu Zauberreife werden, damit sie so ganz leicht immer beim Hexer sind und der Reif sich bei Bedarf in einen Zauberstab verwandelt.

Heftig finde ich die Ausgrenzung, die Aurelia erfährt, nachdem sie den Fluch geerbt hat. Ganz wunderbar finde ich hier ihre Freundin beschrieben, die weiterhin zu ihr hält, da sich Aurelia nicht geändert hat. Der Fluch sorgt dafür, dass sich ihre Magie ändert, nicht aber die Person selbst.
Jules behandelt sie von Anfang an ganz normal, grenzt sie nicht aus. Das obwohl die Familien nun schon so lange verfeindet sind.
Wie sich die beiden zusammen tun, wie sie vortäuschen zusammen zu sein um seine Mutter zu ärgern hat mir gut gefallen.
Etwas schwer getan hatte ich mich anfangs damit, wie sich die Gefühle hier eingestellt haben.

Sehr toll fand ich, als dann einiges unerklärliches passierte, Morde an Hexen dazu kommen und man erkennt, dass es so einige Geheimnisse zu klären gilt. Auch die Frage, was es mit der verfluchten Magie auf sich hat wir hier gut angeschnitten. Sie kommen einer düsteren Verschwörung auf die Schliche und müssen schlimmeres verhindern.

Etwas Abzug gibt es von mir, da mir bisher nicht ganz klar ist, warum hier Bridgerton Vibes eingebaut wurden. Was die königliche Familie hier genau für eine Rolle spielt ist mir nicht ganz so klar, warum von dort immer die offiziellen Einladungen für alle magischen Events kommen.

Ein spannender Start in die Reihe. Es bleibt aber noch so einiges offen und ich bin schon gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht.

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Veröffentlicht am 24.04.2026

Auftakt über Menschen, Halb-Fae, Fae, Drachen und Magie

Royal Houses – Haus der Drachen
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Kerrigan ist eine Halb-Fae. Als sich das nicht mehr verheimlichen lies, da ihre Ohren das als Kind klar zeigten, hat ihr Vater sie am Drachenberg ausgesetzt. Die Schande für ihn als Fae-Prinz war zu groß. ...

Kerrigan ist eine Halb-Fae. Als sich das nicht mehr verheimlichen lies, da ihre Ohren das als Kind klar zeigten, hat ihr Vater sie am Drachenberg ausgesetzt. Die Schande für ihn als Fae-Prinz war zu groß. Halb-Fae wird in dieser Welt Verachtung entgegenbracht. Sie werden als genauso schlimm empfunden, wie Menschen.
In den letzten 12 Jahren hat sie sich als Drachenschülerin gut eingelebt und bei der Aufzucht der Drachen geholfen. Eigentlich soll sie beim Drachenturnier helfen. Dort dürfen alle Fae über 20 Jahre, wenn sie von einem der Fae Häuser gesponsert werden, um einen Drachen kämpfen. Dieses Jahr wollen sich sogar fünf Drachen an einen Reiter binden.
Als wäre das nicht schon aufregend genug muss Kerrigan auch ein Haus finden, das sie bei sich aufnimmt, damit sie einen Platz in der Hohen Gesellschaft erlangt. Ihre Magie spielt immer stärker verrückt und sie hat Visionen sowohl was das Turnier anbelangt, aber auch über den Prinzen vom Haus der Schatten, die vor tausend Jahren verbannt wurden und der nun Anspruch erhebt auch um einen Drachen kämpfen zu dürfen. Was steckt dahinter und wie hängt alles zusammen?


Mir hat der Start in diese Reihe gefallen.
Die Welt in der wir uns hier bewegen ist teilweise düster und brutal. Wie die Fae hier auftreten, wie sie auf Menschen und Halb-Fae hinabschauen kommt sehr gut rüber.

Kerrigan finde ich einen tollen Charakter. Wie mir ihr als Kind umgesprungen wurde ist grausam. Seitdem versucht sie einen Weg für sich zu finden. Sie ist extrem begabt, zeigt das aber nicht offen und verbirgt ihren Ohren, damit ihr Makel nicht gleich sichtbar ist. Welche Beziehungen sie zu den Drachen hat, wie viel ihr das Fliegen bedeutet finde ich gut beschrieben. Auch die tollen Freunde die sie gefunden hat, welch tolle Gemeinschaft sie sind hat mich begeistert. Das sie im Gegenzug sich auch in der Unterwelt bewegt, dort Kämpfe austrägt hatte ich so nicht erwartet.
Fordham, der dunkle Prinz, finde ich wunderbar beschrieben. Man weiß nicht so wirklich was seine Beweggründe sind, was seine Ziele sind, wie er aber dann Kerrigan hilft und unterstützt hat mir sehr gefallen.

Eigentlich dachte ich das Drachenturnier wäre der Hauptaspekt hier. Dem ist aber nicht so. Viel eher geht es um darum eine Mord und die Zusammenhänge darum aufzudecken, warum Kerrigan Visionen hat und was diese Bedeuten, herauszufinden, wer hinter einen Bedrohung steckt.

Wir lernen hier die Welt und deren Regeln sowie die ganzen Charaktere kennen. Viele Fragen sind noch offen, manch eine Sache immer noch nicht ganz klar, aber als Einstieg habe ich diesen Band gerne gelesen.

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Veröffentlicht am 21.04.2026

Spanende Idee, die für mich Schwächen hatte

Blossom Chill: Verrat & Sühne
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Kikona und Demore befinden sich seit langer Zeit im Krieg. Um ihren kränklichen kleinen Bruder zu retten, entscheidet sich Eina zu einer lebensgefährlichen Mission. Anstelle Heilerin zu werden, soll sie ...

Kikona und Demore befinden sich seit langer Zeit im Krieg. Um ihren kränklichen kleinen Bruder zu retten, entscheidet sich Eina zu einer lebensgefährlichen Mission. Anstelle Heilerin zu werden, soll sie sich den Rebellen anschließen, an deren Blossom Chill Akademie sich ausbilden lassen und ein Attentat auf deren Prinzessin verüben.
So schließt sie sich einigen Flüchtlingen aus ihrem Land an, um die gefährliche Reise ins verfeindete Domore anzutreten. Von ihrem Hass getrieben die Domore endlich zu vernichten und die Ermordung ihres älteren Bruders zu rächen schafft sie es in die Akademie und muss erkennen, dass Jaxon, der Mörder ihres Bruders, kein anderer ist, als der Leiter der Akademie.
Bald schon muss sie nicht nur um Überleben zu kämpfen, sondern auch mit ihren Gefühlen für Jaxon und dem Wunsch eins der magischen Wesen der Demore, die Animan, würde sich an sie binden. Die magischen Wesen sind den Demore eine große Hilfe im Kampf gegen Kikona.


Mir gefällt die Grundidee gut, dass die Länder verfeindet sind, ein Attentat verübt werden soll und vor allem finde ich die Idee mit den Animan sehr gut.
So ganz konnte mich die Umsetzung dann aber nicht überzeugen.
Eina will ihren kleinen Bruder retten. Das ist verständlich. Ansonsten hat sie aber keinerlei Kampferfahrung und wie sie so eine Akademie überleben soll um es in die Nähe der Prinzessin zu schaffen und daher hat es mich verwundert, dass sie diesen wichtigen Auftrag ausführen soll. Ihre Gefühlsentwicklung konnte ich teilweise auch nicht ganz verstehen. Auf der einen Seite soll sie Jaxon hassen, als Mörder ihres Bruders, auf der anderen steht sie eigentlich von Anfang an auf ihn.
Gegen Ende kommt mir alles fast überstürzt vor, kommen sehr viele Ereignisse zu schnell hintereinander und auch da kann ich Eina und ihr Verhalten nur teilweise verstehen.

Mir gefällt unglaublich gut, wie hart sich Eina an der Akademie durchschlagen muss, wie sie für sich und andere Kikona einsteht. Ihre Familie ist bekannt und hat im Krieg hohen ansehen, vor allem ihr Vater als Kämpfer. Dadurch trachten ihr so einige nach dem Leben. Wie sie lernt zu vertrauen, Allianzen zu schmieden hat mir sehr gut gefallen. Auch das bei ihren Kämpfen für sie die Zeit stillzustehen scheint, sie die Bewegung ihrer Gegner in Zeitlupe sieht fand ich spannend und gut umgesetzt.
Wer ist Freund, wer ist Feind ist hier sehr undurchschaubar, da ja auch Eina jeden um sich herum belügt.
Jaxon ist sehr undurchschaubar. Das macht ihn zu einem spannenden Charakter.
Die Nebencharakter finde ich auch gut gelungen.

Die Animan, welche Verbindung sie zu ihren Auserwählten haben, welche magischen Fähigkeiten die Menschen durch sie bekommen, das sie in Gedanken teilen können, finde ich spannend in die Geschichte eingearbeitet.

Wie sich die Geschichte entwickelt, wer welches Spiel hier spielt, was Wahrheit und Lüge ist hat so viele Wendungen und Entwicklungen, dass es spannend ist.

Ich möchte nicht spoilern, daher nur grob, dass mich am Ende irritiert hat, wie ein Zusammentreffen zwischen Eina und einem Familienmitglied sich entwickelt. Da haben sich die Dinge für mich zu sehr überschlagen und mich auch irritiert.
Das Buch endet mit einem Cliffhanger, wo man sich fragt, was und wie geht es denn weiter?

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Fae und Drachen im Kampf ums Überleben und gegen Dschinn

Capture the Changeling
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Die Magie im Faereich schwindet. All die Jahre war die Suche nach der Seelengefährtin das Königs erfolglos und wir nun drängender denn je. In der Schankmagd Leila in der Welt der Menschen werden sie endlich ...

Die Magie im Faereich schwindet. All die Jahre war die Suche nach der Seelengefährtin das Königs erfolglos und wir nun drängender denn je. In der Schankmagd Leila in der Welt der Menschen werden sie endlich fündig. Diese zu Überzeugen, das sie in Wahrheit eine Fae ist, deren Macht gebunden wurde, gestaltet sich schwerer, als gedacht, daher wird die kurzerhand entführt. Das Schwinden der Macht hat die Fae schwer getroffen und eine Droge verschlimmert alles nur. Dringend werden Lebensmittel benötigt und die Quelle der Macht muss mit Magie wieder gespeist werden. Da die Zeit drängt, wird Leila einiges verschwiegen, da die Drachen und Dschinn, als Feinde der Fae, das Schutzschild an ihren Grenzen testen.


Für mich wirklich ein toller Start in diese Reihe. Die Welt finde ich gelungen gestaltet.
Die Idee ist hier, das der Schöpfer sich in einen Herrscher im Himmel und Wächter im Totenreich und das Schicksal, das alle Fäden in der Hand hält gespaltet hat. Die unterschiedlichen Welten werden durch Portale betreten. Wir haben Menschen, Fae, Drachen und Dschinn die im Laufe der Zeit immer mehr auseinander gedriftet sind und nun Feinde sind.
Die Magie gefällt mir auch sehr gut. Scientia ist Magie die so gewebt ist, das kein Wissen, das man schon besitzt, abgegeben wird und so das Gedächtnis optimal ausgenutzt wird.

Wie Riven hier versucht sein Volk zu schützen, endlich die Magie zurück in sein Land zu bringen finde ich gelungen beschrieben. Die Suche nach seiner Seelengefährtin hat ihn so beansprucht, das ihm langsam aber sicher die Kontrolle über sein Land verloren ging und eine Droge so die Kontrolle über viele übernimmt. Das er so viele Geheimnisse vor Leila hat, ihr nicht alles sagt kann man klar verstehen.
Leila finde ich spannend. Ihre ganze Welt wird auf den Kopf gestellt und ich finde sie reagiert sehr gut, wie sie sich im Laufe der Geschichte einbringt finde ich sehr toll beschrieben.

Gelungener Start und man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht.

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