Fee zum Buchinhalt und Meinung:
Louise bekommt von den Behörden Zwangszeit im Kloster aufgebrummt, wo ihre Tante ist. Inzwischen gibt es nur noch 3 Nonnen und die haben viel zu viel Arbeit um das alles ...
Fee zum Buchinhalt und Meinung:
Louise bekommt von den Behörden Zwangszeit im Kloster aufgebrummt, wo ihre Tante ist. Inzwischen gibt es nur noch 3 Nonnen und die haben viel zu viel Arbeit um das alles zu schaffen. Als Louise hört, wie toll die Nonnen singen können, sorgt sie für ein Engagement und so touren sie durch Frankreich und Monaco.
Das Buch ist ein wenig Urlaub für die Seele und hat sehr überraschende, lustige Akzente. Mir gefällt es total gut und ich habe es gerne gelesen und es war viel zu schnell zu Ende.
Meiner Meinung nach ist es das beste Buch vom Insel Verlag! Irgendwie kann ich es immer noch nicht glauben, dass das von denen verlegt wurde oder von Suhrkamp, wie auch immer.
Die Charaktere sind total sympathisch und viele unerwartet. Es gibt Lokalkolorit. Das ganze ist sehr unterhaltsam und spannend. Der Autor Thomas Montasser hat viele Bilder in meinem Kopf entstehen lassen, zu diesem Buch. Das Cover ist auch rundum perfekt und gefällt mir. Eine Eins.
Mein – Lesezeichenfees - Fazit:
Ein super sympathisch-witziges Buch für zwischendurch. Schnell ausgelesen und Urlaub vom Alltag bekommt man durch das Buch von Thomas Montasser Eine himmlische Katastrophe. Das Beste Buch vom Insel Verlag überhaupt, finde ich. 5 Sterne.
Nadin Maari Liebe Eis und Himbeerstreusel Sweet Romance-Reihe 2
2019, DigitalPublishers Verlag
Fee zum Buchinhalt samt Meinung:
Sunny hat einen Eisladen. Leo ihr Freund hat sie verlassen und als er zurückkommt, ...
Nadin Maari Liebe Eis und Himbeerstreusel Sweet Romance-Reihe 2
2019, DigitalPublishers Verlag
Fee zum Buchinhalt samt Meinung:
Sunny hat einen Eisladen. Leo ihr Freund hat sie verlassen und als er zurückkommt, denkt sie er sei verlobt, also verlobt sie sich schnell mit Tom. Der hat erst mal nichts dagegen, aber auf Dauer gefällt es ihm nicht.
Ich kannte ja schon die Serie von Manuela Inusa, die mir so überhaupt nicht gefallen hat. Daher war es ein großes Wagnis vom DigitalPublishers Verlag mich dieses Ebook lesen zu lassen. Aber ich muss sagen, dass diese Serie weitaus besser ist, wie die von Manuela Inusa. Das Ebook war schnell ausgelesen, weil der Schreibstil locker und flüssig ist. Außerdem sehr bildreich, da ich mir vieles vorstellen konnte.
Das Buch ist sehr liebevoll gestaltet, genauso wie das tolle Cover (das ich lieber in echt gesehen hätte), trotzdem kann ich eine 1 geben. Vor jedem Kapitel gibt es einen Buchstaben und dazu eine beschrieben Eiskreation, das die gerade vorherrschenden Gefühle beschreibt, und zwar so bildreich und duftreich, dass ich sie vor mir gesehen habe und nicht alle mag. Am Schluss gibt es dann noch ein paar richtige Rezepte.
Das ganze wird in Ich-Form, aus der Sicht von Sunny erzählt. Und ich kann Sunny sehr gut leiden, auch die allermeisten anderen Charaktere, ganz anders, wie bei der anderen Serie, die mir nicht gefällt und auch Nadin Maari nicht geschrieben hat.
- Vorsicht Spoiler -
Was mir nicht so gefiel ist, dass einige Charaktere total negativ zu Sunny waren. Ihre Kusine hatte ein Geheimnis vor ihr, das fand ich – beruflich und privat gesehen überhaupt nicht gut. Das mit der Verlobung, da hat doch Tom mitgemacht, warum ist sie dann der Buhmann. Besonders mutig fand ich, dass sie zur Versöhnung von ihrer Mutter und ihrer Tante sich solche tollen Sachen (Escape-Room, Blumen, Sekt, der genannte Star gegen Eisrezept) einfallen ließ. Ich fand das total genial! Anders als die anderen Protagonisten der Serie. Manchmal tat mir Sunny echt leid. Sie ist zwar sehr romantisch-verträumt, aber das gefällt doch den meisten Menschen und das macht ihr Geschäft aus. Alma alleine könnte das nicht so toll rocken. Aber manche Charaktere reagierten doch seltsam. Als sie die Hochzeit gestört hat (so was nimmt man mit Humor), die „Schein-„Verlobung usw. Tom z. B. hätte ihr ja sagen können, dass er sich in sie verliebt hat. Lustig war auch, die Szene, als Sunny zum 2. Mal mit ihrem eigenen Fahrrad so weit gefahren ist.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Eine locker leichte Geschichte (bzw. Serie), die man gut im Sommer am Strand oder auf Balkonien lesen kann. Sehr empfehlenswert mit sympathischen Charakteren. 3,8 Sterne und eine Empfehlung.
Lesezeichenfee’s Meinung zum Buch und Inhalt:
Avivas Affäre mit einem Politiker kommt bei einem Unfall ans Licht. Daraufhin bleibt ihr nur eins: Die Flucht in eine kleine Stadt in Maine.
Ich kenne den ...
Lesezeichenfee’s Meinung zum Buch und Inhalt:
Avivas Affäre mit einem Politiker kommt bei einem Unfall ans Licht. Daraufhin bleibt ihr nur eins: Die Flucht in eine kleine Stadt in Maine.
Ich kenne den Diana Verlag unter anderem von: Liebe in Reihe 27 von Eithne Shortall. Und dieses Buch ist einfach toll. Irgendwie habe ich mir also eine etwas andere Geschichte vorgestellt. Zumal ich diesen Verlag mit tollen wunderbaren sommerleichten (und wirklich tollen) Liebesromanen in Verbindung setze. Nun hatte ich „Monika Lewinski“ auf jüdisch. Florida-Maine. Und das gefiel mir leider gar nicht. Ich bin so richtig enttäuscht.
Für mich war das Buch einfach zu ernst. Aber ich konnte nicht mitleiden, weil mir die Charaktere im Buch nicht wirklich sympathisch waren. Das Ganze wird aus mehreren weiblichen Perspektiven beleuchtet. Fünf Mal die Sicht, wobei Aviva und Jane Young, ein und dieselbe sind. Aviva vor und während, Jane Young danach (nach der Affäre). Aus der Sicht ihrer Mutter, als Jane Young, ihrer Tochter Ruby, der Ehefrau Embeth (die ich überhaupt nicht leiden kann) und dazu noch mal Aviva wie sie selbst die Affäre sah. 5 (!!) mal dieselbe Geschichte nur aus einem anderen Blickwinkel. Das hat mich auch gelangweilt.
Es ist ein sehr modernes Werk, weil man auch in diesem Buch feststellt, dass Google nichts vergisst. Typisch für das Buch war natürlich auch, dass der Kongressabgeordnete Levin unbeschadet aus dem Verhältnis herausgeht und sie als Frau die Buh-Mann-Karte hat. Sie muss den Staat verlassen, sie muss einen anderen Namen annehmen und versucht es als Hochzeitsplanerin mit einem ganz neuen Leben.
Es gibt zwar nicht so ganz wirklich eine Schuldverteilung, wenn man mal davon absieht, dass der Politiker einfach „so“ aus der Affäre herausgeht und Aviva ihr Leben lang „leiden“ muss.
Mir gefällt das Buch auch deshalb nicht wirklich, weil ich es mehr sachlich geschrieben fand. Es ist auch nicht eine locker leichte Geschichte, sondern eher eine Geschichte, die zeigt, wie es Frauen geht, denen so was „widerfahren“ ist, in ihrem „jugendlichen Leichtsinn“. Weil Frauen sind ja immer die Dummen. Natürlich wird auch die „Doppelmoral“ der Medien und vor allem der Politik aufgezeigt. Das Buch sehr aktuell in Zeiten der metoo Diskussion und hofft dadurch ein Bestseller zu werden. Aber ich hätte mir einen kritischeren Umgang mit der Geschichte erwartet. So driftet sie ab.
Das Cover gefällt mir sehr gut, die ganze Aufmachung vom Buch ist wirklich toll und hätte eine 1 verdient.
Für mich ist das Buch der Flop des Jahres, für meinen Geschmack. Irgendwie denke ich, es ist noch mal so etwas wie eine Aufarbeitung von Monika Lewinski nur frei nach der Schriftstellerin. Zumindest mag Monika Lewinski als Grundlage für den Roman dienen. Ihre Geschichte als Idee für das Buch. Wobei Aviva und Monika ja nie eine Affäre mit „ihrem“ politischen Chef hätten beginnen müssen. Sie hätten auch „Nein“ sagen können, zumindest sehe ich das so. Vielleicht wollten sie weiterkommen oder so, aber sie mussten es nicht. "metoo" und dieses Buch ist für mich einfach nicht wirklich dasselbe.
Außerdem hätte Aviva auf ihre Mutter Rachel hören können. Sie hätte einen Schlussstrich ziehen können und dann wäre es nicht zu diesem Unfall gekommen und alles wäre in einer „verschlossenen“ Schublade gelandet.
Mir hat weder die Geschichte, noch der Schreibstil wirklich gefallen. Ab Seite 81 hab ich mich nur noch durch das Buch gequält.
Lesezeichenfees Fazit:
Es ist einfach nicht mein Beuteschema. Meine Erwartungshaltung war ganz anders und ich hab ein Gericht serviert bekommen, das mir so gar nicht schmeckt. Vor allem 5 Mal dieselbe Geschichte nur aus einem anderen Blickwinkel. Wer Bücher mag: Monika Lewinski auf jüdisch mit schriftstellerischen Freiheiten und den realen Konsequenzen, der ist hier völlig richtig. Allerdings hat das irgendwie weniger mit "metoo" zu tun, finde ich.
Nachdem ich schon die Bernsteinsammlerin verschlungen hatte, musste ich dieses Buch unbedingt lesen. Lena Johannson schreibt so spannend, dass mir nie langweilig wurde. Sie ist so einfühlsam und ich konnt ...
Nachdem ich schon die Bernsteinsammlerin verschlungen hatte, musste ich dieses Buch unbedingt lesen. Lena Johannson schreibt so spannend, dass mir nie langweilig wurde. Sie ist so einfühlsam und ich konnt mir das ganze so gut und so bildlich vorstellen. Die Charaktere sind auch wirklich super beschrieben. Man könnte auch beide Bücher unabhängig von einander lesen, denn es gab Rückblenden.
Die beiden Bücher hab ich vor ein paar Jahren gelesen, aber ich kann es nicht vergessen, daher hab ich mich entschlossen, noch eine Empfehlungsrezi zu schreiben.
Mein - Lesezeichenfees - Fazit:
Für alle, die die Ostsee und Bernstein lieben. Die Bernsteinsammlerin und -heilerin sind zwei wunderschöne Bücher, die zwar eigentlich von der Zeit her (1800) nicht in mein Beuteschema fallen, aber so gut geschrieben sind, dass ich nicht davon loskam. 5 Sterne und eine Empfehlung.
Original Inhaltsangabe bzw. Rückentext:
Ein manisch-depressives Leben. Ein Mann voller Emotionen, Sex, Drugs and Rock ’n’ Roll. Eine Berliner Rockband. Partydrogen in den 90ern. Langjährige Aufenthalte ...
Original Inhaltsangabe bzw. Rückentext:
Ein manisch-depressives Leben. Ein Mann voller Emotionen, Sex, Drugs and Rock ’n’ Roll. Eine Berliner Rockband. Partydrogen in den 90ern. Langjährige Aufenthalte in China und den USA. Als Patient berichtet er von den Zuständen in Psychiatrien. Er erzählt uns von gescheiterten Beziehungen und Sehnsüchten. »Ich wollte das zu Papier bringen, was mir etwas geholfen hätte, diese Krankheit besser und früher zu verstehen, auch auf emotionaler Ebene.« Mit schrägem Humor und klarer Sprache, weiß der Autor den Leser zu unterhalten. Diesen Trip sollte man sich reinziehen.
Fees Meinung:
Einige Stellen waren sehr lustig und dass ich mir 14 Zitate rausgeschrieben habe sagt schon sehr viel. Man muss also keine Angst haben, wenn man das Buch liest. Nino Drescher erzählt von seinem Leben, es ist eine Art Biographie. Ich finde ja, dass die Therapien und die Beschreibung der Depris ein wenig zu kurz kamen, aber gerade deshalb kann es jeder lesen. Jeder kann sich danach vorstellen, wie „schrecklich“ so eine Krankheit ist. Sein Leben ist zwar heftig, aber auch ab und an heftig lustig und vor allem sehr unterhaltsam, das Kapitel in den USA gefiel mir sehr gut, denn es deckt sich mit dem was ich mir von Amerika so vorstelle.
Meine Lieblingszitate:
„Die Depression saugt mir das Leben aus.“ „Nichts geht mir mehr auf die Nerven, als Menschen, die sich dazu zwingen, immer alles positiv zu sehen. Das hält niemand auf Dauer aus.“ „Der Einstellung jedoch für alles dankbar zu sein, stimme ich voll und ganz zu. Eine gute Sicht der Dinge.“ „Nahezu 100 % der depressiven Menschen sind vormittags nicht zu gebrauchen, sie sind nachtaktiv.“ „Meine Medikamente nahm ich nicht mehr, es ging mir ja gut. Typischer Anfängerfehler, bitte nicht nachmachen.“ Diese Zitate beschreiben die Krankheit sehr gut. Und es gibt viele verschiedene Depri-Arten und das gibt Menschen, die keine Ahnung haben und vielleicht auch noch meinen, sie müssten einem ständig gute Tipps geben, ein Verständnis dafür, wie schlecht es einem geht und dass man nicht jeden Tag gut drauf sein kann.
"Es kommt häufig vor, dass eine Therapieleiterin gerade einmal 21 Jahre alt ist und mir etwas über das Leben beibringen möchte." So was finde ich schrecklich, denn Menschen in dem Alter haben diese Krankheit(en) nie erlebt und meinen sie wären die Kaiserin des Lebenswissens.
Außerdem kann man aus dem Buch deutlich rauslesen, dass Menschen mit Depressionen nicht faul sind, wie sie oft dargestellt werden, sondern dass sie einfach nicht in der Lage sind, dauerhaft den Stress einer Arbeit überstehen können.
Das ist mein absolutes Lieblingszitat und wenn sich bei mir noch mal jemand über den Ausdruck Inselaffen beschwert, dann sag ich, das steht auch in Nino Dreschers Buch, also ist es salonfähig. „Niemand will Orangenmarmelade!!! (außer den Inselaffen)“ Darüber konnte ich auch herzhaft lachen.
Man kann das Buch übrigens sehr gut als Ebook lesen, es sind nicht so viele Seiten. Es ist sehr eindrucksvoll geschrieben und ich denke, einiges aus dem Buch werde ich nicht vergessen.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ich finde das Buch sehr empfehlenswert für alle, die mal wissen wollen, wie man sich mit Depris fühlt und vergebe 5 Sterne. Außerdem wünsche ich dem Autor, dass dieses Buch erfolgreich wird und dem Autor viel Geld einbringt.