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Veröffentlicht am 03.02.2019

Mein Extra-Schmankerl

Das Extrawurscht-Manöver
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Fee zum Buch:
Sven Schäfer hat den Auftrag, die vermisste Iris Gulden zu suchen. Sie ist die Assistentin einer Schmuckhändlerin. Seit sie nach Augsburg geflogen ist, wird sie vermisst. Leider ist sie schon ...

Fee zum Buch:
Sven Schäfer hat den Auftrag, die vermisste Iris Gulden zu suchen. Sie ist die Assistentin einer Schmuckhändlerin. Seit sie nach Augsburg geflogen ist, wird sie vermisst. Leider ist sie schon tot, als Schäfer sie endlich findet. Dafür ist ihr Mops noch lebendig. Diesen nimmt er mit und bittet Elsa, dass die Polizei sagen soll, sie hätten einen Augenzeugen. Der Mops darf erst mal bei Svens Katzen leben und Hannah ist ganz begeistert.

Fee zum Buchinhalt:
Cover:
Mir gefällt das Cover sehr gut. Es ist einfach perfekt für dieses Buch. Der Mops und der Titel mit Extrawurscht, einfach genial für dieses Buch. Auch der Rückentext passt wunderbar dazu. Dafür gebe ich eine Eins.

Charaktere:
Sven Schäfer ist so was wie ein zweiter Jerry Cotton, er wird getriezt, zusammengeschlagen und schlägt andere Krankenhausreif, aber nur, wenn er MUSS. Er ist immer noch nicht wieder bei der Polizei, das kann dauern, bis das in Gang gesetzt wird, obwohl er nachweislich rehabilitiert ist. Eigentlich müsste er x mal im Verlauf des Krimis im KH landen, aber wenn, dann ist er dort nur gegen Ende für längere Zeit.

Elsa Dorn ist eine Ermittlerin bei der Polizei. Leider immer noch nicht bei der Mordkommission. Ich kann sie noch nicht richtig einschätzen. So ganz zu Miss Marple passt sie noch nicht. Sie liebt italienisches Essen, Angelo (den Chef ihrer Lieblingspizzeria) und Schokoladenpralinen.

Mops und zwei Katzen spielen auch mit und verstehen sich sehr gut. Eigentlich hätte der Mops bei den beiden Katzen bleiben können, dann wäre Hannah, Sven Schäfers Tochter, beschäftigt. Offensichtlich kommt sie gut mit den Tieren klar.

Das Claudia, Schäfers Ex, und ihr Neuer, vorübergehend bei Schäfer einziehen ist zwar lustig, aber echt, bloß gut, dass sie wieder weg sind. Da gefiel mir die Szene beim Spätzle-Syndikat besser, als sie sich im gleichen Etablissement befanden wie Sven und Elsa.

Elsas Mutter gefiel mir auch sehr gut. Sie ist neugierig, kann gut kochen und behandelt ihre Tochter wie ein kleines Kind. Ist irgendwie lustig.

Die Chefs und Kollegen von Elsa:
Irgendwie hat sich nur Karl-Heinz Jansenbrink durchgesetzt. Gronau und der vom ersten Band sind irgendwie spurlos verschwunden. Das ist auch etwas, was ich (noch) nicht verstehe. Irgendwie wird Jansenbrink sympathischer und das ist fast schade und in Rente geht er (leider) auch nicht.

Lokalkolorit:
Es gibt viel Lokalkolorit, wenn ich mir auch noch mehr Leute wünschen würde, die schwäbisch reden. Irgendwie fehlt das. Aber Augsburg ist gut skizziert und der botanische Garten steht schon auf dem Besuchsplan, wenn ich das nächste Mal nach Augsburg gehe.

Humor:
Es wird auch immer humorvoller. Band 1 war noch etwas steif und nicht so lustig. Aber mit dem Mops ist es schon amüsanter. Zumal er mit den Katzen rausgeht und auch wieder mit ihnen reinkommt. Da spart man sich glatt das Gassigehen. Eine lustige Szene, zumal alle nach dem Mops suchen und denken er wäre entführt worden.

Krimi, Spannung:
Der Krimi ist sehr spannend. Immer wenn man denkt, er wäre zu Ende, dann kommt noch was und noch was und es wird auf ein Highlight hingearbeitet. Oh man, das war wieder megaspannend. Es klärt sich so vieles, dass ich als Leserin immer wieder überrascht bin und nicht geahnt habe, wer jetzt die Mörder oder Täter sind.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

Ich fand diesen Schwabenkrimi wieder ein absolutes Schmankerl und total genial. Immer wenn ich meinte, ich kann durchatmen, weil irgendwas geklärt wurde, kam immer noch was und noch was und zum Schluss wieder ein Highlight. Spannend, humorvoll mit total sympathischen Charakteren. Ich freue mich schon auf den nächsten Band. 5 Sterne.

Veröffentlicht am 26.01.2019

- Gerechtigkeit, viel Durcheinander, spannend, bis zum Schluss -

Das Spätzle-Syndikat
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Fee erzählt vom Buch:
In Augsburg werden den Damen die Unterwäsche-Schränke durchgewühlt und je ein Set geklaut. Die Damen sind natürlich nicht erbaut davon. Da Elsa Dorn bei der Sitte ist (immer noch ...

Fee erzählt vom Buch:
In Augsburg werden den Damen die Unterwäsche-Schränke durchgewühlt und je ein Set geklaut. Die Damen sind natürlich nicht erbaut davon. Da Elsa Dorn bei der Sitte ist (immer noch zu ihrem Ärger), darf sie ermitteln. Bis ein Mordfall geschieht und da sehr viel Unterwäsche von Damen gefunden wird, samt Nacktbilder.

Fee meint zum Krimi:
Das Cover:
Das Cover gefällt mir dieses Mal schon viiiiiiiiiel besser. Irgendwie ist es perfekt fürs Buch gemacht. Und der Titel erklärt sich auch, wenn man das Buch liest. Es passt alles rundum, daher kann ich hier eine 1 geben.

Die Charaktere:
Elsa Dorn und Sven Schäfer passen wunderbar in diese Geschichte und da ich sie schon von Band 1 kenne, bin ich total begeistert.

Seit neuestem ist da ein neuer Chef – namens Gronau – der Elsa in seine Mordkommission mit einbezieht, weil es aussieht, als ob es einen Zusammenhang gäbe mit ihrem Fall.

Auch Elsas Mama war wieder dabei, und dazu der feurige Italiener, der sie nach Mailand einlädt. Und natürlich Jansenbrink der von Elsa zutiefst gehasste Chef. Natürlich durften auch die beiden Katzen hier wieder mitspielen, was mir sehr gefiel. Es war ein schönes Wiedersehen, mit Protagonisten, die ich schon von Band 1 kannte.

Der Krimi:
.. war so was von spannend, und immer wenn ich dachte, jetzt haben sie es, ging es noch weiter und weiter und weiter. Bis zum wahrhaft fulminanten Höhepunkt, den Elsa und Sven erstmal nicht zusammen erlebten und ich mich fragte, wie können sie ihrem „Mörder“ bzw. „Fastmörder“ wohl entkommen. Ich fand’s wieder total gut, wie ich als Leserin einfach nicht wusste, wer jetzt der Mörder war. Super spannend. Oh, und der Schluss mit Jansenbrink ist so was von genial. Endlich gibt’s Gerechtigkeit. Mal sehen, wie lange es dauern wird, bis die "Sache" erledigt ist. Mehr möchte ich nicht verraten. Ich bin schon gespannt, ob Elsa im nächsten Krimi noch bei der Sitte ist.

Der Humor und Schreibstil und Lokalkolorit:
Also ich fand, hier war schon viel mehr Humor drin, wie bei Band 1 – Tote lächeln nicht. Einige Szenen waren total witzig. Und auch den Abend in der Swingerszene, fand mich total spannend und irgendwie makaber witzig. Einfach GENIAL.

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Ich bin sofort im Krimi drin und es hat mich total begeistert.

Außerdem gibt’s durch die Straßennamen, Botanischer Garten usw. viel Lokalkolorit. Manchmal gibt’s dann auch noch ein bissle Schwäbisch.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Hab ich es schon gesagt? Ich habe eine neue Lieblingsserie. Die Charaktere sind so toll gezeichnet. Der Krimi ist so spannend, dass ich einfach nicht weiß, wer der Mörder ist. Außerdem gibt es sehr viel Humorvolles und das Cover find ich einfach cool. Oh ja, leider kann ich „nur“ 5 Sterne vergeben. Wenn ich könnte, wären es mindestens 10.

Veröffentlicht am 26.01.2019

- Spannend, ungerecht, faszinierend - einfach toll -

Tote lächeln nicht
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Fee erzählt vom Buch:
Tote lächeln nicht ist ein Krimi mit zwei Hauptermittlern: Elsa Dorn, neu bei der Kripo in Augsburg und Sven Schäfer, war mal bei der Augsburger Kripo und ist jetzt Privatdetektiv. ...

Fee erzählt vom Buch:
Tote lächeln nicht ist ein Krimi mit zwei Hauptermittlern: Elsa Dorn, neu bei der Kripo in Augsburg und Sven Schäfer, war mal bei der Augsburger Kripo und ist jetzt Privatdetektiv. Er hat auch 2 sympathische Katzen, die auch mitspielen dürfen.

Ein schrecklicher Serienkiller mordet in Augsburg. Elsa wird ins Archiv verbannt mit ihrem Kollegen Ludwig Zott. Letzterer meint, sie wären die „Loosertruppe“.
Jansenbrink ist ihr Chef und der ist sehr unfreundlich zu Elsa und so will sie es ihm zeigen. Außerdem wurde Sven wegen ihm entlassen.

Fee zur Serie:
Teil 1: Tote lächeln nicht
Teil 2: Das Spätzle-Syndikat
Teil 2,5: Der Brezen-Trick: Ein kurzer Schwabenkrimi
Teil 3: Das Extrawurscht Manöver

Fees Meinung:
Cover:
Das Cover gefällt mir, es steht für Gerechtigkeit bzw. Selbstjustiz, weswegen der Killer mordet. Obwohl das Cover schön ist, ist es ziemlich unauffällig, weswegen es mir wahrscheinlich auch noch nicht aufgefallen ist. Der Rückseitentext und der Titel passen sehr gut zum Buch. Ich würde dem Titelbild eine 2 plus geben. (Aber das ist wahrscheinlich, weil ich von Teil 2 und 3 das Titelbild gesehen habe und ich das irgendwie so superschön finde.)

Spannung:
Der Krimi war von Anfang bis Ende sehr spannend. Ich konnte ihn kaum aus der Hand legen. Bis zum Schluss gab es einige dramatische Wendungen und der Schlusshöhepunkt, ein wahnsinnig spannendes Highlight, so dass ich total gefesselt war von diesem Krimi.

Lokalkolorit:
Sven Schäfer schwäbelt ja wenigstens ein bisschen, sonst sprechen alle Hochdeutsch. Aber dafür wird Augsburg sehr schön und anschaulich beschrieben, auch so, werden viele Orte genannt, was mir sehr gut gefiel. Ein bisschen mehr sprachliches Lokalkolorit würde dem Krimi gut tun.

Charaktere:
Die Charaktere konnte ich mir sehr gut vorstellen. Mir gefallen die Hauptpersonen sehr gut. Die Chefs kann ich mir auch gut vorstellen, wobei der oberste Chef dann doch noch ein bisschen im „Dunkeln“ geblieben ist. Mir gefällt, dass Schäfers Ex-Ehefrau und seine Tochter mitspielen. Auch der neue Freund von seiner Ex. Auch die Mutter von Elsa fand ich gut. Ja, also für den ersten Band fand ich genügend Charaktere, die ausbaufähig sind.

Schreibstil:
Ich war sofort „im“ Krimi, mir gefiel der Schreibstil außerordentlich gut. Auch die ganzen Beschreibungen und so fand ich einfach klasse. Ich habe wieder eine neue „Lieblingskrimiserie“ gefunden und bin total begeistert. Alles war so toll beschrieben. Ich hab auch bemerkt, dass der Autor „interne“ Kenntnisse von der Polizei hat, weil es wirkte ganz anders als der Allgäuer Kommissar Kluftinger.

Zum Krimi selbst:
Also eigentlich war das ganze sehr widerlich und makaber. Es war absolut was „anderes“ als normal. Trotz allem, kann ich mich nicht beschweren, das drum herum war gut und es gab auch ab und an humorvolle Szenen. Das Highlight war super beschrieben und es faszinierte mich so sehr, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen.

Mein – Lesezeichenfees -Fazit:
Wirkliche Kritik habe ich überhaupt nicht, und das ist erst Band 1. Das ist schon ein sehr gutes Kompliment von mir. Es war spannend, teilweise humorvoll, mit sehr viel Lokalkolorit, liebenswerten Charakteren und ich freue mich schon auf den nächsten Band. Natürlich kann ich hier mit gutem Gewissen 5 Sterne geben.

Veröffentlicht am 24.01.2019

- Spannende Neuigkeiten in Sachen Gesundheit -

Die Heilkraft der Kräuter und Gewürze
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Fee zum Buch und Meinung:
Cover:
Das Cover ist so richtig schön in orange gehalten. Es verdeutlich den Titel mit dem Kochen und Heilen irgendwie total schön und mit Gewürzen. Auch der Rückentext und der ...

Fee zum Buch und Meinung:
Cover:
Das Cover ist so richtig schön in orange gehalten. Es verdeutlich den Titel mit dem Kochen und Heilen irgendwie total schön und mit Gewürzen. Auch der Rückentext und der Titel sind wirklich ansprechend. Ich kann hier nur eine 1 geben.

Zum Inhalt:
Das Buch ist sehr schön aufgeteilt. Mit Inhaltsverzeichnis und vielen tollen Bildern. So kann ich mir die Gewürze sehr gut vorstellen, denn alle kannte ich auch nicht. Erst mal wird anschaulich das „drumherum“ der Gewürze erklärt. Seit wann es sie gibt und wie sie früher hochgehandelt wurden. Das fand ich sehr interessant.

Erst mal gibt es immer einen Text zum Gewürz, da nicht jeder alle Gewürze kennt. Das ganze mit Bild, so dass ich dann doch oft gedacht habe, dieses Gewürz kenne ich schon.

Dann kommt die spezielle Geschichte des Gewürzes und woher es überhaupt stammt. Das alleine ist schon sehr interessant und fast schon spannend.

Die Inhaltsstoffe und die körperliche Wirkung des Gewürzes/Kraut werden aufgezählt. Da war ich erst mal überrascht, was alles so gegen Migräne hilft. Ich habe da überraschend viel gelernt. Vor allem werde ich mir Ingwer kaufen, den ich bisher nur als eine Art Tee oder mit Milch und Kurkuma kannte, und versuchen zu kauen.

Dann kommt die Verwendung in der Küche und Rezepte. Einige Rezepte werde ich sicher ausprobieren. Vor allem fand ich toll, dass man einige Gewürze sofort dazu tun kann. Ok, dass ich Schnittlauch und Petersilie erst am Schluss dazutun kann, weil sonst die Wirkkraft deutlich abnimmt, das wusste ich, allerdings nicht von jedem Gewürz und Heilkraut.

Die seelische Wirkung und das Ritual runden das ganze ab. Irgendwie passte das mit der seelischen Wirkung und Impulse nicht so ganz auf mich, daher fand ich das – für mich – nicht so wichtig. Ich konnte damit noch nicht so viel anfangen. Die Idee selbst fand ich gut, denn das kannte ich so noch gar nicht. Aber die Rituale sind wirklich gut Ideen, um den Stress in dieser hektischen Zeit zu entfliehen und ein wenig Ruhe zu finden.

Die Heilwirkungen der Gewürze, hinten noch mal aufgeführt nach Krankheit und welche Gewürze/Kräuter heilen, fand ich sehr aufschlussreich und interessant.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

Der Königsfurt-Urania Verlag überraschst mich mal wieder aufs Neue. Es gibt doch die tollsten und nützlichsten Bücher, wenn man sich – ohne Chemie – und auf natürliche Art und Weise heilen bzw. gesund halten möchte. Ich mag auch dieses Buch total und natürlich ist es auch wieder ein Behalti, weil ich ja immer wieder etwas nachschlagen kann und will. Wenn ich könnte, würde ich diesem Buch 20 Sterne geben, weil es einfach sehr hilfreich und schön ist. Schon alleine das Lesen im Buch erstaunt und ist fast so beruhigend wie eine Meditation.

Veröffentlicht am 24.01.2019

Gratis Ouzo wer hats erfunden?

Beim Griechen
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Fee erzählt von der Geschichte:

Der Autor Alexandros Stefanidis erzählt von seiner Familie, wie sie ihr Leben in Deutschland verbracht haben. Das Restaurant „der Grieche“ ist dabei das Wohnzimmer. Mehrfach ...

Fee erzählt von der Geschichte:

Der Autor Alexandros Stefanidis erzählt von seiner Familie, wie sie ihr Leben in Deutschland verbracht haben. Das Restaurant „der Grieche“ ist dabei das Wohnzimmer. Mehrfach sind sie umgezogen und haben dann das Restaurant in verschiedenen Ecken von Karlsruhe immer wieder „neu“ aufgebaut.


Fees Meinung:

Ich lese ja unheimlich gerne die „andere“ Seite der „Gastarbeiter“. Wie fühlen sie sich in Deutschland? Wie geht es ihnen? Und wie gefällt es ihnen? So im Vergleich zu ihrem Heimatland. Da ich Griechen und Italiener am liebsten habe, amüsieren mich ihre Geschichten am Meisten. Ich mag ja auch gerne lesen, wie es Deutschen in Griechenland oder Italien geht. Irgendwie so, damit ich Leute und Kultur verstehe.

In diesem Fall fand ich das Ende schade, dass sie die Taverne dann geschlossen haben. Aber es war interessant, wie sie sich hochgearbeitet haben, in verschiedenen Gaststätten. Und welche Leute sie getroffen haben und was sie dort alles erlebt haben. Es war sehr, sehr unterhaltsam und ich habe das Buch gerne gelesen. Ich war auch traurig, wütend, glücklich usw. genauso wie Familie Stefanidis. Vor allem diese Familiengeschichte, was da alles passiert ist, das hat mich dann oft mitleiden lassen. Es war alles so real und nichts Erfundenes. So dass ich auch alles nachvollziehen konnte.

Auch wie sich Deutschland in der Zeit entwickelt hat, fand ich sehr spannend, auch wenn ich es wusste und vieles selber erlebt hab. Auch die Anfangsschwierigkeiten seines Vaters, wo – egal was Negatives passiert ist – der „Ausländer“ der Schuldige war. Vor allem ganz am Anfang. Und dass dann so ganz zufällig, derjenige dafür bestraft wurde, dass Alexandros Vater solche Unbilden erleiden musste, obwohl er ja nix gemacht hatte.

Politisch muss man ja nicht einer Meinung sein, mit dem Autor, und hier darf jeder seine Meinung sagen. Von daher möchte ich das auch nicht zerpflücken oder so und das einfach so stehen lassen.

Der erste Teil des Buches war wirklich grandios. Im zweiten Teil habe ich dann doch gestaunt. Denn dazu möchte ich doch was Negatives sagen. Ich finde es nicht gut, wenn ein Sohn seinen Vater toll findet, der seine Mutter betrügt, der Spielschulden mit nach Hause bringt. Ok, wenn er in einer Gaststätte Alkoholiker wird, dann ist das „Berufsrisiko“, aber seine Familie in finanzielle Schwierigkeiten bringen und seine Frau so mies mit wenig Wertschätzung zu behandeln, das gefiel mir gar nicht. Vielleicht sind wir „Deutschen“ einfach zu engstirnig. Aber wo kommen wir hin, wenn wir keine „Werte“ und „Wertschätzung“ mehr haben? Die Gäste wurden ja auch gut behandelt. Warum kann man dann seine Frau nicht gut behandeln und seine Familie? Ich meine, der Vater hat doch alle in der Familie „geschädigt“ durch sein Verhalten. Warum hat ihn dann der Autor quasi „als Gott verehrt“? Das kann ich einfach nicht verstehen.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

Ich bin einfach durch und durch zu Deutsch. In Griechenland mag ja mein im letzten Absatz angeprangertes Verhalten ok sein, aber ich wurde halt anders aufgezogen. Das Buch selbst ist am Anfang grandios, durch diesen Eindruck, dass sein Vater perfekt war, wurde Teil 2 sehr geschädigt. Da ich das Buch gelesen ausgelesen habe, möchte ich es dennoch mit 3 Sternen empfehlen.

PS: Die Überschrift kommt daher, weil der Autor es so hinstellt, als ob sein Vater das erfunden hätte. Nach Internetrecherchen hab ich festgestellt, dass es in Griechenland wohl immer so Sitte war. Allerdings sind die Griechen heutzutage nicht mehr alle so spendabel. Oft gibts keinen Ouzo mehr.