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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.11.2018

Meidet Klassentreffen

Frühstück in den Dünen
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Fee erzählt von der Geschichte

Nora und Phil leben zusammen in Ahrenshoop. Sie wünscht sich ein Kind, aber irgendwie scheint sich ihr Wunsch nicht zu erfüllen. Bis sie ihre Jugendliebe Marco trifft. Doch, ...

Fee erzählt von der Geschichte

Nora und Phil leben zusammen in Ahrenshoop. Sie wünscht sich ein Kind, aber irgendwie scheint sich ihr Wunsch nicht zu erfüllen. Bis sie ihre Jugendliebe Marco trifft. Doch, dann verändert sich alles unerwartet und überraschend.

Fee´s Meinung

Das Cover ist schön. Ostsee, Strand und Frühstück. Das gefällt mir sehr gut, auch die Beschreibung und so. Traumhaft.

Der Schreibstil war auch schön. Man konnte so gut in die Geschichte eintauchen. Auch die Charaktere waren gut gezeichnet. Klar, war mein Lieblingscharakter Nora und ihre Freundin Katha. Noras Vater war einfach ein wenig zu blass. Und warum über Katha mit den Typ mit dem sie ein Date hatte nicht weiter geschrieben wurde, ist mir ein Rätsel. Warum darf sie ihr Glück nicht finden oder wenigstens Hoffnung haben?

Mir war da zu wenig Ahrenshooper Lokalkolorit. Ich war da schon mal und ich hab eine Bilderausstellung dazu gesehen, von daher war mir das viel zu wenig. Es hätte eigentlich überall an der Ostsee spielen können und das fand ich traurig. Wäre es „nur“ ein Ostsee-Roman, wie es in unter dem Titel steht, wäre es perfekt. Aber ich hätte mir mehr erwartet, deshalb kann ich dem Cover auch keine Note geben.

Zur Geschichte selber gab es einfach zu viele Wiederholungen und Irrungen und Wirrungen. Den Schluss fand ich dann noch überraschend und dachte spontan, der Stress und das Liebesleid in einem Fall war total unnötig.

Zuerst fing das Buch sehr traurig an, weil alle noch unter dem Tod von Noras Mutter gelitten hatten. Danach wurde es dann noch dramatischer. Mir war da einfach zu viel Dramatik. Eigentlich hatte ich mir einen Roman erhofft, der mich aus dem Alltag reißt und mich diesen vergessen lässt.

Fee`s Fazit

Die Autorin schreibt wirklich so gut, dass ich wohl noch mehr Romane von ihr lese. Diesen Roman finde ich zwar gut, aber nur für 3 Sterne, denn da war mir zu viel Dramatik, Tränen und sinnlose Wirrungen samt Wiederholungen drin. Und dazu noch zu wenig Ahrenshooper Lokalkolorit, das fand ich eigentlich schade. Trotzdem eine Empfehlung von mir für den Roman (es hat ja nicht jeder den selben Geschmack) und für den Schreibstil der Autorin. Ich finde, diese Autorin sollte man sich merken.

Veröffentlicht am 25.11.2018

Entspannende Adventszeit

Das Weihnachtswunder
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Fee erzählt vom Buch

Kathi arbeitet in der Werbeagentur Wunder. Leider heimst ihre Chefin immer die Lorbeeren für ihren Erfolg ein. Ihre Chefin findet Jonas toll, aber Kathi auch. Da erhält sie 2 weitere ...

Fee erzählt vom Buch

Kathi arbeitet in der Werbeagentur Wunder. Leider heimst ihre Chefin immer die Lorbeeren für ihren Erfolg ein. Ihre Chefin findet Jonas toll, aber Kathi auch. Da erhält sie 2 weitere Jobangebote und auf eins bewirbt sie sich. Und da ist auch noch Angelo.

Fee zum Buch

Der Schreibstil ist wie ein normaler Plauderton, sehr schön beschrieben und ich habe das Buch genossen. Bei den Büchern von Angelika Schwarzhuber ist man schon beim ersten Satz mitten im Geschehen und das gefällt mir so.

Die Charaktere wurden sehr gut beschrieben, man konnte sich alle sehr gut vorstellen. Und natürlich waren die meisten Protagonisten sehr sympathisch. Bei manchen war man sich nicht so sicher, aber etwas Spannung muss ja bleiben. Kathi, der Hauptcharakter, mausert sich in diesem Buch und wird selbstbewusster. Leider muss sie aber ganz viele Sachen über sich ergehen lassen. Die anderen Charaktere gehen nicht gerade freundlich mit ihr um.

Angelo der Engel, der Vater von Kathi, hat auch seine Gedankengänge und das ist kursiv geschrieben. Er begleitet seine Tochter für eine Weile und sagt ihr, dass sie einen Wunsch frei hat. Es dauert ein Weilchen, bis sie weiß, was sie möchte. Die meisten Wünsche erfüllen sich dann aber auch so, weil sie sich sehr positiv verändert. Vorher ist sie zwar auch liebenswert, aber manchmal möchte man sie in den Arm nehmen und hat Mitleid mit ihr. Sie springt auch über ihren Schatten, mehrfach, und das gefällt mir sehr gut.

Auch gibt es – hinten im Buch – viele tolle Rezepte, die man ausprobieren kann.

Ich fand es war ein wunderschöner Roman. Eine sehr unterhaltsame Geschichte mit den üblichen Höhen und Tiefen und einem Happy End, das ich nicht unbedingt so erwartet hätte.

Das Cover ist wunderschön und traumhaft, das ganze Konzept gefällt mir eigentlich sehr gut. Das einzige was ich nicht so toll finde, aber das ist bei den meisten Verlagen und Covern so: Die Protagonistin hat eine normale Figur und auf dem Cover ist ein Model, das einige Kleidergrößen weniger trägt.

Fees Fazit

Wie immer habe ich den wunderschönen Roman von Angelika Schwarzhuber genossen. Und ich werde auch wertere Bücher lesen. Den Weihnachtswald konnte ich mir schon ertauschen und ich werde ihn demnächst lesen. Jedenfalls hat dieses Buch „Das Weihnachtswunder“ seine vollen 5 Sterne verdient.

Veröffentlicht am 24.11.2018

Eine wertvolle Anleitung

Emotionale Stresskompetenz
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Fee zum Inhalt

Michaele Kundermann erklärt, wie es zu Stress kommt und wie man dem Stress begegnet. Es gibt viele Übungen und Erklärungen und ein paar Beispiele.

Fee zum Buch

Es gibt unheimlich viele ...

Fee zum Inhalt

Michaele Kundermann erklärt, wie es zu Stress kommt und wie man dem Stress begegnet. Es gibt viele Übungen und Erklärungen und ein paar Beispiele.

Fee zum Buch

Es gibt unheimlich viele Wahrheiten in dem Buch, die man oft erst richtig erkennt, wenn man das Buch gelesen hat. Zum Beispiel „Verdrängung kostet Lebensenergie“. Man könnte das ergänzen mit „und Lebensjahre“!

Ich habe so viel in dem Buch gelernt wie zum Beispiel: Alles ist gut. Bisher war das für mich eine Lüge, aber wenn man das seinem Körper sagt, wird die Wahrnehmung anders und es ist die Wahrheit. „Wir sollten das konstruktive Denken nie nutzen, um einen Mangel auszugleichen, sondern um Wirklichkeit zu schaffen.“ Dieser Satz hat mir sehr dabei geholfen.

Es gibt in diesem Buch die Begriffe Panikum und Heurekum. Ich habe mich sehr lange damit auseinandergesetzt und stelle fest:„Diese Panikum-Autobahn ist einfach zu stressig, zu nervig und man trifft zu viele Gleichgesinnte.“

Der Bonus Download gefällt mir sehr gut. Weil er schöne, passende, einprägsame Bilder von Heurekum und Panikum enthält. Er ist eine tolle Zusammenfassung der Kapitel. Dazu werden einige Begriffe, vor allem die genialen (!) Wortschöpfungen der Autorin erklärt.

Wem Darm mit Charme gefallen hat, der sollte Emotionale StressKompetenz lesen, denn das ist auch ein sehr aktuelles Thema und das Buch ist wirklich sehr gut ge- und beschrieben und megahilfreich. Man muss sich nur damit befassen, Zeit investieren, alles lesen, sogar mehrfach, die Übungen machen und „schon“ kann man „deutliche Verbesserungen“ in seinem Leben feststellen. Es gab auch viele Aha-Effekte und auch so, ich finde das Buch sehr wertvoll und hilfreich.

Auch das Cover ist wunderschön und passend zum Buch. Es strahlt so eine Ruhe aus. Dem Cover und dem Drumherum würde ich eine 1 + geben, genauso wie dem Buch.

Fees Fazit

Ich finde das Buch so interessant, lehrreich und vor allem spannend, obwohl es kein Krimi ist. Das Buch hat mir geholfen und wird mir weiter sehr helfen, es ist ein Behalti. Natürlich werde ich auch weitere Bücher der Autorin lesen oder hören. Diesem Buch wünsche ich, dass er ein Bestseller wird, denn die Autorin hat es verdient, der Inhalt und natürlich jeder Leser hat verdient, dass er eine Anleitung gegen den Stress bekommt, die er auch umsetzen kann. Wenn ich könnte, würde ich dem Buch 10 Sterne geben.

Veröffentlicht am 24.11.2018

In der Warteschleife

John, Paul, George und Richard
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Fee erzählt von der Geschichte

Paul McCartney ist mit seiner Frau auf Hochzeitsreise mit dem geliehenen Auto eines Freundes. Leider ist das Auto dann defekt und sie stranden im Haus der gastfreundlichen ...

Fee erzählt von der Geschichte

Paul McCartney ist mit seiner Frau auf Hochzeitsreise mit dem geliehenen Auto eines Freundes. Leider ist das Auto dann defekt und sie stranden im Haus der gastfreundlichen Grandma. Dort lernen sie viele Leute kennen.

Fee zum Buch

Auch wenn in dem Buch sehr viele Songs angesungen werden und x Musiker auftreten, wurde ich mit dem Buch nicht warm. Der Schreibstil war schrecklich. Ich stelle mir so ein Drehbuch vor. Von der ersten bis zur letzten Seite habe ich mich gelangweilt. Es gab ja auch so viele Wiederholungen. A la: Das ist John Lennon. Nein, der wurde umgebracht in New York. (in meinen Worten). Es waren lauter kurze Sätze. Die Handlung war so schrecklich langweilig, auch wenn immer wieder neue Leute auftraten oder von Leuten erzählt wurde, dann kam immer wieder dasselbe. Ich fand das Buch nicht lustig und habe mich nur durchgequält. Ich hab ewig gebraucht – für meine Verhältnisse – bis ich das Buch gelesen habe. Manchmal habe ich nur 4 Seiten ertragen. Mein Mann, der Musik über alles liebt, hat das Buch auf Seite 2 weggelegt und weigerte sich weiter zu lesen. Und ehrlich? Er hat nichts versäumt! Es ist einfach nicht mein Buch.

Das Cover ist ja noch vielversprechend, wunderschön und beim Rückentext und da hätte ich mir echt was anderes erwartet. Was lustiges, nicht so viele Wiederholungen, etwas wo ich lachen kann, hier bin ich einfach nur genervt und möchte das Buch in die Ecke werfen und nie wieder sehen. Zwischendurch hab ich dann über den Autor gelesen und mich gefragt, was in meiner Geburtsstadt in den letzten 10 Jahren passiert ist, dass man solche „Bücher“ schreibt.

Fees Fazit

Das Cover und die Aufmachung war noch das Beste am Buch. Das war einfach nicht mein „Roman“. Ich fand es schrecklich. Und ich bin echt dankbar, dass ich es jetzt ausgelesen habe, und was anderes lesen darf. Manchmal kam ich mir vor, wie in einer Warteschleife bei einer Hotline. Daher finde ich, dass das Buch mit 2 Sternen noch gut bedient ist. Aber ich hab dieses Jahr schon Schlechteres gelesen.

Veröffentlicht am 24.11.2018

Ein Hamburger Drama

Hamburg Schulterblatt
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Fee erzählt von der Geschichte

Die Freunde John, Tarek, Nils und Max erleben noch ein letztes gemeinsames Wochenende. In dem sie IHR Hamburg noch mal „erleben“. Ihre Lieblingsstätten und auch was Neues. ...

Fee erzählt von der Geschichte

Die Freunde John, Tarek, Nils und Max erleben noch ein letztes gemeinsames Wochenende. In dem sie IHR Hamburg noch mal „erleben“. Ihre Lieblingsstätten und auch was Neues. Es geht um viele Wahrheiten. Nichts ist nicht so, wie es scheint. Alles wird an diesem Wochenende schonungslos auf den Tisch gelegt.

Fee`s Meinung

Also ich habe das Buch relativ zügig ausgelesen. Wobei ich immer ein paar Tage Pause dazwischen hatte. Das Buch ist schonungslos brutal und teilweise sehr realitätsnah. Der Schreibstil ist so dass man es gut lesen kann. Ich bin auch sicher, dass ich andere Bücher des Autors – wenn ich sie kennen würde – schätzen würde.

Der Inhalt hier ist, nun ja, wie soll ich das sagen? Ein von „Tiefen“ geprägtes Buch. Die Stadt Hamburg bzw. ihre Politik wird heftigst kritisiert. Was ja auch ok, ist, denn nicht alles ist gut im schönen Hamburg! Linda erscheint mir als eine Märchenfigur, während alles andere, meiner Meinung nach, total real sein könnte.

Es ist nicht mein Buch. Leider. Ich lese gerne über Hamburg, auch die Kritik ist nicht das, was mich gestört hat. Es war einfach zu heftig, es kam auch zu viel und alles so geballt. Blöde ist vielleicht auch, dass es „einen Toten“ gibt und es war kein Krimi. Eher ein Drama. Eine Verfilmung würde ich mir nie ansehen, aber ich glaube, die wäre ein Erfolg. Das ganze Buch ist geprägt von Dramatik. Und wieder einmal bewahrheitet sich: Geld macht nicht glücklich.

Was auch noch gestört hat, vieles wurde dann nur umrissen und ging dann nicht tiefer. So nach dem Motto: Früher war alles besser. Auch gab es einige Klischees, die mir nicht gefielen. Und die Charaktere im Buch fand ich total unsympathisch, teilweise sogar abstoßend und manchmal „dumm“. Die Protagonisten haben alle eine gute Schulbildung und benehmen sich teilweise so daneben. Der Leser konnte auch kein „Verhältnis“ zu den vier Freunden aufbauen, sie blieben einem fremd. Ich hatte kein Mitleid, ich fand es einfach nur schrecklich, brutal und abstoßend. Und daher war es nicht mein Buch. Bei diesem Buch würde ich denken, es ist eher ein „Männer“-Buch. Was nicht heißt, dass ich „Frauen“-Bücher liebe! Natürlich gab es in diesem Buch auch Ironie, nur war sie nicht immer ersichtlich. Und es war sprunghaft und ging immer wieder in die Vergangenheit. Es dauerte ein Weilchen, bis man die Protagonisten erkannte und wusste, ah ja, das ist der und der.

Es gab zwei – für mich total überraschende – Highlights in dem Buch, wenn man das so benennen möchte. Leider kann ich sie hier nicht hinschreiben, weil ich nicht den Inhalt verraten möchte. Ich sage nur, die Begegnung von John und seinem – für mich – irren Vater und dann noch der, der gestorben ist.

Das Cover ist sehr interessant. Es macht neugierig. Vor allem, weil die Augen nicht mehr zu sehen sind. (Und jetzt – nach dem Lesen des Buches – finde ich es noch passender! Denn ich wurde mit den Protagonisten nicht warm, sie blieben mir fremd und unerklärlich.) Und so dunkel und im Hintergrund der Stadtplan von HH und das Gebäude (das ich irgendwie nicht wiedererkenne, menno!!) Innen 2 mal das Wappen von HH, schön. Praktisch finde ich, dass man es so in die Tasche stecken kann. Es ist klein genug und nicht zu schwer, um es überall mit hinzunehmen. Kann man ideal in der Bahn lesen oder beim Arzt im Wartezimmer. Leider etwas klein geschrieben, so dass man seine Lesebrille mitnehmen sollte. So, die düstere Stimmung kommt wirklich gut rüber. Eins der besten Cover von 2018!

Gut gefallen haben mir die Beschreibungen der Orte. Ich habe vieles in Hamburg wieder erkannt. Also der Lokalkolorit war auf jeden Fall da und das fand ich das Highlight des Buches. Auch das nächtliche Hamburg finde ich sehr gut getroffen und das Kopfkino kann sich das vorstellen. Und wenn ich so darüber nachdenke, wenn der Autor einen Krimi schreiben würde, mit so viel Lokalkolorit wäre ich – zumindest – total begeistert.

Fees Fazit

Lange habe ich überlegt, wie ich das Buch bewerten soll. Dann habe ich mir angesehen, wie ich die Sternevergabe dieses Jahr gestaltet habe und habe es mit ein, zwei und drei Sterne Rezis verglichen. Also ich hab dieses Jahr schon deutlich schlechteres gelesen, aber auch deutlich besseres. Daher ist das Buch absolutes Mittelfeld. Von daher gebe ich zwar keine Fee-Empfehlung, aber 3 Sterne. Ich bin sicher, es gibt durchaus Leser, die dieses Buch schätzen werden, daher möchte ich diese nicht abschrecken mit meiner Bewertung.