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Veröffentlicht am 02.01.2019

Zu ernst, sehr interessant,

Keine Zeit für Arschlöcher!
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Fee zum Hörbuch:

Horst Lichter erzählt (nachdem er schon eine Biografie geschrieben hat) noch mal von seinem Leben. Er verarbeitet hier den Tod seiner Mutter.

Fee`s Meinung:

Leider bekomme ich selten ...

Fee zum Hörbuch:

Horst Lichter erzählt (nachdem er schon eine Biografie geschrieben hat) noch mal von seinem Leben. Er verarbeitet hier den Tod seiner Mutter.

Fee`s Meinung:

Leider bekomme ich selten Hörbücher, die ich rezensieren darf. Aber glücklicherweise gibt es Tauschbörsen. Blöde nur, dass ich selten rezensiere, nur genieße. Fürs neue Jahr habe ich mir vorgenommen, dass ich auch alle Hörbücher, die ich höre rezensiere.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Ein Horst Lichter, der verschmitzt grinst. Auch der Titel: Keine Zeit für Arschlöcher – hör auf dein Herz, gefällt mir sehr gut. Also hab ich auch einiges erwartet.

Dass er sehr viel über das Sterben seiner Mutter erzählt ist sehr berührend. Es hat sehr vieles in mir wachgerufen und von daher war ich einige Male kurz davor, dass Hörbuch zu beenden. Es war kein Witz, kein Spaß, nein, es war trauriger Ernst.

Horst Lichter war mir schon vorher vom Fernsehen ein Begriff. Im Urlaub guck ich ab und zu Kochsendungen und Bares für Rares. Wobei ich letzteres alles für getürkt halte, aber unterhaltend ist es allemal. Horst Lichter kommt da immer sehr sympathisch rüber, anders als bei Lafer, Lichter, Lecker und seit diesem Hörbuch weiß ich auch, warum es dieses Sendung nicht mehr gibt. Herr Lafer ist tödlich beleidigt, weil er was in den falschen Hals bekam, wobei, vielleicht hat sich Horst Lichter einfach etwas ungeschickt ausgedrückt? Wie auch immer, Keine Zeit für Arschlöcher. Sorry, aber ich mag Herrn Lafer nicht wirklich. Zum einen, er denkt er wäre ein Gott in der Küche. Mag sein, aber dank seiner Preise auf der Stromburg werde ich es nie erfahren. Er wollte wohl jemand, der immer nett ist und immer sagt, wie lecker das schmeckt. Bei der Brühe oder was das war, hat es ihm Horst auch gesagt und mei was war der Herr Lafer glücklich. Allerdings halte ich ihn trotzdem nicht für einen so tollen Koch, dafür hab ich schon zu viele Kochsendungen von ihm gesehen. Er ist der mit dem „Dopf“ und da brennt auch schon mal was an, deshalb wird auch immer „was vorbereitet“. Ok, es geht um Horst Lichters Buch. Aber auf jeden Fall klingt die Erklärung von Horst Lichter glaubwürdig für mich. Ein ganzes Kapitel widmet er Johann, mein Johann. :)

Er philosophiert auch in dem Hörbuch und so ist es interessant, wenn man mal von dem Teil von seiner Mutter absieht. Jedenfalls hat er mit seinem Titel absolut recht. Und er erklärt es auch ausführlich. Ich habe viel über sein Leben erfahren. Manchmal ist er auch ein wenig abgehoben, was seine 3. Hochzeit zeigt, aber sonst scheint er doch noch einigermaßen bodenständig zu sein.

Mein (Lesezeichenfees) Fazit lautet:

Ein sehr interessantes Hörbuch, das gut von ihm vorgelesen wurde und nie langweilig wurde. Ich finde allerdings, dass das Sterben seiner Mutter zu viel Raum einnimmt, daher gibt es „nur“ 3 Sterne von mir. Allerdings finde ich es sehr empfehlenswert, denn man erfährt so einiges, das interessant ist.

Veröffentlicht am 02.01.2019

viel zu lachen mit dem Erklärer

On se left you see se Siegessäule
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Fee zum Hörbuch:
Tilmann Birr hat studiert und möchte mal was anderes machen, daher heuert er als Stadtbilderklärer an. In Berlin hat die Bezeichnung „Stadtführer“ ja einen total negativen Touch, deshalb ...

Fee zum Hörbuch:
Tilmann Birr hat studiert und möchte mal was anderes machen, daher heuert er als Stadtbilderklärer an. In Berlin hat die Bezeichnung „Stadtführer“ ja einen total negativen Touch, deshalb ist er Erklärer und kein Führer. Was er da so alles erlebt, erzählt er in diesem Hörbuch.

Fee`s Meinung:
Selten hab ich mich so amüsiert und so viel gelacht. Das schaffen sonst nur Dieter Nuhr und Wladimir Kaminer. Letzterer hat so viele Bücher geschrieben, ich hab sie fast alle gehört, denn das ist ein besonderer Ohrenschmaus, genauso wie hier. Tilmann Birr macht einen bayrischen Dialekt nach, den niemand verstehen kann, der bayrisch klingt, aber mit bayrisch nichts zu tun hat.

Die Touristen auf dem Ausflugsschiff sind sehr interessant, teilweise dumm und megalustig. Daher benötigt er sehr viel Phantasie und viel Wissen. Auch seinen Kollegen vom Schiff, ein typischer Berliner, in mindestens 3. Generation macht er gekonnt nach. Selbst eine Schülerklasse bringt er dazu, dass alle total begeistert sind. Nach seinem Bericht will ich nicht mehr Stadtbilderklärer sein, dazu sollte man sehr schlagfertig sein.

Das ganze wird humorvoll verpackt und erklärt. Ein bisschen Berlin wird einem auch näher gebracht, so dass es durchaus sinnvoll sein kann, dieses Hörbuch vorher anzuhören. Allerdings ist es kein Reiseführer, dazu steht da zu wenig drin. Wenn man allerdings eine Spree-Tour mitmachen will, dann sollte man mal zuhören. Denn so mancher Erklärer erklärt auch mal Blödsinn. Auch das englische ist einfach zu verstehen, auch wenn man schon länger aus der Schule ist.

Fees Fazit:
Ein absolut lustiges Schmankerl für Leute die Humor haben und gerne lachen wollen. Ein kabarettistisches Meisterwerk. Damit könnte der Autor jedes Publikum zum lachen bringen. Und wenn er dann noch mit „Kamelle“ wirft und Fragen stellt, dann wird’s erst total lustig. 5 Sterne für dieses humorvolle Meisterwerk.

Veröffentlicht am 02.01.2019

Hapes Biografie

Der Junge muss an die frische Luft
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Fee zum Inhalt:

Hape erzählt von seinem Leben, vor allem auch von seiner Mama und seiner Kindheit.

Fee`s Meinung:

Hape ist jetzt eigentlich nicht so mein Fall. So als Königin der Niederlande fand ich ...

Fee zum Inhalt:

Hape erzählt von seinem Leben, vor allem auch von seiner Mama und seiner Kindheit.

Fee`s Meinung:

Hape ist jetzt eigentlich nicht so mein Fall. So als Königin der Niederlande fand ich ihn ganz witzig. Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg, fand ich genial. Seither habe ich schon viele Bücher über den Jakobsweg gelesen und bin voll Bewunderung für jeden der es schafft.

Ich hab natürlich wieder das Hörbuch gehört, denn Lesen tu ich schon genug und mein Mann wollte auch was von dem Hörbuch haben. Hape liest sehr gut und sehr unterhaltsam und wir haben uns schnell an seine Stimme gewöhnt.

Das Cover ist witzig, mit klein Hape in blau gehalten und gefällt mir sehr gut.

Seinen Lebenslauf fand ich sehr interessant, einiges kannte ich ja schon vom Jakobsweg. Vor allem die Szene mit Otto.

Was mich wirklich sehr, sehr berührt hat, war die Schilderung der Depressionen seiner Mama. Nur wer Depressionen kennt, wird hier erkennen, wie genau das stimmt was er erzählt und ich konnte das völlig nachvollziehen und hatte viel Mitleid und es tat mir so leid. Früher war das ja nicht so, dass man diese „Krankheit kannte und anerkannte“.

Seine Oma fand ich absolut cool. Diese Schilderungen mit dem Laden und dem Zweispänner und allem.

Also eigentlich mag ich Hape (Horst Schlämmers Hörbuch fand ich irgendwie blöd! Und diese fiktive Person auch.) nicht wirklich. Allerdings seine Bücher bzw. Hörbücher sind genial. So auch dieses. Danke, dass wir an diesen persönlichen Erlebnissen teilhaben durften, vor allem die Depressionen deiner Mama. Ehrlich, da lerne ich wieder Dankbarkeit kennen, wenn ich das höre.

Mein (Lesezeichenfees) Fazit:

Wer hier lustiges erwartet, ist meist ziemlich fehl am Platz. Das Hörbuch ist ziemlich ernst und oftmals traurig. Es berührt total. Auch hier kann ich „nur“ 5 Sterne geben.

Veröffentlicht am 02.01.2019

Spannendes aus Oberstdorf die Dritte

Klausentod (Egi-Huber-ermittelt 3)
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Fee erzählt von der Geschichte:

Beim Klausentreiben geht es dieses Mal in Oberstdorf sehr wild zu. Egi Huber und seine Oberstdorfer Kollegen müssen wieder mit den Kollegen aus Kempten zusammenarbeiten, ...

Fee erzählt von der Geschichte:

Beim Klausentreiben geht es dieses Mal in Oberstdorf sehr wild zu. Egi Huber und seine Oberstdorfer Kollegen müssen wieder mit den Kollegen aus Kempten zusammenarbeiten, was nicht so einfach ist.

Fee`s Meinung:

Das Cover ist wunderschön, wie auch bei den anderen beiden Vorgängern. Breitachklamm und Nebelhorn. So richtig schöne Allgäubilder mit Bezug auf den Krimi. Alle drei im Regal sehen sicher schön aus. Auch das was verraten wird im Bezug auf den Krimi find ich so schön und gut. Dafür würde ich schon mal eine 1 geben.

Humor
Der Krimi ist so humorvoll, dass ich mich köstlich amüsiert hab und so oft gelacht habe, dass mein Mann das erste Ebook lesen möchte. Falls ich es nicht vorher als Buch ertauschen kann.

Schreibstil
Den Schreibstil fand ich sehr gut. Ich war sofort in der Geschichte drin. Ich finde, das Buch ist sehr gut geschrieben.
Krimi
Der Krimi ist absolut spannend. Ich hab nicht herausbekommen, wer es jetzt wohl war. Das mit den Nummern war absolut verwirrend. Wenigstens hat die Autorin den Überblick behalten. Mit den Tabellen war das ja wirklich gut gemacht. Vor allem das Ende war ein absolutes Highlight bei der Auflösung des Falles. Gefiel mir sehr gut.

Charaktere
Die Charaktere waren absolut besonders. Manche besonders sympathisch, die meisten absolut typische Allgäuer bzw. Oberstdorfer. So wie ich sie vom Urlaub in Erinnerung hab. Egi und die Oma fand ich da besonders toll. Aber auch die Kemptener Ermittler. Auch die Geschichten um die Charaktere drumrum und die Ermittler fand ich sehr schön und sehr unterhaltsam. Vor allem gefiel mir, dass es schon gleich am Anfang so eine Liste mit den Klausen gab. So kam ich wenigstens einigermaßen mit. Die Zeichnungen der Oma gefielen mir auch sehr gut. Aber Oma hab ich so gar nicht verstanden. Bleibt zu hoffen, dass es mit einem kleinen Hörgerät klappt.

Lokalkolorit
Dadurch dass einige Leute allgäuerisch sprachen gab das einen tollen Touch. Aber auch den Essener Charakter im Ruhrpottslang zu schreiben, fand ich toll. Durch die vielen Erwähnungen der Straßen, Orte und Gebäude in Oberstdorf wusste ich wo die Leute waren und mein Kopfkino sprang an.

Mein (Lesezeichenfees) Fazit:

Das Buch hatte ich ratzfatz ausgelesen. Es war so undurchsichtig spannend, dass ich den Täter nicht ermitteln konnte. Dazu war es total humorvoll mit viel Lokalkolorit. Ich fand alles stimmig und perfekt. Da ich so viel lachen konnte und sehr schöne und spannende Stunden in Oberstdorf verbracht habe, würde ich dem Buch gerne 20 Punkte geben. Leider gehen „nur“ 5 Sterne. Es ist meine neue Lieblingsserie, denn die ersten beiden Teile möchte ich auch lesen und natürlich Fortsetzungen.

Veröffentlicht am 02.01.2019

sich nicht prügeln

Sich Prügeln
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Fee`s Meinung und Buchinhalt:

Das Buch hat ganz tolle ausdrucksstarke Bilder, die wunderbar zu den Prügeltechniken passen, die im Buch beschrieben werden. So werde ich darüber aufgeklärt, wie ich mich ...


Fee`s Meinung und Buchinhalt:

Das Buch hat ganz tolle ausdrucksstarke Bilder, die wunderbar zu den Prügeltechniken passen, die im Buch beschrieben werden. So werde ich darüber aufgeklärt, wie ich mich verhalten könnte, damit es gar nicht erst zum Prügeln kommt.

Dazu gibt es 18 Geschichten, wo jeder – auch der Autor – seine Geschichte erzählt. Nicht jeder hat geschlagen, die meisten haben es allerdings bereut. Am besten gefällt mir die erste Geschichte, sie ist so außergewöhnlich krass, spannend, dass sie schon wieder lustig ist. Obwohl da wohl jeder Angst gehabt hätte. Aber nach der Anspannung ist sie so, dass ich zur Entspannung darüber lachen kann. Wenn einem jemand so durch die Scheiben der Bahn hinterher stiert, das kann einem wahrlich Alpträume bereiten.

Ich kann verstehen, wenn viele nicht helfen wollen, aber nur zusehen ist keine Lösung. Auf jeden Fall sollte man eine Deeskalierung suchen und als Außenstehender die Polizei anrufen. Und wenn man helfen kann und es einige Leute gibt, die so aussehen, als könnten sie den Schlägern Angst machen, sollte man es probieren.

Die beeindruckendsten Geschichten waren für mich die von Steffi und Filip. Die Leute, die Mücke fertig gemacht haben, die sollten inHundescheiße gewälzt werden, damit die weiße Kleidung so kaputt ist, dass sie nicht mehr reparierbar ist. Ich fand das so was von unverschämt.

Die Geschichten machten mich traurig, entsetzt, fassungslos und manchmal echt wütend.

Die meisten Geschichten spielten in Berlin, was mich jetzt nicht wirklich wundert. In einer Großstadt mit Brennpunkten geht es sicher schlimmer zu, wie auf dem platten Land.

Ich finde, die Geschichten sind sehr gut ge- und beschrieben. Nun hoffe ich, dass es weniger Prügeleien gibt und dass die Geschichten den Lesern helfen, dass durch Deeskalation solche schlimmen Geschichten vermieten werden. Es zeigt allerdings auch, dass die Täter und Opfer psychologisch betreut werden sollten. Zumindest sollten sie mit anderen Menschen darüber reden können.

Das Cover gefällt mir auch sehr gut. Es passt und ist total stimmig mit dem Inhalt.

Die Bilder fand ich sehr passend und gerade weil sie schwarz-weiß sind, sind sie total ausdrucksstark. Wirklich super (!!!) gemalt. Eine tolle Ergänzung zu diesem Buch.

Mein (Lesezeichenfees) Fazit:

Ich finde es gut, dass diese Geschichten aufgeschrieben wurden. Das Buch samt Skizzen und Prügeltechniken ist rundum gelungen. Daher kann ich das Buch mit 5 Sternen empfehlen.