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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.07.2024

Tolles HIghlight

Baden-Badener Roulette
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Super spannend, eine super Serie! Tolle Charaktere und ein klasse Highlight. Passt wunderbar zu Baden-Baden.

Reiche Witwen werden in Baden-Baden ausgeraubt. Das geht gut, bis eine Witwe stirbt. Da es ...

Super spannend, eine super Serie! Tolle Charaktere und ein klasse Highlight. Passt wunderbar zu Baden-Baden.

Reiche Witwen werden in Baden-Baden ausgeraubt. Das geht gut, bis eine Witwe stirbt. Da es eine Freundin der Witwe ist, bei der die Reporterin Lea Weidenbach wohnt, sind gleich beide involviert. Man erfährt viel über Spielsucht und russischen Investoren.

Jetzt habe ich das 3. Buch der Serie gelesen und bin total begeistert. Die Charaktere sind toll, der Krimi ist spannend und es gibt genügend Lokalkolorit. Sehr empfehlenswert.

PS: Und gerade frage ich mich, warum gibt es nur 4 Bände.

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Veröffentlicht am 24.07.2024

Oma Käthe auf Mörderjagd

Der tote Kurschatten von Sylt
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Oma Käthe hat es geschafft, eine Kur auf Sylt zu bekommen. Ihr Schwiegersohn, der Polizist, und seine Frau haben den Sachbearbeiter dazu überredet. Dank der miesen Zugverbindungen aus dem Saarland, kommt ...

Oma Käthe hat es geschafft, eine Kur auf Sylt zu bekommen. Ihr Schwiegersohn, der Polizist, und seine Frau haben den Sachbearbeiter dazu überredet. Dank der miesen Zugverbindungen aus dem Saarland, kommt sie mitten in der Nacht an und stolpert über eine Leiche. Klar, dass sie ermittelt, zumal es noch zu einer weiteren Leiche kommt.

Ein sehr launiger, teilweise witziger Liebesroman - äh Krimi - wollte ich sagen. Nun ja, dass sich der Kommissar im Ruhestand in sie verguggt hat, daran muss sich Oma Käthe erst gewöhnen. Gewöhnungsbedürftig für den Leser sind auch die Charaktere um Oma Käthe. Ihre Tochter, ihr Schwiegersohn, das Klinikpersonal, der ermittelnde Insel-Kommissar und sein Vater im Ruhestand und natürlich die Leute an Oma Käthes Tisch. Ein bisschen Syltflair gibt’s dann auch noch. Spannend ist es sowieso, denn irgendwie kam ich nicht auf den Täter.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Das perfekte Urlaubsleseprogramm hat man mit diesem Buch: Witzig, spannend, unterhaltsam, total verrückte Zeitgenossen und mit einem kleinen Schuss Liebe.

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Veröffentlicht am 23.07.2024

kalte Provence

Verhängnisvolles Calès
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Cay Rademacher Verhängnisvolles Cales Dumont 2020

Es ist kalt, winterlich, vor Weihnachten. Da findet eine Archäologin in den Grotten von Cales ein Skelett, dieses weißt einen Kopfschuss vor. Doch statt ...

Cay Rademacher Verhängnisvolles Cales Dumont 2020

Es ist kalt, winterlich, vor Weihnachten. Da findet eine Archäologin in den Grotten von Cales ein Skelett, dieses weißt einen Kopfschuss vor. Doch statt da ausgiebig zu ermitteln, wird mon Capitaine Roger Blanc zu einem verschwundenen Mädchen bei einer Hochzeitsfeier auf einer Burg gerufen. Und da ist noch der alte Verkehrsunfall. Haben die 3 Frauen etwas gemeinsam?

Spannender Krimi in der Provence, mit tollen Charakteren. Teilweise zieht sich die Geschichte etwas, aber gegen Ende und Anfang sehr spannend und verheißungsvoll, mit etwas Lokalkolorit, der aber dank der Kälte nicht so recht zum Tragen kommt. Spannend ist auch, die Geschichte um Roger Blanc. Er hat eine Affäre, sein Kamin bricht zusammen und es ist eiskalt und dazu kommt seine Tochter zu Besuch.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit.
Es gibt spannendere Krimis aus dieser Serie, trotzdem, wenn man wissen will, wie es mit den Figuren weitergeht, ist man hier bestens bedient. 4 Feensternchen.

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Veröffentlicht am 16.07.2024

Unterhaltsamer Urlaubsroman

Mittsommercamp zum Verlieben
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Michaela Metzner Mittsommercamp zum Verlieben Flamingotales 2024

Die schwäbische Sekretärin wird von ihrem Lebensgefährten nach 14 Jahren verlassen. Sie bekommt den Van und das baufällige Sommerhäuschen ...


Michaela Metzner Mittsommercamp zum Verlieben Flamingotales 2024

Die schwäbische Sekretärin wird von ihrem Lebensgefährten nach 14 Jahren verlassen. Sie bekommt den Van und das baufällige Sommerhäuschen in Schweden. Kurzerhand reist sie dahin. Schnell wird ihr klar, dass sie Geld für das Häuschen braucht, das hat sehr viel „Baurückstände“. Sie heuert bei einem Sommercamp an, wo sie wenig als Sekretärin und viiiiiiiiiel mit Teenis zu tun hat, die kein einfaches Elternhaus haben. Und da ist noch ihr Chef der Wickinger.

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, so hatte ich das Buch in der üblichen Zeit durch. Schwäbischen Flair gibt’s hier wenig, nur immer so angedeutet: Die Deutschen und ja die Schwaben, Klischees halt. Die Geschichte selber ist manchmal spannend, manchmal plätschert sie dahin. Mancher Blick auf die Schweden finde ich etwas verklärt. Ich mein, die Autorin wohnt ja auch nicht mehr dort. Aber die Idee, die Geschichte dort anzusiedeln ist eine gute Idee. Auch das Cover ist wunderschön und liebevoll gestaltet, wie das passende Lesezeichen.

Insgesamt gesehen, eine schöne Sommer-Urlaubs-Geschichte, die man gut lesen kann.

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Veröffentlicht am 29.06.2024

Spannend und auch langweilig und der Schluss enttäuschend

Der Tote in der Grube
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Helene Wiedergrün Apollonia Katzenmaier und der Tote in der Grube Silberburg-Verlag 2006

Altes und Neues

Die Dorfhebamme erzählt ihrer Nichte, von einem Vorfall mit zwei Toten. Sie kommt nicht zum Ende, ...

Helene Wiedergrün Apollonia Katzenmaier und der Tote in der Grube Silberburg-Verlag 2006

Altes und Neues

Die Dorfhebamme erzählt ihrer Nichte, von einem Vorfall mit zwei Toten. Sie kommt nicht zum Ende, weil es über mehrere Tage/Wochen geht. Somit erfährt der Mörder davon und sie landet im Krankenhaus. Apollonia, die Journalistin, recherchiert nun selber. Zwischendurch hat sie mit einem alten Bekannten eine Affäre.

Ich hab noch das alte Buch vom Silberburgverlag gelesen. In Silber mit schwarzem Schattenspiel und rotem Titel und in Weiß Autorin, Oberschwaben Krimi und Silberburg-Verlag. Irgendwie gefiel mir das total und ich vermisse es.

Der Schreibstil gefällt mir eigentlich sehr. Aber durch die Schrift mit dem was passiert ist und mit dem aktuellen Geschehen, hätte meiner Meinung nach anders herum sein sollen, weil das so irgendwie seltsam anmutet. Die Geschichte selber ist manchmal doch etwas langatmig. Trotzdem ist sie spannend und authentisch. Man kann sich so richtig vorstellen, wie das so auf dem Land zu geht. Jeder kennt jeden und tratscht über jeden. Es ist eine alte Familiengeschichte, bei der man sich vorstellen kann, dass sie genau so war und dass der Mord bzw. die Morde als Selbstmord(e) durchging(en). Die Hebamme hat so lang geschwiegen, bis sie das ihrer Nichte erzählt hat, sie konnte wohl so nicht weiter leben. Man bekommt viel vom Dorfleben mit. Ab und an darf jemand ein Wörtle schwäbisch reden, von daher es könnt in jeden beliebigen Dorf sein. Dank den schwäbischen Ortsnamen, weiß man, dass es auf der Alb, im Allgäu und im Bodenseebereich ist, also in Südwest-Baden-Württemberg und evtl. in einem Teil von Bayern (Allgäu).

Das Ende gefiel mir nicht. Da ich aber schon andere Bände der Serie kenne, weiß ich mehr. Jedenfalls so weit ich mich erinnern kann. Aber erst mal ist es schade. Eigentlich ist es auch ein Stück historischer Roman. Die Mischung gefällt mir ziemlich gut. Blöde nur, dass es immer wieder langweilig ist und die Schrift fand ich irritierend.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein sehr unterhaltsames Buch. Mit einem historischen Krimianteil, sehr interessant, teilweise spannend und mit einem eher traurigen Ende. 4 Feensternchen.

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