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Veröffentlicht am 16.09.2023

Man sollte erst die ersten beiden Bände lesen

Der Weg ins Apfelreich
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Anna Fredriksson Der Weg ins Apfelreich Die Jahrenszeitensaga Herbst 2023

Drei Generationen Frauen Oma, Mama, Tochter

Vanja hat es endlich geschafft, ihre erste Kunstausstellung, seit langer Zeit und ...

Anna Fredriksson Der Weg ins Apfelreich Die Jahrenszeitensaga Herbst 2023

Drei Generationen Frauen Oma, Mama, Tochter

Vanja hat es endlich geschafft, ihre erste Kunstausstellung, seit langer Zeit und die wird ein Erfolg. Doch ein Gast wirft sie völlig aus der Bahn.
Ihre Tochter Sally könnte glücklich sein. Ein gut gehendes B&B und ihr Freund Peter. Doch Vanja macht ein Geheimnis um ihren Bruder und Sally möchte wissen was los ist.
Josefin eröffnet ihre Vintageboutique, allerdings hat sie erst mal keinen Erfolg.

Die Leseprobe hat mir gefallen. Sie klang gut. Ein toller Schreibstil, nicht zu lange Kapitel, so dass man alles sehr gut lesen könnte. Die Kapitel sind mit den drei Frauennamen: Vanja, Sally und Josefin überschrieben. Es ist der dritte und scheinbar letzte Band der Familiensaga. Oma, Mutter und Tochter im beschaulichen Skane in Südschweden. Vor allem das Cover hat es mir angetan, romantisch, deutlich den Herbst darstellend. Wenn man drüberstreicht kann man den Titel fühlen und die Äpfel sind schön glatt. Das Buch macht sich gut im Regal, wenn man die zwei anderen auch hat.

Und damit fängt das Problem an. Die Fragezeichen in meinem Kopf werden immer größer. Ich hab einfach nicht alles begriffen und verstanden. Irgendwie musste ich zu viel denken und kombinieren. Ich möchte aber hinweggetragen werden, abgelenkt vom Alltag und ich wünsche mir, dass mein Kopfkino anspringt. Es liegt wohl daran, dass es noch zwei andere Bände gibt: Frühling und Sommer. Winter scheint nicht geplant zu sein. Ich hab irgendwann aufgegeben mit Lesen. Es macht einfach keinen Spaß. Entweder ich besorge mir die anderen zwei Bände oder ich gebe das Buch weiter. Eigentlich ist es eine interessante Familiensaga, die Probleme von Mutter und Tochter werden eigentlich gut beschrieben. Es gibt viele Verwicklungen und Probleme.

Falls ich jemals die anderen beiden Büchern bekomme, werde ich alle in der richtigen Reihenfolge lesen und eine neue Bewertung schreiben. So halt nur der Tipp: Bitte besorgt euch alle – bisher drei – Bände der Serie und lest von Anfang an.

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Veröffentlicht am 15.09.2023

Kochen im Backofen find ich cool

Kochen mit Christina
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Christina Bauer Kochen mit Christina Löwenzahn 2023

Christina hat mich ja schon mit einem ihrer Backbücher überzeugt, dass wir ständig nutzen, um Brot zu backen. Nun hat sie uns mit einem Buch überrascht, ...

Christina Bauer Kochen mit Christina Löwenzahn 2023

Christina hat mich ja schon mit einem ihrer Backbücher überzeugt, dass wir ständig nutzen, um Brot zu backen. Nun hat sie uns mit einem Buch überrascht, in dem sie im Backofen kocht. Was für eine geniale Idee.

Es gibt einige Sachen, die habe ich bisher nicht im Backofen gemacht, zum Beispiel Knödel, aber es ist deutlich eine Alternative, weil man nebenher immer was anderes tun kann, wenn man Sachen im Backofen hat. Milchreis im Backofen ist für all jene, denen die Milch immer verbrennt auf dem Herd, von daher ist es eine gute Idee. Es dauert halt viel länger.

Am meisten hat mich das Spätzlerezept auf Seite 100 überrascht. Oh nein, man macht das nicht im Backofen, aber ich hatte es schon befürchtet. Dafür kann man Reis im Backofen machen. Das ist genial. Es dauert zwar mit 30 bis 40 Minuten länger, aber ich finde das total praktisch, so bleibt der Herd sauber.

Mir gefällt der Schopfbraten (Seite 82), weil man da die Kartoffeln direkt im Ofen mitkocht. Das Roastbeef Seite 89 und der Salat auf Seite 161 finden wir toll. Ich hätte das nie ausprobiert zu machen, aber dank Christinas Kochbuch, suuuuper. Auch die gefüllten Pizzastangen auf Seite 171 gefallen uns total. Seite 107 die Quetschkartoffeln machen wir nun öfters. Das knusprige Knoblauchbrot auf Seite 112 hat uns auch überzeugt. Auf Seite 118 kommt mein neues Lieblingsrezept Tomatensuppe aus dem Ofen, so einfach, aber megalecker. Vor allem zügig zubereitet und man hat danach eine saubere Küche. Und sooooooo lecker. Auf Seite 126 kommt das Speckknödelrezept. Bisher haben wir die immer im Topf gemacht und ich war skeptisch, aber das geht und so lecker.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Das Buch Kochen mit Christina von Christina Bauer aus dem Löwenzahnverlag hat mich total positiv überrascht und ich hab megaviele neue Anregungen gefunden. 10 Feensternchen für das Behalti.

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Veröffentlicht am 15.09.2023

Rabenschwarzer Humor

Die Zigarette danach
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Antoine Laurain Die Zigarette danach Atlantik Hoffmann und Campe 2018

Fabrice hat einen Job, der ihn zufriedenstellt und raucht wie ein Schlot. Privat ist auch zufrieden mit Frau und Kind. Dann kommt ...

Antoine Laurain Die Zigarette danach Atlantik Hoffmann und Campe 2018

Fabrice hat einen Job, der ihn zufriedenstellt und raucht wie ein Schlot. Privat ist auch zufrieden mit Frau und Kind. Dann kommt seine Frau auf die Idee dass Fabrice sich einer Hypnose unterziehen soll. Der Hypnotiseur ist ein Gauner, doch leider schmecken Fabrice die Zigaretten nicht mehr. Und so passieren einige Morde, damit die Zigarette wieder schmeckt.

Das Buch ist kein Hardcover Buch, wie sonst. Es passt nicht so richtig, vom äußerlichen ins Regal. Zudem ist das kein liebevoll, charmantes Buch, sondern ein gesellschaftskritischer, satirischer Fast-Krimi. Mit sehr viel schwarzem Humor. Ich mein die ersten Morde passieren ja mehr im Affekt und aus versehen. Aber dann…

Der Anfang war etwas schwierig, weil ich ja etwas anderes erwartet habe, aber dann nahm das Buch Fahrt auf und es wurde immer unterhaltsamer. Zumal Leute, die sch… waren dann plötzlich Tod waren. Beim ersten Mord hieß es, Fabrice oder der andere. Er wollte seine Zigaretten, es war mitten in der Nacht und er hatte nur noch eine angerauchte. Fabrice wollte doch nur neue Zigaretten kaufen und dann hat der andere plötzlich ein Messer in der Hand. Es gibt ein Gerangel und der andere fällt vor die einlaufende Bahn. Ein Nachbar, der seine Frau schlägt, hat einen tödlichen Unfall, bei dem Fabrice mit einem Spiegel mitgeholfen hat. Sein neuer Chef, hat eine unerfreuliche Begegnung mit einem Frosch, die ihm nicht gut tut, so dass er nun endlich der Erbe seines alten Chefs ist. Alles wäre ok, wäre da nicht der letzte Mord, wo er den Neuen von seiner Frau umbringt. Doch dann kommt er endlich ins Gefängnis, so dass der Hypnosegauner ihn endlich wieder zum genussvollen Raucher machen kann, so dass er die Zeit dort genießt.

Einige Zitate aus dem Buch:
Seite 57:“Wenn man unglücklich ist, kann man niemand glücklich machen.“
Seite 61:“Niemals lügen ist eine der Regeln. Nur die Schwachen lügen.“
Seite 72:(Die Zigarettenschachtel ist leer.) „Wenn man für etwas Begabung hat, dann zeigt sich das sofort.“
Seite 139: Fabrice will ein Glas Beaujolais Nouveau trinken, den hat er seit Monaten im Kühlschrank aufbewahrt. Ist das nicht Rotwein? Muss Rotwein nicht warm getrunken werden. Ich bin irritiert.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Nicht so, wie die anderen Romane, aber wenn man sich dann damit arrangiert hat, ein weiterer super unterhaltsamer Roman, den man genauso liebt, wie die Anderen.

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Veröffentlicht am 15.09.2023

Aufgegeben...

Der Bojenmann
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Das Buch ist so langweilig, dass ich auf Seite 88 aufgegeben habe.

Dabei wollte ich es auslesen, weil es ein HH-Krimi ist. Echt schade.

Die Idee dazu fand ich toll, aber die Umsetzung, die Charaktere ...

Das Buch ist so langweilig, dass ich auf Seite 88 aufgegeben habe.

Dabei wollte ich es auslesen, weil es ein HH-Krimi ist. Echt schade.

Die Idee dazu fand ich toll, aber die Umsetzung, die Charaktere und so war mir einfach zu langwierig. Dazu die Gesellschaftskritik, die mehr Raum einnimmt und die Erklärungen, statt dass es spannend war.


Sorry, kein Buch für mich.

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Veröffentlicht am 11.09.2023

Arme Maria Mooser, die zweite, mit Giftzwerg ;-) und Spaghetti Bortelli

Kurpfälzer Intrige
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Marlene Bach Kurpfälzer Intrige Emons 2007/2011


Hauptkommissarin Mooser darf in ihrem zweiten Fall in Heidelberg ermitteln. Eine Frau wird tot im Heidelberger Steinbruch gefunden. Durch einen Zufall ...

Marlene Bach Kurpfälzer Intrige Emons 2007/2011


Hauptkommissarin Mooser darf in ihrem zweiten Fall in Heidelberg ermitteln. Eine Frau wird tot im Heidelberger Steinbruch gefunden. Durch einen Zufall wird ein Norddeutscher mit reingezogen, der mit dem süddeutschen Sperrmüllgeschehen nicht klar kommt. Frau Mooser bekommt es mit einem Kavalier und einem Giftzwerg zu tun.

Den Charakter Maria Mooser kann man nur bemitleiden. Da hat sie die Wechseljahre und ein Giftzwerg macht sich ständig über sie lustig, ein Kavalier meint es nicht ernst und dazu hat ihr verhasster Assistent Liebeskummer. Sie kann letzteren nicht leiden und ausgerechnet er ist mit ihrer Tochter zusammen. Als sie ihm hilft, ist dann ihre Tochter noch sauer mit ihr. Maria Mooser hat es auch hier nicht leicht. Aber es kommt alles so lustig und charmant rüber. In den letzten vier Romanen konnte ich die Hauptkommissarin nicht so gut leiden, aber nach Band eins und Band zwei finde ich sie sehr sympathisch, mit all ihren Macken, Kanten und Problemen. Ich hatte wieder sehr viel zu lachen.

Hier gibt es dann auch wieder genügend Heidelberg Flair und ich war ganz begeistert von den vielen Kneipen, dem Essen, der Stadt, den Orten und einfach allem. Der mediterrane Heidelbergflair gefällt mir besonders gut. Vor allem fand ich den Finder der Leiche sehr sympathisch, wie anhand ihm und seiner Partnerin aufgezeigt wurde, dass es dann doch einige Unterschiede zwischen nord- und süddeutschen Menschen gibt. Ich kann mir gut seine Probleme vorstellen.

Seite 162: Maria Mooser geht extra in ein anderes Lokal, dass Alsberger eigentlich nicht besucht. Und er geht auch extra nicht in sein Stammlokal. Sie sieht ihn als sie reinkommt und spricht ihn an:“So ein Zufall was? Soll ich noch mal reinkommen und so tun, als hätte ich Sie nie gesehen oder essen wir was zusammen?“ Alsberger gibt auf und sagt zu ihr:“Bitte nehmen Sie Platz.“ Das ist die Schlüsselszene für die ganze Buchreihe. Hätte Maria Mooser so getan, als sähe sie ihn nicht, hätte das Lokal verlassen oder wäre Alsberger stur gewesen, wäre ihre Tochter nie wieder mit ihm zusammen kommen. Eigentlich dürfte sich Maria jetzt nicht mehr aufregen über ihn, dann am Schluss teilt sie ihrer Tochter mit, dass Alsberger im Krankenhaus ist. Die Kommissarin macht das, weil sie ihre Tochter liebt und festgestellt hat, dass diese ihren Assistenten liebt und er liebt ihre Tochter. Was für eine komplizierte Sache, da muss sie über ihren Schatten springen, die arme Maria. Wie sie ihn im Lokal anspricht, das finde ich sehr, sehr witzig, das muss ich mir merken. Vielleicht kann ich das so oder so ähnlich irgendwann mal anwenden.

Und auf Seite 234 ahnte ich endlich, wie Spaghetti Bortelli in das Mosaikmusterpuzzlekrimigeflecht passt. Irgendwie sind die Krimis oft so, dass ich einfach bis zum Schluss auf der Leitung sitze und nicht weiß, wer der Mörder ist. Ich hatte ja auf Giftzwerg mit Enkelin getippt. Das hätte so gut gepasst. Soooo schade, aber andererseits, ist es ein befriedigendes Ende. Es ist halt doch nicht immer alles so, wie es scheint.

Wie immer hat mich der Schreibstil so in Bann gezogen, dass ich das Buch schnellstens ausgelesen hatte.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Eine wunderbarer Krimi mit viel Heidelbergflair, viel Humor, der armen Maria und einem spannenden Ende mit viiiiiiiiiiielen falschen Spuren.

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