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Veröffentlicht am 18.08.2022

Wow, wow, wow

Scherbensommernacht
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Janne Loy Scherbensommernacht Lauinger 2022


Die 15 jährige Imen verschwindet in einer lauen Sommernacht. Ella, ihre Schwester, ist sich sicher dass Imen noch lebt, denn sie hat sie doch noch vor dem ...

Janne Loy Scherbensommernacht Lauinger 2022


Die 15 jährige Imen verschwindet in einer lauen Sommernacht. Ella, ihre Schwester, ist sich sicher dass Imen noch lebt, denn sie hat sie doch noch vor dem Schuppen gesehen. Oder nicht?

Es gibt mehrere Geschichten von Protas, die dann zu einem Strang zusammengeknüpft sind. Die Universitätsstadt Münster im wunderschönen Münsterland wirkt wie ein lüttes Dorf! Doch genau das macht den Romantikthriller so spannend und sympathisch. Der Schreibstil ist echt wunderbar mit allen Facetten und Schicksalen, die man sich so gar nicht vorstellen kann.

Ich habe schon ewig nicht mehr 347 Seiten an zwei Tagen gelesen. Aber das Buch hat mich total in den Bann gezogen. Obwohl es kein Krimi ist, ist es die ganze Zeit sooooooo spannend! Es gibt auch Lokalkolorit und es werden viele Orte um Münster im wunderschönen Münsterland genannt und teilweise beschrieben. Die Charaktere wirken total authentisch und die meisten sehr sympathisch. Ich habe mit allen gelacht, geweint, gelitten, geliebt, getrauert und total mitgefühlt. Teilweise gibt es auch Liebesszenen, doch die sind ok und kann ich gut verschmerzen, denn sie sind erfrischend kurz und „harmlos“.

Diese vielen Facetten und Gefühle, die die Autorin in dem Buch untergebracht hat, sind einfach: extrem kurzweilig • megainteressant • absolut unterhaltend • manchmal witzig und humorvoll • SEHR aufregend • Dauer-spannend • immer wieder spektakulär einfallsreich • total genial • farbig (mein Kopfkino sprang sofort an) • extrem toll • und • einfach wunderbar. Hab ich schon gesagt? Und die liebe Fee hat eine neue Lieblingsautorin!!!

Das Cover ist auch wunderschön und innen ist das Buch so schön aufgemacht. Irgendwie ein bisschen romantisch und abmildernd, denn manche „Schicksale“ in diesem Buch sind schon sehr heftig. Eine 1 mit Sternchen.

Das Ende hat mich total zufriedengestellt. Irgendwie gehe ich da total mit der Autorin, Janne Loy, konform. Und bei so vielen Protagonisten ist das – bei mir – sehr selten der Fall. Ich bin so was von begeistert und sprachlos! Dabei hat mich ihr Buch „Zerronnenes Wachs“ schon megamäßig begeistert, das ich es an dieser Stelle auch gerne empfehlen möchte.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Diese Autorin – Janne Loy - muss man sich unbedingt merken. Dieser Romantikthriller hat 15 Feensternchen verdient.

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Veröffentlicht am 11.08.2022

~~~ Sendelfengere ond an Beblenger, des goht jo gar net;-)) ~~~

Fräulein Schläpples fabelhafte Steuererklärung
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Lesezeichenfee erzählt vom Inhalt
Fred Eisenbogen, ein Finanzbeamter, mit Leib und Seele, möchte seiner Ex eine Geburtstagskarte schreiben, weil er halt doch nicht alleine sein möchte. Dazu versucht er ...

Lesezeichenfee erzählt vom Inhalt
Fred Eisenbogen, ein Finanzbeamter, mit Leib und Seele, möchte seiner Ex eine Geburtstagskarte schreiben, weil er halt doch nicht alleine sein möchte. Dazu versucht er sich mit allen möglichen Karten in der Stuttgarter Spätpost. Sandra Schläpple kommt erst, als die Postbeamtin die Türe verschlossen hat. Laut Fred hätte sie aber noch 3 Minuten Zeit, das heißt, er hilft ihr. Sie gibt ihm die Blätter einzeln unter der Türe durch. Er bemerkt, dass das die Steuererklärung auf den Letzten Drücker ist, trotzdem hilft er ihr, weil es wären ja noch 3 Minuten Zeit gewesen. Als er – seine Geburtstagskarte hat er vergessen – herauskommt, wartet sie auf ihn und fährt ihn – ausnahmsweise nach Böblingen – sie kommt nämlich aus Sindelfingen. Damit ist das ganze Chaos schon vorprogrammiert.
Fees Meinung
Mir gefielen die ganzen Charaktere und konnte das ganze sehr gut nachempfinden. Hier wäre eine Serie mit immer wiederkehrenden Charakteren interessant. Sandras Papa, ihr Ex-Freund-Verlobter, Fred, Sandras Mama, Freds Kollege und Freund…Einfach lustig und super skizziert, dass man sich was vorstellen kann. Ein Liebesroman, das ahnt man schon ganz zu Anfang. Trotzdem ist er dafür sehr gut geschrieben. Maeve Haran und Frau Heller schreiben auch sehr gute Liebesromane. Es gibt kaum Liebesszenen, was mir sehr gut gefällt, es ist eher lustig und durch die Wirrungen wird es fast schon spannend und ist nicht langweilig.
Das Buch ist sehr lustig geschrieben, oftmals musste ich laut herauslachen und war total begeistert davon. Teilweise konnte man auch mitleiden. Der Roman ist sehr liebevoll mit vielen Kleinigkeiten gespickt, so dass ich sehr begeistert war. Das Buch hatte ich ruck-zuck ausgelesen….
Ja, und jetzt kommts. Die Frau Lesezeichenfee hat was gefunden, wo sie schwäbisch meckern kann. Der Lokalkolorit, auf den ich – besonders bei schwäbischen Büchern – viel Wert lege. Also es geht um die Fehde Sindelfingen – Böblingen. Altbekannt. Aber das wurde eigentlich nur so gestreift. Eigentlich, ja eigentlich, könnte das ganze überall stattgefunden haben, aber die Charaktere sind einfach so liebevoll gezeichnet, dass ich sie unbedingt im Schwäbischen haben möchte. Das kostet gleich einen Stern.
Und für Andreas: Das Buch wurde nicht aus Sicht von Sandra oder Fred geschrieben. Der Leser bekommt immer eine Mausposition wo er die handelnden Personen beobachten kann und mit ihnen mitleiden kann. Keine Ich-Geschichte, sondern Sandra und Fred. Wir sind immer irgendwo, wo einer oder wo beide sind. Also ein Buch, das ich dir und deiner Mama von ganzem Herzen empfehlen kann. Wenn ihr es noch nicht kennt, schnell kaufen, tauschen oder in die Bücherei rennen!!!
Lesezeichenfees Fazit
4 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung gibt es von der Lesezeichenfee. Dieses Buch ist wirklich lustig und nicht langweilig. Es ist auch ein Buch, das man lesen kann, auch wenn man Liebesromane nicht leiden kann, so wie ich eigentlich.

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Veröffentlicht am 07.08.2022

Schwedische Verwirrungen

Der kleine Buchsalon am anderen Ende der Welt
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Patricias Schwester Madeleine ist bei ihrem Aufenthalt in Schweden verloren gegangen. Das war 1987, Patricia war damals schon in Schweden, aber es war zu kurz, um etwas herauszufinden. Als ihr Madeleines ...

Patricias Schwester Madeleine ist bei ihrem Aufenthalt in Schweden verloren gegangen. Das war 1987, Patricia war damals schon in Schweden, aber es war zu kurz, um etwas herauszufinden. Als ihr Madeleines Kette geschickt wird, reist sie noch mal nach Schweden, weil sie herausfinden möchte, was damals wirklich geschehen ist.

Ich lese ja gerne Bücher, in denen es um Buchhotels, -shops, -salons oder was auch immer dreht. Blöderweise werde ich dann immer durch Schmalz oder Langeweile davongejagt und lese die meisten Bücher nicht aus.

Dieses Buch hab ich ausgelesen, obwohl ich da nicht so viel Lokalkolorit gefunden habe, aber es hat zumindest ausgereicht, um mich an der Stange zu halten. Die Charaktere waren allerdings irgendwie schön gezeichnet, wenn auch ein bisschen blass, teilweise. Der Schreibstil war nicht so toll, was aber auch von der Übersetzung kommen kann. Die Geschichte selbst war insgesamt sogar recht gut, allerdings hätten es deutlich weniger Seiten auch getan.

Allerdings war es langweilig und mühsam zu lesen. Tierisch genervt hat mich dann Seite 437 und 461. Wie kann aus Madeleine Marianne werden? Und wie kann das einem renommierten Verlag wie dem Insel Verlag entgehen?

Interessant fand ich die Tatsache, dass man im Lesezirkel über Wein, persönliche Sachen, selbstgemachte Dauerwellen und natürlich darüber, dass eine Band namens Abba auseinandergegangen ist, spricht. Seite 23 war das. Dazu möchte ich nix hinzufügen.

Bei Amazon hab ich die Rezis gelesen und ich muss sagen, dass ich die 2 und 1 Sterne Bewertungen sehr gut verstehen und akzeptieren kann.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Es spricht fürs Buch, dass ich es ausgelesen habe, mich manchmal entspannen konnte und ich danach immer gut eingeschlafen bin und keine Alpträume hatte, daher 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 31.07.2022

Sehr informativ und vor allem wahr

Falsche Pandemien
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Das Buch ist sehr informativ. Sehr ausführlich erzählt und berichtet der Autor, wie wir an diesen Punkt gekommen sind, an dem wir jetzt sind. Alles ist sehr schlüssig und einfach nach zu vollziehen. Vor ...

Das Buch ist sehr informativ. Sehr ausführlich erzählt und berichtet der Autor, wie wir an diesen Punkt gekommen sind, an dem wir jetzt sind. Alles ist sehr schlüssig und einfach nach zu vollziehen. Vor allem, wenn man mal darüber nachdenkt, dann weiß man, dass der Autor wirklich recht hat.

Natürlich gibt es auch viele Wiederholungen, weil der Autor weit ausholt und alles sehr ausführlich erklärt. Aber dafür ist es für jeden nachvollziehbar.

Fazit:

Angst gefährdet die Gesundheit und Wissen stärkt die Abwehrkräfte! Ist auch meine Meinung!!! Ich finde, dieses Buch sollte JEDER lesen!

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Veröffentlicht am 30.07.2022

Unsichtbare Fehmarnsundbrücke, überfüllte Friedhöfe, aufsteigendes Binnenmeer, ungeordnete Längen…

Die Toten von Fehmarn
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Eric Berg Die Toten von Fehmarn Limes 2022


Der Titel hat mich angezogen, weil der Krimi auf meiner Lieblingsinsel spielt. Daher hab ich zuvor noch die Mörderinsel besorgt und gelesen.

Im Gegensatz ...

Eric Berg Die Toten von Fehmarn Limes 2022


Der Titel hat mich angezogen, weil der Krimi auf meiner Lieblingsinsel spielt. Daher hab ich zuvor noch die Mörderinsel besorgt und gelesen.

Im Gegensatz zu den Emonskrimis, die durchgehend spannend und unterhaltsam sind, musste ich mich auch hier (wie bei „Die Mörderinsel“ 476 Seiten) auf 414 Seiten durchquälen. Aber das war nicht mal das Schlimmste. (Wenigstens war es größer und deutlicher geschrieben, so dass ich es fast ohne Lesebrille lesen konnte!)

Erst mal kam ich schlecht ins Buch, weil die Fahrt von Berlin auf die Insel Fehmarn, kein Lokalkolorit-Highlight aufwies. Es wurden nur einige Orte aufgezählt. Auf Seite 297 kam dann ein Absatz über Staberhuk, den ich eher in einem Reiseführer erwartet hätte. Allerdings ohne weitere Highlights nach dem Motto: Der Leuchtturm wurde erwähnt, aber nicht beschrieben. Auf Seite 43 schockte mich der Satz: „Da lag er vor mir, der OZEAN mit seiner ganzen Kraft und Schönheit.“ Also die Ostsee um Fehmarn ist jetzt ein Ozean?? Es nervte durchweg, denn es hätte überall spielen können. Also der Lokalkolorit war so mies, dass ich den Eindruck hatte, der Autor war noch nie da. Vor allem, die Protas die ihre Ferien auf Fehmarn verbracht hatten, liebten Fehmarn, der Autor aber keineswegs! Man kommt auf der Insel an, als wäre da gar nix.

Das Cover passt wunderbar zum Buch, denn es kann auch überall sein. Ich hätte eher auf einen südländisch warmen Ort getippt, als auf Fehmarn.

Es gab megaviele Charaktere. Ich hatte den Eindruck, die meisten starben in dem Krimi eh. Es war eine Sterbeinsel. (Dazu hatte ich schon mal einen Krimi gelesen, der auch „kaum“ Lokalkolorit hatte!!) Mir kam es vor, als wäre die Einwohnerzahl danach halbiert. Eine Liste über die Protas wäre hilfreich und in diesem Buch auch nötig gewesen. Irgendwann fragte ich mich: “Wer war denn das schon wieder?“ Das ich den Krimi – aus derselben Serie - die Mörderinsel gelesen hatte, hat mir bei diesem Buch nichts geholfen.

Zudem wurden die wichtigen Infos hinter seitenlangen Belanglosigkeiten versteckt. Der Streit von Doros Mutter mit ihrer Mitbewohnerin war meist wichtiger als alles andere. Eigentlich schade. Nun ja, was soll’s. Mir war kein Prota sympathisch. Und das will bei mir was heißen, vor allem, bei der Menge an Personen. Sie blieben mir auch alle fremd. Vor allem Doro, mir gefiel sie in „Die Mörderinsel“ besser.

In dem Krimi herrscht ein bodenloses Durcheinander, wie in der Mörderinsel auch. Einmal werden die Gedanken von einer Person beschrieben, dann erzählt der Autor wieder von der Vergangenheit und schwupps wird wieder jemand ermordet und dann streiten Doros Mutter und ihre Mitbewohnerin wieder. Man soll sich alles merken und gehirntechnisch akrobatische Höchstleistungen vollbringen. Wenn ich ein Buch lese, möchte ich einfach unterhalten werden, mich nicht ärgern, mich am Lokalkolorit erfreuen und entspannen und das möglichst auch in der Spannung.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Schade, also kein Behalti und ich habe mir vorgenommen keinen weiteren Krimi mehr von dieser Serie lesen. Viele dünnere Bücher sind besser und wenigstens auf den Punkt gekommen, dieses hier ist ausschweifend und hat mich gelangweilt und zugleich geärgert, weil der „regionale“ Bezug für mich nicht wirklich stattgefunden hat, wie der Titel versprochen hat. Ich lese gerne und viel. Aber solche Krimis stehlen mir die Zeit! Lange hab ich überlegt, was ich da für eine Sterneanzahl geben soll. Bei manchen Büchern würde ich gerne Minussterne vergeben. Bei 16 Euro und erwartetem Lokalkolorit (Titel), fühle ich mich irgendwie total betrogen. Was nützen mir viele sinnlos beschriebene Seiten, wenn das Buch mich nur nervt und ärgert. Nicht mal gut schlafen konnte ich danach. Solche Bücher bescheren mir einen zu hohen Blutdruck! Ich meine Bücher sind Geschmackssache und rückwirkend betrachtet, wäre bei unsichtbarer Fehmarnsundbrücke und „Ozean“, das „Buch an die Wand werfen“, keinesfalls weiterlesen für mich und den Autor besser gewesen. DAS hätte dann immerhin 2 Sterne gegeben. Und 1 Stern ist eigentlich auch zu gut. Aber auf der anderen Seite, der Autor könnte ja eigentlich schreiben und vielleicht würde mir eine andere Serie (die auf keinen Fall auf Fehmarn spielt) besser gefallen?

PS: Die Preissteigerung von 2021 (Die Mörderinsel, Taschenbuch, 476 Seiten, kleinerer Druck, Buch kleiner) 10 Euro zu Die Toten von Fehmarn mit 16 Euro (414 Seiten) sind auch beachtenswert. Allerdings hätte man – meiner persönlichen Meinung nach - locker noch 100 Seiten streichen können. Wohingegen ich sagen muss, dass das letztere Buch wenigstens eine schöne und größere Schrift hat, wofür man sich fast die Lesebrille sparen kann.

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