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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.03.2022

Ein einziges Lesevergnügen/Vielversprechendes Debut

Trüffelgold
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Der erste Band von der deutsch-französischen Kommissarin Marie Mercier führt ins Perigord, wo sie das Haus von ihrer Großmutter geerbt hat. Eigentlich ist sie in Paris Kommissarin, aber sie hat sich ein ...

Der erste Band von der deutsch-französischen Kommissarin Marie Mercier führt ins Perigord, wo sie das Haus von ihrer Großmutter geerbt hat. Eigentlich ist sie in Paris Kommissarin, aber sie hat sich ein Jahr Auszeit genommen. Das wiederum wird gestört, durch einige Morde, wo sie Kommissar Michel Leblanc deutlich ins Handwerk pfuscht.

Ich habe sehr viel über die Hauptprota Marie Mercier gelernt. Eigentlich ihre ganze Biografie, aber glücklicherweise etwas weniger über ihre Pariser Fälle, die sie erfolgreich mit ihrer Freundin und Kollegin gelöst hat. Es gibt sehr viel Lokalkolorit, der aber etwas unter geht, im Geschehen und in den Protabeschreibungen. Glücklicherweise gibt es verschiedene Sichtweisen. So dass man auch etwas über die Denkweise des Kommissars erfährt.

Der Krimi war durchaus spannend, etwas verwirrend, so dass ich es erst bei der Auflösung durchschauen konnte.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Eine 1 mit Sternchen. Es hat mich so angelockt, dass ich das Buch zwischendurch lesen musste!! Der Schreibstil gefällt mir auch sehr gut.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein Debut, dem ich gerne 4,5 Sterne gebe, mit deutlichem Suchtpotential, ein Behalti und ich brauch dringend Band 2!!!

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Veröffentlicht am 28.03.2022

Wow, wow, wow

Götter, Gurus und Gewürze
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Zunächst musste ich mich daran gewöhnen, dass da auch geschichtliches in dem Buch vorkommt. Nach und nach fand ich es gut, so als Erinnerung und vieles wusste ich auch noch nicht.

Die Geschichten sind ...

Zunächst musste ich mich daran gewöhnen, dass da auch geschichtliches in dem Buch vorkommt. Nach und nach fand ich es gut, so als Erinnerung und vieles wusste ich auch noch nicht.

Die Geschichten sind farbenfroh, während die Toilettensituation meist nur angedeutet wurde. Ein Horror, auch das Leben der Frauen in Indien. Also diese Geschichten haben mich schon sehr beeindruckt, fasziniert und teilweise entsetzt. Ich bin auch erstaunt, dass bei 269 Mitfahrgelegenheiten nichts passiert ist, wenn auch 2 „nicht so ganz toll waren“.

Das Land hat durchaus landschaftliche Reize, auch sonst fand ich sehr vieles faszinierend. Die Hochzeit, zum Beispiel, fand ich total cool, aber das zukünftige Leben der Braut klingt für mich nach Sklaventum, wobei das die Eltern der Braut und des Bräutigams wohl ganz anders sehen. Dazu muss ich sagen, als Europäerin hab ich wirkliche Probleme mit der Kultur der Inder. Hin möchte ich jetzt nicht unbedingt. Wobei mich der zukünftige Urlaubsort JETZT reizen würde, um auch noch das „alte“, die Kultur und alles kennen zu lernen.

Eigentlich hat man bei Indien Bing Bang Theorie (mit Rajesh Koothrappali, die Gespräche mit seinen „Eltern“, wo doch ein bisschen was von der indischen Kultur aufgedeckt wurde) und Prinzessin Dianas Bilder vor dem Taj Mahal im Kopf. Hier in dem Buch erfährt man jedoch sehr viel vom WIRKLICHEN Leben in Indien. Es war sehr farbenfroh und vor allem fand ich die 4 Wochen im Ashram und die 10 Monate in der Kommune (wobei da kann man das meiste auf dem Blog lesen, was ich auch getan hatte) sehr faszinierend.

Am meisten jedoch gefiel mir das Thema Essen und Ammas Umarmungen. Aber auch sonst gab es mega viel im Buch, das ich total interessant (wirklich!!!) fand und einfach genial! Oh, ja die Buchhandlung mit Bild in der Mitte des Buches, wo ich weitere tolle Bilder fand und im Einband, der super genutzt ist. Das Cover ist eine 1 mit Sternchen.

Mein Lesezeichenfees Fazit:
Das Buch ist sehr unterhaltend, aufschlussreich und sehr bunt. Ich bin sicher, dass man in jedem anderen Buch über Indien und auch Reiseführer nicht so sehr informiert wird und so viel erfährt, wie in diesem Buch. 10 Feensternchen für dieses Buch.

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Veröffentlicht am 20.03.2022

Das Gegenteil von Darm mit Charme

Hirn to go
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Julia Reichert Hirn to Go Ueberreuter 2022

Hier steh ich nun, ich armer Thor und muss ne Rezi schreiben! Das Buch habe ich bei Lesejury gewonnen, weil ich Depp mich beworben habe. Ich dachte 157 Seiten ...

Julia Reichert Hirn to Go Ueberreuter 2022

Hier steh ich nun, ich armer Thor und muss ne Rezi schreiben! Das Buch habe ich bei Lesejury gewonnen, weil ich Depp mich beworben habe. Ich dachte 157 Seiten schaffe ich locker. Nun ja, hab ich geschafft, aber die Rezi schreiben, die schafft mich.

Es war Lockdown und eh, jeder schreibt grad ein Buch und da schreibt die Julia Reichert auch eins. Und gerade der Name sprach mich an, theoretisch könnten wir verwandt sein. Und da fällt es mir besonders schwer eine Rezi zu schreiben!

Aber ich bin ja immer ehrlich, das wurde mir so beigebracht, daher muss es sein. Und auch deshalb, was wären denn meine 5 Sterne Bewertungen wert, wenn ich nicht differenzieren würde. Mein Hirn macht das nicht mit!

Es fängt schon damit an, dass ich die Schrift nicht mag. Sonst hat die Autorin versucht das Buch liebevoll und übersichtlich zu gestalten. Einiges, was sie so erzählt ist ja ok, aber das wissenschaftliche (ich gehe jetzt mal davon aus, dass alles stimmt), das hat sie nicht wirklich gut rüber gebracht. Hab ich schon gesagt, die Seitenzahl, die gefällt mir am besten? Auch das Cover ist wunderschön. Und der Rückentext hat mich auch angesprochen. Durch den Zusatz zum Buchtitel: „Was wir von listigen Hirnforschern und smarten Prostituierten lernen können!“ wurde mir ein lustiges Buch suggeriert.

Ich möchte jetzt nicht auf die Einzelheiten eingehen, aber ehrlich gesagt, wenn man „Darm mit Charme“ gelesen hat, denkt man „Hirn to go!“ muss der Knaller werden, das dachte sich wohl auch die Autorin. Blöderweise ist die Umsetzung nicht gut. Wie schon eine andere Rezentin schrieb: Das Buch hätte NIE so geschrieben werden dürfen. Oder besser gesagt nicht gedruckt werden. Nicht, dass ich es besser könnte. Nee, ich kenn mich mit dem Gehirn nicht aus. Mit meinem schon ein bissle, aber nicht wissenschaftlich, NEIN. Ich habe volle Hochachtung vor einer Hirnforscherin. Bestseller wirken nicht nur vom Einband lustig, innen sollte auf lustig-leichte und gleichzeitig informative Art und Weise das Gehirn nahegebracht werden. Manchmal denke ich, mit Testlesern würde das Buch anders geschrieben werden und dann hätte man in einer Leserunde nicht so ein Problem! Zu mal einiges schon bekannt ist und es – für mich – auch nicht viele Neuigkeiten gab.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Wenn man Darm mit Charme gelesen hat und nun das, dann ist das nicht nur vom Thema her, sondern auch vom Inhalt das glatte Gegenteil. Ich vergebe trotzdem 3 wohlwollende Sterne.

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Veröffentlicht am 20.03.2022

Samantha im Tal der Gefühle

Liestaler Gold
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Samantha stolpert wieder in einen Mord nach dem anderen. Klar, dass sie sich nicht raushalten kann. Zumal es um Joels Nachbarin geht und deren Vater sie involviert.

Das Cover hat mich mal wieder geflasht. ...

Samantha stolpert wieder in einen Mord nach dem anderen. Klar, dass sie sich nicht raushalten kann. Zumal es um Joels Nachbarin geht und deren Vater sie involviert.

Das Cover hat mich mal wieder geflasht. Diese Serie hat so unglaublich gute Cover, dass ich die jedes Jahr als Sieger küren würde – wären da nicht noch andere Emons-Serien. Eine 1 mit Sternchen.

Lustig-makaber fand ich die Szene, als der Mann im BH nach den Autoschlüsseln von Samantha suchen wollte. Das war hammerhart.

Es gab wieder viel Lokalkolorit und ich hab so langsam ein Problem. Wenn ich mal in die Schweiz gehe, gehe ich meist nach St. Gallen. Aber momentan kann ich mich nicht zwischen dem Liestal und Zürich entscheiden. Irgendwann muss ich mal wieder meinen Urlaub in der Schweiz verbringen. Allerdings stehen dann auch Moudon, Lausanne und Genf auf der Liste.

Die Protas finde ich sehr authentisch und vor allem Samantha mag ich sehr. Es ist immer wie ein „Wiedersehen“ mit alten Freunden. Sie sind so gut beschrieben, dass ich sie mir „bildlich“ vorstellen kann.

Dass der Schreibstil toll ist, muss ich ja nicht mehr sagen, denn so schnell wie ich das Buch mal wieder verschlungen habe, das ist fast peinlich, wenn man liest, wie lang es benötigt, so ein Buch zu schreiben. Ich mag auch die schweizer Ausdrücke total (die hinten im Buch übersetzt wurden) und die ich als Schwäbin überwiegend auch kenne. Ich hab nur 2 neue kennen gelernt.

Der Krimi war mal wieder sehr spannend, es gab viele Spuren und Verdächtige, so dass ich teilweise etwas ratlos war und auch falsche Protas verdächtigt habe. Es ist alles sehr gut verwoben, auch der Fremdenhass, der Samantha entgegenschlägt. Ihrer Nachbarin begegnet sie, wenn sie bei Joel wohnt, dann sicher im Stedtli. Auch „Kotzbrocken“ haben ihre Berechtigung in der Serie, das macht das ganze gleich noch authentischer.

Perfekt wird das ganze durch die beiden Rezepte, die ich unbedingt nachbacken und kochen möchte. Meist wird das ja nix, weil die meisten Bücher dürfen wieder weiter ziehen. Dieses Buch ist allerdings ein Behalti.

Mein - Lesezeichenfees - Fazit:
Ein sehr spannender Krimi, einer wunderbaren Serie, um Samantha. Spannend, authentisch, mit viel Lokalkolorit, tollen Charakteren und eine geniale Story. 10 Feensternchen von mir.

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Veröffentlicht am 12.03.2022

Ernten mit viel Spaß

Mein Permakultur-Balkon
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Valery Tsimba hat einen winzigen Balkon und trotzdem ist sie während des Lockdowns, mitten in Paris, Selbstversorgerin. Das sind auch schon lange meine Wünsche. Aber trotz meines riesigen, zugigen, nach ...


Valery Tsimba hat einen winzigen Balkon und trotzdem ist sie während des Lockdowns, mitten in Paris, Selbstversorgerin. Das sind auch schon lange meine Wünsche. Aber trotz meines riesigen, zugigen, nach Osten gehenden Balkons hatte ich noch nie so einen tollen Balkon. (Wobei in meinem schwäbischen Leben mit viel kleineren Balkon hätte ich ihr Konkurrenz machen können. Und im Sommer hat es auch ein bisschen mit dem Selbstversorgen geklappt.)

Ich habe einiges gelernt und bin sehr begeistert von dem Buch. Sie geht auf den Samen ein, auch auf Düngung, Schädlinge, Pflanzgefäße und auf die Erde. Mitnehmen kann ich vor allem das mit dem Blähton und der Erde. Am besten gefallen hat mir, dass sie ihre Kartoffeln in die Säcke der Blumenerde gepflanzt hat. Die Autorin ist sehr kreativ und deshalb auch so erfolgreich, wie man an den Bildern sieht. Mir gefällt der Aufbau des Buches, das Cover (1 mit Sternchen) und die vielen Bilder und Tipps.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Anfänger und Fortgeschrittene sollten sich dieses Buch kaufen. Denn es ist sehr hilfreich und man lernt noch einiges dazu. So dass ich sicher bin, dass ich in diesem Jahr erfolgreicher beim Ernten bin. Vor allem der Wintersalat hat es mir angetan. Er ist fest gebucht bei mir! 5 Sternchen für Permakultur Balkon.

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