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Veröffentlicht am 18.10.2021

Oftmals erscheint alles anders, als man zuerst denkt.

Liebe Sabine
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Eine Rezi von 2014

Inhalt
Sabine ruft ihre Freundin Andrea an, weil sie 2 Briefe bekommen hat, einen von ihrem Ex-Freund Uwe, mit dem sie fast 9 Jahre zusammen war und einen von seiner Sekretärin. Andrea ...

Eine Rezi von 2014

Inhalt
Sabine ruft ihre Freundin Andrea an, weil sie 2 Briefe bekommen hat, einen von ihrem Ex-Freund Uwe, mit dem sie fast 9 Jahre zusammen war und einen von seiner Sekretärin. Andrea eilt zu Hilfe und zuerst lesen sie den Brief von Uwe und hören sich dann die Kassette an. Uwe schreibt im Geschäftsstil und möchte seinen Schlüssel und Geld haben. Das Geld wäre Sabine ihm schuldig, weil er den Urlaub stornieren musste und einen Teil der Miete solle sie ihm auch bezahlen. Auf der Kassette resümiert Uwe das Leben mit Sabine.

Sprecher
Uwe
Uwe ist anders als Sabine, ein Spießer, der wenig Spaß an seinem Leben hat, bis er Sabine kennen lernt. Er ist nicht sehr beliebt bei Sabines Freunden, weil es so korrekt ist und nicht weiß, wie man Spaß schreibt.
Sabine

Sie ist Uwes Ex-Freundin, sie mag Reichtum und so nicht, gibt aber Uwes Geld mit vollen Händen aus und lässt sich gerne verwöhnen.
Andrea
Sie ist Sabines beste Freundin und mag Uwe nicht. Sie hetzt Sabine oft gegen Uwe auf und dann streiten sich die beiden.

Frau Manns
Sie ist Uwes Sekretärin und schickt, laut eines Briefes, Sabine den Brief mit der Diktierkassette.

Sprecher
Meist kommen die Sprecher zu kurz, vor allem bei synchronisierten Filmen, daher möchte ich bei den Hörbüchern auf sie eingehen.

Uwe – Jan Weiler
Sabine - Annette Frier
Andrea - Sandra Limoncini
Frau Manns - Renate Schönbeck

Jan Weiler
Er wurde 1967 in Düsseldorf geboren. Zuerst arbeitete er als Werbetexter, bis er dann die Deutsche Journalistenschule. Später arbeitete er als Chefredakteur des Magazins der Süddeutschen zeitung. Er lebt am Starnberger See mit seiner Frau und 2 Kindern.

Er ist der Autor dieses Hörbuches und zugleich der Sprecher. Bei Antonie im Wunderland fand ich seine Stimme nicht so toll, aber inzwischen habe ich mich daran gewöhnt und finde sie ok. Er kommt nicht an meine Lieblingssprecher heran, aber bei diesem Hörbuch passt seine Stimme wunderbar.

Sandra Limoncini
Sie ist die Frau von Jan Weiler und wurde 1970 in Krefeld geboren. Zuerst war sie in Rom, danach hat sie in München Politologie studiert, momentan arbeitet sie beim Bayrischen Rundfunk.

Ihre Stimme passt sehr gut zu Annette Friers Stimme, man kann sich beide sehr gut als Freundinnen vorstellen. Sie spricht auch gut, allerdings muss hier auch keine besondere Leistung erbracht werden.

Annette Frier
Sie wurde 1974 in Köln geboren und wohnt dort. Erst arbeitet sie im Theater, dann wurde sie durch SK Kölsch, Switch, Die Wochenshow und Schillerstraße bekannt.

Ihre Stimme klingt irgendwie witzig und schlagfertig. Ich mag sie gerne hören. Bei der Schillerstraße habe ich nur wegen ihr zugesehen und ich finde es toll, dass sie bei Jan Weilers Hörspielen mitmachen darf.

Renate Schönbeck
Sie hat eine Ausbildung zur Buchhändlerin, danach studierte sie Literaturwissenschaft. Seit 1998 ist sie beim Hörverlag Programmleiterin.
Sie liest das Ende des Hörbuchs, den Knaller, den geschätzte 98 % der Menschen wohl nicht mitbekommen. Sie klingt wie eine Sekretärin, die auf ihren Chef sauer ist.

Fees Meinung
Nach Antonio im Wunderland war ich gespannt auf dieses Hörbuch. Irgendwie wusste ich nicht so ganz, was mich da erwartete und war überrascht. Ich wollte einfach was lustiges hören, als mein Mann dieses Hörbuch einlegte.

Zuerst dachte ich, ach wie langweilig, aber weil Annette Frier mitlas, hatte ich natürlich erst mal Geduld.
Andrea und Sabine lesen erst den Brief und dann hören sie sich die Kassette gemeinsam an (zumindest die Hälfte, immer unterbrochen von ihren Kommentaren). Sie streiten miteinander, Sabine macht Uwe schlecht, und dann fängt sie an, Uwe zu verteidigen und Andrea nicht mehr und dann schlägt die Stimmung um. Sabine wirft Andrea raus und hört den Rest alleine.

Der Spannungsbogen steigt, denn der Zuhörer möchte gerne wissen, was noch alles geschieht, denn die ganze Geschichte ist nicht so einfach und jeder hat hier Dreck am Stecken. Hier wird nichts, aber auch gar nichts ausgelassen und jeder ist überzeugend. Es wird so gut gesprochen, dass man irgendwie den Eindruck hat, man ist Zuhörer eines realen Dramas, denn eigentlich könnte das sich wirklich so abspielen. Wahrscheinlich sind das einfach viele, viele, viele Geschichten zu einer gemacht und die wurden psychologisch sehr geschickt zusammengeschrieben bzw. –gesprochen. Ich hätte nie gedacht, dass so ein „banales, lustiges Hörspiel“ spannend sein könnte, dass man unbedingt immer weiter zuhören möchte.

Am Anfang ist noch alles klar, aber je länger man zuhört dreht sich das Ganze und man sieht immer mehr von der wirklichen Wahrheit. Sabine hat ein bisschen Spießigkeit dazubekommen und Uwe mehr Leichtigkeit. Uwe ist nicht mehr so sparsam… Eigentlich denkt man, schade, dass die beiden nicht mehr zusammen sind, denn sie hätten oder haben perfekt zu einander gepasst. Erst hat man Mitleid mit Andrea, danach mit Uwe und dann irgendwann gar nicht mehr.

Uwe diktiert auf der Kassette und philosophiert nebenher. Er trinkt Wein und wird immer melancholischer und depressiver. Total traurig ist er. Ab und an beleidigt er sie, weil Sabine nicht „blasen“ kann. Dann klingelt das Telefon, er redet mit Andrea und dann möchte er Sabine nicht mehr zurückhaben und nun wird der Text des Briefes klar, der sehr, sehr kühl klingt. Das Diktiergerät klingt wirklich total real und die Quietschetöne passen wunderbar dazu.

Der Hammer kommt zum Schluss. Jan Weiler liest vor, wer mitgespielt hat, vor allem Frau Manns. Ich zu meinem Mann:“Die hat doch gar nicht mitgemacht? Habe ich irgendwas nicht mitbekommen?“ Mein Mann:“Dann habe ich es auch nicht mitbekommen.“ Es klingelt an der Tür und mein Mann redet mit der Nachbarin und dann tutet das Telefon. Ich denke:“Was ist denn das? Das ist doch nicht unser Telefon? Aber da spricht jemand aufs Band. Die kenne ich gar nicht. Frau Manns? Aber das war doch die, vom Hörspiel.“
Was war passiert? Wir hören unsere Hörbücher auf dem PC und beenden das nicht, sondern lassen es so lange weiterlaufen, bis die CD zu Ende ist. Da das Ende erst kommt, nach dem Minutenlang (ca. eine Viertelstunde!) nichts kommt, verpasst man Frau Manns. Weil ja niemand, den CD-Player anlassen würde, wenn Herr Weiler gesagt hat, wer alles gesprochen hat. Wir haben uns also das Ende noch mal zusammen angehört. Das Ende ist der absolute Knaller und ich möchte das jetzt nicht erzählen, nur darauf hinweisen, dass man nicht vergessen darf, das das Hörbuch erst nach dem Anruf von Frau Manns zu Ende ist.

Das Hörbuch fesselt einen total und man erlebt alle möglichen Höhen und Tiefen. Ab und an Mitleid, dann das geschieht denen Recht, dann ist es wieder absolut lustig, dann ist es wieder hemmungslos traurig und irgendwie wird es nie langweilig. Die 78 Minuten sind total kurzweilig, wenn man sich mal erst reingehört hat. Die Charaktere stehen am Ende vor einem und man kann sie sich sehr gut vorstellen.

Amazon Rezensionen
Nun muss ich doch mal zu Amazon gehen und gucken, was da steht und was die Leute so meinen.
34 Rezensionen, 21 geben 5 Sterne, insgesamt gibt es 4,2 Sterne. Ok, das liegt im Rahmen, das ist auch meine Empfindung.
1 Sterne Werter
Es gibt drei Leute, die 1 Stern gegeben haben. 2 haben sicher nicht den Schluss gehört und 1 mokiert sich, dass das Hörbuch nur ca. 60 Minuten geht.

Fee: Man sollte schon das ganze Hörspiel hören, sonst bekommt man die steigernde Genialität nicht mit. Ja, es ist nicht ok, dass man bei dem Hörspiel um ca. 16 Minuten „betrogen“ wird, das finde ich auch nicht gut, weil es an sich recht kurz ist, aber gerade das Ende ist doch der Hammer und das muss so, mit den ca. 15 Minuten.

2 Sterne Werter
1 Person wertet so.
Fee: Ich hatte nicht den Eindruck, dass diese Person das Hörbuch bis zum Schluss gehört hat. Wer das Hörspiel gehört hat, der weiß was ich meine, aber um die Spannung nicht wegzunehmen, kann ich das jetzt nicht sagen. Aber die Person findet auch die Umsetzung gut, Geräusche und Emotionen. Da kann ich nur zustimmen.

3 Sterne Werter

4 Leute haben so bewertet. 2 finden es nett.
Ein Rezent weist auf die Ähnlichkeit "Gut gegen Nordwind" hin, bei dem es allerdings um E-Mails gehen soll. Außerdem meint einer, beim Gag kann man geteilter Meinung sein.

Fee: Hätte ich diese Rezensionen gelesen, hätte ich das Hörbuch/Hörspiel nie gehört. Beim Gag gibt’s nur die Meinung, wer den verstanden hat, findet ihn genial.
„Schon stimmlich sind sie Gegensätze: die ruhige bedachte Stimme von Weiler trifft auf die patzige und aufgebrachte Stimme von Frier. Da haben sich zwei gefunden. Die Funken sprühen“

Fee: Besser könnte ich es nicht ausdrücken.

Fee abschließend
Allgemein fand ich das sehr interessant, dass die Rezenten das Hörspiel mit den Hörbüchern von Tommy Jaud "Vollidiot" und "Resturlaub" gleichsetzen und diese teilweise besser finden. Auch schreiben sie von seicht. Ich finde Jan Weiler einfach besser, also die Bücher. Einzig und alleine das Buch Hummeldumm gefiel mir. Mit den anderen Büchern, die ich „Männerbücher“ nenne, weil Kerstin Gier ist ja eine „Frauenbücher“-Schreiberin, kann ich so gar nichts anfangen.
Dieses Hörbuch ist meiner Meinung nach nicht seicht (wie die von Tommy Jaud), es hat absoluten Tiefgang, da man sehr weit in die menschlichen Abgründe schauen kann.

Fee fällt noch was ein
Also lustige Bücher höre ich gerne. Zum Beispiel Wladimir Kaminer zu lesen ist nicht halb so gut, wie ihm zuzuhören. Die Bücher sind langweilig und nicht so lustig, wie wenn er das liest. Die Bücher von Janet Evanovich oder Kerstin Gier kann man lesen und hören. Tommy Jaud sollte man vielleicht doch eher hören, seine Bücher mag ich weniger. Vollidiot zum Beispiel ist meiner Meinung nach vollidiotisch. Dieses Hörspiel (Liebe Sabine) sollte man auf keinen Fall lesen, dann ist es total langweilig und baut die Spannung nicht auf. Antonio im Wunderland ist als Hörspiel auch viel besser, als gelesen, weil die deutsche Stimme des Schauspielers Robert de Niro passt einfach genial und ist ein toller Schachzug. Inzwischen habe ich die Vorzüge des Hörens begriffen und gelernt. Auch Schlampenyoga ist als Hörbuch viel lustiger – wenn auch gekürzt – als das Buch. Als ich es hinterher gelesen habe, weil ich nichts verpassen wollte, war ich doch etwas enttäuscht. Ich probiere ja alles aus, aber Ebooks sind immer noch nichts für mich.
Also wie schon befürchtet, viele haben den „Gag“ zum Schluss nicht mitbekommen oder nur deshalb, weil sie die Rezensionen gelesen haben.

Auch schreiben einige, dass das Hörbuch sehr teuer ist, teilweise soll es 20 Euro gekostet haben. Für eine CD ist das wirklich teuer. Eigentlich sollte diese nicht mehr wie 8 Euro kosten. Ich finde eh, dass Hörbücher sehr teuer sind und im Download sind sie auch nicht viel billiger. Aber das ist eine Sache von Amazon und den Verlagen und ich glaube nicht, dass der Autor da viel Mitspracherecht hat.

Fees Fazit
Ich kann dieses Hörbuch empfehlen, mit 4 Sternen. Es war absolut kurzweilig, wenn auch ein bisschen zu kurz, aber halt auch nicht so mein Thema, trotzdem bereue ich es nicht, das gehört zu haben. Blöderweise hab ich das Hörbuch schon vertauscht und kein Bild mehr. Sorry.

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Veröffentlicht am 18.10.2021

Fee sprachlos

Hefezopf im Buchcafé
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Eine ältere Rezi von 2015

Fee erzählt von der Geschichte
Franziska wohnt mit ihrer Freundin in einem Haus, sie wohnt oben, Thea wohnt unten. Dann stirbt Thea und Franziska erbt die untere Haushälfte und ...

Eine ältere Rezi von 2015

Fee erzählt von der Geschichte
Franziska wohnt mit ihrer Freundin in einem Haus, sie wohnt oben, Thea wohnt unten. Dann stirbt Thea und Franziska erbt die untere Haushälfte und Stefan, Theas Neffe, die obere Wohnung. Thea muss umziehen und Stefan macht ihr das Leben schwer, dafür vergrault Franziska seine Mieter. Thea hat aber noch eine Bitte an Franziska, sie soll doch ihre Idee fortführen und in ihrem Wohnzimmer das Buchcafe eröffnen.
Inzwischen hat Franziska geeignete Mieter gefunden, 3 nette Rentner, die ihr mit Rat und Tat beiseite stehen. Einer davon hat einen Sohn: Matthias, in den sich Franziska verliebt. Ständig muss sie um ihr Buchcafe bangen, weil Stefan ihr die Behörde ins Haus schickt und sie anzeigt, irgendwann steht dann auch noch ein Bagger im Garten, der so viel Dreck macht, dass die Gäste den ganzen Dreck reintragen.

Fees Meinung
samt Abhandlung der Charaktere und Autorin

Eine sehr „nette“ Geschichte, zu viel Schwäbisch und zu viele Intrigen und Friede-Freude-Eierkuchen. Und fertig. So könnte mein Fazit aussehen, doch es ist viel schwieriger.

Also ich habe ca. 4 Tage benötigt, das Buch auszulesen, zwischendurch habe ich noch ein anderes gelesen, einen Krimi. Es liest sich nicht leicht, weil viele Leute schwäbisch reden und das macht das ganze schwieriger. Ich kann zwar schwäbisch reden und ab und an, wie beim Brezeltango und Co schwäbisch zu lesen ist ok, aber hier ist es einfach zu viel. Für Nichtschwaben ist das schon eine Zumutung. Das erklärt auch, warum ich des öfteren Pause gemacht habe. Am Anfang fand ich das Buch auch so langweilig, dass ich erst mal einen Krimi gelesen habe.

Stefan mit seinen Intrigen. Sein Charakter ist platt und vorhersehbar. Er schneit immer herein und möchte Essen und Trinken gratis, weil er meint, das wäre ja eigentlich sein Haus und seine Wohnung und dann kann er auch noch im Cafe schnorren. Er versucht immer alles herauszufinden und Franziska dann anzuzeigen, damit die Probleme hat. Das Leben macht er ihr schwer, wo er kann. Wenn Stefan auftaucht, hatte ich keinen Spass, war genervt und war froh, wenn er wieder weg war. Es war einfach langweilig und alles vorhersehbar mit Stefan.

Franziska ist eigentlich die Hauptperson. Sie spricht nicht schwäbisch, sondern Hochdeutsch und sie managt das ganze und erzählt den anderen nicht, was es mit der Urne auf sich hat, obwohl sie die Geschichte aufs Tablett bekommt und herausbekommt, durch den Pfarrer. Franziska ist mir unsympathisch, dabei ist sie ja eigentlich meine Namensvetterin. Sie ist diejenige, die alles immer in Ordnung bringt und auch ihre Trauer ganz fix im Griff hat. Superwoman Franziska mag ich auch nicht.

Franziskas Freundin Paula, hat eine Familie und da passieren immer die chaotischten Sachen. Trotzdem hat sie immer Zeit, Franziska im Cafe zu helfen und Kuchen zu backen. Für mich ist das total unglaubwürdig. Eigentlich hat Paula keine Zeit zu haben, bei der Familie und dem Stress. Es wird auch viel zu viel von Paula und ihrer chaotischen Familie erzählt.

Julia, Paulas Tochter und Patenkind von Franziska. Hilft neben der Schule her gerne im Buchcafe, obwohl sie so jung ist und alles noch ganz gratis. Irgendwie erschien mit die allzeit nette Julia langweilig und unglaubwürdig.

Das Problem ist, ich konnte nicht abschalten. Kerstin Gier kann alle Klischees auffahren und sich satirisch steigern, das finde ich klasse und kann lachen ohne Ende. Bei diesem Buch fehlte mir der Humor und am Schluss hatte ich Mitleid mit allen Charakteren. Das ist aber wohl das was Ingrid Geiger sicher nicht bezweckt hat.

Matthias, der Sohn von einem der Rentner WG. Er ist solo und hat schlechte Erfahrungen gemacht, genauso wie Franziska. Passieren deshalb die ganzen Missverständnisse? Streiten sie sich deshalb so oft und warum glaubt er ihr nicht, wenn er sie doch angeblich liebt? Also ich fand jetzt nicht, dass die beiden zusammenpassen und der Liebesroman in diesem Buch ist für mich fehlgeschlagen und gehört da irgendwie zumindest so nicht rein. Er bleibt mir fremd und ich mag ihn auch nicht.

Die 3 Rentner. Die wären lustig, aber irgendwie sind die dann auch so stur dargestellt, der eine will unbedingt sein Besteck behalten und der andere besteht auf eine Sprechanlage mit Kamera. Was die anderen angeblich nicht wollen und dazu stellen sie ihre Toilette für das Cafe zur Verfügung, wenn dann mal ein Mann kommt, weil sie meinen, es kommt ja keiner. Ich hätte mir die Rentner-WG lustiger vorgestellt. Und einer flirtet dann auch noch mit der Nachbarin. Irgendwie ist das aber auch nicht mit Leichtigkeit geschrieben. Ich fand das ganze doch recht schwerfällig. Aber alle drei sind immer – zumindest fast immer – hilfsbereit, was Franziska und ihr Cafe angeht. Eine nette Hausgemeinschaft, die aber seltsamerweise kaum Spaß hat, zumindest das Buch vermittelt mir so den Eindruck.

Trudi, die Freundin von Thea, ist natürlich auch eine wichtige Person, weil sie auch im Cafe mithilft. Sie backt auch fleissig und ist immer da, wenn man sie benötigt. Trotzdem ist ihr Charakter irgendwie blass, zumindest für mich. Ich weiß nicht ob ich sie mag oder nicht. Als Meinungsforen-Bericht würde ich da ein nicht hilfreich geben, weil, wenn ich keine Entscheidung treffen kann, fehlt mir irgend was. Sie ist da, aber sie ist für mich fast unsichtbar. Ich kann sie nicht fühlen und sie mir nicht vorstellen.
Fräulein Häusler, die alleinstehende Nachbarin, die plötzlich und unerwartet auftaut, wegen einem Bewohner der Rentner WG. Ja, das ist total glaubwürdig. Ein Besuch und sie ist hin und weg und Franziska bekommt die beiden Parkplätze sogar gratis angeboten. Also das mit Gratis war doch zu viel. Dass sie im Cafe mithilft, das mag ja noch gehen, aber dass sie auch noch Kuchen backt und plötzlich total auftaut. Also irgendwie etwas seltsam, aber vorstellbar. Nur das seltsame ist, dass da ein Besuch reicht und das nicht ein bisschen dauert, das ist nicht schwäbisch. Also ich kenne die schwäbische Mentalität gut genug, nach 40 Jahren Baden-Württemberg, kann man mir das auch nicht absprechen und daher ist diese Frau unglaubwürdig. Irgendwie kommt sie 10 bis 20 Jahre zu spät. Fräulein Häusler, also vor 20 Jahren hatte ich eine Kollegin, die war auch ein Fräulein, aber sie mochte nicht, dass unser Chef sie Fräulein nannte und auch so, die meisten Leute, die ich kenne, die sind auf das Frau erpicht, denn dass sie keinen Mann geheiratet haben, möchte diese Generation nicht zugeben. Na ja, vielleicht gibt’s ja doch noch eine, die ich bisher nicht kennen gelernt habe, aber irgendwie glaube ich das dann doch nicht so.

Also wie ihr bemerkt habt, ich hatte zu viel Zeit um darüber nachzudenken. Das Schwäbisch war für mich zu holprig, um das einfach lesen zu können (ich hab alles verstanden, ohne es mir laut vorlesen zu müssen). Das Buch hatte für mich keinen Charme, keinen Witz und ich finde, daraus hätte sie mehr machen müssen. Ingrid Geiger hat das Buch – in meinen Augen – vergeigt. Sicher hatte sie Beziehungen beim Silberburg-Verlag, sonst sollte ich es endlich ausprobieren und mein Buch endlich überarbeiten und dem Verlag anbieten. Die Autorin ist 1952 geboren, hat in Köln studiert und ist dann ins Schwabenland zurückgegangen. Sie lebt in einer ländlichen Gemeinde.

Fees Fazit
Wie sagt man einer Autorin freundlich, dass man ihr Buch nicht mag und mit den Charakteren nicht warm geworden ist? Das Buch könnte überall spielen, nur das viele schwäbisch gesprochene stört mich empfindlich. Ich konnte bei dem Buch nicht entspannen, mich auch nicht amüsieren und fand es relativ langweilig. Vor Seite 100 hab ich mir sogar überlegt, ob ich es nicht auslesen sollte, aber bei 2 Tickets als Buchpreis kann ich mir das dann doch nicht leisten. Dabei ist der Roman liebevoll gestaltet, weil jedes der 24 Kapitel mit einem Zweizeiler in schwäbischer Mundart beginnt. Sabine-Luz lässt schön grüßen. Die Rezepte am Schluss finde ich auch sehr schön und ich werde sie auf jeden Fall ausprobieren oder meinen Mann nach backen lassen. Wie der geneigte Leser sieht, ich versuche mich darum zu drücken, die Sterne bekannt zu geben. Es fällt mir sehr schwer, ein Buch vom Silberburg-Verlag negativ zu werten und versuche nun noch positives auf die Waagschale zu werfen. Sagen wir mal so, 3 Sterne und keine Empfehlung, außer für Süddeutsche oder die, die des Schwäbischen mächtig sind. Ich übersetze auch gerne für diejenigen, die es nicht verstehen.

PS: Nun noch das was die Amazon-Leser meinen: 8 Leute haben bewertet, 5 mit 5 Sternen und 3 mit 4 Sternen. Eine beschreibt das als Kleinstadtroman, also für mich wird hier höchstens ein Dorf beschrieben. Aber nur so am Rande, wollte ich das doch noch erwähnen. Wahrscheinlich verstehe ich einfach nicht mehr die schwäbische Mentalität.

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Veröffentlicht am 18.10.2021

Eine Schwäbin empfiehlt einen badischen Krimi

Ein Teufel zuviel
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Eine Rezi von 2015

Fee erzählt vom Krimi:
Rainer Maria Schlaicher erwartet Besuch von seinem Vater, was ihm gar nicht gefällt. Mitten in der Nacht möchte sein Vater ein Asthmaspray von ihm und er muss ...

Eine Rezi von 2015

Fee erzählt vom Krimi:
Rainer Maria Schlaicher erwartet Besuch von seinem Vater, was ihm gar nicht gefällt. Mitten in der Nacht möchte sein Vater ein Asthmaspray von ihm und er muss zur Notapotheke gehen. Dort bekommt er das Spray nicht ohne Rezept, aber mit seinem Vater will er sich auch nicht auseinandersetzen. Die Apothekerin ruft die Polizei und er verschwindet. Blöderweise findet er am Denkmal eine Leiche und denkt, er könnte sie noch retten, dabei wird sein Auto von ihm und der Feuerwehr total verbeult. Weil alle über sein Auto klettern, um zu sehen, ob sie dem „Toten“ wieder Leben einhauchen wollen. Kommissar Schlageter ist für den Fall zuständig und er ist sogleich der vermutete Täter Nummer Eins. Blöd ist auch, dass ein Bild, das er beruflich stehlen musste nun repariert werden muss, weil sein Bassett den Rahmen kaputt gemacht hat. In einer Sektenkommune auf dem Bauernhof ist ein Restaurateur. Dort lebt auch die Tochter des Toten. Als Schlageter ihn da findet, ist für ihn klar, dass er und die Sekte gemeinsame Sache gemacht haben. Nun muss Schlaicher ganz schnell herausfinden, was passiert ist.

Fees Meinung
Für Cosmay dieses Mal ohne Amazonrezension, weil die nix hergeben. Das Buch war sehr spannend, allerdings fand ich das Ende zu blutig. Mir gefiel vor allem der Lokalkolorit und Erwin Trefzer, der Nachbar von Schlaicher, mit dem tollen badischen Dialekt. Ich verstehe ihn zwar, aber wenn ich ihn vorlese, hört man gleich die Schwäbin heraus. Eigentlich dürfte mir dieser badische Krimi nicht gefallen und doch, ich bin ein so großer Fan, dass ich mir die Serie ertausche und nicht wieder vertausche. Daher finde ich es total blöd, dass einige Bücher in schwarz und die anderen in weiß gehalten sind. Im Bücherregal sieht das total blöde aus! Der Autor weiß sehr gut, wie man den Spannungsbogen ansetzt und dann total spannend macht, dass man das Buch nicht mehr weglegen kann.

Die Figuren/Charaktere sind sehr gut skizziert, man kann sie sich lebhaft vorstellen. Die meisten sind einem sehr sympathisch. Die Frauengeschichten von Schlaicher sind sehr interessant, vor allem, weil ihm immer die „Falschen“ gefallen. Kaum habe ich mir das Buch ertauscht, halte ich es auch schon in den Händen und lese es. 3 Abende und es ist ausgelesen. Das Lesevergnügen ist einfach von zu kurzer Dauer. Es macht auch nichts aus, dass ich die Bücher in der falschen Reihenfolge lese, sie sind in sich abgeschlossen. Man feiert immer ein Wiedersehen mit bestimmten Charakteren, was ich sehr schön finde. Mehr möchte ich nicht verraten. Teilweise ist der Krimi auch humorvoll geschrieben.

Fees Fazit
Auch dieses Buch aus dieser Reihe sollte man unbedingt lesen. Es ist total spannend, die Charaktere sind gut beschrieben und die Geschichte ist der absolute Wahnsinn!! Da macht es dann auch nichts aus, dass es ein badisches Buch mit unheimlich viel Lokalkolorit und Landschaft ist. Ich fand nur das Ende zu blutig, deshalb ziehe ich einen Stern ab. Als Schwäbin gebe ich dem Buch 4 Sterne und eine unbedingte Kaufempfehlung!


PS: Wie war das? Ich wollte doch eigentlich die alten Rezis aufwerten, weil ich seither zu viel Schrott lesen musste!!!

PS: Mein Mann hat diese komplette Serie gelesen und er findet sie auch super. Und echt, das will was heißen.

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Veröffentlicht am 18.10.2021

Bloß weg damit

Schlossblick
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Eine Rezi von 2015

Fee erzählt von der Geschichte
Thorsten Schallmo, ein Hauptschullehrer, der ein Verhältnis mit einer Schülerin eines Privatgymnasiums hat, wurde ermordet. Max Koller wird von dem Besitzer ...

Eine Rezi von 2015

Fee erzählt von der Geschichte
Thorsten Schallmo, ein Hauptschullehrer, der ein Verhältnis mit einer Schülerin eines Privatgymnasiums hat, wurde ermordet. Max Koller wird von dem Besitzer vom Schlossblick, Fred, und einem anderen Gast gerufen, vor der Polizei. Im Nachbarsgarten „findet“ er das Handy des ermordeten, anonym lässt er das, nach Auswertung der Daten der Polizei zukommen. Die ahnen allerdings, dass es von ihm kam. Außerdem wird im Krankenhaus ermittelt.

Fee´s Meinung
Das ist eins der schlechtesten Bücher, die ich je gelesen habe. Ich las über 2 Monate daran und es wurde immer schlimmer. Ich bekam schon Kopfschmerzen, wenn ich daran dachte, ich muss das Buch lesen. Jeder Autor muss eine Chance bekommen, oder jedes Buch, ausgelesen zu werden.

Das ist so ein plattes, langweiliges Buch, angefüllt mit x-Nebenhandlungen, wie z. B. dass die Polizei ihn nicht mag, oder er mit seiner Ex-Frau in einer WG zusammen wohnt. Ich fand die Charaktere billig, platt, langweilig und ich hasse dieses Buch. Lieber Langeweile haben, als das zu lesen. Keine Spannung, kein Humor, kein Spannungsbogen, lauter neue Geschichten, irgendwann hab ich nicht mehr geblickt, was ich lese, und ab Seite 262 hab ich nichts mehr wirklich auf die Reihe bekommen und mitbekommen. Also dieses Buch ist nicht empfehlenswert. Ständig geht’s um oder in der Imbissbude um irgendwas. Regionalkrimi?

Lokalkolorit? Also nicht für mich, es spielt in und um Heidelberg, aber der Autor wohnt ja erst seit 1990 dort.... Lauter Klischees auch mit der türkischen Friseurin und so. Ich fand das Buch einfach schrecklich. Es war mir egal, wie das Buch ausging, zwar hatte ich nicht mit dem Ende gerechnet, aber ich war einfach froh, dass es aus war. Der Schreibstil machte mir zu schaffen, schlimmer als in einem Groschenroman und dann die dauernden Szenenwechsel gingen mir auf den Geist. Den Detektiv Max kann ich nicht leiden (genau so wenig, wie die anderen Charaktere), der ist unfreundlich, blöde und geistlos. Sein Vorgehen war meist nicht nachvollziehbar und das ganze erschien, wie im Suff geschrieben. Es wird aus der Sicht von Max geschrieben, was das Geschehen eher noch schlimmer macht. Es ist der 5. Fall von Max Koller und das einzige Buch, das ich aus der Serie gelesen habe.

Fees Fazit
Eins der schrecklichsten und langweiligsten Bücher, die ich je lesen musste. Eine Zeitvergeudung!

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Veröffentlicht am 18.10.2021

Lieber in Originalsprache

Mausetot (Ein Mrs.-Murphy-Krimi 19)
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Alte Rezi von 2015, als ich mir schon mal überlegte, ob man die Serie nicht lieber in Originalsprache lesen sollte.

Fee erzählt von der Geschichte

Mary Minor Haristeen, genannt Harry muss ins Krankenhaus, ...

Alte Rezi von 2015, als ich mir schon mal überlegte, ob man die Serie nicht lieber in Originalsprache lesen sollte.

Fee erzählt von der Geschichte

Mary Minor Haristeen, genannt Harry muss ins Krankenhaus, weil sie Krebs hat. Es ist nicht so schlimm und danach muss sie nur noch ein paar Bestrahlungen ertragen. Es werden einige Leute umgebracht, die im Krankenhaus arbeiten und so passt das gut, dass sie dort war und alle kennen gelernt hat. Mrs. Murphy, Corgi Tee Tucker und Pewter unterstützen sie bei der Mördersuche.

Fees Meinung

Was mir bei diesen Büchern unheimlich gut gefällt sind zwei Sachen. Zum einen sind es um die 300 spannenden Seiten und am Anfang werden die wichtigsten Personen und Tiere vorgestellt.
Was mir auffiel und ich schade fand war, dass leider nicht alle mitmachen durften von der Stammbesetzung. Big Mim, ihre Tochter, ihr Mann und Miranda fehlten mir doch ein wenig, (oder wurden nur kurz erwähnt) weil ich mich schon sehr an sie gewöhnt habe.

Toll fand ich auch, dass Rita Mae Brown sehr gut recherchiert hat und auch wieder viel Wissenswertes – dieses Mal über das negative Thema Krebs – mitteilt. Auch die Kritik über die amerikanische Politik fand ich wieder mal sehr interessant und gut beschrieben.
Trotzdem, wenn man im Klappentext mitgeteilt hätte, dass Harry Krebs bekommt, hätte ich das Buch nicht gelesen. Es war schon hart, das mitzuerleben, wenn so ein Lieblingscharakter, der einem über Jahre hinweg ans Herz gewachsen ist, krank wird. Glücklicherweise wird sie in Nullkommanix, wie das nur in Büchern geht wieder gesund. Das jedoch ist wieder etwas unglaubwürdig und seltsam. Es wäre besser gewesen, wenn das nicht Harry getroffen hätte. Bei Miranda wäre es glaubwürdiger und nicht ganz so schlimm für den Leser gewesen, weil so habe ich unglaublich mitgelitten und das fand ich nicht so toll. Ich finde einfach, der Leser sollte selber entscheiden können, und der Verlag hat hier den Leser „betrogen“. Der Leser möchte lieber was lustiges Lesen und in diesem Buch fehlt der Humor fast völlig.

Die Charaktere fand ich wie immer sehr gut beschrieben und sie gefielen mir sehr gut. Das Ende war sehr, sehr spannend und trotzdem mal wieder unglaubwürdig, aber dramatisch ohne Ende, wie schon bei der Geburtstagskatze.

Was ich noch seltsam fand und was mir gar nicht gefiel, war, dass die Übersetzerin offensichtlich überfordert war. Es wurde neue Wörter kreiert und manches absolut seltsam-sinnlos übersetzt. Einige Sätze habe ich mehrfach gelesen und ich habe mir wieder ein Mal vorgenommen, meine Englischkenntnisse zu verbessern, um irgendwann das Original lesen zu können. Ich fand einfach, die Übersetzerin hat das Werk nicht so toll übersetzt. Als Leserin vom ersten Buch der Autorin bis zu diesem Buch, da merkt man, wenn man vom Verlag „angeschmiert“ wird oder wenn der Übersetzer nicht mit dem Buch zu recht kommt. Was ich echt superschade finde, denn das kann man ja eigentlich nicht der Autorin ankreiden. Wie bewertet man so was?

Fees Fazit
Das Buch hat eindeutig zu wenig Humor, die Tiere und einige beliebte Charaktere fehlen oder sind einfach zu wenig erwähnt. Es ist das schlechteste Buch von Rita Mae Brown, vor allem weil auch das Thema nicht so gut in die Serie passt und zu ernst ist. Krebs ist einfach nicht unbedingt das, was man lesen muss. 3 Sterne und ein Unentschlossen vergebe ich hier.

PS: Allerdings muss ich noch etwas sagen: Der Ullstein-Verlag gehört für dieses Buch verklagt, weil
1. nichts davon erwähnt wird, dass Harry Krebs hat. So was wie Operation klingt ja viel harmloser, aber ich finde es eine Unverschämtheit so etwas zu unterschlagen. Ich hätte mir das Buch nie gekauft, wenn ich das gewusst hätte. Das Problem ist auch, dass über ganze Seiten nur über Krebs, und Behandlungsmöglichkeiten doziert wird und das ganze auch "heruntergespielt" wird. Also ich meine, man hätte das Buch - ohne diese Ausführlichkeit, einige Seiten UNTER 300 herausbringen können.
2. war der Übersetzer bzw. die Übersetzerin deutlich überfordert. Es wurden neue Wörter kreiert und dazu klang das nicht so sehr nach Rita Mae Brown wie sonst. Auch musst man manche Sätze doppelt lesen, um sie zu verstehen, denn manchmal war das ganze sinnlos übersetzt. Ich bin sicher, dass im Originaltext ganz andere Sachen stehen. Das ist auch der Grund, warum ich mir Janet Evanovich auf Englisch besorgt habe.
3. Das Titelbild stimmt auch nicht wirklich überein. Es wird einem vorgegaukelt, dass sich alles im Krankenhaus abspielt, vor allem, wenn Harry dort ist... Aber genau das stimmt ja nicht. Das mag ich nicht
PS: Kommt es mir nur so vor, oder wird das Niveau der Verlage immer schlechter? Schlechte Bücher, schlechte Übersetzungen, Fehler in den Büchern, schlechte Autoren….. Also Lesen hat schon mal mehr Spaß gemacht.

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