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Veröffentlicht am 22.10.2021

"Gracie ist wieder da"

Glaube der Lüge
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Eine Rezi von 2014

Fees Inhaltsangabe
Inspektor Lynley hat eine Affäre mit seiner Chefin Isabelle Ardery. In dieser Situation bittet ihn ein anderer hochrangiger Mitarbeiter von Scotland Yard einen anderen ...

Eine Rezi von 2014

Fees Inhaltsangabe
Inspektor Lynley hat eine Affäre mit seiner Chefin Isabelle Ardery. In dieser Situation bittet ihn ein anderer hochrangiger Mitarbeiter von Scotland Yard einen anderen Fall zu übernehmen und im Geheimen zu ermitteln. Seiner Chefin gefällt das überhaupt nicht und als sie feststellt, dass Barbara Havers ihm hilft und vor ihr alles geheimgehalten wird. Es geht um einen als Unfall eingestuften Unglücksfall. Bernard Faircloughs Neffe wurde tot im Bootshaus aufgefunden. Seine Frau hat den Toten gefunden und die Polizei angerufen. Die Familie besteht aus zwei Töchtern, die eine ist geschieden und lebt mit ihrem Ex-Mann zusammen, die andere hatte in ihrer Kindheit einen Unfall und wurde gerade operiert wegen Fettsucht, sein Sohn hat eine wunderschöne Frau und wurde gerade zum x-ten Mal von seiner Drogensucht geheilt. Dazu der Lebensgefährte des toten Neffen und die Kinder Tim und Gracie, die eine Mutter haben, die sie nicht wieder zurücknehmen möchte.

Fees Meinung
Am Anfang dachte ich, nein, nicht schon wieder so ein langweiliger Krimi, wo ich bei jeder Person weiß, wie der Stand seines Sexlebens ist. Damit kann man Seiten füllen, aber das hat Elizabeth George eigentlich nicht nötig, denn die vielen Handlungsstränge sind auch so schon verwirrend genug, bis sie endlich ein Ganzes werden.

Doch als alles begonnen hatte und man sich in die Geschichte reingelesen hatte, wurde es spannend und ich habe diese Story in 4 Tagen gelesen und das bei 700 Seiten! Das sagt schon alles darüber aus, wie spannend das Buch ist.
Schön fand ich, dass Barbara Havers wieder involviert war, mit ihren Nachbarn. Um dem Schluss des Buches war vorwegzunehmen kann ich schon sagen, um was für einen Fall sich das nächste Buch rankt. Dieses Mal wird Barbara wohl Lynley darum bitten, dass er ihr hilft, die Tochter seines Nachbarn wiederzufinden, die von ihrer Mutter entführt wurde, was ganz und gar nicht im Sinne von ihrer Tochter ist. Und Inspektor Lynley beendet die Affäre und geht zu einem Roller Derby mit seinem Hausangestellten, um Dairdre Trahar wiederzutreffen, die er in „Die Sünde ist scharlachrot“ kennen gelernt hat.

Gut ist, dass man sich immer wieder in die Bücher reinfindet und immer wieder bekannte „Gestalten“ bzw. Charaktere wiederfindet. In diesem Buch tritt sein Kollege kurz auf und hoffentlich im nächsten Buch auch länger, aber dank der „wichtigen sexuellen Infos der Hauptpersonen“ kommen solche Sachen zu kurz. In diesem Buch helfen ihm auch Simon und Deborah St. James, die ich schon schmerzlich vermisst hatte. Die Charaktere von Elizabeth George sind so gut beschrieben, dass die Freunde von Lynley auch die Freunde des „Lesers“ sind. Es ist ein wunderschönes Wiedersehen mit bekannten Personen. Aber auch Menschen, die noch kein Buch gelesen haben, kommen damit klar und haben keinen Wissensverlust. Allerdings ist es trotzdem besser, wenn man die Serie von Anfang an kennt. Positiv ist, dass die Bücher am Anfang nicht so ewig lang waren.

In diesem Buch ist es so spannend, weil viele Handlungsstränge nachher miteinander verknüpft sind. Manches ist sehr humorvoll geschrieben und manches ist so traurig, dass man weinen könnte. Vor allem die Geschichte von Tim und Gracie, die ihre Familie verlieren, weil ihr Vater homosexuell ist und sich zu seinem Freund bekennt und mit ihm zusammenzieht. Nach seinem Tod wirft der Freund Tim und Gracie praktisch aus dem Haus, weil er heiraten möchte – eine Frau – und mit seinen Eltern zusammen ziehen möchte. Das Haus hat er geerbt. Allerdings dachte sein Freund wohl eher, dass er mit den Kindern zusammenbleibt. Da ihre Mutter sie auf keinen Fall zurückhaben möchte, bleibt die Frage, wer „erbt“ die Kinder. Da 4 Parteien kinderlos sind und 2 davon sehr sympathisch verschätzt man sich doch glatt, was mit den Kindern passiert. Das Ende ist also total überraschend, traurig, spannend und typisch Elizabeth George.

Fees Fazit
Am Anfang dachte ich noch, dass ich einige Sterne abziehe, aber durch den phänomenalen Schluss ziehe ich nur einen Stern ab und empfehle das Buch jedem, der einen spannenden Krimi lesen möchte.

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Veröffentlicht am 22.10.2021

Ich mag Maultaschen

Bloß keine Maultaschen
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Rezi von 2009

Fees erzählt die Geschichte

Ronald D. Wimmer, der in Wirklichkeit aus einem Vorort von Stuttgart kommt, zog aus in die große weite Welt um reich zu werden und so wie er es sich immer erträumt ...

Rezi von 2009

Fees erzählt die Geschichte

Ronald D. Wimmer, der in Wirklichkeit aus einem Vorort von Stuttgart kommt, zog aus in die große weite Welt um reich zu werden und so wie er es sich immer erträumt hat. Klar, dass er einen Riesenschlitten fährt und ein tolles Zuhause hat. Eigentlich könnte man ihn beneiden, wie er da so auf Wolke 7 schwebt und Frauen nur fürs Bett benutzt.

Aber dann passiert es, ein Autounfall, bei dessen Verlauf er in ein Schaufenster fährt, dann muss er dringend in der Nähe vom Bahnhof zu einem Termin und als er zurückkommt und Geldbeutel, Handy und so zu holen, ist sein Auto schon abgeschleppt. Auf den Schreck hin, geht er erst mal nach Hause, aber die Schlüssel sind auch im Auto. Er klingelt bei der Verwalterin, doch die fragt nach seinem Auto! Blöd nur, dass die nur Autos kennt und nicht die Mieter. Er wartet dann auf seine Nachbarin, die er schon mal im Bett hatte und danach abgelegt hatte und die, lässt ihn erst in ihre Wohnung und duschen, doch dann führt er sich unmöglich und peinlich auf, so dass er wieder auf der Straße steht. Nun hat er Hunger und will in der Bäckerei drüben was kaufen, doch er hat kein Geld. Entmutigt setzt er sich vor die Bäckerei und da legt sich ein "Penner" mit ihm an, weil das geht ja nicht, dass er in "seinem" Revier bettelt. Schließlich freunden sich beide an und die Angestellte von der Bäckerei schenkt beiden was zu Essen. Vorerst geht er nicht zur Polizei und lebt tagsüber auf der Straße, nachdem er eine Nacht draußen geschlafen hat, hilft ihm jemand.
Ausgerechnet, jemand, der ihn von seinem früheren Leben kennt, und der weiß, dass er den Mietern das Leben schwer gemacht hat, wenn Vermieter renovieren wollten, damit die Mieter ausziehen. Er schläft nachts in einem Schuppen mit Wasser und Toilette und kommt so nach und nach auf dem Boden wieder an. Doch leider ist er "verhext", alles was schwäbisch ist, zieht ein Chaos nach dem anderen an. Da das Buch in Stuttgart spielt, ist jeden Tag ein Tag, an dem irgendwas passiert. Es dauert sehr lange, bis er auf die Idee kommt, doch wieder alles ins Reine zu bringen. Ohne Hilfe schafft er das jedoch nicht.

Fees Klitzekleine Kritikpunkte

S. 222 Er kaufte beim Bäcker ein. Der Bäcker hat auch Würstchen, das ist alles noch ok. Nur jetzt kommts, er hat Tina nicht um Geld gebeten, ich weiss nicht, woher er das Geld hat. Wie kam er denn zu Geld?

S. 294 hinauslugte. Welche Sprache ist denn das? Also Schwäbisch sagt man so nicht. Der Schwabe guggt, vielleicht lugt ja der Österreicher?
S. ??? Mist, ich habs vergessen, weil ich mir das nicht aufgeschrieben habe, aber da war noch was. Irgendwo weiter vorne.

Wie ihr seht, trotz aller Euphorie, also teilweise hat mein Gehirn doch noch Sachen festgestellt, beim Lesen, die so irgendwie nicht sein konnten. gg

Fees Meinung
Das Buch hatte ich mir ertauscht, weil es vom Silberburg-Verlag ist und irgendwann hatte auch ich begriffen, dass Jürgen Seibold kein so schlechter Autor ist, wie ich das zuerst nach dem Regionalkrimi, der in Weil der Stadt bei Sindelfingen spielt gedacht hatte. Bloß keine Maultaschen, oh je, dachte ich, der Autor mag keine Maultaschen und ich mag das Buch nicht, aber irgendwie dachte ich, ich ertausche es mir und lese es dann halt irgendwann mal.
Dann war das Buch in Nullkommanichts ausgelesen und ich fand es total toll. Es hat megaviel Lokalkolorit und könnte tatsächlich so in Stuttgart stattfinden. Hoffentlich gibt es dazu mal einen Film, der nicht enttäuschend ist, wie von Dora Heldt, denn ich kann ihn mir bildlich vorstellen. Der Autor hat wirklich sehr gut geschrieben und auch total spannend. Das ganze Buch ist etwas kurios, zeugt aber von viel Autorenphantasie und ich bin einfach begeistert. Ich finde es auch in dem Sinne genial, das das ganze tatsächlich so passieren könnte. Es ist zwar schon sehr extrem abwegig, aber wenn, könnte es vielleicht so stattfinden. Ich meine, ich kenne ja keine Obdachlosen persönlich, aber ich könnte mir vorstellen, dass es dort genau so zugeht.
Die Charaktere sind so wunderbar beschrieben, dass man sich die Darsteller sehr gut vorstellen kann. Es ist auch ein Liebesroman, der sehr schön geschrieben ist, ohne das „seichte“ von Heftchenlektüre und genau das, was mir bei Frau Kabatek nicht so gut gefällt (eigentlich das einzige Manko meiner Lieblingsautorin).
Es ist aber auch ein Buch, das ein wenig nachdenklich macht, auf der anderen Seite verrückt komisch ist, das auch Szenen mit Gewalt beinhaltet und auch etwas ganz anderes ist. Dieses Buch werde ich irgendwann mal wieder lesen. Es ist auf meiner Liste, der besten Bücher der Welt (Hallo Frau Kabatek, da müssen Sie doch als eine meiner Lieblingsautorinnen was unternehmen!!). Da gibts auch Lauf, Jane, lauf von Joy Fielding, das Jesus-Video von Eschbach und eben nun auch dieses Buch. Auch wenn es kein Krimi ist, so ist es doch spannend und es ist faszinierend, was dem Autor alles einfällt. Ich finde dass das Buch sehr gut ist, keine leichte, seichte Lektüre, aber super spannend und unterhaltsam. Teilweise fand ich es so lustig, dass ich innerlich schmunzelte.

Jedenfalls ist es von mir ein super Kompliment, wenn ich ein Buch, das kein Krimi ist, sehr spannend finde und ich eine Liebesgeschichte, die fast am Rande spielt supertoll finde. Aber es ist einfach so, dass hier alles wunderbar zusammen passt. Eigentlich sind es mehrere Geschichten, die dann am Schluss über den Handlungsbogen zu einer einzigen spitzenmäßigen Erzählung zusammen finden. Es zeugt von einer Leichtigkeit, aber das resultiert wahrscheinlich daraus, dass der Autor für gewöhnlich Krimis schreibt.

Fees Fazit

Ein absolut geniales Buch. Das Buch ist so verrückt, dass es nur spannend sein kann. Ich freue mich schon auf Teil 2, den ich auch ertauscht hab, aber vorher stehen noch eine Menge Regionalkrimis auf meiner Leseliste. Ihr seht schon, der Suchtfaktor, aber das spricht für dieses Buch. Ich kann es also mit 5 Sternen empfehlen.

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Veröffentlicht am 22.10.2021

Wenn wir es nicht haben, brauchen sies nicht.

Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht
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Von 2014

Fee erzählt die Geschichte
Dieter Moor und seine Frau Sonja ziehen von einem idyllischen schweizer Bauernhof nach Brandenburg, in die Nähe von Berlin. Beide scheinen dort zu arbeiten. Herr Moor ...

Von 2014

Fee erzählt die Geschichte
Dieter Moor und seine Frau Sonja ziehen von einem idyllischen schweizer Bauernhof nach Brandenburg, in die Nähe von Berlin. Beide scheinen dort zu arbeiten. Herr Moor hat auch in Wien gearbeitet. Er hat eine Sendung im Fernsehen,TTT. Dieter Moor erzählt von den Begebenheiten, die es so mit sich bringen, wenn man wo ganz anders hinzieht. Er lässt auch immer wieder den Schweizer in ihm zu Wort kommen.

Fees Meinung
Auf der Suche, wie ich meine Meinung zu dem Buch am besten beschreiben kann, stieß ich auf Amazon-Rezensionen. 182 Leute haben rezensiert und durchschnittlich 5 Sterne gegeben. Klar, dass ich nur die gelesen habe, die 3, 2 oder 1 Stern gegeben haben. Ich war erstaunt, habe es mir allerdings schon gedacht, dass Familie Moor ihr Bio-Gemüse verkauft (scheinbar im Internet). Daher unterstellen viele, dass dieses Buch nur zu Werbezwecken geschrieben wurde. Ich muss dazu sagen, ich kann mich nicht erinnern, dass ich Herrn Moor je im Fernsehen gesehen hätte oder dass er mir sonst bekannt vorkommen würde. Auch von seinen Bio-Sachen habe ich noch nie zuvor was gehört.

Wie findet Lesezeichenfee das Buch?
Es ist schwierig, meine Eindrücke zu beschreiben. Ich finde, es ist viel „heile“ Welt, der dann auch noch mit der Geschichte von rechtsradikalen einen unglaubwürdigen Stempel aufgedrückt wird. Auch ist es für mich unvorstellbar, aus der Schweiz auszuwandern ins Brandenburgische. Eher umgekehrt (daher hab ich mir jetzt das Buch Grüezi Gummihälse, warum uns Deutsche manchmal auf die Nerven gehen ertauscht).

Dazu lässt er dann immer den „kleinen Schweizer“ in sich zu Wort kommen. Das jedoch klingt sehr plausibel und passend und das ist für mich glaubwürdig. Irgendwie springt er aber über seinen Schatten, weil er genau deshalb aus der Schweiz ausgewandert ist. Und nun fängt das mit der heilen Welt wieder an. Es gibt kaum Probleme, außer am Anfang, wo alles schlecht aussieht. Wie glaubwürdig ist das, dass seine Frau einfach so einen Bauernhof kauft und er nicht mal kommt und ihn sich ansieht. Danach stellen sie fest, dass dieses Grundstück direkt an eine Landebahn vom Flughafen grenzt, wo übers Wochenende laute Konzerte abgehalten werden. Von der Straße, die gesperrt werden soll, damit der Verkehr dann durch das „heile“ Dorf geht und direkt vor der Haustüre von Herrn Moor hört man nichts mehr. DAS wäre dann aber auch schlechte Werbung für die Bio-Produkte.

Wie finde ich, die liebe Lesezeichenfee, denn nun das Buch?

Erst mal muss ich sagen, dass ich dieses Buch seit Monaten lesen möchte und es erst jetzt wieder aus meinem SUB vorgezogen habe. Ich habe das Buch innerhalb von ca. 2,3 Tagen ausgelesen gehabt. So gesehen ist das Thema spannend und die Geschichten nicht langweilig. Leider hat sich der Humor vom Anfang verflüchtigt. Irgendwann ist alles glatt gegangen und das war irgendwie unglaubwürdig. Es wird alles gut. Es ist plötzlich alles gut. Nach 2 Jahren dort wohnen, die perfekte Idylle. Schön auch, dass Herr Moor, anders als andere Leute jedes Mal einen Kredit bekommt…

Ich mag das Buch irgendwie nicht, daher hab ich die Rezensionen gelesen. Manchmal kann man Gefühle nicht gut in Worte fassen. Mein Gefühl sagt mir, ich habe das Buch gelesen und am Anfang hätte ich auch noch 5 Sterne gegeben, dann waren es 4, dann 3 und teilweise wollte ich nur noch 2 oder 1 Stern geben. Das Buch kann man lesen, muss man aber nicht. Wenn mir sein Folgewerk 2012: Lieber einmal mehr als mehrmals weniger. Frisches aus der arschlochfreien Zone. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg, ISBN 978-3-499-62762-0 ihn die Finger kommt, werde ich es lesen, aber kaufen oder tauschen werde ich es mir nicht unbedingt.

Da ich neugierig geworden bin, habe ich recherchiert, Dieter Moor heißt nun Max Moor. Er mochte seinen Vornamen nicht, daher hat er sich umbenannt.
Was soll man sagen, wenn man Leute nicht kennt und nicht beleidigen möchte? Lesezeichenfee ist ratlos.
Befremdlich wirkt auch auf mich, dass man überall im Internet seine Adresse herausfindet, er das Dorf aber Amerika nennt. In Wirklichkeit ist es Hirschfelde nordöstlich von Berlin. Auch der Flughafen und die Landebahn ist eingezeichnet. Er hat das Gelände für die Schafzucht gekauft. Wenn der Flughafen noch in Betrieb ist, ist das aber sicher negativ für seine Bio-Produkte. Das ganze Buch finde ich irritierend.

Fees Fazit

Am Anfang fand ich es noch gut und humorvoll, dann wurde es immer langweiliger, denn es wurde ein Friede-Freude-Eierkuchenbuch. Das finde ich sehr schade. Das Buch ist irritierend und es könnte durchaus sein, dass es als Werbung für seine Bio-Produkte gedacht ist. Das allerdings ist nicht penetrant gemacht, denn es gibt keine richtige Werbung, nur halt die Erzählung, dass das gemacht wird. Vielleicht wäre das ganze authentischer gewesen, wenn erzählt worden wäre, wie man ein Bio-Hof wurde und mehr von der Bauernhofarbeit. Das aber wird nur am Rande gestreift, was ich schade finde. Seine Frau betreibt den Hof, sicher mit einigen Festangestellten, denn Herr Moor scheint selten zu hause zu sein, wie man seiner Biografie entnehmen kann. Ich entscheide mich für 2 Sterne oder doch 3? 2,5 geht leider nicht. Man kann das Buch lesen oder auch nicht. Wenn Sie das Buch nicht haben, brauchen Sie es sich nicht unbedingt zu kaufen.
PS: Was wir nicht haben, brauchen sie nicht. Der Titel bezieht sich darauf, was früher auf dem Balken oben im Tante-Emma-Laden stand. Nur für alle, die bei Amazon die Rezensionen lesen und sich wundern, auf was für Ideen die Leute kommen, die das Buch nicht ausgelesen haben.
PS: Vielleicht hätte Sonja Moor das Buch schreiben sollen. Ich glaube, das hätte mir dann besser gefallen. Im übrigen ist Frau Moor Österreicherin und ihr Mann Schweizer. Nur zur Info, wegen den seltsamen Ama-Rezis.

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Veröffentlicht am 18.10.2021

Vielschichtiger Krimi

Herrgottsacker
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Der Bürgermeister hat alle Gartenlauben abbauen lassen, um Bauland frei zu machen. Plötzlich werden im Sand Knochen gefunden. Harro, Tobias und Ravi müssen als ermittelnde Polizisten das Verbrechen aufklären. ...

Der Bürgermeister hat alle Gartenlauben abbauen lassen, um Bauland frei zu machen. Plötzlich werden im Sand Knochen gefunden. Harro, Tobias und Ravi müssen als ermittelnde Polizisten das Verbrechen aufklären.

Der Krimi handelt von Korruption, Flüchtlingsdrama, Kindesmissbrauch, Alkoholprobleme, handfeste Depressionen und Adoptionen.

Zu Beginn ist der Schreibstil gewöhnungsbedürftig, da ich von diesem Autor Bücher im Regal habe, aber noch keins gelesen habe. Zudem ist jede Figur mit seinen eigenen ungelösten Schwierigkeiten behaftet und so fängt es etwas verwirrend an. Die Handlung wird aus der Sicht von vielen verschiedenen Charakteren beschrieben. Es gibt viele Handlungsstränge, die sich nach und nach zu einem ganzen fügen.

Die Haupt-Charaktere sind gut beschrieben, so dass man sie sich und ihre Probleme/Gedanken gut vorstellen kann. Es ist wahrhaft nicht einfach, und nebenher müssen sie ein mieses Verbrechen aufklären, in dem sich die Gangster sicher fühlen. Das mit Harro Betz, dass da nix rauskommt, das verwundert mich dann doch und wird noch spannend! Nach dem Motto, legal, was ist schon legal und einer, der was weiß, sorgt – spektakulär – für Aufklärung und Bestrafung.

Ich frag mich oft, warum lassen die Autoren die Protagonisten so leiden? Hier ist das noch eine harmlose Form von Jo Nesbos Harry Hole.

Die Spannung wird etwas gebremst, durch die privaten Angelegenheiten. Manches ahnte ich schon. Die Ermittler sind auf jeden Fall ein gutes Team, egal, wie sie es anfassen, die Erfolge sind sicher.

Das Cover ist wunderschön. Ein wunderbar herbstlich-gefärbter Baum in einer ebenen Landschaft mit einem unwetterverheißungsvollen Himmel. Erwartet hätte ich jetzt Weinberge und nicht so „eben“.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Als Psychothriller verfilmt, wäre das Buch sicher so genial wie ein Stephen-King-Thriller. Kreative, mit Problemen beladene Charaktere und eine vielschichtige Handlung zeichnen diesen Krimi aus, der so richtig in die herbstliche Jahreszeit passt.

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Veröffentlicht am 18.10.2021

~*~ Fee meint: Man muss sich drauf einlassen können ~*~

Die dynamischen Gesetze der Heilung
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Rezi von 21.08.2014 (ich würde die so heute nicht mehr schreiben.)

Pro:
es hilft mir weiter .
Kontra:
es hilft nicht, wenn man sich nicht drauf einlässt .

Lesezeichenfees Inhalt und Meinung
Nachdem ...

Rezi von 21.08.2014 (ich würde die so heute nicht mehr schreiben.)

Pro:
es hilft mir weiter .
Kontra:
es hilft nicht, wenn man sich nicht drauf einlässt .

Lesezeichenfees Inhalt und Meinung
Nachdem ich von Ärzten nicht mehr so viel halte und auch die Pharmaindustrie mir bei Migräne mehr geschadet, als geholfen hat, habe ich mich mal an „so ein Buch“ herangetraut. Früher hätte ich gesagt, dass Esoterik und Feng Shui nur den Autoren dient. Bei Karen Kingston habe ich festgestellt, dass ihr Buch MIR geholfen hat. Das 2. Buch konnte ich noch nicht in Tat umsetzen, aber ich denke, dass ich viel Spaß dabei haben werde. Sehr oft habe ich nun gehört, dass jeder Körper Selbstheilungskräfte besitzt, wir sie aber nicht anwenden oder nicht anwenden können. Dabei habe ich festgestellt – nur um das mal vorweg festzustellen – in diesem Buch – genau wie bei manchen Feng Shui Büchern – geht es darum, dass vieles was wahr ist, einfach für mich „gesunder Menschenverstand“ ist.

In diesem Buch geht es also darum, dass man sich mit der Kraft der Gedanken selber heilen kann. Man muss nur diese Fähigkeiten „wieder“entdecken. Die positive mentale Einstellung ist nach Catherine Ponder kein Zufall sondern eine Gesetzmäßigkeit. Ich war eher skeptisch, als ich das Buch gelesen habe, aber es steht viel wahres drin. Wenn ich denke: Ich bin dumm! Dann werde ich dumm. Es ist einfach Fakt, wenn ich das oft genug sage, dann wird das so. Wenn ich sage: Ich bin schön! Dann fühle ich mich bald schön(er). Das hatte ich allerdings schon bei Elsye Birkinshaw gelernt, nach 21 Tagen konnte ich ohne Probleme abnehmen, weil ich mir immer wieder gesagt habe – 21 Tage lang, mehrfach am Tag – Ich mag mich selbst bedingungslos. Und es hat damals funktioniert.

Wenn ich meinen Hass auslebe und denke, der oder der ist böse, weil er mich geärgert hat, dann schade ich MIR und MEINER Gesundheit. Das habe ich auf jeden Fall ausprobiert. Es ist einfach GESÜNDER zu vergeben und alles mit Liebe anzusehen und auch nicht alles zu „bewerten“. Ich selber bin sehr kritisch und finde überall ein Haar in der Suppe und so was kann auch krank machen. So was kann auch die Ursache für Migräne sein.

Das Buch ist in 13 Kapitel aufgeteilt. Es gibt immer Beispiele und auch Heilungsbeispiele aus dem Leben der Autorin, die es selber auch nicht immer leicht gehabt hat. Unter anderem heißen die Kapitel Vergebung, Loslassen, Lob und Dank, Liebe und Affirmationen. Affirmationen sind Sätze wie zum Beispiel: „Die heilende Kraft Jesu Christi durchströmt mich und baut mich auf und lässt mich vollkommen gesund werden.“ Das ist jetzt ein Beispiel weil viele auch heute noch durch Jesus Christus geheilt werden. Da die meisten Menschen allerdings nicht so gläubig sind, ist diese Affirmation vielleicht besser:“Mögen jetzt mein Geist und mein Körper von Gesundheit durchdrungen und mein Leben ganz und vollkommen sein.“

Hassen
Ein Beispiel: Eine Frau hatte einen Verkehrsunfall. Ein Mann fuhr betrunken mit dem Auto und überfuhr sie. Sie war Krankenschwester, wurde wieder gesund und hasste ihn. Der Mann wurde oft eingeliefert, weil er zu viel Alkohol getrunken hat. Die Kollegen sprangen immer für sie ein, damit sie nie für ihn zuständig war. Eines Tages war niemand da, der für sie einspringen konnte, also ging sie an sein Bett als er klingelte und fragte, was er wollte. Er sagte: Wie schön, dass Sie an mein Bett kommen. Es tut mir so wahnsinnig leid, dass ich sie überfahren habe. Ich mache mir ständig Gedanken um sie, wie Sie damit klar kommen. Als sie bemerkte, wie leid es ihm tat, verzieh sie ihm. Er wurde nie wieder ins Krankenhaus eingeliefert.

Loslassen
Ein Geistlicher sollte versetzt werden. Daraufhin wurde er krank und er wusste nicht warum. Erst als er mit jemandem redete, bemerkte er, dass er nicht versetzt werden wollte. Er überlegte sich, was er stattdessen machen wollte. Danach war er wieder gesund. Sein Bauch hatte ihm weh getan. Irgendwo habe ich mal gelesen: Bauchhirn und deshalb haben wir oft „Bauchschmerzen“, wenn wir unglücklich sind und uns irgend etwas nicht gefällt.

Liebe
Wenn wir die Welt mit Liebe betrachten und wenn wir in Liebe an andere denken, geht es uns und denen denen wir gute Gedanken schicken besser.
Danken
Man sollte auch dankbar sein, für den Sonnenschein, fürs Essen, für die Bekleidung, für die Menschen die wir mögen, einfach für alles, was uns gefällt und wir schön finden.

Fakt
Wenn wir hassen, wenn wir nicht loslassen können und wenn wir nie dankbar sind, dann schaden wir unserem Körper selber, weil wir keine Freude mehr haben. Wenn wir den Teil unseres Lebens loslassen, der uns belastet, dann können wir uns oft selber durch Affirmationen heilen. Affirmationen helfen nicht, wenn wir undankbar sind und mit Hass durchs Leben laufen.

Fee hat viel gelernt
Irgendwie verlernen wir sehr viel im Laufe des Lebens. Dass prominente Menschen Geld unterschlagen, empfinden wir „Normalbürger“ doch eher als Kavaliersdelikt. Ich finde auch nicht, dass die Leute ins Gefängnis gehen sollten, sondern ich denke, sie sollten mal in Altenheime gehen und dort alten Menschen helfen, z. B. mit Vorlesen oder mit Besorgungen oder Tiere versorgen (weil niemand da ist, der das tut, dürfen viele alte Leute ihre Tiere nicht mit ins Altenheim nehmen. Das Tier ist dann im Tierheim. Beide sind dann nicht glücklich.). In dem Buch steht einfach, wir sollten wieder ehrlich sein und nicht lügen oder uns selber belügen. Wie oft sagen wir „kleine Lügen“ weil sie uns das Leben einfacher machen. Wie einfach ist es, wenn Kinder sagen: Ich hab meine Hausaufgaben gemacht. Denn dann dürfen sie raus zum spielen. Oder wen interessiert es wirklich, dass man krank ist? Da sagt man doch lieber schon die Floskel: Mir geht’s gut und dir? Man erwartet natürlich dann auch, dass der andere sagt, es ginge ihm gut.

Auf der anderen Seite, wenn man ständig nur über seine Krankheiten spricht, geht es einem auch schlechter, denn dann denkt man nur daran und das ist auch nicht gut. Aber dafür gibt es dieses Buch, man lernt wieder umzudenken und danach geht es einem schon besser.

Und wie geht es mir?

Ich habe festgestellt, dass da noch viele Altlasten sind. Auch ich habe Menschen gehasst, denen ich nun vergeben habe. Ich versuche an alle Menschen neutral oder mit Liebe zu denken. Ich schicke wieder mein „Sonnenscheinlächeln“ um andere aufzumuntern.

Wenn ich negative Gedanken habe, sage ich: Nein! Nein! Nein! - Das sind positive Neins - Ich versuche einfach positiver zu denken und dankbar zu sein. Alleine das hilft schon besser. Allerdings Gesund bin ich nicht, aber was Jahrzehnte währt (ich hab schon seit dem 14. Lebensjahr Migräne) geht wohl nicht so schnell weg. Man muss daran arbeiten und das tu ich. Vor allem, das Loslassen fällt schwer. Wenn man immer gesagt hat, der und der und die, die haben mir das und das angetan. Dann kann man das nie vergessen, steigert sich mit jedem Mal sagen/erzählen und man wird alleine dadurch krank. Man wird entkrampfter, wenn man vergibt. Auch Rücken- und Nackenschmerzen sind so nicht mehr so schlimm. Man geht „leichter“ durchs Leben. Es ist, als wenn der schwere Rucksack immer leichter wird, je mehr man loslässt, vergibt, und Liebe aussendet. Heute habe ich irgendwo gelesen:“Freundlichkeit kommt wie ein Bumerang zurück.“ Wenn ich andere mit einem Lächeln begrüße, sind die meist schon viiiiiiiiiiel netter und freundlicher zu mir. Versucht das einfach mal.

Engel
Dann gibt’s noch das Engel-Kapitel und da steht, dass jeder Mensch einen Schutzengel hat und dass man ihm schreiben kann. Eine Anleitung kann man von der Autorin erhalten. Das ist das Kapitel mit dem ich mich ganz schwer tu. Gibt’s Engel? Ich habe keine Ahnung. Vielleicht sollte man dazu katholisch sein. Man geht in eine Kirche, zündet eine Kerze an und betet z. B. zu Raphael (Engel der Heilung). Also viele Katholiken tun das Tag für Tag und finden es normal. Vielleicht sollte ich es einfach mal ausprobieren.

Lesezeichenfees Fazit
Ich tu mich irgendwie schwer, so ein Buch zu beschreiben. Aber ich denke einfach, es besteht aus viel gesundem Menschenverstand und es funktioniert. Ob es heilt, das weiß ich nicht, das kann ich so nicht sagen. Aber es hilft, irgendwie, weil man sein Denken umstellt und dieses positiver wird. Also ich finde das Buch sehr hilfreich, aber man muss sich schon darauf einlassen können und versuchen mit wenigen Vorurteilen das Buch zu lesen und einiges davon umzusetzen. Man muss ja nicht alles machen. Ich gebe dem Buch 5 Sterne.


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