Fee erzählt von der Geschichte
In und um Schorndorf gibt es in den Neubaugebieten Aufruhr. Zum einen findet man als Arbeiter verkleidete Schaufensterfiguren wirkungsvoll drapiert, zum anderen wird ein ...
Fee erzählt von der Geschichte
In und um Schorndorf gibt es in den Neubaugebieten Aufruhr. Zum einen findet man als Arbeiter verkleidete Schaufensterfiguren wirkungsvoll drapiert, zum anderen wird ein Unternehmer tot unter der Baggerschaufel gefunden. Dazu wird auf den Baustellen zerstört und manipuliert. Die Bauunternehmer sind sauer und stellen ihre eigenen Posten auf, die prompt die falschen Leute erwischen und sogar der Kommissar Schneider bekommt etwas ab. Als Schneider und Ernst, die beiden Kommissare, einen Ausflug nach Karlsruhe, in Schneiders alte Heimat machen, um eine Kunstschule zu besuchen gibt es von einem Journalisten großen Ärger.
Fees Meinung
Es gibt viele Geschichten, die aufgeschlüsselt werden müssen, bis man die oder den „Schuldigen“ findet. Das Ende ist meiner Meinung nach – für mich – weniger überraschend gewesen, wenn man auch lange Zeit im Dunkeln tappt. Am Anfang fand ich diesen Krimi sehr, sehr langweilig und auch die Delikte finde ich nicht so toll. Der Autor scheint zwar in der Häuslesbauer-Szene recherchiert zu haben, so dass alles plausibel klingt, aber es wurde doch eher langweilig beschrieben, nach meiner Meinung. Erst bei dem Interview mit dem Journalist gibt die Geschichte ein wenig Spannung und es wird interessanter. Ich glaube, mit den Krimis von Jürgen Seibold werde ich nicht so richtig warm. Auch die Krimiserie von WeilderStadt mit dem Bestatter fand ich ja auch nicht so toll.
Die Charaktere der Kommissare bzw. die beschriebenen Figuren fand ich recht gut. Allerdings die „weiblichen“ Beteiligten finde ich absolut blöde. Die eine Kommissarin wird als typisch weiblich dargestellt, weil ihr übel wird, bei dem Toten und der Beschreibung, wie er gefunden wird. Auch die beiden Damen Frau Schneider und die Freundin von Kommissar Ernst und die Reaktion der Männer auf das was die Frauen wollen. Für mich scheint der Autor nicht gerade ein Frauenversteher zu sein und er scheint Frauen in diesem Buch eher negativ dastehen zu lassen. Die beiden Frauen der Kommissare erscheinen als nervig. Ich fand das ganze nicht gerade toll. Die Freundin von Ernst möchte mit ihm zusammenziehen. Sein Haus ist groß genug und eigentlich ist er ja auch schon lange genug mit ihr zusammen, so dass es eigentlich das natürlichste von der Welt sein müsste. Aber dass er dann auch noch auf seine Schaufensterfigur verzichten muss, weil sie zu viel mitbringt, beim Umzug, das ist doch klar, denn sein Haus ist voll eingerichtet. Aber der arme, arme Kommissar, so wird er dargestellt, muss sich betrinken, weil er mit der Freundin nicht klar kommt. Warum macht er dann nicht Schluss mit ihr? Warum zieht er mit ihr zusammen? Echt, ich fand das so blöde und unplausibel und ich fand schon gar nicht mehr, dass das ganze zusammenpasst.
Nun komme ich zum Lokalkolorit. Also ich hätte mir da schon mehr erwartet. Irgendwie könnte der Krimi überall spielen. Es gibt zwar Orte und Namen, Gegenden und so, aber so wirklich richtig, Remstal oder so, dass ich nun die Gegend besuchen möchte? Nein, das Remstal wurde mir nicht schmackhaft gemacht, zumal es mir neu ist, dass Schorndorf zum Remstal gehört. Wie auch immer, ich will mich da nicht festlegen und auch nicht streiten, aber irgendwie ging der Stern für Lokalkolorit für dieses Buch verloren.
Kein einziges Mal musste ich schmunzeln. Einige Charaktere sind so was von lasch, lieblos und farblos beschrieben, dass ich es total fade fand.
Fees Meinung
Das positivste was ich von dem Buch sagen kann: Ich habe es ausgelesen. 5 Abende habe ich dazu benötigt. Das Buch ist gut recherchiert, aber Witz, Spannung, Lokalkolorit und gute Charaktere habe ich keinen in dem Buch gefunden. Wer bauen möchte, sollte aber vielleicht einen Blick ins Buch riskieren, damit ihm die geschilderten Fälle nicht passieren. 2 Sterne und keine Empfehlung für das Buch.
PS: 10/2021 Ich würde das heute nicht mehr so schreiben. Aber der Autor ist immer noch mein Lieblingsautor.
11.11.2014
Pro:
humorvoll, interessant, man lernt daraus
Kontra:
Ahoi Amore und das Eselsbuch sind besser
Empfehlenswert: Ja
LESEZEICHENFEE
Fee erzählt aus dem Buch
Wie schon in anderen ...
11.11.2014
Pro:
humorvoll, interessant, man lernt daraus
Kontra:
Ahoi Amore und das Eselsbuch sind besser
Empfehlenswert: Ja
LESEZEICHENFEE
Fee erzählt aus dem Buch
Wie schon in anderen Büchern der beiden, erzählt erst Jutta und dann Bruno. Erst mal kommen die Vorbereitungen und dass sie beide neue Fahrräder kaufen, obwohl sie doch tolle haben, aber die anderen sind viel leichter. Nach den Vorbereitungen, kommen die Kapitel über die Tagestouren. Wie viele Km sie gefahren sind und wann sie losfuhren, wann sie ankamen und so weiter. Die Fahrradtour geht von München über herrliche Orte und den Ammersee, Forggensee nach Füssen. Dann gings weiter nach Österreich über Reutte, Leermoos, Imst, Landeck, Fiss und Pfunds. Bis dahin war ich ja auch schon. Aber Naunders und Martina werden besondere Höllenerlebnisse, ein Abstecher, ohne Brunos Ausweis in die Schweiz, dann geht’s endlich nach Italien und meist Bergab. Resia, San Valentino alla Mutta, Malles Venosta, Lasa, Silandro. Also von Schlanders nach Meran. Und dies alles in 7 Tagen.
Fees Meinung
Auch das erste gemeinsame Buch der Autoren gefällt mir. Da merkt man aber noch, dass sie erst zusammen wachsen müssen. Während die anderen Bücher doch mit mehr Satire sind, ist dieses doch irgendwie anders. Wie soll man das beschreiben? Bei den anderen ist trotz aller überspitzter Satire eine Harmonie. Finde ich zumindest. Hier finde ich, müssen sie sich erst noch finden. Interessant ist auch, dass jeder alles anders erlebt, aber was will man von Mann/Frau auch erwarten. Zudem flunkert einer ganz gewaltig, meint Jutta. Wer das wohl war? Keine Ahnung und darüber zerbreche ich mir auch nicht den Kopf. An zwei Abenden habe ich dieses vergnügliche Werk gelesen. Irgendwie blieb mir bis zu Ahoi Amore verborgen, dass sie auch beide zusammengespielt haben. Mann, Mann das kommt, wenn man fast 10 Jahre kein Fernseher hat. Es gibt doch tatsächlich Sachen, die man verpasst, außer dem Auslandsjournal. Ich werde die Filme auf jeden Fall kaufen oder ertauschen. Ist ja klar, da mein Mann die Bücher nicht liest. Ein Hörbuch habe ich zumindest von den Beiden, das wir beim nächsten Puzzeln hören werden. Das versüßt uns die Zeit bis ich die Filme besorgt habe. Jedenfalls ist das Buch wieder humorvoll und spannend geschrieben. Vor allem nach Juttas Beschreibung, wie sieht es Bruno? Manches lässt er weg oder hat sie da geflunkert? Aus einer Hochzeit wird ein Essen mit Freunden.
Aber auf dem Futon hätte ich sehr gerne übernachtet. Das scheint wirklich ein sehr ruhiger Ort gewesen zu sein. Zumindest beneide ich die Beiden, dass sie überall Bekannte haben. Da wünscht man sich doch die Wunschwohnung am besten gleich, dass man auch endlich wieder Bekannte und Freunde übernachten lassen kann. seufz Jedenfalls Hochachtung, wie sie das alles geschafft haben. Auf der Straße, wo die Autos so dicht an ihnen vorbeigerauscht sind und der blöde Postbus sie nicht mitnahm, da habe ich mitgelitten und an Kerkelings Jakobsweg gedacht.
Auf Seite 142 wird vom Cindy Crawford Power Nap geschrieben. Da hätte ich sehr gerne gewusst, wie der wohl geht. Aber da Jutta den Mittagsschlaf so nennt, werde ich da wohl nicht dahinterkommen. Im Internet habe ich dazu nichts brauchbares ergoogelt. Na ja, mein Englisch ist ein wenig eingerostet. Ich muss mir wohl mal das Video von Cindy Crawford besorgen, damit ich hinter den Kurzschlaf komme.
Seite 208 kommt ein ziemlich makaberer Witz. Den werde ich im Bild zufügen, weil ich nichts im Werk gelesen habe, dass es verboten ist.
Seite 232 wird der Jerry Lewis Doubletake beschrieben. Das kann ich mir gerade so vorstellen, diese Rheinländer aber auch. Nein, mehr sag ich nicht, ich bin hier von Rheinländern umzingelt und außerdem mag ich denen ihren Humor und so.
Seite 233 also eine Hot-Stone-Massage möchte ich auch mal ausprobieren, aber in einem wirklichen Schweigeraum und nicht mit Brunos Quasseltussi.
Seite 250 „You will be astonished.“ Na ja das Buch war nun nicht so überraschend, da ich ja die anderen Beiden kenne und das Neueste auch auf meiner Must-have-List steht. Den Tipp, dass doch andere Paare auch so eine Reise machen sollte, den finde ich gut. Ich weiß noch nicht wo und wie, aber ich werde es tun.
Seite 251 Die Geschichte vom Ulmer Spatz nach Jutta Speidel, erzählt von Lesezeichenfee. Ein Spatz in Ulm suchte sich mal einen Platz, wo er ein Nest für seine Jungen machen wollte. Der Platz sollte sicher sein vor Katzen und besonders schön. Da dachte er, das Ulmer Münster wäre der beste Platz, das bisschen Glockengeläute ist ja nicht so tragisch. Er sammelte also die besten und schönsten Halme quer in seinem Schnabel. Natürlich war nun das Turmfenster zu schmal. Die stabilen Halme wollten nicht knicken, er versuchte es mehrfach. Da er ein kluger Spatz war, nahm er schließlich seine Beute auf den Boden und sammelte sie statt quer längs und siehe da, er kam in den Turm. Juttas Moral von der Geschichte: Durchhaltevermögen und sein Gehirn benutzen, um Lösungen in ausweglosen Situationen zu finden.
Fees Fazit
Zum Schluss hin bekommt das Buch noch eine Steigerung, so dass ich hier gerne 4 Sterne geben kann. Ich kann es jedem empfehlen zu lesen. Es enthält eine Portion Humor, man kann also schmunzeln, mitleiden, ist manchmal bei der herrlichen Landschaft dabei und auch so ist es sehr interessant. Man kann es aber leider nicht so erleben, denn ich bin keine beliebte Schauspielerin, mit Autogrammkarten, die dann freundlich aufgenommen wird. Bloß gut, dass sie nicht von allen gekannt oder erkannt wird.
PS: Ja und nun noch schnell bei Amazon gucken, was die dortigen Rezensionisten sagen. Auf Wunsch 2er Mitglieder. 28 geben 5 Sterne, 8 geben 4, je 6 geben 3 und 2 und 5 geben 1 Stern.
Einem Schreiber gefällt das ganze nicht, (Fee) es klingt mal wieder nach: Ich hatte keine Lust zu lesen und ich mag die Autoren nicht.
Eine schreibt (1 Stern), Jutta schrieb, Bruno hätte gelogen. Ach wer weiß das schon, warum sich da Gedanken machen. Sicher haben beide geflunkert, aber da Jutta flüssig und locker erzählt hat (4 Sterne Rezension) denke ich eher, dass sie geflunkert hat, denn bei ihr ist alles noch schlimmer und alles noch schöner (Hochzeit – Essen mit Freunden).
Eine entschuldigt sich, dass sie es nur halb gelesen hat und falls es besser wird, dann täte ihr der eine Stern leid. Fee: Nee, also warum nur halb lesen und niedermachen, dann lese ich lieber alles und wenn ich drei Monate dafür benötige, dann kann ich die Autorin/den Autor auch richtig runter machen und mich dann auch noch für die vergeudete Zeit beschweren.
Eine Rezensentin findet, dass beides bessere Schauspieler wie Schreiber sind. Fee: Wer erwartet denn hier ein hochgeistiges Werk? Bei Kerstin Gier erwarte ich das ja auch nicht. Aber sie hat recht, es könnte lustiger sein. Die anderen beiden Bücher sind so lustig, dass ich des öfteren laut lachen konnte. Hier habe ich nur geschmunzelt, daher sind 3 Sterne auch ok für das Buch, auch wenn ich mich für 4 Sterne entschieden habe, denn ich kenne bei weitem schlechtere Bücher.
Ein Schreiber regt sich über das Werk auf und meint, es wäre keine Leistung gewesen, in dieser Richtung nach Meran mit dem Fahrrad zu fahren. Dazu gibt es drei Antworten und erst mal kommt die Fee zu Wort. Also echt, warum rezensiert er das überhaupt? Ich bezweifle, dass er es gelesen hat, denn er regt sich nur über die Route auf und dass die beiden damit Geld verdienen. Er findet es frech. Rezensionen sind nur für LESER da und nicht um Leute einen rein zu würgen. Sicher ist er ein frustrierter unbekannter Autor, Fee meint danach klingt das ganze. Und hallo, jeder 10 jährige kann das. Also ich möchte das nicht. So sportlich bin ich nicht. Also Jutta und Bruno sind sportlicher. Klar würde es niemand lesen, wenn da Sylvia Müller und Jörg Maier das Buch geschrieben hätten. Aber mir ist das egal.
Einer schreibt zu der obigen Abwertung: Der Schreiber scheint ja ein toller Sportler zu sein und in allem besser. Der Rezent antwortet mit:“Oooooch. Natürlich gönne ich Menschen einen persönlichen Erfolg. Aber muss man aus einer 0 Leistung ein Buch machen? Es gibt Leute, die haben die Welt umradelt - sowas gehört publiziert, aber doch nicht eine Radwanderung von München nach Meran :). Wie lange sie wohl dafür gebraucht haben? Sicherlich mindestens 3 Tage :D
Auch kann ich nicht alles besser und weiß auch nicht alles. Wobei ich schon viel kann und weiß, aber eben nicht alles ;).
Super Sportler? Naja, ein halbwegs brauchbarer Marathonläufer und Kraftsporlter, der viel in den Bergen ist und Südamerika bereits durchradelt hat. Aber Supersportler würde ich nicht sagen ;).
Jedenfalls wäre ich wahrscheinlich eher dazu befähigt, ein Buch zu schreiben :) - tu es aber nicht, weil es bessere gibt :P“ Also bevor der letzte zu Wort kommt, muss sich die Fee noch mal einmischen. Ich habs gewusst, er hat das Buch nicht gelesen. Also für was sind Rezensionen da. Ich hätte nicht übel Lust ihn bei Amazon zu melden, denn diese Rezension gehört gemeldet. Es kann nicht jeder dahergelaufene August Bücher niedermachen, die er gar nicht gelesen hat. Es geht nicht nur um die Radtour, es geht darum dass 2 Leute ganz verschiedene Eindrücke haben und wir doch gerne von unseren Lieblingsschauspielern etwas relativ privates lesen. Auch so, wollen wir einfach mal abschalten und ob nun Film oder Buch, ist doch egal. ER ist einfach neidisch, weil kein Verlag „seine Erfolge“ publizieren. Warum auch, wenn er so neidische Kommentare schreibt. Echt, Leute, die keine Ahnung haben, sollten einfach mal 15 Minuten nachdenken, bevor sie das Maul öffnen (nach einem SEHR bekannten Kabarettist). Dann kann ich auch sagen, was hat Hape geleistet, das leisten jährlich 1000000 Leute den Jakobsweg zu laufen. Es geht nicht darum, dass Hape einen Teil des Jakobswegs gelaufen ist, sondern er hat ihn mit seinen Augen gesehen und seine Empfindungen geschildert. Weil es Leute gibt, die können nicht mal Wochen weggehen und den Jakobsweg laufen oder können es körperlich nicht oder finanziell, denn die Übernachtungen und das Essen auf dem Weg sind nicht gratis und nicht jeder kann es gratis schaffen…
Und dann noch der dritte Kommentar:“ ...aber es gibt offensichtlich auch Menschen, die es gerade deshalb mögen, WEIL es keine - für die meisten unerreichbare - Weltumrundung ist, sondern vor der Haustür stattfindet! Nacherlebbar sozusagen, so eine Geschichte macht Mut, etwas Ähnliches zu probieren.“ Fee: Genau das ist es auch. SIE hat verstanden, was ER in seiner Weltsicht nicht versteht. Wenn ich doch bessere sportliche Erfolge nachweisen kann, dann muss ich dabei doch was gelernt haben und nicht nur innerhalb meines Hauses gucken….. Es ist doch unglaublich, was sich manche Schreiber bei Amazon leisten. Damit will ich es belassen, denn manche Kritiker, die nerven nur und regen mich nur auf.
PS: 10/2021 Ich würde die Rezi heute ganz anders schreiben. Aber es ist interessant. Nun ja. .
Pro:
Ich mag die Charaktere, und manchmal den Humor, wenn man nach S . 70 ist, ist es spannend
Kontra:
wenig Lokalkolorit, viel zu viele Handlungssträge,bis man sich eingelesen ...
10.11.2014
Pro:
Ich mag die Charaktere, und manchmal den Humor, wenn man nach S . 70 ist, ist es spannend
Kontra:
wenig Lokalkolorit, viel zu viele Handlungssträge,bis man sich eingelesen hat, so bis S . 70
LESEZEICHENFEE
Fee erzählt von der Geschichte
Kommissar Oliver von Bodenstein und seine Kollegin Pia Kirchhoff von der Hofheimer Kripo werden in den Opel-Zoo im Taunus gerufen. Im Elefantengehege wurde eine Hand gefunden. Nach und nach tauchen alle Teile und die restliche Leiche auf. Es ist ein aktiver Umweltschützer, den die einen Lieben und die anderen Hassen. Lucas und Christoph Sander, beides Verdächtige im Mordfall, gefallen Pia Kirchhoff und sie versucht sich von ihrem Mann zu lösen. Es gibt noch eine Leiche und einen Schwerverletzten und Bodenstein hat die Falschen im Verdacht und dann verschwinden auch noch Svenja, die den Mörder kennt und Pia.
Fees Meinung
Am ersten Abend als ich den Krimi las, hatte ich wieder Probleme, mich an den Schreibstil und die Darsteller zu gewöhnen, so habe ich am 1. Abend nur ca. 70 Seiten gelesen. Am 2. Abend habe ich den Krimi fast zu Ende gelesen, weil er dann endlich Fahrt aufnahm und am Morgen kam dann der Rest.
Die meisten Charaktere kannte ich schon von einem anderen Krimi der Serie und fand mal wieder, es ist egal, in welcher Reihenfolge man die Bücher liest, man kommt immer mit. Die Autorin hat die Personen sehr gut beschrieben und so kann man sich gut ein Bild machen. Ist das wirklich ein Regionalroman? Hab ich das schon mal gefragt? Also irgendwie haben die Krimis wenig Lokalkolorit, außer, dass man die Orte kennt und ein paar Gegebenheiten und dann noch ein bisschen einheimische Charakterzüge.
Gut war, dass Sonntag der 26. Juni, noch ein Spargelstand im Weg stand und dass die Spargelzeit eh vorbei war, so konnten die Betreiber den Stand wieder bis zur nächsten Spargelsaison aufbauen.
Der Aufbau und die Struktur der beiden Bücher, die ich gelesen habe, ähneln sich sehr. Es gibt viele Verdächtige, doch diese Spuren verblassen sehr schnell wieder. Viele werden festgenommen und einige haben Dreck am Stecken, der jedoch weniger mit dem Mord selber zu tun hat. Daher ist die Geschichte am Anfang etwas mühsam und die ersten ca. 70 Seiten, dauerten fast so lange, wie der Rest zum Lesen. Dann wurde es spannender und ich wollte das Buch nicht mehr weglegen. Wenn man erst mal mit den Geschehnissen „warm“ geworden ist und man den Schreibstil gewohnt ist, liest es sich sehr flüssig und man findet es fast schade, wenn der Krimi zu Ende ist. Also am Anfang könnte die Autorin noch etwas arbeiten. Auch dass der Spannungsbogen immer wieder hoch geht und nach unten geht. Mörder – doch kein Mörder – wieder ein anderer Mordverdächtiger – doch kein Mörder usw. das irritiert doch schon ein wenig und so rät man lange mit, wer denn jetzt wirklich der Mörder ist. Irgendwie dachte ich auch, Lucas oder Christoph ist der Gesuchte, aber wer es jetzt wirklich war, das verrate ich nicht.
Es ist manchmal schwierig, den Überblick zu behalten und bei den vielen Personen ist es schlichtweg unmöglich, am Schluss eine Liste der Charaktere aufzustellen. Das müsste man sofort machen. Mich erinnern die Romane von Nele Neuhaus ein wenig an Elisabeth George und ich hoffe, dass die Bücher nicht bald doppelt so dick sind. Denn dann schaffe ich es nicht mehr diese zu lesen, dann herrscht dort das Chaos!
Schön finde ich, dass man das Privatleben der Hauptakteure mitbekommt und sich die Autorin immer was Neues ausdenkt. Vor allem, man ahnt schon, wie es mit Pia Kirchhoff weitergehen könnte. Es ist kein billiger Groschenroman und ich hoffe, dass das Niveau des Buches nicht absinkt.
Eine Rezentin von Amazon schreibt: „Auf Seite 391 schreibt sie, dass Mareike Graf sowie Stefan Siebenlist von ihren Ehepartnern vor die Tuer gesetzt wurden - Bei Mareike Graf kann ich es verstehen, aber kann mir jemand erklaeren, wieso Siebenlist vor die Tuer gesetzt wurde?? Vielleicht habe ich zu diesem Zeitpunkt schon die Zusammenhaenge zwischen den Personen nicht mehr verstanden?!“
Mir ging es genau so, aber ich war schon etwas müde, als ich das gelesen habe und dann dachte ich, es läge an mir. Also wenn ich so nachdenke, ein bisschen Chaos herrscht schon in dem Kriminalroman.
Fees Fazit
Für mich hat das Buch zu wenig Lokalkolorit, auch nach dem 2. Buch von Nele Neuhaus verspüre ich nicht den Wunsch dort mal Urlaub zu machen. Es bleibt immer noch „irgendeine“ Gegend in Deutschland für mich. Da es einfach zu viele Handlungsstränge gab und ich doch ein paar Mal nicht mehr ganz mitkam und die vielen Personen: Wer war noch mal Patrick? total verwirrend waren, ziehe ich 2 Sterne ab. Drei Sterne für einen Krimi, der nicht schlecht ist, der aber – meiner persönlichen Meinung nach – nichts in den Bestsellerlisten verloren hat. Da ist mir Kluftinger immer noch lieber. Sorry, Frau Neuhaus, aber wenn mir nicht zufällig noch ein Buch von Ihnen in die Hände kommt, werde ich keins mehr lesen. Trotzdem empfehle ich das Buch, denn es gibt weitaus schlechtere.
PS: Bei Amazon steht, dass dieses Buch 400 Seiten hat. Bei mir steht das Ende auf Seite 394 und die Danksagung eine Seite weiter.
01.11.2014
Pro:
lustig, spannend,
Kontra:
manche Leute verstehen Satire nicht
Das steht hinten auf dem Buch:
Unterwegs auf einem echten Traumschiff ...
Fantastico! Eine Woche lang wollen Jutta ...
01.11.2014
Pro:
lustig, spannend,
Kontra:
manche Leute verstehen Satire nicht
Das steht hinten auf dem Buch:
Unterwegs auf einem echten Traumschiff ...
Fantastico! Eine Woche lang wollen Jutta Speidel und Bruno Maccallini an Bord eines Traumschiffs durch den Südpazifik schippern. Doch was nach Erholung und einer Menge Spaß klingt, entpuppt sich schon bald als Fahrt in schwerer See – mit kleinen und größeren Katastrophen. Schon bevor der Luxusliner den Hafen verlässt, fängt sich der Italiener an Juttas Seite einen heftigen Sonnenbrand ein und verpasst so das erste Kreuzfahrthighlight ... Jutta macht derweil die Bekanntschaft des Magiers Adrian und muss dessen zweideutigen Avancen Paroli bieten. Außerdem erfährt das deutsch-italienische Duo Erstaunliches über die Marotten der Reichen, Neureichen und Superreichen – und erlebt allerlei Abenteuer an exotischen Orten.
Und das sagt die Lesezeichenfee über das Buch
(Meinung Anfang)
Jutta Speidel und Bruno Maccallini haben eine Woche auf einem Traumschiff gebucht. Blöde nur, dass gerade das Unglück mit der Costa Concordia passiert ist. Jutta will unbedingt, dass Bruno das nicht erfährt. Bruno bekommt einen Sonnenbrand und Jutta pflegt ihn mit Hausmitteln so gut, dass er am zweiten Tag wieder „gesund“ ist. Jutta wird vom Magier Adrian zersägt und auch Bruno wird in die Show einbezogen. Bruno geht zu einer Schamanin und Jutta darf dann auch noch dahin. An Bord haben sie interessante Tischnachbarn und auch die Lesung ist ein „eigenes“ Erlebnis.
Jutta fängt an mit einem Kapitel und danach schreibt Bruno weiter und dann fängt wieder ein neues Kapitel an. Jeder schreibt aus seiner Sicht.
Fee mal zu den inhaltlichen Unterschieden
Wahrscheinlich habe ich das Buch nicht so ganz begriffen, aber Marotten von Reichen, Neureichen und Superreichen kann ich nur wenige finden. Überwiegend sind Rentner an Bord und die interessanten Tischnachbarn. Allerdings gibt es kleinere und größere „menschliche“ Katastrophen. Und der Weg aufs Schiff ist auch nicht so ganz ohne, schließlich reisen sie ja von Deutschland bzw. Italien an.
Jutta fängt an mit einem Kapitel und danach schreibt Bruno weiter und dann fängt wieder ein neues Kapitel an. Jeder schreibt aus seiner Sicht.
Die Autoren
Jetzt bin ich mal ganz gemein, und tu das, was in diesem Buch vermieden wird. Ich verrate das Alter der Autoren. Jutta Speidel ist 60 Jahre jung und Bruno Maccallini ist 54 Jahre jung. Ich finde, Jutta sieht für ihr Alter sehr gut aus und muss sich nicht schämen und auch nicht, dass sie einen jüngeren Mann hat. Das wollte ich schon immer mal sagen. Ich finde es gut und das muss gar nicht verschwiegen werden und auch nicht unter den Tisch gekehrt werden und böse darüber getratscht werden. PUNKT!
Beide Autoren finde ich schon immer sympathisch. Werbung mag ich weniger, aber die von Bruno: Isch abe gar kein Auto ist echt witzig und Jutta Speidel schätze ich sehr als Schauspielerin. Ihre Filme haben mir persönlich das Leben versüßt. Ich denke, sie passen beide sehr gut zusammen und sie scheinen dieselbe Art von Humor zu haben und genau das machen ihre Bücher aus. Männer und Frauen sehen ja immer alles anders, das sehe ich bei meinem Mann auch immer. Männer und Frauen empfinden alles anders, trotzdem lieben sie sich. Jutta ihren Bruno und Bruno seine Jutta. Jutta ist als Münchnerin nicht langweilig und mit viel Temperament und Bruno auch. Dass Jutta schneller ausgehfertig ist, wie Bruno, das glaube ich sofort, denn ich kenne das auch.
Jedenfalls habe ich sofort zugegriffen, als ich das Buch Ahoi, Amore! gesehen habe.
Es gibt noch mehr Bücher der Autoren und momentan wünsche ich mir die Hörbücher der Beiden.
Wir haben gar kein Auto ...: Mit dem Rad über die Alpen. Ullstein Verlag 2009, ISBN 978-3548373188 (hab ich mir als Hörbuch angefordert)
Zwei Esel auf Sardinien. Ullstein, Berlin 2011, ISBN 3548374093 (sehr empfehlenswert)
Wir haben doch ein Auto!: Eine italienische Reise mit dem Wohnmobil (das Buch benötige ich auch noch, am besten als Hörbuch)
Natürlich gibt es auch Filme zu den Büchern. Aber ich muss gestehen, die habe ich noch nicht gesehen. ïAber das kommt auch noch. Ich möchte erst mal alle Bücher gelesen haben, von den Filmen bin ich meist danach enttäuscht, was ich hier aber nicht glaube, da die beiden sich selber spielen.
Fees weitere Meinung
Also ich war traurig, als ich das Buch ausgelesen hatte. Gerade mal 2 Abende hat es gedauert. Jutta Speidel und ihr Lebensgefährte schreiben sehr humorvoll und manches Mal doch sehr satirisch. Ich hatte viel Spaß an ihren Abenteuern, auch wenn ich nicht alles glaube. Vor allem die Busepisode war sicher nicht so. Allerdings war sie lustig und ohne sie würde schon was fehlen. Klar, dass Bruno Maccallini nicht alles so sieht, wie Jutta. Natürlich ist auch gut, dass jeder Ausflüge ohne den anderen unternommen hat, so kann man mehr erzählen. Ich mag die Charaktere, die sie von den anderen Leuten gezeichnet bzw. beschrieben haben. Man konnte sie sich bildlich vorstellen und reinversetzen. Man liebt sie, mag sie oder hasst sie auch. Ich fand sie einfach toll beschrieben. Nur zwickts und zwackts, wegen der Schamanin, waren sie jetzt wirklich da und wenn ja, hat es geholfen? Schade auch, dass sie uns die Zaubertricks nicht verraten haben, aber wenn sie es nicht dürfen, würde ich es auch nicht tun. Und den Leser geht ja auch nicht alles was an. Also eins weiß ich: Ich würde schon gerne ein Kreuzfahrt machen, aber nicht dieselbe. Und ich kann mir schon vorstellen, warum sie die nicht noch mal machen wollen oder überhaupt irgendeine doppelt. Es wäre nicht dieselbe und ich würde auch nicht das ganze noch mal erleben würden, so mit den Höhenunterschieden, gefährlichen Straßen, Busfahrer-Fahrstile. Aber wenn ich es mir überlege, wenn sie einen Film drehen oder davon schon gedreht haben, dann haben sie die Reise ja noch mal gemacht oder nicht? Ich konnte mir alles gut vorstellen und wünsche mir, dass in ihrem nächsten Buch das sie veröffentlichen Bilder drin sind, von ihrer Traumreise/Erlebnissen. Das gefiel mir bei Hape Kerkelings Buch so gut.
Fees Fazit
Das ganze Werk ist witzig und gut geschrieben. Es liest sich gut und man kann sich in Jutta und Bruno reinversetzen und die jeweilige Sicht verstehen. Es ist nicht langweilig und war viel zu schnell ausgelesen. Allerdings sollte man „Satire“ verstehen und dass beide doch übertreiben, sonst gibt’s wie bei Amazon Leute, die dem Buch 1 Stern geben und das finde ich nicht gerechtfertigt. Ich kann dem Buch 4 Sterne geben.
10/2021 Also ich weiss nicht mehr so genau, WANN ich das Buch gelesen habe. Eingestellt hab ich die Rezi in 2014. Aber seither hab ich mehr von den Beiden gelesen, gehört, gesehen. Und finde es schade, dass sie nicht mehr zusammen sind. Mit mehr Lebenserfahrung denke ich, sah man schon, dass sie nicht zusammen passen. Aber wenigstens hatten sie viel Spaß dabei und das ist wichtig. Und eine Kreuzfahrt auf dem Nil hatte ich ja schon in 2001. Aber noch keine auf dem Mittelmeer. Wobei, so schön ist das auch nicht mehr (Flüchtlinge) und Norwegen ist schön aber kalt… Nun ja. Es ist, wie es ist.
Meine Buchausgabe sieht etwas anders aus, finde ich aber hier nicht. Allerdings ist es immer dasselbe Buch. Daher verstehe ich auch nicht, warum es so oft gelistet ist.
30.10.2014
Pro:
sehr lustig, ...
Meine Buchausgabe sieht etwas anders aus, finde ich aber hier nicht. Allerdings ist es immer dasselbe Buch. Daher verstehe ich auch nicht, warum es so oft gelistet ist.
30.10.2014
Pro:
sehr lustig, amüsant, leichter Schreibstil, schnell ausgelesen
Kontra:
für mich nichts
Empfehlenswert: Ja
LESEZEICHENFEE
Fee erzählt vom Inhalt
Constanze kommt mit ihrem Sohn Julius von Pellworm nach Hause. Dort hat sie ihre Eltern besucht und ihr Ehemann hat ihre Trennung vorbereitet. Er hat sie und die beiden Kinder kurzerhand in das Haus seiner Eltern „verbannt“. Als sie von der Zugfahrt am Bahnhof ankommt, holt sie ihr Noch-Ehemann nicht ab, sie muss also nach „Hause“ fahren. Inzwischen hat Julius sich mehrfach übergeben, zum Schluss auf den Mantel ihrer zukünftigen Nachbarn. Das weiß sie alles noch nicht, denn als sie in die Wohnung ankommt, kann sie nicht aufschließen, weil ihr Göttergatte das Schloss ausgewechselt hat. Er fährt sie dann auch zum Haus seiner verstorbenen Mutter. Dort bekommt Constanze und ihre Kinder einen Schlag. Die wertvollen Sachen hat ihr Noch-Ehemann ausgeräumt und alles was ihm in seiner Wohnung nicht gefiel dazugeräumt. Die Möbel stammen noch von Anno-Dazumal und der 70er Jahre Look ist unverkennlich, dazu Markenhaushaltsgeräte bis 1978, fast unkaputtbar. Der Kühlschrank ist zwar sauber, aber leer und die Kinder und sie haben Hunger. Constanze, unselbstständig, wie sie ist, ist froh, als am nächsten Tag, nach Hempels-Besuch (die Nachbarn mit dem Mantel, die sie sofort und wegen allem verklagen) gleich Mimi mit ihrer ungebremsten Energie auftaucht. So lernt sie den Jaguarmann und Ebay kennen.
Noch was zum Buch (siehe auch Bilder)
Auch hier schreibt die Autorin in Ich-Form und es gibt noch die Internetseiteneinträge, vor allem der vorletzte ist am besten und auf den warten doch eigentlich alle.
Fees Meinung:
4,5 Sterne bei Amazon und lauter Empfehlungen für dieses Buch, also musste ich es haben und lesen. Die letzten Seiten habe ich morgens gelesen, da konnte ich ungebremst laut lachen. Dieses Buch ist sehr spannend, charmant und total witzig geschrieben. Ich kann mir vorstellen, dass das alles so passieren könnte, nur nicht einer einzigen Frau. Das neue Umfeld von Constanze ist total witzig, dass man Tränen lachen und gleichzeitig weinen kann. Die MM sind das Gegenstück der arroganten Mütter-Society-Insektensiedlungsgruppe, die wegen der „Quote“ schon eine alleinerziehende Mutter aufgenommen haben. Es wundert wohl niemand, dass die Leserin die MMs viel lieber hat und sich dort viel wohler fühlt.
Das ganze Buch ist total chaotisch-liebevoll geschrieben und man leidet unwillkürlich mit. Die Charaktere sind voll aus dem Leben gegriffen und wohl aus vielen Geschichten, Geschehnissen und Personen denen Kerstin Gier begegnet ist entstanden. Ich habe dieses Buch schon vertauscht, werde es aber irgendwann in einer „schöneren“ Fassung wieder ertauschen. Wer Janet Evanovich liebt, der muss Kerstin Gier fast vergöttern. Dieses Buch ist echt total genial-witzig.
Zu den Amazon-Rezensionen
(dazu hat mich ein Ciao-Mitglied animiert, der die Bücher nie liest und nur die Rezensionen zusammenfasst und dann das ganze als seine eigene Meinung ausgibt, ohne je diese Bücher in der Hand gehabt zu haben -Mein Mann mag diesen Satz nicht, weil ich das nicht beweisen kann, aber wer die Rezensionen liest und die Bücher selber gelesen hat, wird mir beipflichten!)
559 von 713 sind meiner Meinung und geben 5 Sterne. Klar, die Rezensionen lese ich gar nicht, warum auch. Interessanter sind die
25 Leute, die nur einen Stern geben.
Eine gibt zu, gelacht zu haben, glaubt die Geschichte nicht, WEIL er/sie/es keine solchen Menschen wie Constanze kennt.
Fee: lach hab ich so was nicht auch schon
mal in meinen Buchberichten geschrieben? Wenn man was nicht mag, muss man das so sagen. Jawohl.
Eine schreibt, dass die Schreiberin angenehm schreibt, findet aber, dass es richtig ist, dass Constanze verlassen wird und zweifelt daran, dass die Autorin so brillant ist, Satiren zu schreiben.
Fee: Also Kerstin Gier möchte, dass wir uns amüsieren und nicht traurig sind, weil Constanze verlassen hat. Und das ganze ist eine Satire, denn so viel kann einem einzigen Menschen normalerweise nicht geschehen. Denk ich mal ich kenn ja niemand, der so ist.
Eine beschreibt einige lustige Stellen des Buches und bekommt daraufhin 12 Antworten.
Fee: Schon beim Lesen dieser beschriebenen Situationen musste ich wieder lachen und hoffe bloß, dass ich den nächsten Kino-Besuch ohne solche Handytöne erlebe.
„Ein nettes, jedoch enttäuschend seichtes Buch, auf dem Niveau eines Groschenromans. Raffinesse, intelligenter Humor sowie literarischer Genuß - Fehlanzeige. So kann man auch während des Lesens sämtliche andere Sachen erledigen, wie beim Kucken eines platten kitschigen Heimatfilmes. Ein Buch wie ein Fastfood-Essen - man wird satt, aber die Geschmackssinne bleiben unberührt. Nachdem ich mit dem Lesen dieses Buches fertig war, musste sofort als Wiedergutmachung ein literarisches Schmankerl her, das meine Synapsen anregt und die Sinne sättigt.“
Fee: Also ich hab schon viel seichteres gelesen, auch von dieser Autorin. Ich finde den Humor hier intelligent und raffiniert, denn ich hätte es nicht geschafft, dieses Buch so zu schreiben. Also ich bin nicht Multitasking und kann beim Lesen höchstens Musik hören und im Freien sitzen, aber alles erledigen, was ich beim gucken (kein Kuckuck) machen kann: bügeln, nähen, stricken, häkeln, backen, kochen etc. geht einfach so gar nicht. Bin ich nun auch ein unbeliebter Charakter? Oder gar unnormal? Beim Fastfood-Essen bleibt mir das Lachen im Halse stecken. Ich versteh das gar nicht, im Buch wird immer richtig und lecker gekocht, Pizza, Cannelloni, lauter gesunde, vollwertige Sachen. Jawohl. Ich lese zwischendurch (zwischen so netten Frauenromanen) immer gerne Krimis, so Ilka Remes, Stephen King, den netten, sympathischen Kommissar vom Allgäu oder so. Trotzdem finde ich das Buch toll. ïŠ
Eine Rezentin bekam beim Lesen starke Bauchschmerzen.
Fee: Gute Besserung wünsche ich und bitte keine Literatur mehr lesen, denn dann ist jedes Buch gefährlich, die Autorin weiß schließlich nicht, was der Rezentin gefällt. Also ich hab schon Zeit vergeudet, beim Bücherlesen, aber krank wurde ich noch nicht. Hab ich ein Glück gehabt. ïŠ
Eine Rezentin meint: Schade ums Geld.
Fee: Es gibt Tauschbörsen und Bücherschränke, da kann man sich Bücher „austauschen“. Für nur 1 Euro Porto Einsatz, kann man dieses Buch vertauschen und sich ein anderes ertauschen. Ich finde nicht, dass das zu teuer ist. Bücher sind halt Geschmackssache.
Ein Bewerter meint: Porsche Fahrer und rosa Bücher….klar, dass das kein gutes Buch ist.
Fee: Das Aussehen des Buches sagt nichts über den Inhalt aus. Ich hab schon mal ein Buch ertauscht, dass war total im Teenie-Stil und ich war nicht so sicher, ob ich das lesen sollte. Das Buch fand ich ganz brauchbar. Porsche Fahrer? Da sieht man mal, dass man nicht alles glauben sollte, was so Leute alles schreiben. Denn Kerstin Gier schreibt eindeutig: Jaguarmann…. Wer weiß, ob das auch wieder so eine erfundene Rezension ist.
Eine Amazon-Bewerterin meint, das Buch liest sich sehr schnell und versteht nicht, warum so viele Leute das Buch mögen und beleidigt diese.
Fee: Geschmäcker sind verschieden und ich versuche in Zukunft, meine negativen Bewertungen nicht mehr so abzufassen, andere zu beleidigen ist nicht nett. Dass sich das Buch sehr schnell liest, ist doch gut, ich hab einige Bücher erst gar nicht ausgelesen (und das bei meinem Durchhaltevermögen!!), weil ich irgendwann keine Lust mehr hatte. Das waren langweilige Krimis und da empfinde ich das noch viel, viel schlimmer.
Eine schreibt: Ich habe das Buch in einer Nacht ausgelesen.
Fee: Wow, für mich heißt das immer, je schneller das Buch ausgelesen ist, desto besser ist es. Ich finde, das spricht für das Buch. Wenn ich wochenlang benötige, ein Buch auszulesen und andere dazwischen lese, dann ist das Buch meiner Meinung nach langweilig und schlecht. So kann aus einer positiven Aussage eine 1-Sterne Aussage werden.
Eine Schreiberin gefällt nicht, dass ständig Ebay in dem Buch genannt wird, was man dort verscherbeln kann und was man dafür alles bekommt.
Fee: Warum denn nicht? Ebay gehört zu unserem Alltagsleben, fast jeder kennt Ebay und hat da schon was versteigert oder ersteigert. Die Tipps kenne ich schon, dass andere/Freunde mitbieten sollen, daher hab ich schon einiges nicht ersteigert, das wurde dann wieder eingestellt und ich habe nicht mehr dort mitgeboten. Aber falls jemand bei mir mal so pro Forma mitbieten möchte, gerne. Wenn das ein Tipp ist, den man macht, dann finde ich das gut.
Eine meint, dass das Buch gute Ansätze hat und auch über weite Teile liest sich das Buch unterm Strich recht gut. Doch die Wendung in der Geschichte gefällt ihr nicht.
Fee: Was genau sie damit meint, würde mich wirklich interessieren. Wahrscheinlich, wer der Anwalt ist und dass sie kurz zuvor noch mal ins Fettnäpfchen tritt. Ich finde die Geschichte gut. Es ist kein richtiger Liebesroman, nur Ansätze und daher fand ich das ganze toll. Ich hasse richtige Liebesromane mit viel Sex und so. Ich finde das gruselig und daher Daumen hoch für dieses Buch. Das ganze Buch zielt doch auf diese Szene ab, daher ist es nicht verwunderlich, wie das so weitergeht.
Eine Person schreibt, der Roman ist nicht sehr lustig, Klischees von der alternativen Seite und er/sie/es hätte erwartet, dass „mehr realistische Beobachtungen“ in dem Buch zu finden wären. Daher wäre er/sie/es enttäuscht.
Fee: Wie ihr seht, ist es sehr schwierig, Autorin zu sein. Die einen wollen das nicht, die anderen das und wieder andere sind deshalb enttäuscht. Man kann es niemanden Recht machen. Warum sollen in einem Frauenroman realistische Beobachtungen drin vorkommen? Mal davon abgesehen, wer weiß denn schon, welche Leute es wirklich gibt. Also ich kann mir in der Hinsicht alles vorstellen. Ich halte das Buch für sehr real, halt überspitzt (satirisch) und hier gibt’s halt alles auf einmal.
„Langweilig: Mehr gibts da nicht zu sagen. Habe es nicht geschafft durch zu lesen da es absolut nichts schönes oder interessantes enthältß“
Fee: Du hast es nicht gelesen, dann weißt du das auch nicht! Echt, das ist der Grund, warum ich nicht wage, über Bücher zu schreiben, die ich nicht gelesen habe. Warum auch? Diese Person hat einfach der Autorin keine Chance gegeben. Ich fand schon, dass da schönes drin vor kam und interessantes auch. Keinesfalls fand ich das Buch langweilig.
Eine Rezentin hat das Buch nach der Mitte weggelegt und nicht ausgelesen. Sie hatte erwartet, dass sie eine amüsante und originelle Sichtweise von Constanze Mutterleben bekommt und keine unzufriedene, jammernde Hauptakteurin.
Fee: Du hast es nach der Hälfte weggelegt und wagst zu sagen, dass man keine originelle Sichtweise des Mutterdaseins bekommt? Hallo, also Kinder sind wie Kinder sind. Jedes ist verschieden und hier gibt es massig Impressionen fast aller Altersstufen. Jammern? Wer hier in Deutschland jammert nicht, das ist hier doch ganz normal? Hier ist es einfach noch überzogen und satirisch, lustig dargestellt.
Zu dieser Rezension gibt es eine Antwort:“ Hmm... habe mir gerade das Buch bestellt, aber Ihre Rezension hört sich so an, als wäre das durchaus ein Kritikpunkt, den ich auch teilen könnte. Mal sehen. Trotzdem danke für diese Rezension! Die meisten anderen 1-Stern-Dinger hier hören sich schlicht und einfach nur so an, als würden die Verfasser einfach nur den Humor nicht verstehen und alles ernst nehmen- und damit kann ich mich nun gar nicht identifizieren.“
Fee: Das ist es, hier wird die Satire einfach nicht verstanden, zumal die meisten sich nicht mal die Mühe gemacht haben, das ganze Buch zu lesen. Warum soll man hier reale normale Sachen im Buch schreiben? Dann liest das doch keiner mehr. Wer würde die Waltons schauen, nach den wirklichen Geschichten von John-Boy, ohne Mr. Godsey? Von dieser Antwort gebenden Schreiberin hätte ich gerne eine Rezension gefunden, aber bei über 700 ist es schwierig und auf ihre Seite sind so viele, dass ich da auch aufgegeben habe zu suchen. Es scheint sehr lukrativ zu sein, bei Amazon zu schreiben, vielleicht sollte ich meine Bewertungen da auch einstellen?
Noch etwas:
Viele negative Bewertungen zielen auch darauf ab, dass sexuelle Belästigung in dem Buch stattfindet.
Fee: Warum sollte man so etwas totschweigen? Ich finde, das sollte man auch erwähnen. Kerstin Gier hat das Thema gut angepackt, finde ich, denn ich kann darin Sozial- und Gesetzeskritik erkennen und finde es gut, wie die Autorin das gelöst hat. Vor allem in einem „lustigen“ Buch so etwas unterzubringen, dazu gehört Mut.
Friede-Freude-Eierkuchen-Buch.
Fee: Wenn es nicht gut ausgehen würde, wäre es schade. Man liest dieses Buch nicht, weil man sich geistig oder wie auch immer weiterbilden will, sondern weil man einfach mal abschalten will. Das Leben ist schwierig und traurig genug, als dass man sich hier auch noch mit den negativen Seiten des Lebens ernsthaft auseinandersetzen möchte. Allerdings lässt die Autorin negative Sachen nicht unerwähnt.
Constanzes dümmlicher und unselbstständiger Charakter wird angeprangert.
Fee: Wer ist schon perfekt? Wer ist nicht schon in Fettnäpfchen getreten? Wer lacht nicht gerne über anderer Leute Fettnäpfchen? Hier kann ich lachen, denn hier tu ich niemandem weh. Constanze gibt’s nicht, sie wurde einfach überzeichnet, satirisch und so. Ich finde sie gerade deshalb sympathisch.
Zu viele und ständig Klischees.
Fee: Ja und? Ohne Klischees kommen witzige Bücher einfach nicht aus. Warum auch.
Fees abschließende Meinung zu den 1-Sterne Rezensionen:
Ich weiß nicht, warum die Leute so frustriert sind und die Autorin niedermachen? Manchmal habe ich einfach den Eindruck, es sind gekaufte Bewertungen oder Leute, die den „einfachen“ Schreibstil nicht verstehen. Mir gefällt das Buch sehr gut und ich kann es jedem weiterempfehlen, der a) Humor hat b) Satire versteht c) nicht darüber nachdenkt, ob es wirklich so stattgefunden haben kann. Doch ich habe dieses Mal beim Lesen der Rezensionen was gelernt. Ich versuche in Zukunft meine Rezensionen anders zu schreiben. Denn so plumpe Beleidigungen oder so, mag ich nicht wirklich. Selbst ich gebe, wenn es schnell ausgelesen war, mindestens 2 Sterne. Denn es spricht doch IMMER FÜR das Buch, wenn man es ausliest und dazu noch schnell. Ja, und man kann nur Autorin werden, wenn man unempfindlich ist, oder wenn das Konto einem sagt: Die können mich mal, so viel wie ich verdiene! Aber welche Autorin verdient schon so viel Geld?
Fees Fazit:
Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Beim Lesen habe ich an nichts weiteres gedacht und habe mich einfach von dem Roman ablenken lassen. Ich hatte herrlich lustige Momente, bei denen ich laut gelacht habe. Das Buch war schnell und einfach auszulesen. Es war nie langweilig, sondern irgendwie spannend und ich hab nicht, wie beim Krimi versucht, herauszufinden, wie es weitergeht. Ich hab einfach nicht nachgedacht und mich führen lassen von der Autorin. Wie mit den Augen zu gebunden. Für mich hat dieses Buch 5 Sterne verdient und eine eindeutige Empfehlung.
PS: Ich frage mich, wer bei einem Frauenroman hochgeistige Literatur erwartet??? Vielleicht sind es ja die Leute, die erwarten, dass ein Ölbad schäumt?
PS: Ich glaube, ich würde nie wieder solche Bewertungen schreiben, auch wenn sie mich irgendwie amüsieren. Aber ich versuche jetzt so zu schreiben, dass sich niemand beleidigt fühlt, auch wenn ich gefühlt noch schlechter Bewerten muss, als früher, weil heute gibts noch schlechtere Bücher. Da tuts mir schon im Nachhinein leid, Lieblingsautorinnen mit weniger als 4 Sternen bewertet zu haben. Aber was solls. Ist halt ne andere Zeit gewesen. Und ich lass das einfach mal so stehen.