Das Laberbuch mit Tipps
Magic CleaningFees Inhaltsbericht
Marie Kondo hat eine „neue Art“ erfunden, wie man aufräumt. Sie erzählt viel von ihren Seminaren und anderen Kunden. Warum und wieso es gut ist, wenn man aufräumt und sich von „Ballast“ ...
Fees Inhaltsbericht
Marie Kondo hat eine „neue Art“ erfunden, wie man aufräumt. Sie erzählt viel von ihren Seminaren und anderen Kunden. Warum und wieso es gut ist, wenn man aufräumt und sich von „Ballast“ trennt.
Fees Meinung
Auf 223 Seiten „labert“ Frau Kondo sehr viel. Sie erzählt viel von Rekorden der Teilnehmer, wie viel Artikel sie von einem Teil hatte und findet das viel. Sie räumt schon auf, seit sie ein Kind war. Das scheint ihr einziges Hobby zu sein. Irgendwie sind wir darin verwandt.
Irgendwie klingt das Negativ und dieses Aufräumbuch hat es trotz allem tatsächlich auf Platz 3 meiner Lieblingsaufräumbücher geschafft. Das Problem ist sie erzählt zu viel, was zwar interessant ist, aber was nicht wirklich wichtig ist. Die ständigen Wiederholungen sind zwar nett, aber es nervt mich wirklich.
Es irritiert mich auch, dass sie so wahnsinnig viel von den misslungenen Ordnungsversuchen erzählt. Und was mich wirklich stört, ist das keine Bilder dabei sind. Erst durch Youtube und die Ordnungsgruppe hab ich verstanden, wie sie ihre Wäsche zusammenlegt, um sie „in den Schrank zu stellen“.
Das mit der Wäsche in den Schrank stellen finde ich einfach klasse. Doof nur, wenn man eine größere Kleidungsgröße hat, oder einen Schrank hat, wo man das nur nach oben hin machen kann, ohne die Möglichkeit weitere Einlegebretter reinzumachen. Und nein, ich will nicht auch noch neue Möbel kaufen. Auch Bekleidung, die zu „dick“ ist, wie meine „kuschelwarme“ Freizeitbekleidung, nimmt auf dem „Stellweg“ wahnsinnig viel Platz weg. Zumal Marie Kondo meint, das sei unnötig. Aber ich finde 2 Freizeitanzüge sollte man haben. Und ich lass mir nicht vorschreiben, was ich haben möchte und was nicht. Diese Freizeitanzüge sagen klar und deutlich: Ich liebe sie, ich ziehe sie – im Herbst-Winter-Frühjahr an und damit gehören sie zu meinem Leben. Ganz wie Marie Kondo sagt. Auch sie findet, man muss alles einzeln in die Hand nehmen und mit dem Kleidungsstück, Erinnerungsfoto oder was auch immer kommunizieren. Dauert lang, aber nur so kann man entrümpeln. Da ist sie sich einig mit anderen Menschen, die Ordnungsbücher schreiben.
Ich finde die Konmari Methode sehr gut, für einige Sachen. Ich kann auch nachvollziehen, dass es der Wäsche nicht gut tut, wenn andere auf ihr liegt. Und meine Socken lieben die Konmari Methode, weil die Bündchen nun ganz sicher nicht mehr oder nicht mehr so schnell ausleiern.
Fees Fazit
Nach wie vor liebe ich Karen Kingstons Buch Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags und es steht immer noch auf Platz 1 meiner Lieblingsaufräumbücher. Aber die Tatsache, dass ich mir die Mühe einer Rezension zu schreiben mache, sagt deutlich, dass hier noch einige Tipps zu finden sind, die ich als Ergänzung zu Karen Kingston finde. Und dass es trotz aller Wiederholungen sehr empfehlenswert ist. Ich finde, man sollte es trotz allem „Gelaber“ lesen. Und die nächste Ausgabe wünsche ich mir mit Bildern. Wie man die Sachen zusammenlegt und wie es danach aussieht.
PS: An Marie Kondo: Ich hätte Sie gerne persönlich kennen gelernt und wünschte mir, dass Sie noch ein anderes Hobby hätten. Vor allem nachdem ich die letzte Seite gelesen habe. Vielleicht sollte man „auf einen Rutsch“ mit „auf jeden Fall dranbleiben“ ersetzen, denn zu viel ist auch nicht Gesund. Achten Sie bitte auf Ihre Gesundheit!