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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.12.2019

Wunderschön beschriebene Geschichten in der Geschichte

Merry Ex-Mas - Schöne Bescherung
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Drei Freundinnen, alle Geschieden, haben ihre eigenen Probleme, nur Freundin Nummer vier ist glücklich verheiratet.
Cass freut sich auf die Hochzeit ihrer Tochter, ist aber nicht happy darüber, dass sie ...

Drei Freundinnen, alle Geschieden, haben ihre eigenen Probleme, nur Freundin Nummer vier ist glücklich verheiratet.
Cass freut sich auf die Hochzeit ihrer Tochter, ist aber nicht happy darüber, dass sie ihren Exmann und seine neue Frau in ihrem Haus beherbergen muss.
Charlenes Mann ist mit der Kellnerin durchgebrannt und sie musste ihn auszahlen, das halbe Haus und dazu noch das halbe Restaurant, das ihr gehört. Sie ist nicht gut auf ihn zu sprechen, als er zurückkommt und ihr den Hof macht.
Ella muss mit ihrem Mann zusammen wohnen, bis das Haus verkauft ist. Es ist sehr schwierig, da er immer ein Chaos veranstaltet, wenn potentielle Käufer kommen. Sie geht dafür mit dem Makler aus. Und ihre Mutter ist hochbeglückt, dass sie nun scheinbar den richtigen Mann gefunden hat.

Mir gefielen der Schreibstil und die Charaktere sehr gut. Ich konnte mir alle sehr gut vorstellen. Natürlich waren meine Lieblingscharaktere Cass, Charlene und Ella. Sie waren so lebensecht mit ihren Gefühlen. Logischerweise ist Vorweihnachtszeit und die Hochzeit von Cass’ Tochter macht noch mehr Stress. Die Atmosphäre ist sehr schön in diesem Buch, so schön weihnachtlich, mit sehr vielen gebackenen Sachen. Glücklicherweise gibt es dazu noch viele schöne Cupcake Rezepte. Die Geschichten gefielen mir sehr gut. Es waren quasi drei Geschichten in Einer. Vor allem der kleine Hund von Babette, der neuen (total sympathischen) Frau von Cass’ Mann verursacht viel Chaos. Einerseits lustig, anderseits leidet man mit Cass.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Eine schöne Weihnachtsgeschichte mit einigen Liebesromanzen. Mir gefällt der Ausgang und es passt alles so wunderbar. 5 Sterne für dieses Buch.

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Veröffentlicht am 09.12.2019

Ein Weihnachtsmärchen

Inselweihnachten
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Sandra Lüpkes 60 seitige Geschichte handelt von der Liebe – quasi eine Sicht aus vergangenen Tagen und eine aktuelle. Das Buch kostet 8 Euro und das wirkt erst mal megateuer. Aber es ist das perfekte Weihnachtsgeschenkbuch, ...

Sandra Lüpkes 60 seitige Geschichte handelt von der Liebe – quasi eine Sicht aus vergangenen Tagen und eine aktuelle. Das Buch kostet 8 Euro und das wirkt erst mal megateuer. Aber es ist das perfekte Weihnachtsgeschenkbuch, denn es hat einen schönen Hardcovereinband und außen wie innen hat Ole West wunderschöne Bilder und Zeichnungen dazu beigetragen.

Die Geschichte spielt natürlich an Weihnachten. Finja braucht dringend eine Auszeit auf ’ner Insel von ihrem Mann. Sie sehen sich kaum und das nervt sie. Beide sind sehr gut ausgebucht in ihren Jobs. Finja lernt Janette die Malerin kennen. Es ist sehr stürmisch und sie treffen sich – nachdem sie sich im Lädchen zum ersten Mal begegnet sind – am Strand. Mehrfach. Janettes Geschichte ist ein wunderschönes Weihnachtsmärchen, während Finjas Geschichte einen netten Liebensroman darstellt. Letzteres fand ich etwas flach und ich hatte nicht wirklich damit gerechnet.

Trotz allem, ein schönes Geschenkbüchlein für Weihnachten. Es ist einfach soooooo liebevoll gestaltet und schön geschrieben. Toller Schreibstil, tolle Charaktere und ein schöne Atmosphäre.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Das Büchlein ist so wunderschön gestaltet mit Zeichnungen und Bildern, dass es eine wunderbare perfekte Beisteuerung zur Geschichte ist. Das Märchen in der Geschichte, gefiel mir sehr gut. Alles in allem möchte ich dem Buch 4,5 Sterne geben.

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Veröffentlicht am 08.12.2019

Viel französischen Flair, Romanzen, aber etwas zu viel Erklärungen

Die Mirabeau-Morde
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Der erste Fall des deutsch-französischen Ermittlerteams: Eltjen und Dubarry. Eine deutsche Studentin wird vermisst und in der Provence vermutet. Eltjen fährt nach Aix-en-Provence, dann geschehen Schlag ...

Der erste Fall des deutsch-französischen Ermittlerteams: Eltjen und Dubarry. Eine deutsche Studentin wird vermisst und in der Provence vermutet. Eltjen fährt nach Aix-en-Provence, dann geschehen Schlag auf Schlag noch mehr Morde.

Das Cover macht einen schönen Eindruck und da es in Aix-en-Provence den Brunnen, der im Buch beschrieben wird, zeigt, finde ich das Titelbild schön. Ich konnte mich irgendwie wieder erinnern. Als Ebook find ich das aber immer wieder schwer zu sagen. Eine 1.

Der Schreibstil ist sehr schön, denn ich hab mich schnell im Krimi wiedergefunden und konnte mir alles vorstellen.

Durch den vorhanden Lokalkolorit habe ich sehr viel über Aix-en-Provence gelernt. Vor allem die Forscher und die sich mit dem Altertum und der alten Sprache von Aix auskannten, bereicherten die Geschichte. Das gefiel mir sehr gut. Auch die Essensausflüge haben mich sehr begeistert. Das hätte auch – in meinen Augen – ruhig ein bisschen mehr sein können.

Die Charaktere wurden von den belehrenden Monologen in meinen Augen einfach erschlagen. Es wurde zu genau und zu lange erklärt, wie die Polizeiarbeit und die Spezialeinheit funktioniert. Vor allem, da oft Eltjen, der Deutsche, sehr viel erklärt hat, aber auch die anderen. Das war mir schlichtweg zu viel. Denn so wurde immer die Spannung des Krimis und der provencalische Flair weggeschrieben und ich kam mir teilweise vor, wie in einer Schulstunde oder Seminar oder auf einem Vortrag. Ich hatte dann auch nicht mehr viel Lust auf die Leserunde, da die Teilnehmer vor mir, das alles schon geschrieben hatten und zwar sehr ausführlich, so dass ich dem nur noch beipflichten konnte. Und dass sich dann einer der beiden Nebenfiguren, die ich mochte (genaueres kann ich jetzt nicht sagen), so negativ hervortat, fand ich sehr, sehr schade.

Der Krimi selber war sehr gut und ich denke, er war auch plausibel, genau kann ich das nicht sagen, weil mein Kopf voll ist mit Fakten über Polizeiarbeit.

Die beiden Romanzen jedoch haben mir sehr gut gefallen. Daher würde ich auch gerne eine Fortsetzung lesen. Ich fand, die waren gut beschrieben und das wertet jetzt den Krimi – in meinen Augen – wieder auf. Denn es gab gute Ansätze für Charaktere: Eltjen, Dubarry, die Journalistin, Alis und auch das ganze Team.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Auf 350 Seiten gab es – gefühlt - 50 Seiten, die den Lesespass beeinträchtigten, denn es gab einfach zu viele Erklärungen wie die Polizeiarbeit funktioniert. Andererseits gab es viel über Aix-en-Provence was ich nicht oder nicht mehr wusste, zudem die beiden Liebesromanzen, ausbaufähige Charaktere, leckeres Essen, schöne Landschaft und der Schreibstil ist auch sehr erträglich. Von daher möchte ich 3,5 Sterne geben.

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Veröffentlicht am 07.12.2019

Ein wunderschöner Provencekrimi

Lavendel-Gift
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Lilo Braque darf ihr letztes Praktikum, zur Commissaire Ausbildung in Carpentras, in der Provence absolvieren. Sie wird zu Schreibarbeiten degradiert und darf Kaffee zubereiten. Man sollte allerdings dazu ...

Lilo Braque darf ihr letztes Praktikum, zur Commissaire Ausbildung in Carpentras, in der Provence absolvieren. Sie wird zu Schreibarbeiten degradiert und darf Kaffee zubereiten. Man sollte allerdings dazu sagen, dass die Kaffeemaschine total modern und etwas kompliziert ist. Als Kaffeeliebhaberin, die Lilo nun mal ist, hat sie diese sofort mit Gebrauchsanleitung „inhaliert“. Eines abends kommt sie heim, um ihrem Vermieter Frédéric Benoit, ein selbstgemachtes Lavendelessen mit Broten zu bringen. Sie findet Benoit tot vor. Kurze Zeit später trifft Simon – ein weiterer Verwandter – ein. Es fragt sich, ist das Zufall oder ist er ein Mörder?

Das Cover ist wunderschön, auch der Rückentext. Ich würde dafür eine 1 * geben. Allerdings der Titel „Lavendelgift“ ist keineswegs zutreffend! Besser wären vielleicht Lavendelrezepte gewesen. Echt schade.

Die Charaktere sind alle prima getroffen. Ich konnte mir alle sehr lebhaft vorstellen. Besonders mochte ich Simon und Lilo. Auch deshalb wünsche ich mir eine Fortsetzung.

Der Lokalkolorit besteht buchstäblich überwiegend aus Lavendel, was nicht schlecht ist. Es gibt massig Beschreibungen, wie französische Gerichte gekocht und mit Lavendel verfeinert werden. In Anbetracht der Seitenzahl von 252 hätte ich mir noch richtige Rezepte mit Mengenangaben gewünscht. Vor allem die Gemüse Rezepte und die Creme Brulet haben bei mir einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Mit Lavendel kochen, das gefällt mir auf jeden Fall sehr gut. Dann gab’s noch ein Lavendelfeld, das berochen werden durfte und ein paar Ortsbeschreibungen. Insgesamt ein schöner Lokalkolorit, der die Provence vor meinen Augen, mitsamt Düften, wieder aufstehen ließ.

Der Schreibstil war locker und leicht. Ich war sofort im Geschehen drin.

Der Krimi war gut geschrieben, wenn es gerade zu keinem Highlight reichte, gab es verschwenderische und wirklich schöne Beschreibungen von Essen und Landschaft.

Liebes-Romanzen deuten sich ja schon zwei Stück an, daher gehe ich von einer Fortsetzung aus und erhoffe sie mir auch.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein rundum gelungener Provencekrimi mit massig Flair und Lokalkolorit. 5 Sterne dafür.

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Veröffentlicht am 07.12.2019

Ein tolles Theaterstück, spannend mit einem Schuss Romantik

Bodden-Nebel
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Bodden-Nebel ist Teil 2 einer Serie im Fischland, genauer gesagt in Barnstorff. Teil 1 heißt Bodden-Tod und da Corinna Kastner an zwei verschiedenen Serien schreibt, ist Fischland Angst ein Krimi, der ...

Bodden-Nebel ist Teil 2 einer Serie im Fischland, genauer gesagt in Barnstorff. Teil 1 heißt Bodden-Tod und da Corinna Kastner an zwei verschiedenen Serien schreibt, ist Fischland Angst ein Krimi, der beide Serien sozusagen vereint. Das meiste spielt sich im Haus (bzw. Garten) von Greta und Matthias Röwer ab. Alle Beteiligten – die noch leben – kommen zu ihnen ins Haus, so dass es für mich wie ein Theaterstück war, das auch den Spannungsbogen konstant aufrecht erhielt und mit dem Schluss noch einen weiteren Höhepunkt bekam.

Eigentlich geht es um einen Mord, der 1943 geschah, als ein Flieger der Engländer auf dem Rückweg nach Hause über dem Fischland abstürzt. Solche Kriegsgeschichten lese ich ja nicht sehr gerne, aber wenn sie so gut und liebevoll aufbereitet sind, und alle Seiten zeigen, dann mag ich sie schon.

Die Charaktere:
Ich mochte die Charaktere und konnte sie mir sehr gut vorstellen. Irgendwie fand ich Greta und Lennart am allerbesten. Aber auch Magda, Matthias, Arvid, Heinz waren sehr gut dargestellt und sympathisch. Ich konnte sie mir alle im Kopfkino vorstellen. Die Haupt- aber auch die Nebenpersonen waren genial „gezeichnet“.

Lokalkolorit:
Den fand ich schön, weil ich mir den Nebel auf dem Bodden sehr gut vorstellen konnte. Vor allem bei der Schluss-Szene fand ich ihn einfach schön. Die ganze Landschaft, die Charaktere der Menschen, vor allem, wie sie im Krieg handeln passt irgendwie sehr gut zusammen. Da fehlte nicht mal der Einheimische, der „platt“ sprach.

Sonstiges:
Es könnte schon ein Romantikthriller sein. Da es um die Liebe von zwei Menschen ging, auch wenn das schon 1943 war. Alles klingt sehr plausibel, so dass es sich tatsächlich so abgespielt haben könnte. Der Krimi war sehr faszinierend.

Ich kenne die Vorgänger Bücher – noch – nicht und kam mit den Protagonisten trotzdem zurecht. Es wird immer wieder auf die Vorgänger-Bücher verwiesen, was ich sie nicht wirklich brauchte.

Überwiegend wird auf Brutalität und Gewaltszenen verzichtet, was mir auch noch sehr gefiel (wenn man mal vom Kriegsgeschehen absieht, weil es damals ganz andere Zeiten waren). Das zeigt auch das Schluss-Highlight. Es passiert alles ganz von „selbst“, eine ganz natürliche „Falle“, die unabsichtlich aufgestellt wurde. Ich hab in letzter Zeit einige Bücher gelesen, wo ich mich gefragt habe, warum müssen die Hauptcharaktere ständig solche „Unbilden“ erleiden. Bei Matthias hingegen ging es glücklicherweise relativ glimpflich ab. Auch in dieser Hinsicht war es mehr ein Romantik-Thriller. Es erinnerte mich an Victoria Holts Romantik-Thriller, die ich bis heute liebe und immer wieder den einen oder anderen lese.

Gerne lese ich auch weitere Bücher der Serie(n) und ich hoffe sehr, dass die Serie weitergeht und dass ich sie lesen kann.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein kontinuierlicher Spannungsbogen, da ständig irgendetwas Neues geschieht, mündet in das Schluss-Highlight, so dass es mir nie langweilig wurde. Der Küstenkrimi weist sehr viel Lokalkolorit vor, in dem die Stimmung des Wetters und der Landschaft sehr gut eingeflochten wurde. Mein neuer Lesetipp: Corinna Kaster und Bodden-Nebel, samt ihren anderen Fischlandserienbüchern. 10 Sterne.

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