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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.08.2025

Unlogisch und sehr konstruiert

Pretty Dead. Wenn zwei sich lieben, stirbt die Dritte (Romantic Suspense meets Dark Academia)
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Leider hat mir das Buch überhaupt nicht gefallen, was schon mit dem für mein Empfinden anstrengenden Schreibstil anfängt. Oft liest es sich so, als hätte die Autorin einen Synonym-Generator bemüht, bspw. ...

Leider hat mir das Buch überhaupt nicht gefallen, was schon mit dem für mein Empfinden anstrengenden Schreibstil anfängt. Oft liest es sich so, als hätte die Autorin einen Synonym-Generator bemüht, bspw. Adjektive passen oft nicht richtig oder lassen Sätze merkwürdig klingen, das gleiche gilt für viele Vergleiche oder Beschreibungen, die einfach übertrieben wirken.

Wie z. B. S. 85: "... starrte auf die Tausenden kleinen LEDs, die in die Decke des Schlafzimmers eingelassen waren [...]. - Wirklich, Tausende? Vielleicht Klebesterne, aber niemand lässt Tausende LED-Spots IN die Decke ein.
S. 209: "Brookes Haare peitschten hin und her, als sie den Kopf schüttelte [...]" - wie schüttelt sie denn den Kopf? Haare peitschen vielleicht, wenn man in einem orkanähnlichen Sturm steht, aber selbst bei starkem Kopfschütteln bewegen sie sich nur leicht.
S. 227: "[...] ehe sie ihre Persönlichkeit wieder wechselte wie den Sperrbildschirm am Handy." ?!
S. 340 "driftiger Grund" - hat mich nur gestört, denn es heißt "triftiger".

Worte "poltern" aus dem Mund, Leute stürmen mit "stampfenden" Schritten, Körper "erbeben" ständig. Das sind nur ein paar wenige Beispiele, die ich markiert hatte - ich bin über viele dieser Stellen gestolpert, die sprachlich für mich einfach nicht stimmig waren.

Zum Inhalt:
Ich lese sehr gerne Jugendbücher bzw. -thriller, dass dieser mir nicht gefallen hat liegt also nicht daran, dass ich etwas älter als die "typische" Zielgruppe bin. Die gesamte Geschichte war meiner Meinung nach sehr konstruiert und unglaubwürdig. Durch die verschiedenen Perspektiven kommt zwar etwas Spannung hinein, aber trotzdem ist der gesamte Inhalt sehr wirr und es wird nicht wirklich auf einen Höhepunkt hingearbeitet. Ich hatte schnell einen Verdacht, wer die Kraniche schickt, der sich auch als richtig erwiesen hat.

Sarah stirbt auf dem Halloween-Ball der Schule und alle ihre angeblichen Freunde haben irgendein Geheimnis, das sie verdächtig macht - würden alle einmal normal miteinander reden, hätte sich das ganz schnell geklärt (was im Rahmen der Geschichte natürlich nicht passiert, aber dadurch wirkt das Ganze sehr unglaubwürdig). Extrem merkwürdig fand ich auch, dass (außer Sarahs Mutter) niemand, wirklich niemand, um sie trauert. Alle sind einen halben Abend lang schockiert und gehen dann zur Tagesordnung über, selbst ihre angebliche beste Freundin Brooke. Das einzig Schlimme an Sarahs Tod ist für Brooke und Chase, dass sie ihre Beziehung noch weiter geheim halten müssen, um sich nicht verdächtiger zu machen, ansonsten sind alle irgendwie froh, dass sie weg ist.

S. 303: Brooke erinnert sich erst aufgrund der Erinnerung ihres Kalenders daran, dass der Zeitpunkt, an dem die mysteriöse Person ihre Geheimnisse enthüllen will, Sarahs Geburtstag bzw. Geburtszeit ist? Also bitte, welche Freundin vergisst das denn innerhalb von zwei Wochen?! Vor allem, wenn sie den Zeitpunkt jedes Jahr gefeiert und dazu extra Unterricht geschwänzt haben.
S. 316: 10:35 Uhr, noch über eine Stunde bis zur angeblichen "Enthüllung". Sarah läuft herum, um Chase zu suchen, S. 320: 11:41 Uhr. Als ob sie über eine Stunde in der Schule herumgerannt ist, in der Zeit wäre Chase doch längst weg gewesen, sie findet ihn aber kurz darauf auf dem Parkplatz.

Zur Auflösung, Achtung Spoiler:
Nicht, dass die Story schon unglaubwürdig genug war, das Ende war wirklich die Krönung. Sarah hat ihre Mutter gebeichtet, wie sie jeden um sich herum manipuliert hat, einschließlich ihrer Mutter selbst, damit diese sich von ihrem Freund trennt. Daraufhin mixt die Mutter einen giftigen Saft und stellt ihn einfach in den Kühlschrank. Auf die Idee, dass den jemand trinken könnte, der nicht weiß, was drin ist, kommt sie dabei nicht? Auf S. 356 sagt Emily: "[...] war ich mir sicher, mein Leben auch nach diesem Rückschlag wieder in den Griff zu kriegen." - Wozu hat sie den Saft dann überhaupt gemacht, wenn sie sich nicht umbringen wollte? Das wirkt einfach nur konstruiert, ich stelle doch keinen tödlichen Saft ohne Hinweis in den Kühlschrank und wundere mich dann, wenn die im selben Haus lebende Tochter davon trinkt.

S. 355: "Mir ist klar geworden, dass meine Tochter - mein einziges Kind - zu einem Monster geworden ist." - Sarah war ein Teenager, fast noch ein KIND. Offenbar hat sie die Trennung ihrer Eltern nicht verarbeitet, statt ihr also professionelle Hilfe zu holen, wird die gesamte Schuld auf sie abgewälzt. Ja, Kinder wollen nach einer Scheidung meistens, dass ihre Eltern wieder zusammenkommen. Statt ihr also zu sagen, dass ihr eigener Vater kein geteiltes Sorgerecht wollte ("Aber Sarah hat das nie verstanden, nie verstehen wollen.") hätte Emily ihr helfen müssen, es zu verstehen. Mit so etwas konfrontiert zu werden, steckt doch kein Kind einfach so weg. Also schlägt Sarah um sich, aus Schmerz, Frust, fühlt sich wahrscheinlich im Stich gelassen. Sorry, ich finde es fast unverantwortlich, die Geschichte damit enden zu lassen, dass Sarah halt einfach bösartig war und allen Menschen um sich herum nur Schlechtes wollte, sodass alle froh sein können, dass sie tot ist, um nun ihr glückliches Leben leben zu können. Wenige Menschen werden "einfach so" zu manipulativen Monstern, mit einem Hauch an Empathie hätte ihr Umfeld doch merken müssen, dass es ihr psychisch nicht gut geht. Aber das ist nur meine Interpretation, vielleicht war sie wirklich nur bösartig.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Guter Thriller, der mich aber nicht zu 100 % überzeugen konnte

ANGST
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Nachdem ich von Ivar Leon Mengers Debütroman wirklich begeistert war, musste ich das Zweitwerk natürlich auch lesen! Der Schreibstil ist sehr flüssig, man befindet sich sofort mitten im Geschehen. Ich ...

Nachdem ich von Ivar Leon Mengers Debütroman wirklich begeistert war, musste ich das Zweitwerk natürlich auch lesen! Der Schreibstil ist sehr flüssig, man befindet sich sofort mitten im Geschehen. Ich muss aber sagen, dass ich bei diesem Buch nicht so sehr mitgerissen wurde wie beim ersten. Vielleicht, weil ich Mia manchmal schon nervtötend naiv fand, wie sie sich im Verlauf von wenigen Wochen in verschiedene Männer verliebt, sich sofort auf einen Verdacht versteift und außer einem Vorsprechen ganz am Anfang des Buches die ganze Zeit irgendwie überhaupt nichts zu machen scheint, außer sich mit verschiedenen Leuten zu treffen und unüberlegte Aktionen zu starten. Nicht falsch verstehen, die Thematik finde ich sehr gut, auch, weil ich im Bekanntenkreis selbst Fälle von Stalking hatte.
Leider wird Stalking in der Realität wirklich zu oft nicht ernst genommen und natürlich ist dies ein Buch - aber wie Mia sollte man die Sache bitte nicht angehen. Wirklich echte Situationen, die ihr hätten gefährlich werden können, gab es kaum, sie steigert sich von Anfang an in eine Idee hinein, die sich am Ende ja auch als falsch herausstellt. Was der wahre Stalker treibt, bleibt ihr völlig unklar, stattdessen sieht sie an falschen Stellen Gespenster - das fand ich etwas unglaubwürdig, weil es in der Realität eben meist nicht so ist, sondern Betroffene sehr genau wissen, wer sie stalkt, da die Person die direkte Konfrontation sucht.
Mir blieben die anderen Charaktere auch viel zu wenig greifbar. Warum hat sie Yvonne das Zimmer gegeben, wenn Mia sie eigentlich gar nicht wirklich mag? Wirkliche Freundschaft spürt man zwischen den beiden nicht, mir hat auch eine logische Erklärung gefehlt, warum Victor ihr das ganze Geld gegeben hat. Nur, damit sie ein gutes Wort für ihn einlegt?
Die Auflösung am Ende fand ich für den ganzen Aufbau davor viel zu schnell, das hätte ich mir in "Echtzeit" gewünscht, nicht als Rückblick in Form des Films. Auch ein paar mehr Infos darüber, was mit Viktor und Philipp/Timo genau passiert ist, hätte ich gut gefunden, bzw. mehr Hintergrundinformationen über die Geschehnisse in Mias Kindheit.
Und, wenn man den Klappentext genau gelesen hat, wusste man leider von Anfang an, wer der Stalker ist. Den Satz würde ich ehrlich gesagt vom Buch nehmen ...
Alles in allem ein Buch, das sich auf jeden Fall gut lesen lässt. Aber wirkliche Spannungsmomente und Überraschungen haben mir ein bisschen gefehlt. Trotzdem werde ich dem Autor treu bleiben und bin schon gespannt auf das nächste Buch!

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Eine etwas andere Liebesgeschichte

Wo du uns findest (Light in the Dark 2)
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Das Buch handelt von Melina, deren Kochvideos viral im Internet verbreitet werden, was ihr die Möglichkeit gibt, von ihrer Leidenschaft zu leben. Allerdings verköstigt sie lieber ihre Kreationen mit ihrem ...

Das Buch handelt von Melina, deren Kochvideos viral im Internet verbreitet werden, was ihr die Möglichkeit gibt, von ihrer Leidenschaft zu leben. Allerdings verköstigt sie lieber ihre Kreationen mit ihrem Freund Ben anstatt mit ihren Followern. Ben hat mit schwierigen Prüfungen zu kämpfen und zieht sich von Melina zurück, was sie belastet. Da Ben sich immer mehr zurückzieht, sucht Melina Ablenkung in der Welt der Influencer. Die Geschichte thematisiert Melinas Bemühungen, zu Ben durchzudringen, während er mit persönlichen Herausforderungen kämpft.

"Wo du uns findest" von Antonia Wesseling ist ein einfühlsamer Roman, der sich mit den Themen Liebe, Selbstfindung und die Auswirkungen der digitalen Welt auf zwischenmenschliche Beziehungen auseinandersetzt. Die Autorin webt geschickt die Geschichte von Melina, einer aufstrebenden Koch-Influencerin, und ihrem Freund Ben, der mit persönlichen Hürden kämpft, zu einem fesselnden Gewebe von Emotionen und Herausforderungen.

Als Ben beginnt, sich von Melina und der Beziehung zurückzuziehen, wird die Liebe der beiden auf eine harte Probe gestellt. Dieser Konflikt zwischen dem Wunsch nach Individualität und der Sehnsucht nach Nähe ist äußerst realistisch dargestellt und verleiht der Geschichte eine tiefgreifende Ebene. Wesseling gelingt es sehr gut, die inneren Kämpfe und Unsicherheiten beider Protagonisten einzufangen und den Leser:innen näherzubringen.

Die Entscheidung von Melina, sich in die Welt der Influencer zu stürzen, um Ablenkung zu finden, verleiht der Geschichte eine zusätzliche Dimension. Diese Facette des Buches unterstreicht das Phänomen der Oberflächlichkeit und Selbstdarstellung in den sozialen Medien, während gleichzeitig das Bedürfnis nach Authentizität und emotionaler Tiefe betont wird.

Die präzise und sorgfältige Sprache der Autorin ermöglicht es dem Leser, sich in die Gedanken und Gefühle der Charaktere einzufühlen. Die Erzählung wechselt geschickt zwischen Melinas und Bens Perspektiven, was dazu beiträgt, die Tiefe ihrer individuellen Herausforderungen zu verdeutlichen.

"Wo du uns findest" ist eine berührende Geschichte über die Bedeutung von Kommunikation, Verständnis und Hingabe in einer Welt, die von digitaler Vernetzung geprägt ist. Antonia Wesselings Schreibstil und ihre einfühlsame Art, mit den inneren Konflikten ihrer Charaktere umzugehen, machen dieses Buch zu einem empfehlenswerten Leseerlebnis für alle, die sich für zwischenmenschliche Beziehungen und zeitgenössische Herausforderungen interessieren.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Mach, was du willst!

Wir müssen gar nichts!
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Hannah Maylou behandelt in ihrem Buch „Wir müssen gar nichts!“ viele Themen, die mit Sicherheit jede Frau so oder so ähnlich schon einmal genervt haben. So viele gesellschaftliche Normen und Erwartungen, ...

Hannah Maylou behandelt in ihrem Buch „Wir müssen gar nichts!“ viele Themen, die mit Sicherheit jede Frau so oder so ähnlich schon einmal genervt haben. So viele gesellschaftliche Normen und Erwartungen, die man überhaupt nicht erfüllen kann – und will! Geschweige denn – muss.

Das Buch hat mir noch einmal die Bestätigung gegeben, dass ich nicht alleine bin, sondern das weibliche Geschlecht es im Patriarchat, in dem wir ja leider immer noch leben, kollektiv eigentlich gar nichts „richtig“ machen kann. Wieso sollte man auch, wenn man stattdessen einfach glücklich sein kann? Bei mir hat es auch einige Jahre gedauert, bis ich realisiert habe, dass diese ganzen Normen und Vorstellungen, wie man zu sein hat, was man zu wollen hat oder wie das Leben aussehen sollte totaler Quatsch sind und man stattdessen einfach so leben sollte, wie man möchte (so lange man niemanden damit verletzt) – völlig egal, wie andere das finden.

Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen, durch die vielen persönlichen Beispiele der Autorin (in denen ich mich oft wiedergefunden habe) schafft sie auch einen leichten Zugang zu den Themen. Aufgelockert wird das ganze noch durch diverse Bilder und Grafiken, die die Inhalte veranschaulichen.

Das Buch beginnt mit einem kurzen historischen Abriss des weiblichen Schönheitsideals über den allgegenwärtigen Sexismus in den Medien bin hin zu Social Media, Beautyfiltern und dem ständigen Vergleich mit anderen. Ob Gewicht, Körperbehaarung, das Aussehen der Vulva, das Tabu der Periode, die Menge an Sexualpartnern oder andere vermeintliche „Problemzonen“ – so viele Themen, zu denen es irgendwelche Ideale gibt, die Menschen sich aus verschiedenen Gründen ausgedacht haben und die deshalb auch totaler Quatsch sind.

Durch die Verbindung von Umfragen auf ihrem Instagram-Kanal und wissenschaftliche Studien bzw. biologischen Erklärungen schafft die Autorin eine spannende Verbindung von unterschiedlichen Sichtweisen zu den behandelten Themen. Auch die verschiedenen Tipps fand ich interessant (viele kannte ich schon, aber gerade für jüngere Leserinnen sind sie bestimmt hilfreich, wie bspw. der Periodentracker).

Zusammenfassend hat mir das Buch zwar keine bahnbrechenden neuen Erkenntnisse gebracht, aber ich finde es schön, viele Themen nochmal „gesammelt“ und griffbereit zu haben und zu wissen, dass diese alle Frauen
beschäftigen und es heutzutage weder Tabus noch Regeln geben sollte, wie wir zu leben oder zu lieben haben – denn du musst gar nichts!

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Toller Roman mit außergewöhnlicher Liebesgeschichte

Atmosphere
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Joan hatte schon immer den Traum, ins All zu fliegen. Lange war dies für Frauen undenkbar - Ende der 1970er begann die NASA aber, auch Frauen als Astronautinnen auszubilden. Und tatsächlich gelingt es ...

Joan hatte schon immer den Traum, ins All zu fliegen. Lange war dies für Frauen undenkbar - Ende der 1970er begann die NASA aber, auch Frauen als Astronautinnen auszubilden. Und tatsächlich gelingt es ihr, einen der begehrten Ausbildungsplätze zu bekommen.

Das Setting fand ich spannend gewählt! Ich wusste bisher wenig über interne Abläufe bei der NASA bzw. die Raumfahrt allgemein, und auch technische Details waren meist so geschrieben, dass man sie sich recht gut vorstellen konnte. Schnell freundet Joan sich mit ihren Teamkolleg:innen an, besonders mit der Pilotin Vanessa.

Viel mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht schreiben. Der Aufbau der Kapitel war sehr spannend gestaltet, alle Charaktere inkl. des Umfelds von Joan - vor allem ihre Schwester Barbara und Nichte Frances - sehr gut mit ihren charakterlichen Eigenheiten beschrieben. Vor allem zu Frances hat Joan eine besondere Beziehung, die sehr schön in den Plot eingearbeitet war.

Das Buch macht an vielen Stellen wütend: Dass Frauen lange systematisch aus bestimmten Berufen herausgehalten/es ihnen verboten war, und sie sich - wenn sie endlich eine Chance bekamen - doppelt beweisen mussten; dass gleichgeschlechtliche Liebe (oft immer noch) nicht offen gelebt werden durfte; dass alleinerziehende Mütter es in der Gesellschaft so schwer haben, während die dazugehörigen Väter sich oft aus dem Staub machen, Sexismus allgemein etc. etc.

Die Entwicklung der Liebesgeschichte und der Freundschaften aber auch Rivalitäten) innerhalb des Team war sehr schön geschrieben und hat mich an vielen Stellen wirklich gerührt. Für 5 Sterne fehlte mir noch der richtige "Wow"-Effekt, aber es ist insgesamt ein tolles Buch!

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