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Veröffentlicht am 19.06.2025

Ein Wiedersehen voller Nostalgie (und ein bisschen Chaos)

Dunbridge Academy - Anymore
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Als ich gehört habe, dass es noch ein Buch zur Dunbridge Academy geben wird, war ich sofort Feuer und Flamme! Ich mochte die Reihe damals total gerne – auch wenn sie nicht ganz an meine absoluten Lieblingsbücher ...

Als ich gehört habe, dass es noch ein Buch zur Dunbridge Academy geben wird, war ich sofort Feuer und Flamme! Ich mochte die Reihe damals total gerne – auch wenn sie nicht ganz an meine absoluten Lieblingsbücher von Sarah Sprinz herankommt. Trotzdem war die Vorfreude riesig, wieder in die Welt des schottischen Internats einzutauchen.

Der Einstieg in Anymore war dann allerdings etwas holprig für mich. Es ist einfach schon eine ganze Weile her, seit ich Band 1 bis 3 gelesen habe, und mit den ganzen Namen, Beziehungen und Anspielungen bin ich mehr als einmal durcheinandergekommen. Zum Glück gab’s in der Erstauflage das kleine Jahrbuch als Goodie – das war wirklich Gold wert und hat mir geholfen, wieder reinzukommen!
Auch im weiteren Verlauf hatte ich manchmal Schwierigkeiten mit der Timeline – wann genau was passiert ist und wie das alles mit den anderen Büchern zusammenhängt, war für mich nicht ganz leicht zu durchschauen.

Trotzdem habe ich Anymore wirklich gerne gelesen. Grace und Gideon waren für mich ein spannendes Duo, und die Dynamik zwischen den beiden hat sich schön entwickelt. Besonders emotional waren für mich die kleinen Rückblicke und die Momente, in denen deutlich wurde, wie viel Geschichte zwischen den beiden steckt

Was das Buch für mich besonders gemacht hat, war vor allem das Zurückkehren an die Dunbridge Academy. Dieses Setting, die Atmosphäre und das Gefühl von Internatsleben – das hat mich wieder richtig mitgerissen und nostalgisch gemacht.
Alles in allem ist Anymore für mich ein schöner Abschluss der Reihe. Vielleicht nicht perfekt, aber definitiv mit ganz viel Gefühl, einem vertrauten Setting und Charakteren, die einen nicht so schnell loslassen.

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Veröffentlicht am 19.06.2025

Charmante Charaktere, aber wenig Nachklang

Wild Eyes
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Wild Eyes von Elsie Silver war für mich ein echtes Wohlfühlbuch – auch wenn es nicht ganz in mein Herz galoppiert ist.

Skylar als Protagonistin fand ich richtig cool! Sie hat zwar eine toughe Fassade, ...

Wild Eyes von Elsie Silver war für mich ein echtes Wohlfühlbuch – auch wenn es nicht ganz in mein Herz galoppiert ist.

Skylar als Protagonistin fand ich richtig cool! Sie hat zwar eine toughe Fassade, aber darunter so viele verletzliche und ehrliche Momente, die sie super greifbar gemacht haben. Besonders ihr Weg am Ende, für sich selbst einzustehen, war für mich ein Highlight.
Auch Weston hat mich total abgeholt – die Kombination aus Cowboy-Vibes, liebevollem Dad und loyalem Familienmensch war einfach richtig schön zu lesen. Seine Beziehung zu seinen Kids hat mein Herz öfter mal schmelzen lassen

Was mir auch gut gefallen hat: Der Humor! Ich musste beim Lesen immer mal wieder schmunzeln – vor allem bei den Dialogen zwischen Sky und West.
Trotzdem muss ich sagen, dass die Story an sich für mich nicht so viel Tiefe hatte, wie ich es mir gewünscht hätte. Sie war süß, romantisch und an manchen Stellen emotional – aber sie hat bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ein Buch, das man gern liest, aber wahrscheinlich nicht nochmal aufschlägt.

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Veröffentlicht am 19.06.2025

Swiftie Soulfood in Buchform

Love Poets Society
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Ich muss ehrlich zugeben: Kurzgeschichten lese ich sonst eher selten – aber bei Love Poets Society war für mich sofort klar, dass ich dieses Buch brauche! Nicht nur wegen der genialen Idee, jede Geschichte ...

Ich muss ehrlich zugeben: Kurzgeschichten lese ich sonst eher selten – aber bei Love Poets Society war für mich sofort klar, dass ich dieses Buch brauche! Nicht nur wegen der genialen Idee, jede Geschichte einem Taylor-Swift-Song zu widmen (Swiftie-Herz, was willst du mehr?), sondern vor allem, weil hier so viele meiner liebsten Autorinnen mitgeschrieben haben – allen voran Leandra Seyfried, deren Geschichten mich immer tief berühren. 🫶

Und ja, die Stimmung des Buchs war genau so, wie ich es mir erhofft hatte: romantisch, bittersüß, melancholisch und empowering – je nachdem, welchen Song die jeweilige Geschichte inspiriert hat.

Manche haben mich komplett abgeholt und mitgerissen, andere waren okay, aber haben bei mir einfach nicht so eingeschlagen. Was ich aber richtig schön fand: Jede Geschichte hatte ihren ganz eigenen Ton – mal queer, mal nostalgisch, mal nachdenklich oder funny – es war wirklich eine bunte Mischung!

Für mich ist Love Poets Society definitiv ein Wohlfühlbuch – perfekt zum Zwischendurchlesen oder wenn man sich einfach ein bisschen in Liebe, Musik und Gefühl verlieren will. Und wer Taylor Swift liebt (oder einfach gute, diverse Romance-Stories), wird hier auf jeden Fall fündig. 💌

Fazit: Nicht jede Story war ein Volltreffer für mich, aber die Sammlung als Ganzes hat mein Herz auf jeden Fall erwärmt. Ich hoffe SO SEHR, dass es irgendwann einen zweiten Teil gibt – die Love Poets Society hat definitiv Platz in meinem Regal UND meinem Herzen verdient. 💖

Veröffentlicht am 20.04.2025

Gute Fortsetzung, nicht mein Favorit

Play Along
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Ich habe mich so sehr auf Band 4 der Windy City-Reihe gefreut – nach Sweet Play, Hard Play und Fair Play war klar, dass auch Play Along auf meiner Must-read-Liste landet! Und ich wurde definitiv nicht ...

Ich habe mich so sehr auf Band 4 der Windy City-Reihe gefreut – nach Sweet Play, Hard Play und Fair Play war klar, dass auch Play Along auf meiner Must-read-Liste landet! Und ich wurde definitiv nicht enttäuscht – auch wenn es nicht ganz mein Lieblingsband der Reihe geworden ist.

Kennedy und Isaiah kennt man ja schon aus Band 3, und ich war super gespannt, wie ihre Geschichte weitergeht. Und wow, der Einstieg? Wild! Sie heiraten direkt in Las Vegas – komplett mit Erinnerungslücken – und entscheiden sich dann, die Ehe „zum Schein“ aufrechtzuerhalten … zumindest bleibt der Zweck am Anfang der Vorwand.

Isaiah hat mich als Protagonist total überzeugt. Ich fand es richtig schön, wie offen er mit seinen Gefühlen umgeht – nicht nur gegenüber Kennedy, sondern auch im Umgang mit seiner Trauer um den Tod seiner Mutter. Das hat ihn für mich unglaublich nahbar und echt gemacht. Das Einzige, was mich gestört hat (und wahrscheinlich der Übersetzung geschuldet ist), war, dass er Kennedy ständig „mein Weib“ nennt … da hab ich kurz gebraucht, um nicht jedes Mal zusammenzuzucken. 😅

Kennedy ist ebenfalls eine richtig starke Protagonistin. Ich mochte ihre toughe Art, ihren Ehrgeiz und wie sie sich in der (oft männerdominierten) Sportwelt behauptet. Dass sie Isaiah so lange auf Abstand hält, war manchmal ein bisschen frustrierend – aber je mehr man über ihre Vergangenheit und ihre Familie erfährt, desto mehr versteht man ihre Zurückhaltung.

Die Chemie zwischen den beiden war auf jeden Fall da – von humorvollen Streitereien über knisternde Momente bis hin zu richtig emotionalen Szenen war alles dabei. Und Liz Tomfordes Schreibstil ist einfach wieder großartig: locker, bildhaft und voller Emotionen.
Play Along hat mich zum Lachen gebracht, zum Seufzen und auch mal ein bisschen traurig gemacht – eine gelungene Mischung, die mich durch die Seiten fliegen ließ!

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Veröffentlicht am 20.04.2025

Einfach nur eine geniale Fortsetzung!!

Love, uncovered
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Love, uncovered war für mich eine der Fortsetzungen, auf die ich mich richtig gefreut habe – denn schon in Love, decoded konnte ich Kim ins Herz schließen und war super gespannt auf ihre Geschichte. Und ...

Love, uncovered war für mich eine der Fortsetzungen, auf die ich mich richtig gefreut habe – denn schon in Love, decoded konnte ich Kim ins Herz schließen und war super gespannt auf ihre Geschichte. Und was soll ich sagen? Anna Lane hat’s wieder geschafft – ich bin verliebt! 🫶

Kim war für mich eine absolute Powerfrau – mit Ecken, Kanten und viel Gefühl. Sie hat so eine spannende Mischung aus Stärke und Verletzlichkeit, dass ich mich oft total in ihr wiedergefunden habe. Und dann ist da Conrad … dieser ruhige, kontrollierte und gleichzeitig so tiefgründige Typ, der mir mit jeder Seite ein Stück mehr ans Herz gewachsen ist. Die zwei zusammen? Pure Dynamik. 😍

Ihr Arrangement war zwar etwas ungewöhnlich (und ich hab mir mehr als einmal gedacht: Was macht ihr da eigentlich?!) – aber gerade das hat es so spannend gemacht. Es war wie ein emotionaler Tanz zwischen zwei Menschen, die sich mehr geben, als sie sich je eingestehen wollen. Und sobald sie beginnen, ihre Gefühle zuzulassen … hach. So. Viele. Herzklopf-Momente. 💘

Ganz ehrlich: Ich hätte sofort noch einen Band über Conrads Schwester Tess und Max gelesen – diese Enthüllung gegen Ende hat mich echt umgehauen. Da steckt so viel Potenzial drin, und ich bin jetzt schon traurig, dass es (noch?) keine Fortsetzung dazu gibt. 👀

Anna Lanes Schreibstil war wieder ein absoluter Wohlfühlfaktor – emotional, humorvoll und einfach so einfühlsam. Love, uncovered hat mich berührt, zum Lachen gebracht und am Ende mit einem dicken Grinsen zurückgelassen.

Und psst … ich freue mich jetzt schon riesig auf ihre neue Reihe Mornings in Boston! Der erste Band ist schon vorbestellt – ich zähle die Tage!

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