Mit »Red, White & Royal Blue« habe ich einen zweiten Versuch gewagt, nachdem ich letztes Jahr schonmal begonnen, aber überhaupt nicht reingefunden hatte. Diesmal bin ich richtig gut in das Buch reingekommen, ...
Mit »Red, White & Royal Blue« habe ich einen zweiten Versuch gewagt, nachdem ich letztes Jahr schonmal begonnen, aber überhaupt nicht reingefunden hatte. Diesmal bin ich richtig gut in das Buch reingekommen, habe ca. die ersten 50 Seiten als Hörbuch gehört und dann weitergelesen. Ich habe es in wenigen Tagen verschlungen und ich kann euch sagen - es war eine richtige Achterbahnfahrt für mich. Erst hat es mich richtig gepackt und ich war absolut hyped, zwischendurch hat mich die Handlung dann aber etwas genervt. Dann ging’s aber wieder richtig bergauf und einige Stellen haben mir richtig das Herz gebrochen. Insgesamt mochte ich den humorvollen Schreibstil der Autorin wieder echt gern und ich bin froh, mich dieser schönen Geschichte nochmal voll und ganz gewidmet zu haben. Auch wenn es für mich einige Schwächen hatte, wird das Buch mir sicher nicht so schnell aus dem Kopf gehen. Ich kann’s definitiv empfehlen, wenn ihr es noch nicht kennt. 4,5 von 5 Sternen
Mit den Protagonisten Farah und Paxton erzählt Ada Bailey hier eine richtig schöne und bewegende Geschichte. Romantisch und gleichzeitig fesselnd, nervenaufreibend und schockierend. Der Schreibstil lässt ...
Mit den Protagonisten Farah und Paxton erzählt Ada Bailey hier eine richtig schöne und bewegende Geschichte. Romantisch und gleichzeitig fesselnd, nervenaufreibend und schockierend. Der Schreibstil lässt nahezu durch das Buch fliegen. Nicht nur, weil er angenehm leicht ist - neben Humor spielt hier vor allem auch Spannung mit rein. Ada schafft es mit so viel Feingefühl wirklich interessante und aufwühlende Themen in dem Buch umzusetzen. Durch eines der Hauptthemen, das Stalking, war der Sogfaktor bei „Stars in our Hands“ enorm groß und man war quasi durchgängig im Kopf dabei mitzufiebern, mitzudenken und die Dramatik zu spüren. Und vor allem geht das Thema wirklich unter die Haut.
Zwischenzeitlich war ich wirklich sprachlos, aber nicht negativ sprachlos. Vielmehr schockiert, berührt und beeindruckt sprachlos. Die Geschichte ist wirklich authentisch geschrieben und hat sich für mich sehr realistisch angefühlt, was umso schockierender war. Die Geschichte hat mich spätestens beim Nachwort noch viel zum Nachdenken angeregt.
Auch andere Themen wie Ängste fanden hier auf sehr gelungene Art und Weise ihren Platz. Klingt irgendwie düster und dramatisch, aber das ist „Stars in our Hands“ nicht: Traumhafte Szenen in idyllischer Winterwunderland-Atmosphäre haben die düsteren Themen ausgeglichen und das Buch wurde (genialerweise) nicht schwer und düster, sondern fand ein angenehmes Gleichgewicht. Durch das Knistern und die Gefühle zwischen Farah und Paxton kam eine Menge Romantik ins Spiel, ohne die ernsten Themen zu romantisieren oder ihnen den Platz zu nehmen. Beide Protagonisten hatten ihr Päckchen zu tragen und konnten stark an sich und miteinander wachsen.
Ich kann das Buch sehr ans Herz legen. Ada Bailey bringt mit diesem Buch eine wundervolle Winter-Liebesgeschichte in die Buchwelt, aber vor allem auch Themen, die es absolut verdient haben, gehört zu werden. Die Film-Kulisse in Alaska war das I-Tüpfelchen (übrigens bemerkenswert detailreich und realistisch) und auch kleinere Dramen und coole Nebenfiguren haben ihren Platz gefunden. Einzig die Romanze konnte mich nicht einhundertprozentig mitreißen, was mein einziger Kritikpunkt ist, der aber bloß mein persönliches Gefühl beim Lesen widerspiegelt.
Es war schön, die Fletcher-Clique wiederzutreffend, auch wenn ich noch nicht so viel von ihnen kenne (nur Band Eins). Summer war für mich schon am Anfang ein richtig cooler Charakter und ich fand’s toll, ...
Es war schön, die Fletcher-Clique wiederzutreffend, auch wenn ich noch nicht so viel von ihnen kenne (nur Band Eins). Summer war für mich schon am Anfang ein richtig cooler Charakter und ich fand’s toll, direkt in ihre Geschichte wieder einzutauchen.
Mit der Geschichte von Summer hat Tami Fischer so nachvollziehbare und leider allgegenwärtige Problematiken aufgegriffen und meiner Meinung nach sehr stark und gelungen umgesetzt. Summer hat mit Selbstzweifeln zu kämpfen, fühlt sich mit dem eingeschlagenen Weg überhaupt nicht wohl und hat darüber hinaus unter anderem in ihrer Familie einige Baustellen. Im Laufe der Geschichte wächst sie an sich und mir hat so gut gefallen, wie die knisternde Romantik den schwereren Themen und der Leichtigkeit innerhalb der Fletcher-Clique genug Raum gegeben hat. Es war ein richtig angenehmes Verhältnis zwischen all den Dingen und der tolle Schreibstil konnte mit Leichtigkeit und einer ganzen Menge Humor absolut bei mir punkten und die schwereren Themen nicht ganz so düster vermitteln.
Zwischen Summer und Brigham gefiel mir die Dynamik auch so so gut! Von genervten Nachbarn und vielem Schlagabtausch entwickelt es sich über freundschaftliche Gefühle zu leidenschaftlicher Romantik. Stück für Stück lernen sie sich mehr kennen und schenken einander Ehrlichkeit und Vertrauen. Und es gibt eine Menge gutes veganes Essen, hahaha. Fand ich richtig nice!
Das Ende und damit der Abschied von der Fletcher-Gruppe war für mich auch absolut gelungen. Ich werde definitiv demnächst nochmal auf die anderen Geschichten aus Fletcher zurückkommen, kann Cushing Colors aber schonmal sehr ans Herz legen! Die Geschichte hatte übrigens unerwartet ziemlich schöne Weihnachts- und Wintervibes.
Weihnachtsstimmung, kitschige Romantik, Fake-Dating und ein Schreibstil, der das Buch im Kopf in einen Weihnachtsfilm verwandelt? Count me in! Und das alles habe ich mit All I (don’t) want for Christmas ...
Weihnachtsstimmung, kitschige Romantik, Fake-Dating und ein Schreibstil, der das Buch im Kopf in einen Weihnachtsfilm verwandelt? Count me in! Und das alles habe ich mit All I (don’t) want for Christmas bekommen! Eine moderne Weihnachtsgeschichte, die man meiner Meinung nach 1:1 zu einem Film umsetzen könnte.
Der Schreibstil von Tonia Krüger hat es mir unglaublich leicht gemacht, in und durch die Geschichte zu finden. Eine detailreiche Sprache mit einem Hauch Humor und genügend romantische Beschreibungen. Anfangs war ich etwas skeptisch, wohin die Handlung führen würde - aber das hat sich zum Glück recht schnell gelegt.
Febe und Liam könnten auf den ersten Blick kaum gegensätzlicher sein. Genau das hat so super zu dem Fake-Dating gepasst. Wir begleiten in dem Buch Febe, eine Literatur- und Shakespearebegeisterte, die für sich einsteht, Humor hat und trotzdem an der ein oder anderen Stelle mit Dingen wie Einsamkeit zu kämpfen hat. An ihrer Seite ist ihr Hündchen Hamlet, bei dem die Autorin sich direkt einen innerlichen Bonuspunkt gesichert hat, hihi (Hunde in Büchern lieben wir!!). Für Febe geht es in eine absurde Situation: In ein Weihnachtsfest einer fremden Familie - Familie Harrison. Dort gerät sie durch Liam, einen Nerd, der mit seiner Firma ein Computerspiel bzw. eine App erfindet, die ebenfalls Teil der Fake-Dating-Geschichte ist.
In den Tagen bei Familie Harrison gibt es eine Menge Spaß, Dramen und weihnachtliche Traditionen und die Gemeinsamkeiten zwischen Febe und Liam rücken immer mehr in den Vordergrund… Ich hab mich wirklich gut unterhalten gefühlt und habe das Buch gerne gelesen! Mir hat einzig der Bezug zu London etwas gefehlt. Durch die Stadt im Reihen-Titel habe ich mir etwas mehr London im Setting erhofft. Letztlich hätte die Geschichte aber auch in jeder anderen Stadt spielen können. Etwas schade, aber tat der süßen Geschichte keinen Abbruch!
Kurz und knapp: Ein so süßes Weihnachtsbuch, das man echt gut mit einem kitschigen Weihnachtsfilm auf Netflix vergleichen kann! Auch wenn mir der London-Aspekt etwas gefehlt hat, ist es für mich ein ganz tolles Buch für die Weihnachtszeit - kann ich sehr empfehlen!
Ich hab mich riesig auf dieses Buch gefreut! Wie immer konnte mich der Schreibstil von Nikola Hotel direkt für sich einnehmen und ich bin richtig gut durch das Buch gekommen. Das Setting, dass sie mit ...
Ich hab mich riesig auf dieses Buch gefreut! Wie immer konnte mich der Schreibstil von Nikola Hotel direkt für sich einnehmen und ich bin richtig gut durch das Buch gekommen. Das Setting, dass sie mit Ivy Island und der Woodford Academy geschaffen hat, mochte ich echt gerne! Auch wenn mir schon hier etwas der Dark Academia-Vibe gefehlt hat, der mir leider auch in der Geschichte nicht genügend zur Geltung kam. Für mich haben sich der Prolog und Epilog ziemlich stark vom Rest des Buches unterschieden, was ich schade fand.
Eden ist ein so authentischer und liebenswerter Charakter, bei dem man merkt, wie viel Mühe und präzise Ausarbeitung darin steckt. Sie ist sympathisch, zeigt Schwäche, Stärke und versucht im Laufe der Geschichte auf eine sehr ehrliche Weise weiterhin die Spuren der Vergangenheit zu verarbeiten. Es war schön mit dieser tollen Protagonistin nach Ivy Island zu kommen und dort die anderen Charaktere kennenzulernen.
William war für mich im Gegensatz leider recht blass und unrund. Er war für mich lange eine Fassade, hinter die man nicht blicken konnte. Zum Ende hin wurde es besser und mir hat vor allem gefallen, dass er für sich selbst einsteht und sich von seiner Familie und seinem Erbe löst und auf dem Boden bleibt, aber eine Bindung konnte ich zu ihm leider gar nicht aufbauen. Die Beziehung zwischen ihm und Eden hat sich ganz süß entwickelt - allerdings haben mir zwischen ihnen, wie auch allgemein in dem Buch etwas mehr Dialoge gefehlt. Will und Eden haben viel über Edens Vergangenheit geredet - darüber hinaus fand allerdings, besonders in der ersten Hälfte des Buchs, leider kaum ein ernsthafter Austausch statt. Noch enormer ist mir das zwischen Eden und Devin aufgefallen. Zwei Szenen zwischen Will und Eden, die eher etwas verstörendes hatten, will ich auch nicht unangesprochen lassen. Ich konnte aber ein Glück danach unverfangen weiterlesen und es schnell ausblenden.
Wo es insgesamt recht wenig Dialoge gab, gab es für meinen Geschmack ein wenig zu viele (psychologische) Spiele auf dem College in der Einführungswoche und in abendlichen Gruppentreffen.
Trotz einiger Kritikpunkte und kleiner Logikfehlern hat mich das Buch an einigen Stellen auch positiv überraschen können. Die Gestaltung und das Blackout-Poetry im Inneren sind übrigens auch so so toll geworden und waren für mich mal was ganz Neues! In der Story und den Figuren liegt viel Potenzial und ich bin sehr gespannt auf den zweiten Band und hoffe, dass wir dort mehr vom Collegeleben, außerhalb der seeehr langgezogenen Einführungswoche in Band eins, und mehr von den Charakteren lesen können.