Zwar spannend, aber ...
Niemand rettet dichZwar spannend, aber …
Inhalt:
Vor über zwanzig Jahren hat Mads Lindstrøms Vater einen brutalen Mörder überführt. Doch dann kamen ihm Zweifel. Da er Selbstmord beging, kann er nichts mehr dazu sagen, als ...
Zwar spannend, aber …
Inhalt:
Vor über zwanzig Jahren hat Mads Lindstrøms Vater einen brutalen Mörder überführt. Doch dann kamen ihm Zweifel. Da er Selbstmord beging, kann er nichts mehr dazu sagen, als auch sein Sohn Mads jetzt an dem damaligen Täter zweifelt, denn es gibt einen neuen Mord, der Parallelen zu dem alten Fall aufweist. Zusammen mit Thomas Beckmann von der deutschen Polizei ermittelt Mads gegen heftige Widerstände seines Vorgesetzten.
Meine Meinung:
Der Abschlussband dieser Trilogie ist zwar ziemlich spannend, aber mit den Figuren wurde ich nicht richtig warm. Warum Thomas Beckmann stets so abweisend und unfreundlich reagiert, konnte ich schon im 1. Band nicht nachvollziehen. Und Mads verhält sich von Zeit zu Zeit einfach nur dumm. Eine weitere Person verhält sich so auffällig, dass man sofort weiß, dass da etwas nicht stimmen kann. In diesem Punkt ist die Handlung sehr vorhersehbar. Der Rest ist allerdings ziemlich gut gemacht, verzwickt und verschlungen. Man kann toll miträtseln, kommt aber nicht so leicht auf den Täter.
Ein paar drastische Gewaltbeschreibungen sollte man abkönnen, wenn man zu diesem Buch greift. Es geht zum Teil wirklich heftig zu.
Wie so oft ist es besser, die ersten beiden Bände vorher gelesen zu haben. Zur Not kann man aber auch ohne Vorkenntnisse alles verstehen.
Die Reihe:
1. Niemand hört dich
2. Niemand sieht dich
3. Niemand rettet dich
★★★★☆