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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.08.2019

Die Postkarte

Blutroter Sand
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Text:
Die einsamste Herberge Deutschlands, umgeben von stürmischer Nordsee:
der Leuchtturm »Roter Sand«. Erreichbar ist er nur mit dem Schiff –
und das auch bloß bei gutem Wetter. Zusammen mit ihrer ...

Text:
Die einsamste Herberge Deutschlands, umgeben von stürmischer Nordsee:
der Leuchtturm »Roter Sand«. Erreichbar ist er nur mit dem Schiff –
und das auch bloß bei gutem Wetter. Zusammen mit ihrer Familie will Lisa Holtkamp an diesem wild-romantischen Ort ihren Geburtstag feiern.
Doch schon bald entwickelt sich das Abenteuer zu einem tödlichen Nervenkrieg, der Lisa an ihrem Verstand zweifeln lässt.
Als Hauptkommissar Anton Hayen von der Wasserschutzpolizei ihrem Notruf folgt, bietet sich ihm ein Bild des Grauens ….

Fazit:
Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil.
Der Plot ist sehr interessant und aktuell.
Ein sehr gut recherchierter Kriminalfall, der bis zum
Schluss alles offen lässt.
Mit Ermittlern, die sehr realistisch dargestellt werden.
Die Charaktere sind gut herausgearbeitet, sowie die Geschichte selbst, welche sich in zwei Handlungen gliedert.
Es sind zwei Erzählstränge, welche am Anfang auf den ersten Blick nichts gemein haben.
Am Ende jedoch löst sich das Ganze auf.
Die Charaktere sind so gut beschrieben, das man das Gefühl hat
selbst vor Ort zu sein.
Ein Krimi, der seine Spannung langsam aufbaut.
Gute Unterhaltung ist garantiert!

Veröffentlicht am 04.08.2019

Erster Fall für Dorothea Keusch

Dein ist die Schuld
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Text:

Die siebzehnjährige Elena wird tot im Foyer des katholischen Elitegymnasiums St. Sebastian
aufgefunden. Schnell stellt sich heraus, dass sie schwanger war und genauso schnell ergeht
von höchster ...

Text:

Die siebzehnjährige Elena wird tot im Foyer des katholischen Elitegymnasiums St. Sebastian
aufgefunden. Schnell stellt sich heraus, dass sie schwanger war und genauso schnell ergeht
von höchster Stelle die Anweisung, sämtliche Ermittlungen einzustellen.
Doch weder die Polizistin Dorothea Keusch aus Kufstein noch ihr Kollege
Konstantin Schmitt von der Mordkommission glauben an den offiziell deklarierten Selbstmord.
Auf Schmitts Drängen beginnt Keusch, eigenmächtig zu ermitteln und setzt damit
ihre Karriere aufs Spiel. Bei den Nachforschungen stößt sie auf haarsträubende Abgründe
ganz unterschiedlicher Art. Um jedoch der Wahrheit wirklich auf den Grund zu gehen,
muss sie sich ihrer eigenen Vergangenheit stellen…

Fazit:

Die Autorin hat eine sehr schöne Art zu schreiben.
Alle Charaktere sind sehr gut dargestellt und man kann
sich gut mit ihnen identifizieren.
Der Fall ist ausgeklügelt und hoch aktuell.
Ein solider Krimi, leider völlig ohne Spannung.
Die Ermittlungen dümpeln vor sich hin, die Geschichte verliert
sich in Nebensächlichkeiten-
Bis zum überraschenden Schluss baut sich keine richtige Spannung auf.
Ein netter Krimi von dem ich allerdings mehr erwartet habe.

Veröffentlicht am 04.08.2019

Abis zweite Chance

Ziemlich wunderbares Leben
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Text:
Das Schicksal hat Abi eine zweite Chance gegeben.
Sie erholt sich nach einer schweren Krankheit und will, den Kopf voller Pläne,
wieder da anknüpfen, wo ihr Leben aufgehört hat.
Doch bald merkt ...

Text:
Das Schicksal hat Abi eine zweite Chance gegeben.
Sie erholt sich nach einer schweren Krankheit und will, den Kopf voller Pläne,
wieder da anknüpfen, wo ihr Leben aufgehört hat.
Doch bald merkt sie, dass es kein Zurück mehr gibt.
Ihre Ehe kriselt, und auch ihr Sohn ist nach dem Schicksalsschlag nicht mehr derselbe.
Wird es Abi gelingen, die Menschen,
die sie am meisten liebt, wieder zueinander zu bringen?

Fazit:
Die schreibweise ist schön und sehr fließend.
Die Charaktere sind Echt und man fühlt mit Ihnen.
Dieses Buch macht Mut und bringt Hoffnung das es im Leben immer weiter geht.
Eine nette Idee ist das die Kapitel von Abis Überlebens-Playlist unterbrochen werden.
Eine Liste von Songs, die sie während ihrer Krebserkrankung verfasst hat
und die sie ihrer Familie als evtl. Abschiedsgeschenk hinterlassen wollte,
falls sie den Krebs nicht überlebt.
Es ist ein Familienroman mit all seinen Höhen und Tiefen.
Es gibt überraschende Wendungen und der Schluss läßt völlig offen wie es für Abi
und ihre Familie weitergeht.
Ein nicht einfaches Thema wird hier zu einem lebensbejahenden und liebenswerten Roman verknüpft.

Veröffentlicht am 23.07.2019

Ein Roman über Anstand und Grenzen

Ein anständiger Mensch
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Klappentext:
Steen Friis ist studierter Philosoph und öffentlicher Intellektueller:
Als Autor mehrerer Bestseller zu Fragen des Anstands wird er von der Presse zitiert,
sobald die richtige Haltung zum ...

Klappentext:
Steen Friis ist studierter Philosoph und öffentlicher Intellektueller:
Als Autor mehrerer Bestseller zu Fragen des Anstands wird er von der Presse zitiert,
sobald die richtige Haltung zum aktuellen Weltgeschehen zur Debatte steht.
In dieser Rolle fühlt Steen sich wohl – bis die Ereignisse weniger Tage all
seine Werte infrage stellen. Mit seiner Frau und einem befreundeten Paar
verbringt er ein Wochenende in seinem dänischen Inseldomizil.
Man plaudert und geht gemeinsam in die Pilze, und ganz beiläufig erinnert
seine Frau ihn an ein altes Versprechen: sich gegenseitig auch in der Liebe
die größtmögliche Freiheit zu lassen. Noch bevor Steen sich über die ganze
Tragweite dieses Gesprächs bewusst wird, geschieht ein Unglück, an dem er
sich allein schuldig wähnt und das nicht nur sein Ego,
sondern sein gesamtes Weltbild zu erschüttern droht.

Fazit:
Steen, ein Mensch mit sehr widerstrebenden Impulsen.
Er denkt, dass er frei ist von Existenzellen Zweifeln und Versuchungen
aber in seinem inneren brodelt es.
Äußerlich kommt Steen so selbstsicher und so ohne Zweifel daher
aber in seinem Inneren sieht es ganz anders aus.
Seine Tochter ist ausgezogen und die Ehe läuft auch nicht so richtig gut.
Dann kommt dieses Wochenende und es deutet sich ein Unheil an.
Zwei Paare wollen zwei schöne Tage zusammen verbringen. Außer Steen und seiner
Frau noch Freundin Ute und ihr Bekannter Gero. Alleine schon Gero bringt Steen völlig aus dem Takt.
Als ihn dann auch noch seine Frau Frauke an ein altes Versprechen, das sie sich
ganz am Anfang ihrer Beziehung gegeben haben erinnert ist, er völlig von der Rolle.
Die Figuren sind wunderbar gezeichnet und die seelischen Verwerfungen werden
greifbar.
Der Anfang entwickelt auch einen Sog und es kommt richtig Spannung auf.
Die Erzählung ist sehr komplex und Facettenreich aber leider bleibt es nicht so.
Im zweiten Teil lässt die Spannung nach und es gibt leider einige Längen.
Auch werden viele Fragen offen gelassen. Einiges bleibt unverständlich.
Es gibt viele sehr gute Ansätze aber leider werden sie nicht zu Ende erzählt.
Ist es möglich immer Anständig zu sein, so zu denken und auch so zu handeln?
Seine Grenzen richtig auszuloten?
Dieser Roman versucht eine Antwort darauf zu finden.

Veröffentlicht am 22.07.2019

Die Verschwundenen

Tod im Fichtelgebirge
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Das wunderschöne Cover vermittelt schon Gänsehaut.
Und es verspricht nicht zuviel.
Der mitreißende Schreibstil nimmt einen gleich mitten
rein in das Geschehen. Fließend und spannungsreich wird
hier das ...

Das wunderschöne Cover vermittelt schon Gänsehaut.
Und es verspricht nicht zuviel.
Der mitreißende Schreibstil nimmt einen gleich mitten
rein in das Geschehen. Fließend und spannungsreich wird
hier das beginnende Unheil geschildert.
Dieser Krimi hat von Anfang an eine gewisse Spannung.
Es zieht den Leser mit und man möchte dieses Buch nicht
mehr aus der Hand legen.
Hier ermittelt mal eine ganz normale Frau mit all ihren Ecken
und Kanten. Wie es das Leben so schreibt.
Die Charaktere sind alle so lebensecht, die Verzweiflung
ist praktisch greifbar.
Beklemmung und Fassungslosigkeit machen sich breit.
Der Spannungsbogen steigt stetig und bleibt bis zum überraschenden Schluss erhalten.
Ein wunderbarer eiskalter Krimi, fast schon Thriller, der einen
frösteln und am Ende sprachlos zurücklässt.

Düster, beklemmend und packend.

Eine unbedingte Leseempfehlung!