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Veröffentlicht am 01.07.2024

Ein spannender Wohlfühlkrimi

Möwen, Strand und Küstentod - Das Geheimnis in den Dünen
1

Der ehemalige Bürgermeister Heinz Schulz ist tot.
Starb völlig überraschend in seinem Zimmer im
Seniorenstift Rosengarten. Kurz vorher hat er noch
auf dem Sommerfest eine große Enthüllung, einen regelrechten
Paukenschlag ...

Der ehemalige Bürgermeister Heinz Schulz ist tot.
Starb völlig überraschend in seinem Zimmer im
Seniorenstift Rosengarten. Kurz vorher hat er noch
auf dem Sommerfest eine große Enthüllung, einen regelrechten
Paukenschlag angekündigt.
Schnell wird klar, er hatte nicht nur Freunde.
Da bleibt es nicht aus, dass sich Ullas Zeh Guido meldet und
das ist Grund genug, sich mal genauer umzuhören.

Die Charaktere sind bis in die Nebenrollen gut besetzt und beschrieben.
Ulla, die Hobbydetektivin, die auf ihre Spürnase bzw. ihren großen Zeh namens
Guido hört und das kauzige Usedomer Urgestein Bernhard, der pensionierte Tierarzt.
Diese privaten Ermittlungen mit den zeitweilig aufkommenden Zweifel,
ob die Entscheidungen so richtig waren, geben den Figuren Leben und Authentizität.
Der Schreibstil liest sich leicht und locker.
Außerdem erhält dieser Regio-Krimi sehr viel Lokalkolorit.
Die Orte sind sehr anschaulich und bildhaft beschrieben.
Usedoms idyllische Sandstrände und seine traditionsreichen Kaiserbäder.
Aber auch die sperrigen, hässlichen Relikte aus der Zeit des Nationalsozialismus
spielen eine große Rolle.
Dadurch wird alles sehr intensiv und besonders realistisch.

Viele unerwartete Wendungen und Täuschungen; bis zum glücklichen Ende.
Die Art der Ermittlungen ist leider teilweise etwas sehr konstruiert.
Durch das ganze Buch zieht sich eine angenehme Spannung, die sich stetig steigert.
Ein guter Regio-Krimi zum Mitraten.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 14.06.2024

Wunderbare Geschichte über das Alter

Glück für Wiedereinsteiger
0

Thea und Ronny feiern demnächst nicht nur ihren 60. Geburtstag. Der 40. Hochzeitstag steht auch kurz bevor. Ehegatte Ronny hat das gemeinsame Eheleben schon mental ins Altersheim verfrachtet. Kann das ...

Thea und Ronny feiern demnächst nicht nur ihren 60. Geburtstag. Der 40. Hochzeitstag steht auch kurz bevor. Ehegatte Ronny hat das gemeinsame Eheleben schon mental ins Altersheim verfrachtet. Kann das etwa schon alles gewesen sein?
Das Leben hat doch im Alter auch noch viel zu bieten.
Es ist doch nie zu spät, um etwas zu ändern.
Thea und Ronny wollen getrennter Wege gehen. Im guten natürlich. Die beiden
sind bestens vorbereitet und starten als frisch gebackene Singles.
Doch kommt es anders als gedacht.

Eine wunderschöne Geschichte über das Alter,
die Liebe und Träume in einem federleichten und sehr
humorvollen Stil erzählt.
Es geht um die Ehe, Partnerschaft und um Vertrauen.
Schon nach ein paar Zeilen wird man ein Teil von Thea.
Lebt und hofft mit ihr. Möchte gar nicht mehr aufhören, zu lesen.
Die Charaktere sind sehr lebensecht beschrieben,
man liebt und leidet mit Ihnen.
Alles ist möglich, man muss es nur zulassen.
Um etwas zu verändern, schafft man neue Dinge oder geht andere Wege,
die das Alte überflüssig machen.
Es stellt dich das Gefühl ein, direkt vor Ort zu sein.
Ein richtiger schöner Wohlfühlroman mit ernstem Hintergrund
der zeigt, was wirklich wichtig ist im Leben.
Vor allem, dass es nie zu Spät ist, etwas zu verändern.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2024

Gemeinsam ist man stark

Forgotten Garden
0

Die Landschaftsarchitektin Louise hat sich nach einem tragischen Unfall
aus dem Leben zurückgezogen. Ein verwilderter Gemeinschaftsgarten hilft ihr, neue Freundschaften zu schließen. Vor allem ihre Leidenschaft ...

Die Landschaftsarchitektin Louise hat sich nach einem tragischen Unfall
aus dem Leben zurückgezogen. Ein verwilderter Gemeinschaftsgarten hilft ihr, neue Freundschaften zu schließen. Vor allem ihre Leidenschaft für Gärten von Neuen zu entdecken. 
So kann sie herausfinden, wie und vor allem, mit wem sie ihre Zukunft verbringen will.

Kaum angefangen, ist man schon mitten drin in diesem schönen Roman.
Die so verschiedenen Charaktere sind sehr gut getroffen. Hat man
sie erst einmal verinnerlicht, dann kommt die Geschichte so
richtig in Fahrt. Man kann sich nämlich sehr gut mit ihnen identifizieren.
Dank der wirklich sehr lebendigen Schreibweise hat man das Gefühl, ein Teil zu sein.
Man erlebt alle Höhen und Tiefen hautnah mit.
Die Geschehnisse sind sehr echt und packend beschrieben.
Ein tolles Buch, das zeigt, was Gemeinschaft und vor allem Vertrauen alles bewirken kann.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.05.2024

Von Spannung keine Spur

End of Story - Der Mörder unter uns
0

Die Schreibweise ist sehr gut. Das Thema ist vielversprechend und setzt die Erwartung ziemlich hoch. Der berühmte Kriminalschriftsteller hat nur noch 3 Monate zu leben. Seine Frau und sein Sohn gelten ...

Die Schreibweise ist sehr gut. Das Thema ist vielversprechend und setzt die Erwartung ziemlich hoch. Der berühmte Kriminalschriftsteller hat nur noch 3 Monate zu leben. Seine Frau und sein Sohn gelten seit 20 Jahren als vermisst. Leider ist die Umsetzung nicht besonders gut gelungen. Es baut sich überhaupt keine richtige Spannung auf. Das liegt u.a. daran, dass sehr detailliert und auch sprunghaft erzählt wird. Dazu kommt, dass die Charaktere blass bleiben. Da sie alle sehr reduziert dargestellt und auf ihren Status beschränkt sind, lässt es keine Nähe zu. Man kann sich nicht wirklich mit den Figuren identifizieren. Vieles wirkt sehr konstruiert. Zudem ist die Handlung nicht immer nachvollziehbar. Der bedauerlicherweise recht flache Spannungsbogen, die teilweise unglaubwürdigen Wendungen konnten nicht überzeugen. Nette Unterhaltung, mehr aber auch nicht. Zusammenfassend konnte mich das Buch bedauerlicherweise nicht überzeugen. Die Protagonisten blieben mir fremd, genau wie ihr Verhalten und die daraus resultierenden Konsequenzen. Außerdem fehlte mir die Spannung. Von Thriller keine Spur. Ein netter Krimi, von dem ich doch mehr erwartet hätte.

  • Einzelne Kategorien
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.05.2024

Wunderbar lebensbejahend

Bonjour Agneta
0

Agneta, Ende 40, hat das Gefühl, unsichtbar zu sein, von
niemanden bemerkt zu werden. Weder von der Gesellschaft
noch von ihrem Ehemann.
Auch meldeten sich ihre erwachsenen Kinder nur, wenn sie
Geld brauchten. ...

Agneta, Ende 40, hat das Gefühl, unsichtbar zu sein, von
niemanden bemerkt zu werden. Weder von der Gesellschaft
noch von ihrem Ehemann.
Auch meldeten sich ihre erwachsenen Kinder nur, wenn sie
Geld brauchten. Am liebsten wollte sie in Frieden heimlich
Käse essen und Kreuzworträtsel lösen, das wird von ihrem Mann Magnus
aber nicht toleriert.
Weißbrot, Käse, Wein, alles strengstens verboten.
Eines Tages liest Agneta eine Anzeige in der Zeitung.
Ein älterer Junge braucht Hilfe. Sofort! Der Haken, die Anzeige wurde in
Saint Carelle, Provence in Frankreich aufgegeben. Agneta spricht kein
Französisch. Nach kurzer Überlegung wagt Agneta das Abenteuer einzugehen
und reist nach Saint Carelle. Ein Abenteuer, in dem sie die Liebe zu sich
selbst entdeckt.

Gefühlvoll und mitreißend ist dieser Roman und er erzeugt
eine richtig schöne Wohlfühlatmosphäre, die sich durch das ganze Buch zieht.
Dazu trägt auch die fließende Schreibweise bei.
Die Charaktere sind einfach bezaubernd.
Die Autorin schafft es spielend, ihre Charaktere zum Leben zu erwecken.
Alle Figuren sprühen vor Leben und Energie und zeigen die Stärke,
die in jedem Einzelnen stecken kann.
Schon nach ein paar Zeilen wird man ein Teil von Agneta.
Lebt und hofft mit ihr. Möchte gar nicht mehr aufhören, zu lesen.
Man spürt richtig, wie Agneta langsam wieder mehr Freude am Leben bekommt.
Alles ist möglich, man muss es nur zulassen.
Um etwas zu verändern, schafft man neue Dinge oder geht andere Wege,
die das Alte überflüssig machen.
Das wird hier auf bezaubernde Weise gezeigt. Alles wird sehr lebensnah
beschrieben und auch der Humor kommt nicht zu kurz.
Jeder kann hier ein kleines Stück Hoffnung in sein eigenes Leben mitnehmen.
Nicht nur deshalb ist dieses Buch einfach schön.
Ein richtiger Wohlfühlroman der zeigt, was wirklich wichtig ist
im Leben und dass es nie zu spät ist, etwas zu verändern.
Am Schluss ist man traurig, dass man Agneta wieder verlassen muss.

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