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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.02.2025

Ein Neuanfang - ein Schritt aus der Dunkelheit ins Licht

Von hier aus weiter
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„Von hier aus weiter“ ist ein Roman, der perfekt zwischen trockenem Humor, tiefgründigen Lebensweisheiten und bewegenden, teils traurigen, aber auch hoffnungsvollen Momenten balanciert.

Marlene, die nach ...

„Von hier aus weiter“ ist ein Roman, der perfekt zwischen trockenem Humor, tiefgründigen Lebensweisheiten und bewegenden, teils traurigen, aber auch hoffnungsvollen Momenten balanciert.

Marlene, die nach dem Selbstmord ihres Mannes in tiefer Trauer und Resignation steckt, steht vor der Herausforderung, ihr Leben neu zu gestalten. Sie fühlt sich leer und von der Welt verlassen, doch der unerwartete Zuspruch von Jack, einem ehemaligen Schüler, der plötzlich in ihr Leben tritt, beginnt, einen Wandel in ihr zu bewirken. Gemeinsam mit der Ärztin Ida und ihrer lebensklugen Freundin Wally findet Marlene Stück für Stück zurück ins Leben.

Wer beim Lesen lachen, weinen und sich von einer Geschichte voller Herz und Lebensmut inspirieren lassen möchte, ist hier genau richtig. Ich kann dieses zauberhafte Buch nur empfehlen und freue mich schon darauf, weitere Werke von Susann Pásztor zu entdecken. Ein echtes Lesehighlight!

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Veröffentlicht am 20.01.2025

Eine Reise zu dir selbst, die einem gut tut

Ein Ohrensessel, zwölf Fragen und eine Reise zu dir selbst
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Dieses Buch beschreibt eine tiefgründige Erzählung, die auf einer scheinbar einfachen Handlung basiert: der Suche nach dem richtigen Platz für einen Ohrensessel. Man reflektiert das Leben, die eigenen ...

Dieses Buch beschreibt eine tiefgründige Erzählung, die auf einer scheinbar einfachen Handlung basiert: der Suche nach dem richtigen Platz für einen Ohrensessel. Man reflektiert das Leben, die eigenen Bedürfnisse und das Streben nach Glück. Die Frau in der Geschichte begibt sich auf eine innere Reise, bei der sie sich mit existenziellen Fragen auseinandersetzt. Zwölf Fragen regen nicht nur sie zum Nachdenken an, sondern auch uns Leser und Leserinnen.
Es geht darum, sich selbst zu finden, zu erkennen, was im Leben wirklich zählt und wie Veränderung, auch in kleinen Schritten, zu einem erfüllten Leben führen kann. Die Erzählung legt nahe, dass der Weg zu einem glücklichen Leben nicht vorgezeichnet ist, sondern dass wir die Freiheit haben, unseren „Wohlfühlort“ selbst zu gestalten. Dabei geht es nicht nur um äußere Umstände, sondern auch um die innere Haltung, die wir zu uns selbst entwickeln.
Die Geschichte lädt dazu ein, innezuhalten und darüber nachzudenken, welche Fragen und Bedürfnisse uns persönlich beschäftigen und wie wir darauf reagieren können, um mehr Zufriedenheit und Harmonie im eigenen Leben zu finden.
Die Beschreibung der Autorin hebt wirklich hervor, wie tiefgehend und empathisch ihre Erzählweise ist.
Die Kombination aus schöner Sprache, Illustrationen und einer geschmackvollen Typografie trägt dazu bei, das Leseerlebnis zu einem sinnlichen und ästhetischen Genuss zu machen. So wird das Buch nicht nur inhaltlich, sondern auch visuell zu einer Quelle der Inspiration und des Wohlgefühls – fast wie ein Kunstwerk, das die Reise der inneren Entdeckung noch verstärkt.
Mir hat dieses Sachbuch sehr gut gefallen und kann es wärmstens weiterempfehlen.


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Veröffentlicht am 04.01.2025

Für Immer in einer Zeitschleife

Für immer
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Am 6. Juni bleibt die Zeit plötzlich stehen. Es gibt weder Geburten noch Todesfälle – alles verharrt in einem unerklärlichen Zustand. Die Herkunft der Zeitlosigkeit bleibt unklar, doch sie verändert ...

Am 6. Juni bleibt die Zeit plötzlich stehen. Es gibt weder Geburten noch Todesfälle – alles verharrt in einem unerklärlichen Zustand. Die Herkunft der Zeitlosigkeit bleibt unklar, doch sie verändert das Lebensgefühl der Menschen auf tiefgreifende Weise. Ist es ein Virus, eine Verschwörung oder ein Zauber? Jenny, eine junge Mutter und Fotografin erfährt, dass sie an einer unheilbaren Krankheit leidet. Sie empfindet die gewonnene Zeit als ein wertvolles Geschenk. Das Rentnerehepaar Margo und Otto hatte ursprünglich geplant, nach dem Verkauf ihres Hauses ihren Lebensabend in einer neuen Wohnung zu verbringen. Otto hegt eine tiefe Leidenschaft für seine Pflanzen, während Margo davon träumt, zu reisen und das Leben in vollen Zügen zu genießen. Ellen, eine junge Frau, die mit ihren Freunden den Nervenkitzel beim Basejumping sucht. Eva, eine Krankenschwester, sorgt sich um schwangere Frauen, die nicht wissen, wann ihre Babys zur Welt kommen, da die Zeit stillzustehen scheint.
Maja Lunde erzählt in diesem Roman mit viel Einfühlungsvermögen von der Bedeutung des gegenwärtigen Moments, der Endlichkeit des Lebens und der tiefen Verbundenheit zwischen Mensch und Natur.
Ich fand es besonders ansprechend, dass dieser Roman dazu anregt, sich mit der Frage zu beschäftigen, was im Leben wirklich wichtig ist.

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Veröffentlicht am 30.08.2024

Tolle Mutter-Tochter-Geschichte

Graceland – Die Geschichte eines Sommers
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Loralynns sehnlichster Wunsch ist es, einmal Graceland zu besuchen. Als großer Elvisfan wünscht sie sich von ihrer Tochter Grace zum 70igsten Geburtstag eine Reise nach Memphis. Anfänglich ist ...

Loralynns sehnlichster Wunsch ist es, einmal Graceland zu besuchen. Als großer Elvisfan wünscht sie sich von ihrer Tochter Grace zum 70igsten Geburtstag eine Reise nach Memphis. Anfänglich ist Grace nicht so begeistert und möchte eher absagen, aber dann entschließt sie sich doch zu diesem Roadtrip.
Beide treffen viele Leute aus der Vergangenheit und lernen sich gegenseitig besser kennen. Loralynn und Grace versuchen Frieden mit ihrer gemeinsamen oft nicht einfachen Vergangenheit zu schließen.

"Die Geschichte eines Sommers" ist dieses Buch nicht, denn darunter stelle ich mir eher eine etwas leichtere Lektüre vor. Diese Geschichte ist oft traurig und auch schrill, gewürzt mit etwas Humor.
Der Stil des Buches ist ein wenig eigenartig, man muss sich erst einfinden, um Grace und Loralynn besser kennenzulernen und zu verstehen.

Wer einen nicht so einfachen Sommerroman lesen möchte, für den ist dieses Buch ideal.

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Veröffentlicht am 14.04.2024

Investmentbanking...?!

Alles gut
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“Alles gut” von Cecilia Rabess ist ein Roman, der von einer Liebe zwischen Jess und Josh handelt. Die beiden kennen sich noch aus ihrer Studienzeit. Jess ist eine junge schwarze und hochintelligente Frau ...

“Alles gut” von Cecilia Rabess ist ein Roman, der von einer Liebe zwischen Jess und Josh handelt. Die beiden kennen sich noch aus ihrer Studienzeit. Jess ist eine junge schwarze und hochintelligente Frau und Jess ist ein Weißer aus gutem Haus. Klassenunterschiede und Rassismus spielt in diesem Roman eine große Rolle.
Für mich war Jess nicht gerade sympathisch, da sie sich ständig angegriffen fühlte. Sie war sehr reizbar und ungerecht. Josh bemühte sich ihr gerecht zu werden.
Generell hat mir der Roman nicht gut gefallen, da schon am Anfang des Buches nur über Investmentbanking und sonstigen oberflächigen Themen, die Rede war. Später dann im letzten Drittel des Buchs das mit Donald Trump war dann wirklich zu viel für mich. Dieses Buch ist nicht empfehlenswert. Es gibt bessere Romane über Klassenunterschiede und Rassismus. Der Titel
„Alles gut“ passt nicht zum Inhalt der Geschichte.

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