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Veröffentlicht am 20.10.2025

Intrigen im Schnee – ein Hotel, zwei Brüder und ein gefährlicher Plan

Blackwell Palace. Risking it all
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Mit Blackwell Palace – Risking It All startet Ayla Dade ihre neue Frozen Hearts-Trilogie – und liefert einen Auftakt, der sich deutlich von ihrer Winter Dreams-Reihe abhebt: düsterer, spannungsgeladener, ...

Mit Blackwell Palace – Risking It All startet Ayla Dade ihre neue Frozen Hearts-Trilogie – und liefert einen Auftakt, der sich deutlich von ihrer Winter Dreams-Reihe abhebt: düsterer, spannungsgeladener, erwachsener. Das Setting im luxuriösen Hotel in St. Moritz ist dabei nicht nur Kulisse, sondern fast schon ein eigener Charakter – geheimnisvoll, elitär und voller Schatten.

Im Mittelpunkt steht Paola, die im Blackwell Palace eine neue Stelle antritt – und sich dabei mitten in ein Netz aus Machtspielen, Geheimnissen und dunklen Abmachungen begibt. Die beiden Hotelerben Charles und Edward Blackwell sind nicht nur verboten attraktiv, sondern auch gefährlich unberechenbar. Zwischen ihnen entwickelt sich ein komplexes Love Triangle, das von Spice, Spannung und psychologischer Tiefe lebt.

Was das Buch besonders macht, ist die Atmosphäre: Die verschneite Landschaft, das exklusive Hotel, die geheimnisvolle Freundesgruppe – all das schafft ein Setting, das gleichzeitig vertraut und neu wirkt. Ayla Dades Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, bildhaft und emotional packend, aber hier deutlich intensiver und dunkler als in ihren bisherigen Büchern.
Zwar war mir persönlich der Spice-Anteil etwas zu stark und die Machtkämpfe manchmal überwältigend, aber genau das macht den Reiz dieses Buches aus: Es ist anders, gewagt und nicht vorhersehbar. Besonders cool: Es gibt subtile Verbindungen zur Winter Dreams-Reihe.

Auch die Nebenfiguren – von Paolas Kolleg:innen bis zu den Freunden der Blackwells – sind gut ausgearbeitet und tragen zur Tiefe der Geschichte bei. Man spürt, dass hier mehr als nur eine Liebesgeschichte erzählt wird: Es geht um Kontrolle, Verletzlichkeit, Loyalität und den Mut, sich selbst treu zu bleiben.

Blackwell Palace – Risking It All ist ein gelungener Auftakt, der Ayla Dades Stil neu interpretiert. Wer Lust auf ein intensives Setting, starke Charaktere und eine Prise dunkler Intrigen hat, sollte unbedingt reinschauen. Ein Buch, das überrascht – und sich traut, anders zu sein.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Zwischen Campfeuer und Herzklopfen - ein Winter voller Emotionen

Like Feathers We Fly
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Der fünfte Band der Winter Dreams-Reihe entführt uns erneut ins verschneite Aspen – und auch diesmal gelingt es Ayla Dade, eine Geschichte zu erzählen, die gleichzeitig herzerwärmend, emotional und unterhaltsam ...

Der fünfte Band der Winter Dreams-Reihe entführt uns erneut ins verschneite Aspen – und auch diesmal gelingt es Ayla Dade, eine Geschichte zu erzählen, die gleichzeitig herzerwärmend, emotional und unterhaltsam ist. Ich habe das Buch sehr genossen, auch wenn es inhaltlich stellenweise vertraut wirkte.

Im Mittelpunkt stehen Camila und Paxton. Sie ist die kleine Schwester seines besten Freundes – für ihn lange Zeit tabu. Doch nach einem impulsiven Moment auf einer Party verändert sich alles. Als beide im Winterferienlager als Betreuer aufeinandertreffen, sind sie gezwungen, täglich miteinander zu arbeiten. Die Dynamik zwischen ihnen ist intensiv, voller Spannung und Nähe – und genau das macht die Geschichte so lebendig.

Das Setting im Camp ist ein echtes Highlight: verschneite Berge, Lagerfeuer, Schlittschuhrennen und eine Gemeinschaft, die Wärme und Zusammenhalt ausstrahlt. Man fühlt sich als Leser:in mittendrin – und das macht das Buch zu einem echten Wohlfühlroman.
Besonders gelungen ist die Charakterentwicklung: Camila kämpft mit ihrer Vergangenheit und zeigt Stärke, während Paxton sich von einem oberflächlichen Frauenheld zu einem greifbaren, verletzlichen Charakter wandelt. Zusammen mit etwas Spice die perfekte Mischung! Auch die Nebenfiguren aus den vorherigen Bänden tauchen wieder auf und entwickeln sich weiter – das sorgt für ein schönes Wiedersehen und Tiefe im Gesamtbild der Reihe.

Ein kleiner Kritikpunkt: Manche Elemente der Handlung erinnern stark an den vorherigen Band (Like Shadows We Hide), was das Gefühl von Wiederholung mit sich bringt. Trotzdem überwiegen die positiven Aspekte: Spannung, Emotionen, Humor und eine starke Gemeinschaft.
Für mich ist Like Feathers We Fly ein gelungener, emotionaler Winterroman, der zeigt, wie viel Kraft in Nähe, Vertrauen und Veränderung steckt. Sehr empfehlenswert für alle, die die Reihe lieben oder neu einsteigen möchten.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Mehr als Liebe – ein Roman über Mut und Identität

Like Shadows We Hide
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Mit Like Shadows We Hide liefert Ayla Dade den vierten Band ihrer Winter Dreams-Reihe – und für mich war es ein echtes Highlight. Ich habe das Buch geliebt: die Geschichte, die Charaktere, das Setting ...

Mit Like Shadows We Hide liefert Ayla Dade den vierten Band ihrer Winter Dreams-Reihe – und für mich war es ein echtes Highlight. Ich habe das Buch geliebt: die Geschichte, die Charaktere, das Setting – alles hat mich tief berührt und mitgerissen.

Im Mittelpunkt steht Harper, die bisher eher distanziert und unnahbar wirkte. Doch in diesem Band lernt man sie endlich wirklich kennen – und verstehen. Sie lebt in einem goldenen Käfig, gefangen zwischen Erwartungen, Leistungsdruck und dem Wunsch, endlich für sich selbst zu kämpfen. Als sie auf Everett, einen ehemaligen Olympiasieger und ihren neuen Trainer trifft, beginnt eine emotionale Reise voller Spannung, Nähe und verbotener Gefühle.
Die Beziehung zwischen Harper und Everett ist intensiv, komplex und geprägt von inneren Konflikten. Beide müssen lernen, sich selbst zu akzeptieren, bevor sie sich einander wirklich öffnen können. Dabei geht es nicht nur um Liebe, sondern auch um Selbstfindung, Mut und Heilung.
Ayla Dade behandelt wichtige Themen wie psychische Belastung, familiären Druck und persönliche Freiheit – und das auf eine sehr einfühlsame, aber auch ehrliche Weise.
Das Setting in Aspen ist wie immer ein absoluter Wohlfühlort. Die Gemeinschaft, die Wärme, die verschneite Kulisse – all das schafft eine Atmosphäre, in der man sich als Leser:in einfach zuhause fühlt. Gleichzeitig ist dieser Band emotional der stärkste und auch der dunkelste der Reihe. Es wird ernst, es wird intensiv – aber genau das macht ihn so besonders.

Ich bin begeistert, wie viel Tiefe und Entwicklung in dieser Geschichte steckt. Harper ist eine der stärksten Figuren der Reihe, gerade weil sie so verletzlich ist. Ihre Veränderung hat mich beeindruckt und berührt. Like Shadows We Hide ist nicht nur eine Liebesgeschichte – es ist ein Buch über das Sich-selbst-Finden, über das Zulassen von Nähe und über den Mut, aus dem Schatten zu treten.
Sehr empfehlenswert – für alle, die Geschichten mit Herz, Tiefe und winterlichem Zauber lieben.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Wenn das Eis bricht - und Herzen sich öffnen

Like Ice We Break
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Mit Like Ice We Break, dem dritten Band der Winter Dreams-Reihe, kehrt Ayla Dade zurück in das verschneite Aspen – und liefert eine Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert ...

Mit Like Ice We Break, dem dritten Band der Winter Dreams-Reihe, kehrt Ayla Dade zurück in das verschneite Aspen – und liefert eine Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Dieses Buch ist für mich wieder ein echtes Highlight der Reihe!

Im Mittelpunkt steht Gwen, eine leidenschaftliche Einzelläuferin, deren Traum vom Eiskunstlauf plötzlich zerbricht, als sie von der renommierten iSkate-Akademie ausgeschlossen wird.
Ihre einzige Chance: der Wechsel zum Paarlauf. Doch ihr neuer Partner ist ausgerechnet Oscar, der geheimnisvolle Neue in Aspen, mit dem sie eine unangenehme Vergangenheit verbindet.
Was als Zwang beginnt, entwickelt sich zu einer intensiven Verbindung – voller Spannung, Vertrauen, Romantik und dunkler Geheimnisse.

Die Geschichte ist emotional, tiefgründig und überraschend intensiv. Gwen und Oscar sind zwei starke, komplexe Charaktere, die nicht nur sportlich, sondern auch persönlich über sich hinauswachsen müssen. Besonders beeindruckt hat mich, wie Ayla Dade wichtige Themen wie familiäre Belastung, psychische Verletzlichkeit und Selbstzweifel in die Handlung integriert – ohne dabei die Leichtigkeit und Romantik zu verlieren.

Das Setting in Aspen ist wie immer ein absoluter Wohlfühlort: verschneit, herzlich und voller Gemeinschaft. Man spürt die Wärme der Menschen, die Magie des Winters und die Kraft der Freundschaft. Gleichzeitig ist dieser Band etwas „härter“ und emotionaler als seine Vorgänger – was ihn für mich umso lesenswerter macht.

Ich habe das Buch geliebt: den Schreibstil, die Atmosphäre, die Charaktere und die Tiefe. Like Ice We Break ist ein mitreißender Tanz auf dem Eis – voller Gefühl, Spannung und Hoffnung. Für mich ganz klar: ein Highlight der Reihe und absolut empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Zwischen Schnee und Zweifel – warum Like Fire We Burn für mich nicht mithalten kann

Like Fire We Burn
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Mit Like Fire We Burn kehrt Ayla Dade zurück in die verschneite Kleinstadt Aspen – ein Ort voller Wärme, Gemeinschaft und winterlicher Atmosphäre.
Im Mittelpunkt steht Aria, die nach zwei Jahren in ihre ...

Mit Like Fire We Burn kehrt Ayla Dade zurück in die verschneite Kleinstadt Aspen – ein Ort voller Wärme, Gemeinschaft und winterlicher Atmosphäre.
Im Mittelpunkt steht Aria, die nach zwei Jahren in ihre Heimat zurückkehrt, um das Bed & Breakfast ihrer Mutter zu übernehmen. Dort trifft sie auf Wyatt, ihren Exfreund und Eishockeyspieler, der sie damals tief verletzt hat.
Als Wyatt ausgerechnet im B&B einzieht, beginnt eine emotionale Achterbahnfahrt zwischen Nähe, Distanz und alten Gefühlen.

Die Geschichte lebt von der vertrauten Kulisse Aspens, dem liebevollen Miteinander der Bewohner und dem gewohnt flüssigen, gefühlvollen Schreibstil der Autorin. Ayla Dade schafft es erneut, eine winterliche Wohlfühlatmosphäre zu erzeugen, die zum Träumen einlädt. Auch Wyatt als Figur überrascht positiv – er zeigt sich reifer, verletzlich und bemüht, Aria zurückzugewinnen.

Trotzdem bleibt Like Fire We Burn für mich der schwächste Band der Reihe. Aria wirkt oft unentschlossen und schwer greifbar, was es mir schwer gemacht hat, mich emotional mit ihr zu verbinden. Die Handlung zieht sich stellenweise, und die Dynamik zwischen den Figuren erreicht nicht die Tiefe und Spannung, die ich mir nach dem starken Auftakt (Like Snow We Fall) erhofft hatte.

Ich liebe den Schreibstil und das Ambiente – besonders die Gemeinschaft von Aspen – aber insgesamt hat mich das Buch etwas enttäuscht. Es fehlt an emotionaler Tiefe und Entwicklung, die die Geschichte wirklich mitreißend gemacht hätte.

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