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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.02.2025

Gotesk und ungewöhnlich!

Meine Schwester, die Serienmörderin
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„Meine Schwester, die Serienmörderin“ steht schon sehr lange auf meinem SuB, also habe ich die Gelegenheit eines Buddy Reads (und eines freien Sonntags) genutzt, um es zu lesen und zu beenden.

Es war ...

„Meine Schwester, die Serienmörderin“ steht schon sehr lange auf meinem SuB, also habe ich die Gelegenheit eines Buddy Reads (und eines freien Sonntags) genutzt, um es zu lesen und zu beenden.

Es war ein kurzes und (nicht so) süßes Leseerlebnis und ich verstehe, warum dieser Roman bei seinem Erscheinen so gehypt wurde. Mit dem Schauplatz in Nigeria und der Mischung aus Horror- und Thrillerelementen fügt er dem Genre einen neuen und vielfältigen Aspekt hinzu.

Allerdings fand ich keine keine der Figuren sehr sympathisch und die Handlung war insgesamt nicht sehr fesselnd. Am Ende fehlte mir wohl ein großer Plot-Twist, wie man ihn normalerweise in Thrillern findet und die Spannung aufrechterhält.

Alles in allem würde ich das Buch wegen seiner Originalität, des "versteckten" Feminismus und des Themas einer starken Bindung zwischen Geschwistern, dennoch empfehlen.

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Veröffentlicht am 09.02.2025

Poirot deckt einen "Cold Case" auf!

Das unvollendete Bildnis
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"Das unvollendete Bildnis" war die erste Lektüre im Rahmen der Challenge Read Christie 2025, und wir hatten einen großartigen Start.

Poirot ermittelt wieder einmal in einem „Cold Case“-Mordfall. Was mir ...

"Das unvollendete Bildnis" war die erste Lektüre im Rahmen der Challenge Read Christie 2025, und wir hatten einen großartigen Start.

Poirot ermittelt wieder einmal in einem „Cold Case“-Mordfall. Was mir besonders gut gefallen hat, war die Vielfalt der Charaktere und dass wir nicht nur die Perspektive von Poirot, sondern auch die der einzelnen Verdächtigen kennengelernt haben.
Außerdem hatten die Hauptcharaktere eine, wie wir heute sagen würden, „toxische Beziehung“, was den Roman auf seine Weise sehr aktuell machte.
Es hat mir wirklich Spaß gemacht, diesen Roman zu lesen, und er war auch extrem schnell und fesselnd.

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Veröffentlicht am 20.12.2024

Großartiger Einstieg ins Genre!

Carmilla
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Le Fanu war ein irischer Schriftsteller, und seine bekannteste Novelle wurde etwa 27 Jahre vor „Dracula“ veröffentlicht. Es ist anzunehmen, dass es einen großen Einfluss auf Bram Stokers Werk hatte.

„Carmilla“ ...

Le Fanu war ein irischer Schriftsteller, und seine bekannteste Novelle wurde etwa 27 Jahre vor „Dracula“ veröffentlicht. Es ist anzunehmen, dass es einen großen Einfluss auf Bram Stokers Werk hatte.

„Carmilla“ hat alles, was man sich von einer klassischen Vampirgeschichte erhoffen kann - Übernatürliches, Spannung, Friedhöfe, Untote und Blutdurst.
Interessanterweise ist die Vampirin in der Geschichte eine Lesbe, was in Anbetracht der Zeit, in der das Buch geschrieben wurde, ziemlich faszinierend war.

Ich habe diese Lektüre sehr genossen und hatte viel Spaß dabei, in eine der ersten Vampirgeschichten der westlichen Moderne einzutauchen.

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Veröffentlicht am 20.12.2024

Dieser Romand wird Austen wohl nicht gerecht.

Northanger Abbey
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Ich habe meinen allerersten Jane Austen-Roman beendet und bin sehr zwiegespalten...

Nachdem ich „Northanger Abbey“ gelesen habe, verstehe ich, warum die Leute Austen mögen und warum ihre Geschichten zu ...

Ich habe meinen allerersten Jane Austen-Roman beendet und bin sehr zwiegespalten...

Nachdem ich „Northanger Abbey“ gelesen habe, verstehe ich, warum die Leute Austen mögen und warum ihre Geschichten zu solchen Klassikern geworden sind.

Leider hat die Lektüre meine Meinung nicht geändert. Ich fand die Handlung ziemlich eintönig und langatmig, obwohl ich sagen muss, dass mir die Charaktere, besonders Catherine und Henry, sowie die literarischen Anspielungen gefallen haben.

Alles in allem ist es jedoch nicht mein Geschmack, und ich bevorzuge die Werke der Brontës um einiges mehr.

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Veröffentlicht am 20.12.2024

Interessant aber nicht sehr tiefegehend.

Die Übersetzerin
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Nachdem ich "Die Übersetzerin" eine halbe Ewigkeit auf meinem TBR-Regal zu stehen hatte, war ich endlich in der Stimmung und Verfassung es zu lesen.

Der Roman spielt Mitten im Zweiten Weltkrieg und verfolgt ...

Nachdem ich "Die Übersetzerin" eine halbe Ewigkeit auf meinem TBR-Regal zu stehen hatte, war ich endlich in der Stimmung und Verfassung es zu lesen.

Der Roman spielt Mitten im Zweiten Weltkrieg und verfolgt das Schicksal von Hedwig (Hedy), einer österreichisch-rumänischen Jüdin, die nach dem Anschluss aus Wien auf die britische Kanalinsel Jersey geflohen ist. Im Sommer 1940 wird diese von der deutschen Wehrmacht besetzt. Bedroht von Hunger und Existenzverlust nimmt sie schließlich eine Stelle als Übersetzerin im Lager der verhassten Deutschen an.
Dort verliebt sie sich in den jungen Offizier Kurt. Als beide über die Verbrechen des Nationalsozialismus erfahren, gehen sie in den passiven Widerstand. Doch Hedy und ihre Existenz drohen aufzufliegen, sodass sie einen Plan zu ihrer Rettung fassen müssen.

Der Roman ist sehr gut recherchiert und behandelt ein wirklich spannendes und inspirierendes Schicksal, welches auf wahren Begebenheiten beruht. Am Ende fehlte es mir aber an einem Funken an Emotionalität. Wenngleich man in die Zeit und die Geschichte hineinversetzt wird, bleiben die Charaktere bisweilen unnahbar. Hinzu kam, dass einige Szenen unnötig lang und andere wiederum so flott abgehandelt wurden, dass man zeitweise nicht wusste, in welchem Jahr und zu welcher Zeit man sich jetzt eigentlich genau befindet.

Dennoch kann ich den Roman als Lektüre empfehlen. Wenn man jedoch auf der Suche nach einem Buch ist, was lange nach dem Beenden zum Nachdenken anregt, ist man hier nicht ganz an der richtigen Stelle.

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