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Veröffentlicht am 30.01.2023

Fesselnder Auftakt einer Thriller-Trilogie die es in sich hat

Der Strand: Vermisst
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„Der Strand: Vermisst“ der Autorin Karen Sander ist der erste Band einer Trilogie und bietet deshalb keinen in sich abgeschlossenen Fall. Für mich war das zunächst einmal Neuland, denn eine Thriller-Reihe ...

„Der Strand: Vermisst“ der Autorin Karen Sander ist der erste Band einer Trilogie und bietet deshalb keinen in sich abgeschlossenen Fall. Für mich war das zunächst einmal Neuland, denn eine Thriller-Reihe welche sich mit nur einem Fall beschäftigt, habe ich bisher noch nicht gelesen. So ganz im Klaren bin ich mir aber auch nach Abschluss des Buchs nicht, ob mich dieses Vorgehen nun begeistert oder stört. Denn ob ich bis zum nächsten Band all die wichtigen Details und Hinweise behalten kann, bleibt abzuwarten. Dennoch gefiel mir der Auftakt richtig gut. Von Beginn an legt die Geschichte ein hohes Tempo vor und fesselte mich durch lebendige Figuren und ein anschauliches Setting. Der fiktive Ort an der Ostsee war dabei sehr plastisch dargestellt und gibt der Handlung einen stimmigen Rahmen. Die Kapitel sind kurz, was für ein schnelles Lesetempo sorgt, erzählt wird chronologisch aus verschiedenen Perspektiven. Diese ergänzen sich finde ich sehr geschickt, besonders sympathisch waren mir dabei die Ermittelnden Tom und Mascha. Beide sind authentische Persönlichkeiten und bringen ihre eigene Lebensgeschichte mit, welche aber nicht zu sehr im Mittelpunkt steht. Die bisherigen aufgedeckten Zusammenhänge wirkten soweit stimmig, wobei am Ende des Buchs ehrlich gesagt ziemlich viele Fragen offen sind, alles in allem mehr als beantwortet wurden. Auch deshalb kann ich es kaum erwarten weiterzulesen und freue mich schon jetzt total auf den nächsten Band!

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Veröffentlicht am 30.01.2023

Breit gestreuter Ratgeber mit einer anschaulichen Methode, aber mit weniger wissenschaftlichen Nachweisen als gedacht

Einfach gut sortiert
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Der deutsche Titel des Ratgebers „Einfach gut sortiert: In wenigen Schritten den Alltag meistern und Zeit für sich gewinnen“ der Autorin Erin Zammett Ruddy ist meiner Meinung nach etwas unglücklich gewählt. ...

Der deutsche Titel des Ratgebers „Einfach gut sortiert: In wenigen Schritten den Alltag meistern und Zeit für sich gewinnen“ der Autorin Erin Zammett Ruddy ist meiner Meinung nach etwas unglücklich gewählt. Ich persönlich hätte nämlich einen viel größeren Fokus aufs Aufräumen und einen organisierten Alltag erwartet. Die Autorin nimmt aber wirklich alle möglichen Alltags- und Lebensbereiche in den Blick und konzentriert sich unter anderem mehr auf Schönheits- und Persönlichkeitsenwicklungsfragen, als ich ursprünglich vermutet hätte. Dies führt natürlich dazu, dass jeder Punkt nur sehr knapp ausgeführt wird, wobei ich ihre prinzipielle Methode super finde. Zunächst wird das Problem/das Thema benannt und dann folgen sehr präzise aufgeführte Schritte, wie man damit umgehen soll. Anschließend wird noch vorgestellt von welchen Expert:innen sie dieses Wissen hat und einige Absätze beschäftigen sich dann noch mit dem Warum.
Die Expert:innen kommen aber leider nicht von unabhängigen Stellen oder aus der Wissenschaft, sondern sind meist Unternehmer:innen. Und so wird öfter neben der allgemeinen Vorstellung auch noch ein Produkt mit angeführt. Solch ein Vorgehen empfand ich für einen Ratgeber ehrlich gesagt etwas befremdlich. Allgemein hätte es mir aber denke ich gar nicht so viel ausgemacht, wenn ich sonst begeistert gewesen wäre. Aber dies trifft leider nun mal nicht zu. Es gibt zum Glück auch einige sehr interessante Kapitel, so dass ich den ein oder anderen Tipp durchaus mitnehmen werde. Insgesamt überwiegt aber die Enttäuschung. Viele der angeführten Themen sind schon reichlich banal (z.B. Nudeln kochen, tanken, Essensreste aufbewahren) und wer bisher schon eine Weile einen eigenen Haushalt führt kann getrost auf diese Ratschläge verzichten. Anderes erschien mir wiederum sehr amerikanisch und nicht auf den deutschen Markt zugeschnitten. Pluspunkt war dafür aber der Schreibstil, denn dieser las sich humorvoll und flüssig und so konnte ich mir schnell einen Überblick über das Buch verschaffen. Als gelegentliches Nachschlagewerk oder als Geschenk zum Einzug in die erste eigene Wohnung ist „Einfach gut sortiert“ eine hübsche Idee. Ich persönlich konnte aber keinen großen Mehrwert aus der Lektüre schöpfen. Deshalb gibt es von mir auch „nur“ 3 Sterne, da ich mir einfach mehr erwartet hatte.

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Veröffentlicht am 29.01.2023

Zwei sehr unterschiedliche Geschichten, vereint durch eine Challenge

Because It's True − Tausend Momente und ein einziges Versprechen
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Bei der Bewertung von „Because It's True − Tausend Momente und ein einziges Versprechen“ der Autorinnen Kira Mohn und Kelly Moran bin ich im wahrsten Sinne des Wortes zwiegespalten. Denn eine der beiden ...

Bei der Bewertung von „Because It's True − Tausend Momente und ein einziges Versprechen“ der Autorinnen Kira Mohn und Kelly Moran bin ich im wahrsten Sinne des Wortes zwiegespalten. Denn eine der beiden Geschichten hat mich absolut geflasht, begeistert und emotional berührt, während die andere altbacken daher kam und so gar nicht mein Fall war.
Los ging es mit „Tausend Momente“ von Kelly Moran und hier muss ich leider zugegeben, dass die Geschichte so gar nichts war. Bisher habe ich noch nicht von der Autorin gelesen und werde dies auch in Zukunft nicht ändern. Zunächst einmal ist die Handlung der Kurzgeschichte wirklich nichts Besonderes und greift ein Setting auf, welches man schon häufiger in Liebesromanen gelesen hat. Das Ganze spielt im Jahr 2004 in einem bilderbuchmässigen amerikanischen Kleinstädtchen. Von der ersten Seite an, wirkte die Geschichte auf mich ziemlich altmodisch und auch etwas kitschig. Die Geschlechterrollen sind wirklich klischeehaft, die Gefühle bleiben oberflächlich und auch sonst geht es mir viel zu oft um Äußerlichkeiten. Ich persönlich habe auf jeden Fall genug von dem Bild der schüchternen grauen Maus mit Brille die dann auf wundersame Weise durch ein paar Handgriffe plötzlich unfassbar gut aussieht und so alle Blicke auf sich zieht. Einzige Pluspunkte waren für mich der anschauliche Schreibstil und die erkennbare Bücherliebe der Charaktere. Trotzdem würde ich allein für diese Geschichte nicht mehr wie 2 Sterne vergeben.
Zum Glück gibt es im Buch dann aber noch „Ein einziges Versprechen“ von Kira Mohn. Von ihr habe ich bereits die Island-Reihe gelesen und bin auch jetzt wieder absolut begeistert. Die Figuren sind äußerst lebensnah und inhaltlich geht die Geschichte, richtig in die Tiefe. So konnte mich die Autorin mit ihrem Werk absolut gefangen nehmen und emotional tief bewegen. Im Mittelpunkt steht keine klassische Liebesgeschichte, aber dennoch wünscht man Jack und Vic vom ersten Moment an das sie endlich zueinander finden. Der Spannungsgrad ist auch deshalb hoch und die am Ende angekündigte Fortsetzung ihrer Geschichte möchte ich unbedingt lesen! Noch dazu bietet die schottische Westküste ein traumhaftes Setting und regionale Details passen sich mühelos in die Handlung ein. Der Schreibstil liest sich außerdem sehr angenehm und so wollte ich einfach immer weiter lesen. Diese Geschichte ist im Gesamten so stimmig und bewegend das sie volle 5 Sterne verdient hat.
Aufgrund dieser zwei sehr unterschiedlich beurteilten Geschichten fällt es mir wirklich schwer das Buch im Gesamten zu bewerten. Deshalb orientiere ich mich am Durchschnitt und vergebe 3 ½ Sterne.

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Veröffentlicht am 28.01.2023

Ein neuer Blick auf Medusa – Interessant erzählt und gut lesbar

STONE BLIND – Der Blick der Medusa
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In ihrem Buch „STONE BLIND – Der Blick der Medusa“ widmet sich Natalie Haynes der klassischen griechischen Mythologie. Dabei bleibt sie nahe an den Originalerzählungen, liefert aber dennoch einen neuen ...

In ihrem Buch „STONE BLIND – Der Blick der Medusa“ widmet sich Natalie Haynes der klassischen griechischen Mythologie. Dabei bleibt sie nahe an den Originalerzählungen, liefert aber dennoch einen neuen Blick auf bekannte Geschehnisse. Inhaltlich konnte mich das Buch allerdings nicht an jeder Stelle fesseln, gerade wenn es um das ewige Gezanke der Götter untereinander oder um Kampfszenen ging, verlor die Autorin meine volle Aufmerksamkeit. Allgemein hätte ich damit gerechnet, dass der Roman schon etwas moderner daherkommt. Die grundlegenden Mythen und auch der zeitliche Erzählrahmen bleiben aber weitgehend unverändert. Sehr gelungen empfand ich hingegen den Schreibstil, sowie die gewählte Erzählweise der Autorin. Erzählt wird dabei nicht nur aus der Sicht von Medusa, sondern noch aus zahlreichen weiteren Perspektiven. Nicht alle Geschehnisse scheinen zu Beginn miteinander in Zusammenhang zu stehen, nach und nach ergibt sich dann aber doch ein rundes und stimmiges Gesamtbild. Die Frage „Medusa – Schwester, Opfer, Monster?“ wurde meiner Meinung nach sehr geschickt beantwortet. Auf jeden Fall lässt dieser Roman uns Leser:innen nachdenklich zurück. Auch bei vermeintlich bekannten Geschichten, kommt es doch auf die Betrachtungsweise an. Und so war die Lektüre von „ STONE BLIND“, trotz mancher Längen, doch ein echter Gewinn für mich. Im Gesamten vergebe ich gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle die sich auf eine ganz neue Weise mit dem Bild der Medusa beschäftigen wollen.

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Veröffentlicht am 25.01.2023

Gelungener zweiter Band, einer tollen historischen Krimireihe

Fräulein vom Amt – Der Tote im Kurhaus
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Im Vergleich mit dem ersten Band hat mir „Fräulein vom Amt – Der Tote im Kurhaus“ der Autorin Charlotte Blum sogar noch etwas besser gefallen. Im Buch gibt es zunächst ein Wiedersehen mit allen bereits ...

Im Vergleich mit dem ersten Band hat mir „Fräulein vom Amt – Der Tote im Kurhaus“ der Autorin Charlotte Blum sogar noch etwas besser gefallen. Im Buch gibt es zunächst ein Wiedersehen mit allen bereits liebgewonnenen Charakteren. Um die Beziehungen untereinander gut zu verstehen, sollte zunächst der erste Band gelesen werden, für den Fall an sich ist dies aber nicht unbedingt notwendig. Erneut erschafft die Autorin eine äußerst gelungene Mischung aus historisch interessanten Details, einer liebenswerten, wie auch eigensinnigen Heldin und einem durchdachten und spannenden Kriminalfall. Dabei stehen Almas Ermittlungen eindeutig im Mittelpunkt der Handlung, was mir gut gefiel. Sie behauptet dabei ihre Selbständigkeit und ihr titel-gebender Beruf ist dabei wiedermal von nutzen. Auch mit Kriminalkommissar Ludwig gibt es eine erneute Zusammenarbeit, auch wenn diese nicht ganz so eng wie zuvor ausfiel. Neben dem durchdachten Fall macht aber auch das weitere „Drumherum“ einfach nur Spaß! Diesmal befindet sich Baden-Baden im Ägyptenfieber und der damalige Zeitgeist wird trefflich wiedergegeben. Der Schreibstil liest sich durchgängig angenehm spritzig und erweckt sowohl die Geschehnisse, als auch die Protagonist:innen zum Leben. Das Tempo geht flott voran, wobei es so manche überraschende Wendung zu entdecken gibt und die Auflösung bis zuletzt geheimnisvoll bleibt. Miträtseln macht hier auf jeden Fall Spaß und ist eine kleine Herausforderung. Mich konnte dieser großartige Kriminalroman auf jeden Fall bis zur letzten Seite fesseln und begeistern. Darum vergebe ich gerne 5 Sterne und eine große Leseempfehlung!

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