Anna fängt nochmal neu an
MirabellentageIch habe bereits "Mühlensommer" der Autorin gelesen und erinnere mich nur noch daran, dass ich es gerne gelesen habe, in bleibender Erinnerung ist es mir leider nicht geblieben. Ich hoffte, dass es vielleicht ...
Ich habe bereits "Mühlensommer" der Autorin gelesen und erinnere mich nur noch daran, dass ich es gerne gelesen habe, in bleibender Erinnerung ist es mir leider nicht geblieben. Ich hoffte, dass es vielleicht bei diesem Buch anders käme. Es beginnt ja ganz interessant: Anna war viele Jahre lang die Haushälterin von Pfarrer Josef und hatte ein vertrautes Verhältnis zu ihm. Jetzt ist Josef ganz plötzlich gestorben, und für Anna wird sich einiges ändern.
Ich mag Bücher über Neuanfänge, und Anna war mir sympathisch. Es hat mich interessiert zu lesen, wie es für sie weiterging. Auch die Rückblicke in die Vergangenheit an ihr Leben in dem Dorf las ich gerne.
Womit ich weniger anfangen konnte, war der Humor: Zum Beispiel, dass der neue Pfarrer nur Plattdeutsch spricht und keiner ihn versteht, sowas finde ich nicht besonders originell. Und dass er dann so tut, als würde er Latein reden, er aber nur ein italienisches Kochrezept rezitiert, sowas ist doch albern. Viele dieser angeblich lustigen Begebenheiten waren einfach nicht mein Humor und haben mich nur genervt, weshalb ich dem Buch nicht volle fünf Punkte gebe.