Für Auggie Schnuck sieht die Zukunft so gut aus wie nie zuvor. Als Wrestler hat er fast alles erreicht. Mit Nadine, der Liebe seines Lebens, plant er ein gemeinsames Zuhause. Doch er traut seinem Glück nicht. Je besser es läuft, desto mehr verwandelt sich Auggie, der eigentlich zum Film will, in seine Figur ›The Aug‹. Ein raffiniert erzählter Roman über Träume, die wahr werden und an den Rand von Verstand und Wirklichkeit führen, über Künstlichkeit, Kampf und Zärtlichkeit.
Eigentlich hätte mich ein Roman über Wrestling nie sofort angesprochen – umso überraschter war ich, wie schnell mich „Sunset Flip“ gepackt hat. Schon das Cover mit seinen warmen Gelbtönen gefällt mir ...
Eigentlich hätte mich ein Roman über Wrestling nie sofort angesprochen – umso überraschter war ich, wie schnell mich „Sunset Flip“ gepackt hat. Schon das Cover mit seinen warmen Gelbtönen gefällt mir richtig gut, und Joey Goebels Schreibstil hat mich wieder einmal komplett abgeholt.
Die Geschichte fühlt sich beim lesen nie wie ein typischer Sportroman an. Stattdessen geht es um Träume, Identität, Erfolg und darum, was passiert, wenn man irgendwann nicht mehr weiß, wo die „Rolle“ aufhört und das echte Leben anfängt. Auggie ist dabei eine Figur, mit der man mitfiebert, auch wenn er sich selbst immer wieder im Weg steht.
Besonders stark fand ich, wie emotional die Geschichte wird, ohne dabei kitschig zu sein. Goebel schafft es, ernste Themen mit Leichtigkeit zu erzählen und gleichzeitig einige Sätze rauszuhauen, die lange im Kopf bleiben.
Für mich war „Sunset Flip“ überraschend, bewegend und vor allem modern.
Ich würde das Buch jederzeit weiterempfehlen!
„Sunset Flip“ von Joey Goebel hat mich wirklich überzeugt. Der Roman verbindet auf gelungene Weise Humor, Gesellschaftskritik und emotionale Tiefe. Autor Joey Goebel schafft es, interessante und glaubwürdige ...
„Sunset Flip“ von Joey Goebel hat mich wirklich überzeugt. Der Roman verbindet auf gelungene Weise Humor, Gesellschaftskritik und emotionale Tiefe. Autor Joey Goebel schafft es, interessante und glaubwürdige Figuren zu erschaffen, deren Gedanken, Konflikte und Entwicklungen einen schnell fesseln. Besonders beeindruckt hat mich, wie er ernste Themen anspricht, ohne dabei belehrend zu wirken. Stattdessen regt die Geschichte immer wieder zum Nachdenken an und bietet gleichzeitig viele unterhaltsame und überraschende Momente.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig, oft auch witzig, sodass das Buch trotz seiner vielschichtigen Inhalte leicht zu lesen ist. Die Handlung entwickelt sich abwechslungsreich und hält immer wieder unerwartete Wendungen bereit, ohne konstruiert zu wirken.
Insgesamt ist „Sunset Flip“ für mich ein intelligenter, origineller und berührender Roman, der weit mehr bietet als reine Unterhaltung. Er wirft interessante Fragen über das Leben, persönliche Entscheidungen und gesellschaftliche Erwartungen auf und bleibt dadurch auch nach dem Lesen noch im Kopf. Ein Buch, das ich gerne weiterempfehle und das sowohl Fans von Joey Goebel als auch Neueinsteiger begeistern kann.
Ich finde das Cover passt sehr gut zu dem Buch und es passt sowieso sehr gut zu dem Verlag. Es ist unaufgeregt und trotzdem interessant gestaltet. Und genauso ist auch ein wenig das Buch. Denn es handelt ...
Ich finde das Cover passt sehr gut zu dem Buch und es passt sowieso sehr gut zu dem Verlag. Es ist unaufgeregt und trotzdem interessant gestaltet. Und genauso ist auch ein wenig das Buch. Denn es handelt von einem Mann, der eigentlich Schauspieler werden möchte, aber dann doch beim Wrestling gelandet und geblieben ist. Während des Lesens konnte ich mich sehr gut mit den Figuren identifizieren. Der Schreibtisch bei sehr gut gefallen, da die Aufteilung des Buches ideal gewählt wurde und man sie sehr gut zurechtgefunden hat. Auch das Thema des Buches des Wrestling fand ich sehr interessant, da ich mich sonst noch nie mit diesem Thema befasst habe in meinem Leben. Man wird in eine ganz andere Welt mitgenommen und er fährt sehr viel. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen, da es. Kurzweilige Reise in einen sehr interessanten Sport ist. Sehr gelungen.
„Sunset Flip“ von Joey Goebel hat mich überrascht und zunehmend stärker in seinen Bann gezogen. Auf den ersten Blick steht mit Wrestling ein Thema im Mittelpunkt, das in Romanen eher selten vorkommt und ...
„Sunset Flip“ von Joey Goebel hat mich überrascht und zunehmend stärker in seinen Bann gezogen. Auf den ersten Blick steht mit Wrestling ein Thema im Mittelpunkt, das in Romanen eher selten vorkommt und zunächst sehr speziell wirken kann. Doch genau darin liegt für mich der besondere Reiz des Buches: Goebel nutzt diese laute, körperliche und stark inszenierte Welt nicht nur als Schauplatz, sondern als Spiegel für größere Fragen nach Identität, Erfolg und Selbsttäuschung.
Im Mittelpunkt steht Auggie Schnuck, der zwischen privaten Hoffnungen, äußeren Erwartungen und seiner Rolle als Wrestler seinen Platz sucht. Ohne zu viel vorwegzunehmen, entwickelt sich seine Geschichte zu einem vielschichtigen Porträt eines Menschen, der nach oben will und dabei immer stärker spürt, wie schwer es ist, sich selbst treu zu bleiben. Besonders gelungen fand ich, dass der Roman nicht nur vom Aufstieg erzählt, sondern auch davon, welchen Preis Anerkennung haben kann.
Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut. Es wirkt nicht grell oder überladen, sondern geheimnisvoll und atmosphärisch. Gerade dadurch passt es hervorragend zu einem Roman, der zwar von Show, Kampf und Öffentlichkeit erzählt, unter der Oberfläche aber viel Melancholie und Verletzlichkeit trägt. Auch die schlichte, hochwertige Gestaltung unterstützt diesen Eindruck.
Goebels Schreibstil ist direkt, lebendig und pointiert. Die Geschichte hat Tempo, bleibt aber nie oberflächlich. Besonders gefallen haben mir der trockene Humor, die tragischen Zwischentöne und die genaue Beobachtung einer Gesellschaft, in der Erfolg oft wichtiger scheint als innere Klarheit. Auch die deutsche Übersetzung wirkt flüssig und authentisch, sodass die Dialoge und die amerikanische Atmosphäre sehr gut zur Geltung kommen.
Die Figuren haben mir gerade deshalb gefallen, weil sie nicht perfekt sind. Auggie ist widersprüchlich, verletzlich und manchmal schwer zu greifen, aber genau das macht ihn glaubwürdig. Auch die Nebenfiguren wirken nicht bloß wie Kulisse, sondern tragen dazu bei, diese besondere Welt zwischen Traum, Druck und Inszenierung lebendig werden zu lassen.
Für mich ist „Sunset Flip“ interessant, weil Joey Goebel aus einem zunächst fremden Milieu eine sehr menschliche Geschichte macht. Ich empfehle den Roman allen, die ungewöhnliche Stoffe, amerikanische Außenseitergeschichten und psychologisch interessante Figuren mögen. Mein Fazit: eigenwillig, atmosphärisch dicht und überraschend berührend.
Mit seinem Buch „Sunset Flip“ gibt der in Kentucky lebende US-amerikanische Autor und Musiker Joey Goebel einen interessanten Einblick in die Welt des Wrestlings. Es ist aber keineswegs nur etwas für Fans ...
Mit seinem Buch „Sunset Flip“ gibt der in Kentucky lebende US-amerikanische Autor und Musiker Joey Goebel einen interessanten Einblick in die Welt des Wrestlings. Es ist aber keineswegs nur etwas für Fans dieses Sports, da es einiges mehr zu bieten hat.
Der Wrestler Auggie Schnuck – genannt „The Aug“ konnte bereits einige sportliche Erfolge feiern.
Sein nächstes Ziel ist eine Rolle beim Film. Karrieretechnisch könnte es kaum besser laufen. Auch privat läuft es für Auggie gut. Er will mit seiner Freundin Nadine zusammenziehen und eine Familie gründen. Dennoch ist er von Selbstzweifeln geplagt.
Der Schreibstil von Joey Goebel ist dicht und intensiv. Die Handlung wird nicht chronologisch erzählt und bewegt sich zwischen August 1977 und Mai 2024. Da die Kapitel mit der Nennung des Ortes und des Datums beginnen, ist die Einordnung jedoch problemlos.
Die Charaktere wirken authentisch und sind vielschichtig angelegt. Auggie und Nadine leben zwischen Show und der Realität.
Dabei war für mich bisher unklar, wie viel Show Wrestling bedeutet. Bisher wusste ich nur wenig über diesen Sport und habe interessante Einblicke erhalten.
Trotz - oder vielleicht sollte ich sagen wegen - seines Erfolges steht Auggie unter enormen Druck. Er ist sehr impulsiv, steht permanent zwischen der Show und dem Leben, womit er auch zwischen der Identität als Sportler und Freund lebt. Sein Konflikt wird spürbar und ist sicherlich einer, der sich ebenso auf andere Sportarten übertragen lässt.
Obwohl Wrestling keine der Sportarten ist, die mich übermäßig interessiert, fand ich das Buch aufgrund der Darstellung der Charaktere interessant. Man muss also kein Fan dieses Sports sein, um Gefallen daran zu finden.