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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.07.2026

Alice mal anders

Alice im Land der Ideen
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Schon das Cover des Buches hat meine Neugier geweckt. Es sieht so magisch und verwunschen aus. Fast märchenhaft… Der Inhalt und die Geschichte des Buches haben mir viel Freude beim lesen bereitet, denn ...

Schon das Cover des Buches hat meine Neugier geweckt. Es sieht so magisch und verwunschen aus. Fast märchenhaft… Der Inhalt und die Geschichte des Buches haben mir viel Freude beim lesen bereitet, denn der Autor schafft es trotz der ganzen magischen Reise eine Verbindung zu Alice aufzubauen, daher gefällt mir besonders der Schreibstil. Alice landet durch einen leichten Sturz in das sogenannte Land der Ideen und nicht ins Wunderland so wie man es kennt, wo sie auf ihre Frage wie man eigentlich lebt ein paar Antworten erhält. Antworten von großen Philosoph*innen die sie auf ihrer Reise trifft. Begleitet wird sie niedlicherwrise von vielen kleinen Tieren wie Mäusen und einem Känguru. Der Autor schafft es eine Popularisierung philosophischen Wissens das Antworten auf Lebensfragen manchmal Zeit und Rat brauchen. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen.

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Veröffentlicht am 01.07.2026

Kampf und Leben

Sunset Flip
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Eigentlich hätte mich ein Roman über Wrestling nie sofort angesprochen – umso überraschter war ich, wie schnell mich „Sunset Flip“ gepackt hat. Schon das Cover mit seinen warmen Gelbtönen gefällt mir ...


Eigentlich hätte mich ein Roman über Wrestling nie sofort angesprochen – umso überraschter war ich, wie schnell mich „Sunset Flip“ gepackt hat. Schon das Cover mit seinen warmen Gelbtönen gefällt mir richtig gut, und Joey Goebels Schreibstil hat mich wieder einmal komplett abgeholt.

Die Geschichte fühlt sich beim lesen nie wie ein typischer Sportroman an. Stattdessen geht es um Träume, Identität, Erfolg und darum, was passiert, wenn man irgendwann nicht mehr weiß, wo die „Rolle“ aufhört und das echte Leben anfängt. Auggie ist dabei eine Figur, mit der man mitfiebert, auch wenn er sich selbst immer wieder im Weg steht.

Besonders stark fand ich, wie emotional die Geschichte wird, ohne dabei kitschig zu sein. Goebel schafft es, ernste Themen mit Leichtigkeit zu erzählen und gleichzeitig einige Sätze rauszuhauen, die lange im Kopf bleiben.

Für mich war „Sunset Flip“ überraschend, bewegend und vor allem modern.
Ich würde das Buch jederzeit weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Irre gut

Verlorene Schäfchen
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Ich kannte die Autorin Madeleine Cash bereits durch das Forever Mag Magazine, von dem ich ein großer Fan bin. Deshalb war ich sehr gespannt auf ihren Debütroman „Verlorene Schäfchen“ – und wurde definitiv ...

Ich kannte die Autorin Madeleine Cash bereits durch das Forever Mag Magazine, von dem ich ein großer Fan bin. Deshalb war ich sehr gespannt auf ihren Debütroman „Verlorene Schäfchen“ – und wurde definitiv nicht enttäuscht.
Worum geht es?
In ihrem Roman erzählt Cash auf humorvolle und zugleich feinfühlige Weise von der Familie Flynn, die eigentlich wie eine Bilderbuchfamilie wirken könnte – wenn nicht gerade jedes Familienmitglied mit seiner ganz eigenen kleinen Sinnkrise beschäftigt wäre. Die Eltern stecken beispielsweise mitten in einer Ehekrise, und der Vater lebt bereits im Auto in der Garage, zwischen all den Umzugskartons.
Schon auf den ersten Seiten zeigt sich der trockene, urkomische Humor, der sich durch das gesamte Buch zieht. Auch der Schreibstil ist flüssig, strukturiert und angenehm leicht zu lesen, weshalb ich das Buch wirklich gerne gelesen habe.
Besonders gut gefällt mir, dass jedes Familienmitglied ein eigenes Kapitel bekommt. Dadurch rücken die einzelnen Figuren stärker in den Vordergrund und wirken deutlich greifbarer und lebendiger.
Beim Lesen denkt man zwar oft: Was für eine skurrile Familie! Aber wenn man ehrlich ist, zeigt der Roman eigentlich nur etwas völlig Normales – denn hinter den eigenen vier Wänden versteckt schließlich jede Familie ihre ganz eigene Wahrheit.
Insgesamt ist „Verlorene Schäfchen“ ein humorvoller, kluger und zugleich ehrlicher Familienroman, den ich sehr gerne gelesen habe und auf jeden Fall weiterempfehlen würde.

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Auf der Suche nach sich selbst

Wassermann
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Schon das geheimnisvoll-düstere Cover von Wassermann zieht einen sofort in seinen Bann – es wirkt beinahe wie ein stilles Versprechen, dass einen eine schwere, tiefgründige und emotional aufwühlende Geschichte ...

Schon das geheimnisvoll-düstere Cover von Wassermann zieht einen sofort in seinen Bann – es wirkt beinahe wie ein stilles Versprechen, dass einen eine schwere, tiefgründige und emotional aufwühlende Geschichte erwartet, die weit unter die Oberfläche geht und Spuren hinterlässt.

Hoffmanns Schreibstil ist dabei klar, reduziert und gleichzeitig erstaunlich intensiv. Durch seine oft fragmentarischen, knapp gehaltenen Sätze entsteht eine besondere Nähe zur Gefühlswelt der Hauptfigur. Genau diese sprachliche Zurückhaltung verstärkt die innere Unruhe von Luk und macht seine Zerrissenheit, seine Sehnsucht und seine Verlorenheit umso greifbarer. Zwischen den Zeilen schwingt eine leise, aber beständige Melancholie mit, die den gesamten Roman durchzieht und ihm eine eindringliche Tiefe verleiht.

Im Zentrum steht der Hauptprotagonist Luk, ein junger Mann auf der Flucht – nicht nur vor der Krebserkrankung seiner Mutter, sondern auch vor sich selbst. Von Hamburg aus treibt es ihn nach Barcelona und weiter nach Portugal, immer in der Hoffnung, irgendwo neu anfangen zu können. Doch egal, wie weit er geht: Die Vergangenheit reist unsichtbar mit….

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Sprachliche Sensibilität

Die beste aller Beziehungen
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Das Buch „ die beste aller Beziehungen“ geschrieben von er Autorin Gun-Britt Sundström hat mir aus mehreren Gründen gefallen. Zum einen finde ich, dass das Cover zum lesen einlädt. Mir gefällt die Farbwahl ...

Das Buch „ die beste aller Beziehungen“ geschrieben von er Autorin Gun-Britt Sundström hat mir aus mehreren Gründen gefallen. Zum einen finde ich, dass das Cover zum lesen einlädt. Mir gefällt die Farbwahl aber auch die Neuger, die hinter der Illustration steckt.
Worum gehts? Es geht um zwei Menschen, Martina und Gustav, die unterschiedlicher nicht sein können, jedoch eine Beziehung miteinander führen. Die Autorin schreibt warm, herzlich und mit Tiefgang wie eine solche Beziehung standhaft bleibt und beschreibt Themen wie Trennung und Neubeginn, Erwartungen, Konflikte und das alltägliche leben zweier Menschen.
Besonders gefällt mir an dem Buch, dass es zum nachdenken anregt und Probleme einer völlig normalen Beziehung aufnimmt. Geschrieben ist es scharfsinnig, mit viel Humor und einer Leichtigkeit.
Ich habe es gerne gelesen und kann es weiterempfehlen.

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