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Veröffentlicht am 19.02.2026

Breit aufgestelltes Wissensbuch, das Neugier weckt

Wo ist denn da der Unterschied?
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Sachbücher werden von meinen Kindern immer und überall gerne gelesen. Deshalb können wir gar nicht genug davon haben. Neu eingezogen ist bei uns "Wo ist denn da der Unterschied?" von Jane Wilsher und Liz ...

Sachbücher werden von meinen Kindern immer und überall gerne gelesen. Deshalb können wir gar nicht genug davon haben. Neu eingezogen ist bei uns "Wo ist denn da der Unterschied?" von Jane Wilsher und Liz Kay.
Thematisch ist das Buch sehr breit aufgestellt, was meine Kinder sehr gerne mögen, denn sie können genau den Bereich auswählen, der sie gerade am meisten interessiert. Vom Weltall über Tiere und Pflanzen bis hin zum Menschen und seinen Erfindungen ist wirklich alles dabei. Es geht um Wortpaare, die sich ähneln, sowie Dinge und Lebewesen, die sich ähnlich sehen oder in einem gewissen Zusammenhang stehen.
Einige Wortpaare sind wirklich sehr simpel, wie Pfeffer und Salz oder Einrad und Fahrrad. Es gibt aber auch sehr interessante Pärchen wie Affen und Menschenaffen, bei denen die Unterschiede gut gegenübergestellt werden. Besonders gut gefallen haben uns zum Beispiel auch die Erklärungen zu den verschiedenen Tiergruppen, die man mit einfachen Fragen herausfinden kann. So verstehen Kinder leicht den Unterschied zwischen einem Reptil und einer Amphibie.
Die meisten Themen werden sehr gut in aller Kürze erklärt, sodass Kinder sie alleine problemlos verstehen können. Dabei bleiben manche aber etwas oberflächlich, sodass eventuell Nachfragen kommen, die das Buch leider nicht mehr beantwortet. Dafür schafft es aber, Neugier zu wecken und die Kinder dazu anzuregen, noch mehr lesen zu wollen.
Die Illustrationen zu den verschiedenen Themen sind sehr klar und auf die wichtigsten Details begrenzt. Die ruhigen Hintergründe lenken nicht ab, und die Struktur der Seiten ist so übersichtlich, dass Kinder problemlos alleine stöbern können.
Wer ein Buch für neugierige Kinder im Vorschul- oder Grundschulalter sucht, sollte auf jeden Fall in "Wo ist denn da der Unterschied?" reinschauen. Am besten entdeckt man es gemeinsam mit Kindern. Denn es macht besonders viel Spaß, vorher zusammen zu überlegen, ob man selbst die Unterschiede oder Gemeinsamkeiten kennt.

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Veröffentlicht am 14.02.2026

Herausragende Drachenfantasy für alle ab 12 Jahren

Dragonborn (Band 1) - Das Erbe des Feuers
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Fantasybücher für Kinder lese ich selbst immer gerne. "Dragonborn - Das Erbe des Feuers" von Struan Murray hat mich komplett begeistert und ein bisschen fassungslos zurückgelassen. Solch eine Drachengeschichte ...

Fantasybücher für Kinder lese ich selbst immer gerne. "Dragonborn - Das Erbe des Feuers" von Struan Murray hat mich komplett begeistert und ein bisschen fassungslos zurückgelassen. Solch eine Drachengeschichte habe ich noch nie gelesen.
Alex entdeckt nach einem starken Gefühlsausbruch, dass sie ein Drache ist. Sie soll auf die verborgene Insel Skralla, um dort ihre Drachenfähigkeiten zu trainieren. Doch Alex tut sich schwer damit, ihren inneren Drachen zu wecken. Gleichzeitig droht ein zweiter Krieg zwischen Drachen und Menschen. Eine dunkle Macht erstarkt, die auch Alex ganz persönlich betrifft.
Wie? Das muss man einfach selbst lesen. Denn das Buch hält so viel bereit, was es absolut lesenswert macht - atemberaubende Spannung und Fassungslosigkeit garantiert.
Da sind die interessanten Charaktere, die neben Alex dieser Geschichte Leben einhauchen. Der Erzähler Puppin sorgt für amüsante Einschübe und Hintergrundinformationen. Ein alter, weiser Drache steht Alex in Momenten der Trauer und Wut bei, und die anderen Drachenkinder sind einfach nur wild und meist sehr liebenswert.
In Alex' Gefühlswelt kann man sehr gut eintauchen. Man spürt ihre Wut und Angst, aber auch eine tiefe, freundschaftliche Verbundenheit zu anderen Drachenkindern. Zugleich schafft es Struan Murray, die Welt der Drachen durch seine bildhafte Sprache zum Leben zu erwecken, sodass man jede Verwandlung vor dem Inneren Auge sehen und das Bummern des Drachenherzens hören kann.
Außerdem hat mich der spannende Grundkonflikt zwischen den verschiedenen Spezies, der im Untergrund schwelt und in kleinen Situationen immer wieder aufbricht, fasziniert und erschreckt. Menschen, die Drachen verabscheuen. Drachen, die abfällig über Menschen reden. Und andere Wesen, die schlecht behandelt werden. Zusätzlich die ständig drohende Gefahr, dass etwas Schreckliches passieren könnte und die dunkle Macht namens Drak Midna die Kontrolle übernehmen könnte.
Schon nach Dreivierteln des Buches war ich mir sicher: Das ist ein richtig gutes Buch. Das letzte Viertel hat mich aber komplett überwältigt, gefesselt und sprachlos gemacht. Es hebt die Geschichte noch einmal auf ein ganz anderes Level. Das Ende ist clever, spannend und überraschend zugleich und lässt mich fragen: Wie kann diese grandiose Geschichte weitergehen?

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Aufbruch in eine unbekannte Welt voller Wunder und Gefahren

Erde 13
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Einmal einen fremden Planeten erkunden - normalerweise unmöglich. Aber zum Glück gibt es Bücher, die uns Leserinnen und Leser auf so ein unglaubliches Abenteuer mitnehmen. "Erde 13: Aufbruch ins Ungewisse" ...

Einmal einen fremden Planeten erkunden - normalerweise unmöglich. Aber zum Glück gibt es Bücher, die uns Leserinnen und Leser auf so ein unglaubliches Abenteuer mitnehmen. "Erde 13: Aufbruch ins Ungewisse" von Andreas Langer entführt uns in eine andere Welt, die 92 Jahre mit dem Raumschiff entfernt ist.
Levi unternimmt diese aufregende Expedition mit seiner Mutter, einer Forscherin, die mit ihm der nicht mehr bewohnbaren Erde entkommen ist. Doch nach dem Erwachen aus dem Kälteschlaf geht die Landung auf dem erdähnlichen Planeten "Terra Ny" schief. Levi landet mit seiner Mutter und zwei weiteren Passagieren in einer Rettungskapsel irgendwo auf Erde 13 und muss den Weg zur restlichen Besatzung finden.
Beim Lesen der Geschichte hat man tatsächlich das Gefühl, einen unbekannten Planeten zu erkunden. Diese faszinierende, neue Welt voller unbekannter Lebewesen entsteht ganz klar vor dem inneren Auge. Andreas Langer schafft es, Fernweh nach weit entfernten Planeten zu wecken. Die Illustrationen dazu von Alina Brost sind, genau wie das Cover, sehr gelungen und passend.
Das Abenteuer, das Levi und die anderen erleben, ist voll spannender Momente mit unbekannten Gefahren und Geheimnissen aber auch schönen Erfahrungen wie dem Aufeinandertreffen mit einem sehr freundlichen Tierwesen. So fliegt man ganz schnell durch dieses Buch, das sich durch die etwas größere Schrift sehr leicht lesen lässt.
Die Geschichte wird komplett aus Levis Sicht geschildert, sodass man sehr gut an seinen Überlegungen und Gefühlen teilhaben kann. Die Aufregung bei der Landung, ein rasender Herzschlag, aber eben auch interessante Gedankengänge wie: Bin ich noch immer 11 Jahre oder nicht schon 103 Jahre alt?
Kinder im gleichen Alter werden sich durch die Erzählperspektive gut mit Levi identifizieren können. Gleichzeitig hätte die Grundspannung für diese Altersgruppe gerne noch ein wenig höher sein können. So hüpft man von einem spannenden Erlebnis zum nächsten, aber am Ende des Buches ist noch gar nicht so viel erreicht. Das macht allerdings auch große Lust, noch mehr über Levis Erlebnisse auf Terra Ny zu erfahren und den nächsten Band zu lesen.
Deshalb an alle Kinder, die von weit entfernten Planeten und unbekannten Galaxien träumen: Dieses Buch ist genau das Richtige für euch!

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Veröffentlicht am 03.02.2026

Toller Humor, spannendes Abenteuer und ein tierischer Blick auf uns Menschen

Freiheit für die Waldwiesel
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Stepha Quitterer hat uns vor zwei Jahren mit ihrem Buch um Pepe und den Oktopus Rebo absolut begeistert. Deshalb waren mein Sohn und ich unglaublich neugierig auf ihr neuestes Werk.
"Freiheit für die Waldwiesel" ...

Stepha Quitterer hat uns vor zwei Jahren mit ihrem Buch um Pepe und den Oktopus Rebo absolut begeistert. Deshalb waren mein Sohn und ich unglaublich neugierig auf ihr neuestes Werk.
"Freiheit für die Waldwiesel" ist eine ganz besondere Geschichte aus der Tierwelt. Piet Wiesel möchte unbedingt den großen Kletterwettbewerb gewinnen, um einen Ausbildungsplatz in der großen Stadt zu erlangen und sein Leben zu verbessern. Doch der Wettbewerb ist eine Falle und alle Wiesel verschwinden aus dem Wald - bis auf Piet. Der macht sich gleich auf die Suche nach seinen Verwandten und gerät dabei in ein außergewöhnliches Abenteuer.
Was nach einer klassischen Abenteuerreise für Kinder klingt, ist tatsächlich so viel mehr als das. Die Geschichte ist unglaublich amüsant, mit vielen lustigen Momenten und Wortwitzen. Man kann "Freiheit für die Waldwiesel" einfach nur wegen dieses herausragenden Humors lesen und lieben.
Gleichzeitig regt das Buch aber auch zum Nachdenken an: über das menschliche Verhalten gegenüber Tieren und Umwelt sowie unser Verhalten untereinander. Der kritische Blick der Tiere auf die Menschen ist erschreckend und gleichzeitig erhellend. Durch viele kleine Momente offenbart Stepha Quitterer, was wir sonst oft übersehen. So wird unser Handy zu unserem Haustier, das wir täglich streicheln, während wir die tierische Sprache und ihre Gefühle übersehen und Tiere daher mit Dingen gleichsetzen.
Mein Sohn und ich mochten diese gesellschaftskritischen Elemente sehr. Zugleich hat uns das Buch aber auch durch die vielen interessanten Charaktere überzeugt. Es gibt ein ganzes Rattenheer, das uns sehr überrascht hat, einen von der Sieben besessenen Siebenschläfer, den man einfach mögen muss, und natürlich Piet Wiesel, der nicht alles richtig macht, manchmal sehr naiv ist, aber immer sein Bestes und vor allem nicht aufgibt.
Tatsächlich haben mein Sohn und ich erst nach ein paar Kapiteln so richtig in die Geschichte hineingefunden, waren dann aber beide total begeistert und gefesselt von Piets spannender Reise. Es ist ein Buch, das man sowohl vorlesen kann, das aber auch zum Selberlesen ab etwa zehn Jahren geeignet ist. Wir sind sicher, wer Tiere liebt, wird "Freiheit für die Waldwiesel" genauso lieben.

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Ein magisches Abenteuer voller Flammen, Freundschaft und Gefahren

Lucia 1. Flüsterin der Flammen
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In den letzten paar Wochen habe ich meinen Kindern ein ganz besonders fantastisches Buch vorgelesen: "Lucia. Flüsterin der Flammen" von Sarah Fleury. Das Buch hat alles, was wir an Fantasybüchern für Kinder ...

In den letzten paar Wochen habe ich meinen Kindern ein ganz besonders fantastisches Buch vorgelesen: "Lucia. Flüsterin der Flammen" von Sarah Fleury. Das Buch hat alles, was wir an Fantasybüchern für Kinder mögen: eine interessante Hauptfigur, magische Wesen mit Charakter und natürlich Gefahren, Geheimnisse und Spannung.
Lucia weiß gar nicht, wie ihr geschieht, als in ihr eine Flamme entfacht und damit eine verbotene Magie. Denn alle Menschen mit Feuermagie verschwinden aus ihrer Heimat am Rande des Ätna in Italien. Lucia versucht, ihre Magie zu verstecken. Doch trotzdem finden sie gefährliche Nebelwesen und ein Junge, der sie durch ein geheimes Portal in das Feuerland Flammaris führt. Erst dort erfährt Lucia mehr über ihre eigene Vergangenheit, ihre magischen Fähigkeiten und die Gefahren, die auch in Flammaris alle Feuermagier bedrohen.
Die fantastische Welt, die Sarah Fleury in diesem Buch erschaffen hat, hat uns von Beginn an fasziniert. Wir mochten, wie Lucia immer mehr über die Feuermagie sowie Flammaris herausfindet und wie ihre Flamme und ihre Fähigkeiten wachsen. Ganz besonders mochten wir auch die magischen Wesen, die diese Welt bewohnen, insbesondere Lucias Begleiter den Feuersalamander Yuki, den wir alle ganz schnell ins Herz geschlossen haben.
Auch Lucia hat uns als Hauptfigur sehr gefallen, denn sie ist mutig, manchmal fast schon ein bisschen leichtsinnig, und steht für ihre neugewonnenen Freunde ein. Ihre Art, das Feuer zu akzeptieren, sich von ihm leiten zu lassen und es zu umarmen, hat uns richtig gut gefallen. Dabei konnte uns ihre Geschichte bewegen und ihre Emotionen haben uns beim Lesen komplett erreicht.
Natürlich kommt auch die Spannung nicht zu kurz. Aber zwischendurch gibt es einige Wohlfühlmomente, wunderschöne Orte und Zeit für Freundschaft. Diese Mischung hat uns sehr gut gefallen.
Das Ende der Geschichte hat uns große Lust gemacht, auch den nächsten Band zu lesen. Denn wir müssen unbedingt erfahren, wie es mit Lucia weitergeht. Wer auch in eine Welt voller Flammen, Gefahren und magischer Wesen eintauchen möchte, sollte "Lucia. Flüsterin der Flammen" unbedingt lesen.

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