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Veröffentlicht am 24.05.2026

hätte so großartig sein können!

Das Reich der Vampire
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"Wie war das? Du magst sie am liebsten groß, dunkel und kaputt?"
Seite 794

Vor 27 Jahren ging die Sonne unter – und seitdem sind die Armeen der Vampire auf dem Vormarsch. Die Menschen haben ihnen kaum ...

"Wie war das? Du magst sie am liebsten groß, dunkel und kaputt?"
Seite 794

Vor 27 Jahren ging die Sonne unter – und seitdem sind die Armeen der Vampire auf dem Vormarsch. Die Menschen haben ihnen kaum etwas entgegenzusetzen, nur wenige Krieger scheinen den Monstern gewachsen – ihre Kinder, Halbblüter.
So wie Gabriel de León. Als sein Erbe sich zeigt, holen ihn die Silberwächter in ihren Orden und bilden ihn aus. Aber hat dieser Kampf überhaupt irgendeine Hoffnung? Oder wird die Nacht schon bald die Welt beherrschen.

"Nur eins ist schlimmer als ein Narr - ein Narr, der sich für einen Weisen hält."
Seite 406

Ich liebe Vampirgeschichten und war wahnsinnig auf dieses Buch gespannt. Es in der Hand zu halten war schon ein ziemlicher Moment, dieser riesige Wälzer ist wirklich ein Anblick ♥ Ich mag die Gestaltung des Covers, auch wenn sie eher düster ist, aber der Buchrücken ist wunderschön geworden. Im Buch gibt es Zeichnungen von den Figuren und Szenen und ich habe sie geliebt, sie sind so so cool!

Der Einstieg in das Buch erinnert an Anthony Ryan, der Charakter ist in Gedangeschaft, scheinbar geschlagen und erzählt, wie es dazu gekommen ist. In diesem Fall ist sein Zuhörer ein Vampir, der jedes Detail der Geschichte von Gabriel de León für seine Königin erfahren soll.

"Ich habe nachgedacht."
"Ich habe mich schon gewundert, was hier so knirscht."
Seite 683

Die Geschichte hat von Anfang an ein gutes Tempo. Es gibt Zeitsprünge und sehr viel Handlung, aber auf eine angenehme Art. Der Schreibstill liest sich bis auf einen Punkt wahnsinnig gut und es war sehr schwer das Buch zur Seite zu legen. J.K. trickst und springt einfach wild in der Handlung und ich liebe es sehr, weil die Spannung total da bleibt und man als Leser einfach nicht weiß, was kommt. Und die Gang, der Gideon im Laufe der Geschichte begegnet mochte ich direkt ^^ Ich LIEBE solche Truppen in Büchern, das macht einfach Spaß ♥

Die Handlung ist sehr blutig, was aber von Jay Kristoff zu erwarten war. Es ist spannend, aber auch humorvoll, traurig, aber es gibt viel Kampfgeist und Zusammenhalt. Ich bin immer wieder von den Geschehnissen überrascht worden und es gab einen wirklich guten Lesesog.

Die Figuren sind super ausgearbeitet, facettenreich und nicht gerade klassisch. Gabriel ist kein Held, das sagt er von sicher selber. Aber was genau ist denn eigentlich ein Held? Ich fand diese Frage sehr spannend und sie hat super gut auf die Geschichte gepasst 
Es gibt klassische Vampirdinge, aber auch Neues, was mir so bisher noch nicht begegnet war.

"Du bist ein Mädchen."
"Ist mir auch schon aufgefallen."
Seite 773

Was mir an dem Buch überhaupt nicht gefallen hat war die vulgäre Sprache und das in gefühlt jedem Satz mindestens ein Schimpfwort untergebracht werden musste. Das hat mich im Lesefluss einfach total gestört, ich bin da immer wieder drüber gestolpert und es war einfach so viel, dass es fast schon albern wirkte. Ja, das sind da harte Zeiten und die Leute dürfen gerne auch mal fluchen und verzweifeln, aber so war es einfach zu viel und mir zu vulgär.

Mein zweiter Kritikpunkt ist die Adaption und Veränderung des christlichen Glaubens, veränderte Bibelverse und allgemein Dinge aus der Bibel. Natürlich spielen Religionen in vielen Fantasy Büchern eine Rolle, aber hier habe ich mich einfach unwohl gefühlt, weil so vieles benutzt und verändert wurde. Der Glaube ist für viele Menschen etwas existenzielles und Heiliges, ich finde das sollte man respektieren und nicht für einen Fantasyroman in der Form benutzen. Dabei geht es mir auch nicht darum, dass der Glaube eher als negativ dargestellt wurde, sondern grundsätzlich darum, dass sich an diesen Dingen bedient wurde.

Wäre das beides nicht gewesen – wow dann wäre das hier ein wahnsinnig grandioses Buch und definitiv ein Lesehighlight geworden!

Am Ende bleiben sehr viele Fragen offen, die Lust auf mehr machen. Allerdings habe ich auch Bedenken, wie es mit einigen Figuren weitergehen wird, die biblische Hintergründe haben und ich habe Bauchweh bei dem Gedanken, was da noch kommen könnte, worüber ich lieber nicht lesen würde.

Herzen schmerzen nur. Sie brechen nicht.
Seite 766

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Veröffentlicht am 24.05.2026

super gut, hab nur das Ende nicht verstanden

Wilder Girls
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Wir sollten nicht hier sein. Dieser Ort gehört nicht mehr uns.
Seite 53

Im Mädcheninternat von Raxter Island hat sich eine gefährliche Seuche ausgebreitet, die Mutationen und Tod mit sich bringt. Seit ...

Wir sollten nicht hier sein. Dieser Ort gehört nicht mehr uns.
Seite 53

Im Mädcheninternat von Raxter Island hat sich eine gefährliche Seuche ausgebreitet, die Mutationen und Tod mit sich bringt. Seit achtzehn Monaten stehen die Mädchen dort jetzt unter Quarantäne und sehen einander beim Sterben zu. Doch nicht nur sie verändern sich, auch die Insel ist wild und unberechenbar geworden. Der Kampf ums Überleben ist der Alltag der Mädchen und dafür braucht man Freunden, die alles für einen tun würden – so wie Hetty und Reese für Byatt. Als die Dinge sich zuspitzen, stehen die drei für einander ein und stoßen auf noch Wahrheiten, die grausamer sind als die Seuche.

Das wunderschöne Cover hat mich sofort gecatcht und auch der Klappentext klang spannend. Ich habe mich schnell in die Geschichte hineingefunden und sie schnell durchgelesen. Ab der Mitte, hat meine Begeisterung aber sehr nachgelassen.

„Wir können uns nicht aussuchen, was uns verletzt.“
Seite 171

Ich mag die Andersartigkeit des Buches sehr, es passt in keine Schublade und hat mich überrascht. Allerdings ist es auch wahnsinnig düster und hat mich sehr mitgenommen. Es gibt keinerlei Hoffnung in der Geschichte, dafür Blut, Elend und Verrat, jede Menge Grausamkeit und das hat mir zu schaffen gemacht.
Der Schreibstill war wirklich gut, sehr fesselnd und tolle Beschreibungen. Gerade die der Mutationen waren sehr gelungen und spannend. Die Autorin schreibt sehr sehr gut 

Die drei Freundinnen und ihr Band mochte ich sehr. Sie brauchen einander, es sind besondere Umstände und eine daraus geborene, besondere Freundschaft. Besonders was über Byatt ans Licht kommt, ist interessant, allerdings bleiben auch hier Fragen offen. Auch die Spannung ist auf jeden Fall da, es gibt Action und Drama, aber so ein bisschen fehlt mir der rote Faden und die Gründe hinter allem.

An manchen Tagen ist es okay, an anderen zerbricht es mich fast. Die Leere am Horizont, der Hunger und die Frage, wie wir das hier überleben sollen, wenn wir einander nicht überleben.
Seite 49

Das Ende habe ich nicht wirklich verstanden. Ist das Buch der erste Teil einer Reihe? Und wenn die Option am Ende immer möglich war, warum wurde sie dann zuvor nie genutzt? Warum hat die Regierung sich so verhalten? Es bleiben viele Fragen offen. Potential ist auf jeden Fall da und ich mag auch die Idee. Nur in der Umsetzung war es mir zum einen zu düster, zum anderen zu ungeklärt.

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Veröffentlicht am 24.05.2026

ich hätte gerne mehr :)

Under one Roof- Liebe unter einem Dach
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Ich habe die zwei Romane von Ali Hazelwood geliebt und konnte hier nicht wiederstehen ♥ Das Cover passt super zu ihren anderen Büchern und gefällt mir gut, auch der Klappentext hat mich direkt angesprochen. ...

Ich habe die zwei Romane von Ali Hazelwood geliebt und konnte hier nicht wiederstehen ♥ Das Cover passt super zu ihren anderen Büchern und gefällt mir gut, auch der Klappentext hat mich direkt angesprochen. Eine unfreiwillige WG, eine Umweltaktivistin und das vermeidliche Gegenteil - da ist Chaos vorprogrammiert würde ich sagen.
Die Geschichte selbst ist nur 150 Seiten lang, es ist ein Roman in eine Kurzgeschichte gequetscht. Teilweise fehlen Absätze, das hat mich verwirrt, weil die Zeitsprünge recht groß sind. Liam ist Levi ziemlich ähnlich, groß und natürlich unfassbar sexy. Mara mochte ich von Anfang an, auch wenn sie wirklich ein bisschen blind ist in gewisser Hinsicht. Aber ihr Job ist super cool und ich mag die vielen Wissenschaftsparts und ihren Kampf als Frau in einer Männderwelt. Es war toll recherchiert und hatte viel Herz. Ich mag den Plott total, da war viel Potential und ich fand es schade, dass kein ganzer Roman sondern nur so etwas kurzes daraus gemacht wurde. Ich hätte gerne mehr :)

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Veröffentlicht am 24.05.2026

Das Buch ist witzig und humorvoll, aber auch ernst und tiefgründig. Ich fand es riesig gut! ♥

Soul Food
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Und wenn man alles schiefgeht, haben ein Spritzer Limette und eine Flasche scharfe Soße noch niemandem geschadet.
Seite 21

Emoni ist im Abschlussjahr an der Highschool und jenseits dieses Jahres liegt ...

Und wenn man alles schiefgeht, haben ein Spritzer Limette und eine Flasche scharfe Soße noch niemandem geschadet.
Seite 21

Emoni ist im Abschlussjahr an der Highschool und jenseits dieses Jahres liegt eine ungewisse Zukunft. Ihrer kleinen Tochter Emma und ihrer Großmutter Buela leben sie in einer kleinen Wohnung. Emoni arbeitet neben der Schule im Burgerladen, doch ihre große Leidenschaft ist das Kochen – und ihre Gabe. Es gilt Entscheidungen zu treffen, Träume zu leben und irgendwie das Gleichgewicht zu wahren. Doch dann kommt ein neuer Schüler in die Klasse und es wird ein Kochkurs angeboten …

Manchmal hilft es gegen den Stich in der Brust, sich an den Dingen festzuhalten, die man in der Hand hat, statt sich mit denen zu beschäftigen, die man nicht kontrollieren kann.
Seite 31

Soul Food ist ein wunderschönes Buch über eine junge Frau, die ungewollt schwanger wird, die ihr Baby behält und mit ihrer Großmutter zusammenlebt. Ihr Vater ist unzuverlässig, ihre Mutter tot und der Vater des Kindes ist auch nicht so der Held. Emoni muss mit einer Menge Vorurteilen klar kommen, doch sie ist eine starke Protagonistin und liebt ihre Tochter über alles.
Ich habe diese Geschichte wahnsinnig gern gelesen, sie ist sanft und ehrlich, schonungslos, kommt ganz ohne Schimpfwörter oder Bad Boys oder übertrieben lange Sex-Szenen aus.
Die Liebe zum Kochen ist mit lauter Details ausgeschmückt und macht super hungrig beim Lesen ^^ Außerdem gibt es keine große Fixierung auf das Aussehen, besonders in der Liebesgeschichte, keine Dramen. Stattdessen lag der Fokus auf Familie, Herkunft und Identität - das fand ich so gut!
Das Buch ist witzig und humorvoll, aber auch ernst und tiefgründig. Ich fand es riesig gut! ♥

Ich bin Fairhill in Person, aber ich trage auch mehr als eine Stadt und ein Viertel in mir.
Seite 86

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Veröffentlicht am 24.05.2026

Ein sehr gelungenes Kinderbuch (:

Keeper of the Lost Cities – Der Aufbruch (Keeper of the Lost Cities 1)
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Sophie ist 12 und irgendwie … anders. Nicht nur, dass sie sehr schlau ist und bereits mehrere Klassen übersprungen hat, Sophie kann die Gedanken ihrer Mitmenschen lesen. Schon immer fühlt sie sich als ...

Sophie ist 12 und irgendwie … anders. Nicht nur, dass sie sehr schlau ist und bereits mehrere Klassen übersprungen hat, Sophie kann die Gedanken ihrer Mitmenschen lesen. Schon immer fühlt sie sich als Außenseiterin und sucht ihren Platz in der Welt. Als sie auf Fitz trifft, der ihr sagt, sie gehöre zum Volk der Elfen und sei nicht die Einzige mit einer Gabe, nimmt ihr Leben eine unerwartete Wendung. Ab sofort soll sie die Zauberschule des Elfenreichs besuchen und dort ein neues Zuhause finden. Doch die Vergangenheit lässt Sophie nicht los, da sind einfach noch zu viele Fragen zu ihrer Herkunft. Warum wurde sie als Baby in der Menschenwelt versteckt? Und von wem? Sophie macht sich auf die Suche nach Antworten, doch die könnten gefährlich werden …


Meinung

Keepter oft he Lost Cities, besticht durch einen tollen Titel und das perfekte Cover dazu! Die Geschichte wird aus Sophies Sicht erzählt und beginnt mit ihrem Alltag, der durch Fitz sehr schnell durcheinandergewirbelt wird. Bald schon befindet der Leser sich mit Sophie im Elfenreich und erfährt, dass sie gar kein Mensch ist. Aber wer sind dann ihre Eltern? Und wer die Leute, die sie ihr ganzes Leben lang so genannt hat? Für Sophie beginnt ein großes Abenteuer und der Weg zu sich selbst.

„Ich bin ein Elf. Und muss ich Frodo dabei helfen, den Ring zu zerstören und Mittelerde zu retten? Oder soll ich lieber Spielzeug am Nordpol?“
Seite 22

Dass es sich um ein Kinderbuch für jüngere Leser handelt, wird schon nach den ersten Sätzen klar. Die Sprache ist einfach, mit kurzen Sätzen und auch Sophie verhält sich sehr jung für ihr Alter, was besonders durch die Dialoge ausgedrückt wird. Von der Zielgruppe her, würde ich das Buch daher eher jüngeren Lesern empfehlen. Mir persönlich war es eine Spur zu kindlich, aber das ist Geschmackssache.

Die Autorin hat sich wahnsinnig viel Mühe bei den Details der Geschichte gegeben. So bekommen z.B. Gartenzwerge plötzlich ein Gesicht und auch andere magische Figuren tauchen auf. Sophie und Fitz sind super sympathisch und gut ausgearbeitet, sie harmonieren gut zusammen! Die Handlung ist flüssig und detailreich und die Idee dahinter hat mir richtig gut gefallen. Ein sehr gelungenes Kinderbuch (:

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