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Veröffentlicht am 15.02.2025

wunderschöne, fesselnde Fantasy mit 1001 Nacht Setting ♥

Der Sternenstaubdieb
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Ich bin Loulie al-Nazari, die Mitternachtshändlerin, und nehme mein Schicksal selbst in die Hand.
Seite 135

Loulie al-Nazari ist die Mitternachtshändlerin, gemeinsam mit ihrem Freund und Beschützer Qadir ...

Ich bin Loulie al-Nazari, die Mitternachtshändlerin, und nehme mein Schicksal selbst in die Hand.
Seite 135

Loulie al-Nazari ist die Mitternachtshändlerin, gemeinsam mit ihrem Freund und Beschützer Qadir findet sie Magie und verkauft diese teuer auf dem Nachtmarkt. Der Sultan hasst die Dschinn und jagt sie wo er nur kann. Deswegen darf er niemals erfahren, dass Qadir ebenfalls ein Dschinn ist. Doch auf der Suche nach einer endgültigen Waffe gegen die Dschinn zwingt er Loulie ihm zu helfen … und Qadir wird sie nicht verlassen.

„Versprichst du mir nicht zu sterben?“
„Räuber lassen sich nichts wegnehmen, schon gar nicht ihr Leben.“
Seite 158

Der Titel dieses Buches hat mich von Anfang an fasziniert. Sternenstaubdieb ist ja wohl das tollste Worte überhaupt ♥ Ich liebe Geschichte aus 1001 Nacht, finde Dschins spannend und war schon richtig hyped, ehe ich das Buch überhaupt in der Hand hatte. Und ich wurde nicht enttäuscht ♥

Das Setting ist eine Welt aus 1001 Nacht mit Wüste und Sultan, Dschin, Legenden und Magie, alles was man sich nur wünschen kann. Die Hauptfigur ist Loulie, aber die Geschichte wird außerdem noch von einer Räuberin erzählt, die zum Trupp der 40 Räuber gehört und von dem jüngeren Prinzen des Landes. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche quer durch die Wüste, nach einem legendären Objekt der Macht. Loulies Vergangenheit ist blutig und verworren und wird dem Leser nur nach und nach enthüllt, aber zu Qadir, der sie als Kind gerettet hat, hat sie ein tiefes Vertrauen, auch wenn er von Geheimnissen umgeben ist. Mit magischen Artefakten ausgestattet überlebt sie in einer rauen Welt. Ich fand sie als Charakter ziemlich großartig. Nur kann sie sich nicht entscheiden, was bzw. wen sie will, das hat mich teilweise schon genervt.

„Wir haben alle Angst, Prinz. Der einzige Unterschied zwischen einem Helden und einem Feigling besteht darin, dass der eine sich seiner Angst stellt und kämpft, während der andere sich ihr hingibt und davonläuft.“
Seite 502

Auch die Nebenfiguren sind gut ausgearbeitet, wobei Mazen der Prinz teilweise eine sehr große Mimose ist und dringend mal aus dem Quark kommen sollte ^^ Aber er bemüht sich und ich mochte seine Entwicklung :) Dafür war die Räuberin um so cooler! In der zweiten Hälfte zieht es sich ein bisschen, es werden viele Fragen aufgeworfen, aber nur wenige beantwortet. Gerade im Hinblick auf die Figuren hat mich das schon gestört, aber der Rest war einfach gut.

Ich fand das Setting toll, ich fand die Figuren toll, die Handlung, die Magie, den Weltenaufbau – das was wirklich stört ist, das am Ende ziemlich viele Fragen offen blieben, also kann ich bitte den zweiten Band haben?!
Ich bin so froh, dieses Buch und diese Autorin in 2025 entdeckt zu haben ♥

„Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich fast glaube, du machst dir Sorgen um mich, Dahlia bint Adnan. Und dabei du doch gar kein Herz.“
Seite 172

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Veröffentlicht am 13.02.2025

etwas verworren, aber ich mochte es trotzdem ♥

Das Mörderarchiv: Der Tod, der am Dienstag kommt
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„Der Vogel kehrt zurück, aber doch bist du es, der letztlich den Tod bringt.“
Seite 52

Schon einmal war es eine Wahrsagung von Peony Lane, die das beschauliche Castle Knoll in Unruhe versetzt. Auch jetzt ...

„Der Vogel kehrt zurück, aber doch bist du es, der letztlich den Tod bringt.“
Seite 52

Schon einmal war es eine Wahrsagung von Peony Lane, die das beschauliche Castle Knoll in Unruhe versetzt. Auch jetzt wird eine Leiche gefunden – die von Peony Lane! Und das ausgerechnet im Gewächshaus von Annie Adams, die doch gerade erst den Mord an ihrer Tante aufgeklärt hat. Annie muss ein weiteres Mal ermitteln und stößt auf Geheimnisse, die weit zurückreichen.

Alles beginnt mit einem Geheimnis und endet mit dessen Zerstörung.
Seite 53

Ich habe mich so sehr gefreut, als es hieß, dass es einen zweiten Band vom Mörderarchiv geben wird und konnte es kaum erwarten! Das Cover ist wieder richtig schön geworden und passt ganz perfekt zu Band I. ♥
Ich gestehe, ich hab mir den Klappentext gar nicht angeschaut, weil mir einfach gereicht hat zu wissen, dass es ein zweiter Band ist ^^ Dementsprechend war ich von dem Mord ziemlich überrascht bzw. davon wer ermordet wurde. Umso lieber habe ich das Buch dann gelesen und es war wieder so schwer aus der Hand zu legen! Annie ist so eine coole Figur, ich mag sie super gern und das ganze Anwesen ist einfach so gut dargestellt, wenn man es besuchen könnte – ich wäre dabei! =D

Das Buch ist schon sehr verworren, es wird auch auf zwei Zeitebenen erzählt, also eigentlich sind es zwei Ermittlungen. Also es ist nichts für zwischendurch, ich musste mich bei den vielen Namen auch sehr konzentrieren, dazu Spitznamen und dann die Sprünge von jetzt und damals – nicht so einfach! Aber helfen halt dabei der Geschichte richtig Tiefe zu verleihen. Die Thematik ist schon nicht ohne, und ehrlich gesagt, gerade die Auflösung war wirklich nicht cozy und für mich auch nicht so richtig stimmig. Ich hatte das Gefühl, dass das Buch sehr schnell fertig gestellt wurde, um mit dem Erfolg von Band I mithalten zu können. Etwas mehr Zeit und Überarbeitung hätten der Geschichte vielleicht gut getan und einige Plottlücken verhindern können. Und ein Personenregister wäre nett gewesen =)

Nichts desto trotz mochte ich das Buch und ich würde auch noch einen dritten Band lesen ^-^

„Du solltest dich im Geheimen damit beschäftigen, denn wer sich für die Leichen im Gravesdown-Keller interessiert, endet schnell mal selbst als Leiche.
Seite 39

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Veröffentlicht am 13.02.2025

gute Idee, aber ziemlich wirsch irgendwie

Revenant Games – Spiel auf Leben und Tod
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„Vielleicht gab es überhaupt keine Regeln. Vielleicht waren sie nur Fassade.“
Seite 147

In den Revenant Games treten Menschen, Hexen und Vampire gegeneinander an im Kampf um einen unwiderstehlichen Preis ...

„Vielleicht gab es überhaupt keine Regeln. Vielleicht waren sie nur Fassade.“
Seite 147

In den Revenant Games treten Menschen, Hexen und Vampire gegeneinander an im Kampf um einen unwiderstehlichen Preis – die eigene Unsterblichkeit oder die Rückkehr eines Toten. Als Bly gleich zwei Tragödien ereeilen beschließt sie beide Preise zu erringen, um ihre Schwester von den Toten zurückzuholen und ihren heimlichen Geliebten vor dem Tod zu bewahren. Doch das hat bisher noch niemand gewagt und schon einer der Preise ist fast unmöglich zu erringen …

Es hat ein paar Kapitel gedauert, bis ich mich an den Stil des Buches, die Figuren und den Weltenaufbau gewöhnt hatte. Dann ging es eigentlich ganz gut und ich konnte Bly durch ihren Alltag und dann durch ihre Verluste hinweg begleiten. Sie ist sehr jung, wirkt egoistisch und ziemlich widersprüchlich in ihrer Handlung.

Die Idee mochte ich wirklich gern, sie schließt sich mit ihrem besten Freund den Spielen an, sie reisen umher, treffen andere Mitspieler und interessante Charaktere, das war sehr unterhaltsam.

Irgendwann verwandelt sich die Handlung leider in ein fürchterliches Hin und her, bis ich irgendwann wirklich nicht mehr mitkamen. Besonders extrem war es in den Kampfszenen und mit einem der Gegenspieler. Auch das wirsche Verhalten der Figuren hat das Lesen erschwert. Das hat mir das Buch leider sehr verdorben und ich weiß wirklich nicht, ob ich den zweiten Band lesen möchte, obwohl es mich schon sehr reizt zu erfahren, was aus manchen der Figuren wird und wie die letzten Fragen beantwortet werden.

„Wir Vampire verursachen den Tod, wir machen ihn nicht rückgängig.“
Seite 180

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Veröffentlicht am 12.02.2025

großartig geschrieben, aber gern mehr Handlung und Weltenaufbau und weniger Spice

The Fake Mate – Die Liebe ist eine Bestie für sich
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„Ich arbeite seit einem Jahr mit ihm und er hat sich bisher nicht unsterblich in mich verliebt. Das wird schon.“
Seite 36

Mackenzie würde so einiges tun, um den Verkupplungsversuchen ihrer Oma zu entkommen ...

„Ich arbeite seit einem Jahr mit ihm und er hat sich bisher nicht unsterblich in mich verliebt. Das wird schon.“
Seite 36

Mackenzie würde so einiges tun, um den Verkupplungsversuchen ihrer Oma zu entkommen – sogar einen Fake Boyfriend erfinden. Doch der trägt plötzlich den Namen eines Kollegen, Noah, Kardiologe im gleichen Krankenhaus. Und er ist dieser Fake-Beziehung gar nicht abgeneigt, er braucht nämlich selber gerade sehr dringend eine Scheinbeziehung. Da kann ja nichts schief gehen. Oder?

Der Schreibstill ist super unterhaltsam, er ist schnell und witzig und hat einfach gutgetan. Ein Buch, wo man loslassen und schmunzeln kann ♥ Es wird nicht lange drum herumgeredet, das Arrangement steht eigentlich schon im zweiten Kapitel und als Leser lernt man die Figuren quasi im gleichen Tempo kennen, wie sie sich selbst. Das Krankenhaussetting fand ich sehr interessant und es hat mir super gut gefallen, Werwölfe im Krankenhaus hatte ich bisher noch nicht ^^

Mackenzie ist witzig, impulsiv und sympathisch, ich hab die Dialoge zwischen ihr und Noah geliebt, denn er ist absolut nichts davon! =D Er ist total stoisch, streng, selbst kontrolliert und kennt nicht viel außerhalb der Arbeit und dem Kampf darum nicht als Alpha aufzufliegen.

Leider flacht die Handlung irgendwann ab und verwandelt sich in Bettgeflüster. Das viel Spice zu erwarten war, hab ich mir bei dem Aufkleber auf dem Cover schon gedacht. Der nervt übrigens, ich lese halt super viel in der Bahn und ich brauche keinen „Spicy Werwolf Romance“ Aufkleber, für den ich angestarrt werde, ganz ehrlich. Das verstehen nur wieder die falschen Leute als Einladung. Es war auf jeden Fall zu viel und auch zu absurder spice Kram, den hätte ich nicht gebraucht. Auch das Werwolf Thema an sich fand ich etwas seltsam mit dem Markieren, Alpha Omega … ich lese super viel Fantasy, hier wären aber 1-2 Sätze zur Erklärung noch nett gewesen, auch im Hinblick auf ihre Eltern.

Sobald die Stimmung kippte und sie nur noch scharf darauf waren sich auszuziehen hab ich viel überflogen und war auch mit der Wendung Ende nicht so happy. Die schadet seinem Charakter auch total und dieses ganze Alpha Gehabe kriegt den totalen Einbruch.

„Hier ist er mein Gefährte, in Grans Version sind wir noch in der Kennlernphase.“
„Ach so, jetzt hast du sogar einen Betrug auf mehreren Ebenen geplant? Das wird ja ein vielschichtiges Tiramisu der Täuschung!“
Seite 34

Bis auf den Aufkleber mag ich das Cover wirklich gern und auch der Farbschnitt ist super cute ♥ Wie gesagt, der Schreibstill war wirklich wahnsinnig gut, besonders in den Dialogen. Auch die Dynamik zwischen den Figuren war super großartig! Grundsätzlich hätte ich mir mehr zum Weltenaufbau und etwas mehr Handlung und dafür weniger spice gewünscht. Ich werde auf jeden Fall schauen, was die Autorin noch so rausbringt und wenn nicht wieder was von super spicy drauf steht, würde ich das nächste Buch auf jeden Fall kaufen! =)

„Oh wir müssen uns eine Kennlerngeschichte einfallen lassen.“
(…)
„Muss diese Geschichte besonders dramatisch sein?“
„Wie stehst du dazu, mir hochemotionale Gedichte geschrieben zu haben?“
Seite 81

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Veröffentlicht am 12.02.2025

ein bisschen lückenhaft, aber sonst sehr unterhaltsam :)

Campion. Tödliches Erbe
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„Wie ich sehe, nehmen Sie den langen Weg, Mr. Gryth.“
Seite 19

Der Schutz eines legendären Kelches ist seit Jahrhunderten die Aufgabe der Familie Gyrth. Sein Verlust, wäre eine Tragödie. Als Albert Campion, ...

„Wie ich sehe, nehmen Sie den langen Weg, Mr. Gryth.“
Seite 19

Der Schutz eines legendären Kelches ist seit Jahrhunderten die Aufgabe der Familie Gyrth. Sein Verlust, wäre eine Tragödie. Als Albert Campion, ein Detektiv, davon erfährt, dass jemand es auf den Kelch abgesehen hat, setzte er alles daran dies zu verhindern. Doch dann wird ein Familienmitglied tot aufgefunden. Geht auf dem Anwesen vielleicht noch etwas anderes vor sich?

„Niemand kann aufmerksam einer guten Geschichte lauschen, wenn ihm ständig Blut in die Augen läuft.“
Seite 20

Der Einstieg in das Buch hat mir grundsätzlich gut gefallen. Ein außgestoßener Erbe, ein schräger Detektiv und ein Ring aus Kriminellen, die vor nichts zurückschrecken.
Allerdings fühlt es sich schon nach wenigen Kapiteln an, als wäre das ein Band aus einer Reihe und man bräuchte etwas Vorwissen, um Camion und die anderen Figuren richtig zu verstehen. Auch die Perspektivwechsel innerhalb der Kapitel haben mich verwirrt.

Das Buch ist englisch historisch angehaucht, was sprachlich gut umgesetzt wurde, auch vom Setting. Die Figuren sind exzentrisch und verschroben, besonders hinter dem Detektiv scheint mehr zu stecken, als man denkt.

Ich hatte aber das Gefühl, dass mir was fehlt und würde sagen, dass ich das Buch nicht komplett verstanden habe. Die Grundidee fand ich gut, auch die Auflösung und ich mag das Cover sehr. Vollkommen, konnte mich die Geschichte aber nicht überzeugen.

„Mein liebes Kind, wenn es sich als das herausstellt, was ich annehme, dann ist es etwas weit Unangenehmeres als ein Gespenst.“
Seite 131

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