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Veröffentlicht am 07.11.2024

Romantische cozy crime Geschichte im regency Stil - habs super gern gelesen ♥

Agency for Scandal
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Wenn man als Detektivin für eine Geheimagentur arbeitet, ist es von Vorteil, unsichtbar zu sein.

Seite 12



Izzy Stanhope kennt sich mit Geheimnissen aus – sie hat nämlich so einige davon. Niemand weiß, ...

Wenn man als Detektivin für eine Geheimagentur arbeitet, ist es von Vorteil, unsichtbar zu sein.

Seite 12



Izzy Stanhope kennt sich mit Geheimnissen aus – sie hat nämlich so einige davon. Niemand weiß, dass ihre Familie seit dem Tod ihres Vaters hoch verschuldet ist und Izzy nun das Geld verdient. Als Straßenjunge verkleidet, arbeitet sie für ein weibliches Detektivbüro, knackt Schlösser und stiehlt Geheimnisse, um Frauen in Not zu helfen. Und dann ist da noch der Duke, in den sie heimlich verliebt ist. Als ausgerechnet er in einen Juwelendiebstahl verwickelt ist, mit dem auch Izzy zu tun hat, wird es immer schwieriger die angesammelten Geheimnisse zu bewahren.



„Wie geht es ihr?“

„Gut. Sie plant den Sturz der Hausherren. Das Übliche.“

Seite 138



Miss Marple meets Bridgerton – in diesem Buch mischt sich crime mit historischen Ballsälen und einer guten Portion Romantik ♥Izzy steckt in ziemlichen finanziellen Schwierigkeiten und sie hat niemanden, der sie unterstützt. Bis ein Geheimbund auf sie zukommt und ihr ein Angebot macht: für ein großzügiges Gehalt, wird sie zur Spionin, Schauspielerin, Diebin – und noch einiges mehr.

Niemand weiß von Izzys Doppelleben, nicht einmal ihre beste Freundin.



Ich bin durch das Cover aufmerksam geworden und ich liebe die Gestaltung des Buches ♥ Besonders die blumige Klappe und die Blumen zum Anfang der Kapitel finde ich wunderschön! Auch der Schreibstill ist einfach nur gut. Locker und leicht, ein bisschen verspielt. Ein klein wenig hat es mich vom Vibe an Rubinrot von Kerstin Gier erinnert. Die Handlung fügt sich super gut zusammen, ist stimmig und die Figuren einfach nur liebenswert.



„Die ganze Nacht aufbleiben, bei Leuten einbrechen, von Gebäuden herunterfallen, in Messerstechereien verwickelt werden, quer durchs Land fahren und dann aus einer Kutsche geschleudert werden – das alles mag für Sie ja an der Tagesordnung sein, aber ich muss zugeben, dass ich für eine kurze Atempause dankbar war.“

Seite 242



Hier und da schwingt durch, dass das Buch vielleicht doch eher für eine jüngere Leserschaft gedacht ist, aber ich fands nicht schlimm, es war einfach superschön zu lesen ♥ Ich mochte die Thematik, die Frauen, die für einander einstehen und kämpfen, in einer Welt, die ihnen keine große Chance gibt. Ich freue mich auf den zweiten Band!

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.11.2024

ein wirklich gutes, aber auch hartes True Crime Buch

Bright Young Women
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Ich fragte mich, wo wir gewesen waren und was wir gerade getan hatten, als er sich für uns entschieden hatte. (...) Es war besonders verletzten, sich vorzustellen, dass jemand deinen Tod plant, während ...

Ich fragte mich, wo wir gewesen waren und was wir gerade getan hatten, als er sich für uns entschieden hatte. (...) Es war besonders verletzten, sich vorzustellen, dass jemand deinen Tod plant, während du gemütlich mit deiner besten Freundin auf dem Sofa sitzt und eine Seifenoper schaust.
Seite 290

Florida, 1978
In einem Studentenwohnheim tötet ein Unbekannter mehrere junge Frauen. Pamela überlebt, ihre beste Freundin Denise nicht. Und das Monster, wird schon bald zu einem der berüchtigtsten Serienmörder der USA. Die Medien reißen sich um ihn. Doch nicht die Frauen, denen er geschadet hat. Sie jagen ihn. Und sie sind nicht allein.

Ich hatte sehr viel Respekt vor diesem Buch und der Thematik und habe mir vor dem Lesen wirklich Gedanken gemacht. Aber mir gefiel die Leseprobe und ich wollte gerne wissen, was weiter passiert. Das Cover ist nicht so mein Fall, lila und gelb ist nicht meine Farbkombination und dazu der lila Farbschnitt – na ja es fällt auf jeden Fall ins Auge ^^

„Anderen zu helfen ist eine schlechte Angewohnheit?“
„Essen an die Armen zu verteilen ist anderen zu helfen. Ihnen den Kaffee z holen ist Knechtschaft.“
Seite 218

Das Buch wird aus Pamelas Sicht erzählt, aber auch eine zweite Frau erhält eine Perspektive: Ruth. Die beiden Handlungssträngen haben mehrere Jahre Abstand zu einander und sie haben mich beim lesen sehr in Atem gehalten. Es viel mir schwer das Buch wegzulegen, auch wenn ich beim Lesen nicht ganz entspannen konnte. Die Thematik ist einfach nicht leicht und das Buch wirkt so unfassbar echt! Ich hatte das Gefühl mittendrin zu sein und alles mit Pamela und Ruth zu erleben. Es war erschreckend zu lesen, was die Frauen durchmachten mussten, wie wenig Macht sie in ihrer Zeit hatten und wie man mit ihnen umgegangen ist, während der Mörder so anders behandelt wurde. Teilweise ist mir wirklich schlecht geworden.

Ich mochte den Schreibstill sehr, es ist nüchtern und nicht reißerisch und trotzdem kommt das Schlimme der Geschichte gut rüber, ohne aber erdrückend zu werden. Für meinen Geschmack wurde sehr respektvoll mit den Themen umgegangen, aber auch nichts beschönigt. Die zwei Perspektiven fügen sich gut zusammen und halten die Spannung aufrecht.
Hin und wieder war es aber schwierig bei den Zeitsprüngen mitzukommen, zu verstehen an welchem Punkt der Geschichte wir jetzt gerade sind. Teilweise passiert eine lange Zeit gefühlt nichts, dann geht es plötzlich sehr schnell weiter. Damit hatte ich etwas Schwierigkeiten und gerade das letzte Drittel des Buches hat mir nicht so gut gefallen, auch das Ende hat mich etwas enttäuscht zurückgelassen.

Es ist kein entspanntes Buch, keine leichte Lektüre, aber ich würde es trotzdem empfehlen, weil ich schon finde, dass es ein wichtiges Buch ist und Freunde von True Crime z.B. sind hier glaube ich genau richtig. Das Buch beschäftigt sich mit den Opfern dieser Tat, ohne sie zu Opfern zu machen, sondern hier steht wirklich die Sicht dieser Frauen im Vordergrund. Ich hoffe, das Buch wird viele begeisterte Leser und Leserinnen finden =)

Statistisch gesehen war es doch unmöglich, dass etwas Schlimmes passierte, während Barry Gibb mit seiner charakteristischen Fistelstimme Staying Alive sang, aber wir sind wohl das, was Mathematiker als Ausreißer bezeichnen.
Seite 10

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Veröffentlicht am 03.11.2024

weihnachtliche Stimmung und eine rätsellustige Rentnerin ^-^

Das mörderische Christmas Puzzle
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Ich bin die Rätselrentnerin. Natürlich will ich der Sache auf den Grund gehen.
Seite 27

Edie O´Sullivan ist eine pensionierte Lehrerin und liebt nichts mehr als Rätsel. Weihnachten dagegen ist ihr Albtraum, ...

Ich bin die Rätselrentnerin. Natürlich will ich der Sache auf den Grund gehen.
Seite 27

Edie O´Sullivan ist eine pensionierte Lehrerin und liebt nichts mehr als Rätsel. Weihnachten dagegen ist ihr Albtraum, seit ihre Familie schlimme Tragöden durchleiden musste. Kurz vor Heiligabend findet sie einen Umschlag vor ihrer Tür, mit sechs Puzzleteilen, die Teile eines blutigen Tatortes zeigen. In einer dabei liegenden Nachricht steht, dass Edie das Rätsel lösen muss – sonst beginnt das Morden.

„Was hast du denn vor, so ganz allein?“
„Ich habe Katzen, ich bin nie allein.“
Seite 64

Es war mein erstes Buch der Autorin – aber nicht mein letztes. Mir hat „Das mörderische Christmas Puzzle“ wirklich gut gefallen. Es ist sehr spannend, aber nicht zu sehr, es war sehr angenehm zu lesen. Cozy Crime würde ich jetzt nicht gerade nennen, aber vielleicht ein Einsteiger-Krimi ^^

Edie hat eine Menge Ecken und Kanten, aber ich mochte sie trotzdem sehr als Charakter. Sie liebt ihren Ziehsohn über alles und versucht mit aller Kraft das Rätsel zu lösen und Menschen zu schützen. Raue Schale weicher Kern trifft bei ihr absolut zu.

Neben Eddie gibt es noch einige andere Charaktere, ich hab zwischendurch schon mal den Überblick verloren, aber das ging. Alles in allem war es eine gute Mischung aus Schmunzeln und Mitfiebern und außerdem Weihnachtsfeeling. Auch die Auflösung fand ich gut und es war nicht zu blutig. Ich habe das Buch wirklich gern gelesen =)

Der Kardiologe hatte ihr zu mehr Bewegung und weniger Gebäck geraten, aber von Mordermittlungen hatte er nichts gesagt.
Seite 133

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Veröffentlicht am 25.10.2024

durch und durch ein wahres Lesehighlight ♥

Blue Sisters
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Solange du am Leben bist, kannst du auch gefunden werden.
Seite 12

Ihre Leben waren noch nie leicht, doch sie hatten einander.
Avery, Bonnie, Lucky und Nicky waren immer zu viert – doch jetzt ist Nicky ...

Solange du am Leben bist, kannst du auch gefunden werden.
Seite 12

Ihre Leben waren noch nie leicht, doch sie hatten einander.
Avery, Bonnie, Lucky und Nicky waren immer zu viert – doch jetzt ist Nicky tot. Die Lücke, die sie hinterlässt ist riesig und die Schwestern müssen ihr Gleichgewicht neu finden, während um sie herum ihre Leben in Scherben brechen.

„Sie hätte gewollt, dass du das machst, was du liebst.“
„Manchmal hasse ich aber das, was ich liebe.“
„Mich auch?“
„Nein, dich nie.“
Seite 46

Das Cover spricht mich persönlich nicht so wirklich an, aber den Titel mag ich unheimlich gern. Und der Inhalt – wow! Ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite geliebt. Es hat weh getan beim Lesen, es war schrecklich real und die Figuren waren so greifbar. Ich hab mit ihnen gelitten und für sie gehofft. Ein unglaublich gutes Buch mit wundervollen, verletzten Figuren, voller Fehler und einfach menschlich.

Die Lebensgeschichten der Schwestern sind verwoben und so berührend. Sie alle leiden unter dem Verlust von Nicky, aber auch unter ihren Eltern, einem alkoholkranken Vater und einer emotional unerreichbaren Mutter, die Avery, die Älteste, dazu zwingt die Mutterrolle für ihre Schwestern zu übernehmen. Avery gibt ihr bestes, doch Nicky ist trotzdem tot, Bonnie wirft ihre Karriere als Boxerin hin und Lucky taumelt von einem Drogenrausch in den nächsten. Doch keine von ihnen gibt auch, auch gegenseitig geben sie auch heute noch aufeinander acht.

Wunderschön, traurig, komplexe Figuren voller Ecken und Kanten, wichtige Themen – durch und durch ein wahres Lesehighlight ♥

„Ich liebe dich.“
„Ich liebe dich auch. Ohne das auch.“
Seite 114

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Veröffentlicht am 21.10.2024

ein cooler Fantasy-Krimi-Mix ♥

Tage einer Hexe
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Ich bin eine Hexe. Ohne meinen Schatten bin ich nichts.
Seite 10

Jedes Jahr in der Neujahrsnacht wird die Stadt Chernograd von Monstern überrannt. Tagelang lauern sie in den Gassen, angeführt vom Zmey, ...

Ich bin eine Hexe. Ohne meinen Schatten bin ich nichts.
Seite 10

Jedes Jahr in der Neujahrsnacht wird die Stadt Chernograd von Monstern überrannt. Tagelang lauern sie in den Gassen, angeführt vom Zmey, dem Zar der Monster. Kosara ist eine Hexe, sie weiß um die Gefahr, besser vielleicht als manch andere, denn sie ist dem Zar als einzige je entkommen. Doch als Kosara ihren Hexenschatten und damit ihre Macht verliert, beginnt ein Kampf der unmöglich scheint.

„Das ist Chernograd. Hier wird ständig gestorben.“
Seite 159

Der Titel hat mich super neugierig auf dieses Buch gemacht und das Cover ist einfach wunderwunderwunderschön ♥ Der Farbschnitt ist mir persönlich ein bisschen zu giftig grün, macht das Buch aber auf jeden Fall zu einem Blickfang.

Die Geschichte beginnt düster, kurz bevor die Monster Chernograd im neuen Jahr heimsuchen und ihr Zar Kosara so nah kommt, dass sie ihren Hexenschatten opfert, um vor ihm fliehen zu können. Sie hat große Angst vor ihm und immer wieder wird etwas angeteasert, dass dieses Buch beinahe, wie einen zweiten Band wirken lässt, so dass ich etwas verwirrt war. Dem ist aber nicht so und später gibt es hier auch eine Erklärung.

Kosara flieht also in die Stadt jenseits der Mauer, Belograd. Hier gibt es keine Monster, alle Leben in Frieden und Sicherheit. Das eine Hexe ohne ihren Schatten nicht lange überleben kann weiß Kosara, doch die Schattenkrankheit ereilt sie schneller als gedacht. Sie muss ihre Macht wieder bekommen und sich vor dem Zemy schützen. Aber wie?
Hilfe kommt von dem Polizisten Asen. Aber kann sie ihm wirklich trauen?

Kosara hatte mal wieder das große Los gezogen. Als wäre der Besuch beim Zaren der Monster nicht gefährlich genug, stand der Polizist, den sie mitbrache, obendrein noch unter einem Bann.
Seite 170


Der Weltenaufbau ist sehr düster, eine schreckliche Monsterarme vor der man nicht wirklich sicher ist und ein unbesiegbarer Anführer, der Kosara auf den Fersen ist. Trotzdem wird es nicht zu drückend, Kosara war ein toller Charakter, die sich zwar fürchtet und ein ziemliches Trauma hinter sich hat, die aber auch nicht aufgibt und immer irgendwie weiter macht.
Auch Asen war toll, ein Gentleman, freundlich, hilfsbereit – aber eben auch mit Geheimnissen, über die er nicht spricht.
Ein Punkt allerdings, denn ich wirklich schlimm fand: Asen wird ständig als "Bulle" bezeichnet. Das finde ich persönlich super respektlos und nicht okay. Das hat mich beim Lesen sehr gestört.

Mich hat das Buch sehr gut unterhalten, auch wenn ich manchmal wirklich dachte einen zweiten Band in der Hand zu haben. Das Tempo ist gut, die Figuren toll, die Handlung fügt sich wunderbar zusammen und ich mochte auch das Ende gern 😊 Es ist keine sehr leichte Kost, lässt sich aber gut lesen und wird atmosphärisch nicht zu düster. Neben den Fantasy Elementen, gibt es auch ein bisschen Krimi dazu – eine sehr schöne Mischung in der die Liebesgeschichte nur ganz ganz klein ist, was auch wirklich angenehm war. Den Schreibstill mochte ich ebenfalls sehr gerne und werde die Autorin auf jeden Fall im Auge behalten 😊 Einen zweiten Band würde ich auf jeden Fall lesen, sollte es einen geben.

„Trägst du ein Amulett? Oder einen Talisman?“
„Ich habe Lippenbalsam in der Tasche, wenn du das meinst.“
„Nur wenn er magisch ist.“
„Ich bin mir ziemlich sicher, dass er zu hundert Prozent aus Bienenwachs ist.“
Seite 155

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