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Veröffentlicht am 18.12.2025

So muss ein Fantasy-Krimi sein!

The Tainted Cup
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„Wenn meine Vermutung zutrifft, werden wir einen Mörder entlarven. Oder man schlitzt uns allen die Kehlen auf.“

So läuft thetaintedcup - das ist das Motto des fantasymurdermystery Romans aus der Feder ...

„Wenn meine Vermutung zutrifft, werden wir einen Mörder entlarven. Oder man schlitzt uns allen die Kehlen auf.“

So läuft

thetaintedcup - das ist das Motto des

fantasymurdermystery Romans aus der Feder von Robert Jackson Bennett - und dieser exzentrische atemlose Krimi hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. Wo fange ich an?

Ah! The tainted cup spielt in einer Welt, die mich so stark an einige meiner liebsten Manga- und Animeserien erinnert hat, dass ich mich jedes mal diebisch gefreut habe, wenn ich das Buch aufgeschlagen habe. Denn in einer Welt, wo die Menschen nur von Mauern und Soldaten vor monströsen Titanen geschützt werden, wo Pflanzen spontan aus den Körpern der Menschen sprießen und Anpassungen vonnöten sind, um den Menschen zum Leben wenigstens einige kleine Vorteile zu verschaffen, müssen Ermittlerin Ana Dolabra und ihr Gehilfe Din einen rätselhaften Mord aufklären: Ein Mensch wurde durch spontanen Pflanzenwuchs umgebracht.

Wir erleben die Geschichte und die Ermittlungen aus Dins Sicht. Dinios Kol steht noch nicht nicht lange in den Diensten der exzentrischen und überaus genialen Ermittlerin, für die ein Rätsel nicht verworren genug sein kann. Und er hofft nur die wilde Fahrt heil zu überstehen. Wir lernen Din im Laufe des Buches sehr gut kennen, und mit ihm seine Ängste, seine Stärken und Schwächen und raufen uns öfters die Haare. Din ist mir ein guter Freund geworden, den ich sehr gerne an meiner Seite hatte.

Das Setting ist überwuchert. Von Pflanzen, Pilzen, Bäumen - und dazwischen haben die Menschen sich Städte erbaut, die in meinem Kopf lebendig geworden sind. Es ist ein asiatisches Setting - so etwas mag ich eh sehr gerne. Din und Ana ermitteln also zwischen all den giftigen Pflanzen, in der Ferne bedroht von Titanen, in einem Mordfall. Aber nicht normal, nein - Ana ist nicht zugegen bei der Besichtigung der Tatorte, das übernimmt Din, der alles in sein Gedächtnis graviert, um es dann Ana wiederzugeben. Diese zieht dann ihre Schlussfolgerungen und schickt Din erneut los. Dass er dabei in manch brenzlige Situation kommt, brauche ich nicht zu erwähnen. Wo bliebe denn sonst der Spaß?

Meine liebsten Szenen waren jedoch nicht die emsige Spurensuche oder die Spannungsmomente. Es waren eine Tasse Tee in all der Hektik, ein Gespräch in einer langsam wachsenden Freundschaft - das waren meine Juwelen in diesem Buch. Wenn ich eine Kritik habe, dann, dass sich das Buch in bester Sherlock Holmes Manier auf die Deduktionen fokussierte - ich jedoch sehr gerne mehr soziale Interaktion außerhalb von Ana und Din gesehen hätte. Wenn ich mir etwas für den zweiten Band wünschen würde, dann wäre es genau das! Mehr Tee, mehr Freundschaft - und Din soll mal sein Lächeln auspacken, ja?

Das Buch lässt einen mit vielen Fragen zurück, vielen losen Hinweisen, die mich nach dem zweiten Band spähen lassen! Ich freue mich auf ihn!

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Veröffentlicht am 18.12.2025

Lippenstift & Pistole

Codename Hélène
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Ich hätte dieses Buch nie gelesen, wenn mich im letzten Jahr „Der gefrorene Fluss“ nicht so begeistert hätte. Letztendlich habe ich mich durch Nancys Geschichte gehört, mitgefiebert, geflucht und gebangt ...

Ich hätte dieses Buch nie gelesen, wenn mich im letzten Jahr „Der gefrorene Fluss“ nicht so begeistert hätte. Letztendlich habe ich mich durch Nancys Geschichte gehört, mitgefiebert, geflucht und gebangt und gehofft.

Paris: 1936 - die junge Australierin Nancy lebt in Paris, arbeitet in einer Zeitungsredaktion, und lernt dabei den französischen Industriellen Henri Fiocca kennen. Sie verlieben sich und sie heiraten. Eigentlich gar nicht meine Schiene, aber in diesem Roman war es anders. Kurz darauf marschieren die Deutschen in Frankreich ein - und Nancy beginnt, für den Widerstand zu arbeiten.

Ariel Lawhorn hat ein Gespür für die Kraft einer Geschichte, die in der Biografie einer einzelnen Person steckt. Sie schafft es, Figuren eine Stimme zu geben. Und Nancy hat mit Leidenschaft, Mut und Liebe, Freundschaft und List gesprochen. Mich hat diese Frau von den ersten Seiten an fasziniert. Mich, der ich prinzipiell weiblichen Protagonisten skeptisch gegenüber stehe. Mich, der ich nur wenig Liebesgeschichten etwas abgewinnen kann.

Genau das ist der Roman: Eine Liebesgeschichte, erzählt in den Wirren des 2. Weltkrieges.

Auf den ersten Seiten springen wir mit Nancy schon aus einem Flugzeug - Adrenalin inklusive. Die mutige junge Frau hatte mich gefangen, als sich der Fallschirm öffnete und wir gemeinsam langsam auf den französischen Boden segelten. Nancy hatte viele Gesichter. Nancy Fiocca. Helene. White Mouse. Faszinierende Persönlichkeiten, allesamt. Erzählt wird die Geschichte nicht chronologisch, sondern wir erfahren im stetigen Wechsel etwas aus ihrem Leben vor der Invasion des Nationalsozialistischen Deutschlands, aus den Anfängen des Widerstandes und schließlich aus den Zeiten, in denen sie von den Britten angeheuert wurde. Der Spannungsbogen reißt einfach nicht ab. Vereinzelt wird auch aus der Perspektive von Henri erzählt - aber das Augenmerk liegt auf Nancy, was ich als sehr gut empfand.

Selbst eine längere Sexszene in diesem Buch empfand ich als ansprechend und intim. Ich liebe es, wenn genau im richtigen Moment ausgeblendet wird.

Am Ende des Buches klärt uns Ariel Lawhorn darüber auf, was Fiktion und was Wirklichkeit ist. Die Seiten waren für mich eine wichtige Ergänzung.

Abschließend bleibt mir zu sagen, dass ich die Geschichte einer unglaublich mutigen Frau gehört habe, die mich beeindruckt hat.

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Veröffentlicht am 17.12.2025

Ein wunderschöner Manga, der wichtige Themen anspricht

Mein Nachbar Yokai 03
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„Wie überwindet man die Einsamkeit?“

Es ist Winter geworden in Fuchigamori, dem Dörfchen in den Bergen, in das ich immer wieder so gerne zurückkehre und meine Freunde begrüße, Yokai und Menschen gleichermaßen. ...

„Wie überwindet man die Einsamkeit?“

Es ist Winter geworden in Fuchigamori, dem Dörfchen in den Bergen, in das ich immer wieder so gerne zurückkehre und meine Freunde begrüße, Yokai und Menschen gleichermaßen. Dieser Winter hält einiges bereit! Bushios neuer Freund kämpft mit seinen tragischen Erinnerungen, während Jiro, der Krähen-Tengu, versucht schmerzhafte Erinnerungen einfach zu unterdrücken. Rein und Mu-Chan hadern mit ihren Gefühlen.

Der Manga ist einfach etwas fürs Herz. Die kleine Gemeinschaft hält, wenn es darauf ankommt, so fest zusammen, dass kein Haar mehr zwischen sie passt. Eingebettet in eine wunderbare Landschaft wachsen die einzelnen Schicksale zu einer Geschichte zusammen, die mir das Herz ein bisschen wärmer werden lässt. Die Gespräche zwischen den den einzelnen Charakteren werden liebevoll und bedacht dargestellt - und trotz aller Niedlichkeit werden Themen behandelt wie Einsamkeit oder Tod - vor allem Bushios Figur wird dazu genutzt, die unterschiedliche Lebensspanne von Menschen und Yokai darzustellen und die Erkenntnis, das einem immer nur eine bestimmte Zeit auf Erden gegeben ist, auszukleiden.

Die Mythologie, die dieser gesamten Reihe zu Grunde liegt, genieße ich einfach nur sehr. So lernen wir verschiedene Arten von Dämonen kennen, verschiedene Rituale und Gebräuche - so ganz nebenbei. Im Fokus steht das Zusammenleben von Mensch und Yokai, die Stärke, die sie trotz der Andersartigkeit einander geben. Und diese Botschaft ist es, die der Reihe einen besonderen Platz in meinem Herzen beschert.

Die Panels und den Zeichenstil finde ich einfach nur unglaublich liebevoll und detailliert - ich bin froh, dass mir noch ein Band bleibt, den ich genießen kann und ein Zusatzband, bevor ich mich von den Figuren verabschieden muss.

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Veröffentlicht am 17.12.2025

Kreative Fantasy mit Ghibli-Vibes

Wächter des Wyrdwood
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„Wir betrachten die Bäume als friedlich, aber das sind sie nicht. Es sind Krieger, die sehr bedächtig gegeneinander kämpfen.“

Bemerkung: godsofthewyrdwood ist in zwei Teil aufgeteilt - Wächter des Wyrdwood ...

„Wir betrachten die Bäume als friedlich, aber das sind sie nicht. Es sind Krieger, die sehr bedächtig gegeneinander kämpfen.“

Bemerkung:

godsofthewyrdwood ist in zwei Teil aufgeteilt - Wächter des Wyrdwood und Götter des Wyrdwood. Ich würde empfehlen, beide Teile als ein Buch zu betrachten.

Cahan Du-Nahere ist kein einfacher Bauer, obwohl er sich bemüht als ein solcher zu leben. Er ist clanlos und ein Cotta-Rai. Doch seine Cotta will er nicht einsetzen. Zudem ist er ein Waldläufer und wagt sich tiefer in Saumwald, Harnwood und Wyrdwood vor als jeder andere. Es wird schnell klar, dass ihn mehr als ein Geheimnis umgibt. Wir begleiten ihn in einem großen Teil des Buches und lernen durch ihn langsam die Cotta, die Rai, die verschiedenen Clans, die Wälder und die Bewohner, die Tiere und Pflanzen kennen. Verwirrend? Ja, das ist es - insbesondere zu Beginn musste ich einfach die Fragezeichen über meinem Kopf vehement zur Seite schieben und mich einfach an Cahans Fersen heften, der mit seiner fantastischen Fellnase unwillig Abenteuer erlebt und Wurzlinge rettet.

Wer sich fallen lässt, wird mit den eigentlichen Stars des Buches belohnt. Den Wäldern in all ihrer Pracht, mit all ihrer Gefahr, mit all ihrer Pflanzenvielfalt und den Wesen, die mehr oder minder gefährlich auf Beute lauern. Mit den Wäldern hat RJ Barker sich selbst übertroffen. Wo ich mit seinen Knochenschiffen relativ wenig anfangen konnte, hatte mich das Setting nach wenigen Seiten. Er malte mit Wortpinseln Bilder zwischen Urwald und fantastischer Landschaft, voller Lichter, riesiger Baumwurzeln und den ungewöhnlichsten Geschöpfen in meinen Kopf, und Cahen bewegte sich mit einer Sicherheit durch das Dickicht, die ich mir bald zu Eigen machte. Er verwendet in der ersten Hälfte des Buches (Wächter des Wyrdwood) viele Seiten darauf, dem Leser den Wald näher zu bringen. Irgendwie ist in meinem Kopf ein düsteres Ghiblisetting entstanden, was ich sehr begrüßt habe.

Es gibt die Wälder, es gibt die Dörfer und Höfe, in denen Cahan und die anderen Bürger wohnen, und dann gibt es noch die Turmstädte, in denen die nächste PoV angesiedelt ist. Die der hohen Leoric, einer Herrscherin, die unbedingt ihr Kind (ein Trion, ein Angehöriger des Dritten Geschlechts) zur nächsten Cotta-Rai machen will. Dafür muss Venn töten, wogegen Venn sich strikt weigert. Die Hohe Leoric kommt mit einem starken Konflikt zwischen dem Schutz ihres Kindes und dem Machtbestreben daher, was sie für mich zu einem spannenden Charakter macht, aber nicht unbedingt zu meinem Liebling. Venn fand ich dagegen richtig toll, insbesondere in der Interaktion mit Cahan.

Was ist denn nun eine Cotta? Letztendlich eine Art parasitäre Magie, der Leben, mag es noch so klein sein, geopfert werden muss, um die Magie zu nähren. Das muss man Barker lassen - da hat er wirklich außergewöhnliches erschaffen. Insbesondere da die Magie selbst als Wesenheit in kurzen Kapiteln „Tief im Wald“ oftmals zwischen den eigentlichen Kapiteln zu Wort kommt. Barker baut insbesondere in den Zwischenspielen eine wahnsinnig starke Atmosphäre auf, die beklemmend wirkt und zumindest mich sehr neugierig gemacht haben.

Im ersten Teil des Buches (Wächter des Wyrdwood) baut Barker lange an der Welt. Es ist nicht unspannend, doch der eigentliche Fokus, der auch im Klappentext des Buches angekündigt wird und der uns mit in den Wyrdwood selbst nimmt, kommt erst ganz am Ende des Buches zu tragen. Das kann anstrengend sein, ich fand’s richtig cool. Im zweiten Teil, Götter des WyrdWood kam der

foundfamily Charakter so richtig schön zum Tragen und die Figuren sind aneinander gewachsen.

Fazit: Ein toller Auftakt mit einer Figurenkonstellation, die mich mitgerissen hat und mit der ich mitfühlen konnte in einer innovativen Welt, die meinem Gehirn düstere Ghibli-Vibes beschert hat. Band zwei und drei werden wohl nicht übersetzt werden. Ich selbst habe den zweiten Teil vom ersten Band auf Englisch gelesen und bin eigentlich gut zurecht gekommen.

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Veröffentlicht am 04.11.2025

Atmosphärisch topp, Figurenbindung kaum vorhanden

Der Bote aus Staub und Asche – Dunkle Talente
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„So war das mit Monstern: Den echten sah man es nicht an.“

Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Auf ein Wiedersehen mit all diesen fantastischen Charakteren und diese düstere Atmosphäre, verwoben ...

„So war das mit Monstern: Den echten sah man es nicht an.“

Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Auf ein Wiedersehen mit all diesen fantastischen Charakteren und diese düstere Atmosphäre, verwoben mit der dunkelknospenden Fantasie von J. M. Miro.

Wir schreiben das Jahr 1883 - eine Zeit voller dunkler Magie und spektakulärer Wunder. Nach den grausigen Ereignissen, die im letzten Band geschehen sind, begegnen wir den jungen Talenten ganz verstreut wieder. Sie alle Sinnen auf Rache und jeder hat seine spezielle Aufgabe erhalten. Außerdem müssen sie ihre Trauer und Schuldgefühle bewältigen, neben der dunklen Bedrohung, die sich über ihren Köpfen zusammenbraut.

Die Atmosphäre ist bestechend und düster, ganz so wie wir es aus dem ersten Band gewohnt sind und wie ich es geliebt habe. Dunkle enge Straßen, Knochenfinger, Knochenvögel und Geister, knarrende Holzstufen und ein bedrohliches Ambiente. Perfekter Handlungsboden für die Dunklen Talente, auf die ich mich so gefreut habe.

Doch was machen Charlie, Komaku und all die anderen? Die sind in ganz Europa verstreut und versuchen verzweifelt, einen Weg zu finden um Marlowe zurück zu holen, hinter das Gheimnis des Staubs zu kommen und düstere Geheimnisse zu entschlüsseln.

Das hat mich nur leider so viel weniger in seinen Bann gezogen, als ich eigentlich gehofft hatte. Ich bin eine Lesende, die sich sehr an Charaktere bindet. Miro hat im ersten Band einige meiner liebsten Charaktere aus dem Spiel genommen (nicht alle!) und ein Trümmerfeld hinterlassen, auf dessen Räumung ich sehr gespannt war. Der Autor hat jedoch dafür einen Weg gewählt, der für mich sehr umständlich war. Er hat neue Bösewichte, von denen ihm ersten Teil noch nicht ein Wort bzw. wenig Worte gefallen sind (Die Exilanten, die Äbtissin o.ä.) eingeführt, die er vollkommen neu aufbauen musste um gingen Leben einzuhauchen und sie grau genug erscheinen zu lassen, das sie in seine Welt passen. Da war zum Beispiel Jeta, eine Knochenhexe, die eine große Rolle im Buch spielt und die samt ihrer Fähigkeiten und ihrer Vergangenheit sowie ihrer Bindungen erst mal etabliert werden musste. Ich, die sich immer sehr an die Figuren klammert, wollte aber lieber mehr über Charlie oder Komaku erfahren, über ihre Interaktion und ihre Abenteuer.

Die beiden waren aber anfangs an unterschiedlichen Enden von Europa und suchten getrennt nach Spuren, reisten umher. Ich hatte beständig das Gefühl, dass Miro versuchte, sie in die richtige Position zu bringen - und das hat mich halb wahnsinnig gemacht.

Keine Frage, es gab genug Aktion, Blut, gebrochene Knochen und Leichen - aber sie haben mich wenig berührt. Und das war mein ganz persönliches Problem in diesem 2. Band, das mich immer wieder aus dem Lesefluss herauskatapultiert hat.

Die düstere Atmosphäre hat mich über die Hälfte des Buches getragen, aber schon auf den hunderten von Seiten, musste ich mich anspornen um nach dem Buch zu greifen. Es konnte mich einfach nicht fesseln oder mich berühren. Zu losgelöst waren die einzelnen Plotstränge voneinander. Ich mag mich nicht durch ein Buch arbeiten, dass Seite um Seite seinen düsteren Zauber verliert. Deshalb habe ich mich entschlossen, es abzubrechen.

Die Atmosphäre und der Stil waren herausragend, die Struktur des Buches hat mich ernüchtert zurückgelassen und die Charakterbindung war praktisch nicht vorhanden. Ich vergebe knappe 3 Sterne.

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