Cover-Bild Codename Hélène
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: adrian & wimmelbuchverlag
  • Themenbereich: Belletristik - Biografischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 21.11.2025
  • ISBN: 9783985853007
Ariel Lawhon

Codename Hélène

Mit farbigem Buchschnitt in limitierter Auflage

Im Jahr 1936 wird die Auslandskorrespondentin Nancy Wake in Paris Zeugin des Schreckens von Hitlers Aufstieg in Europa. Kaum hat Nancy den französischen Industriellen Henri Fiocca kennengelernt, sich in ihn verliebt und zugestimmt, ihn zu heiraten, fallen die Deutschen in Frankreich ein und zwingen sie, ihren ersten Decknamen anzunehmen. Die Gestapo nennt sie weiße Maus wegen ihrer bemerkenswerten Fähigkeit, sich der Gefangennahme zu entziehen, wenn sie alliierte Soldaten über die Grenzen schmuggelt. Sie wird zu Hélène, als sie Frankreich verlässt, um bei einer Spezialeinheit in London eine Spionageausbildung zu absolvieren. Als sie nach Frankreich zurückkehrt, ist sie die tödliche Madame Andrée. Doch je näher Frankreich der Befreiung kommt, desto mehr rücken Nancy und die Menschen, die sie liebt, in den Fokus.

Inspiriert von wahren Kriegsereignissen, ist Codename Hélène eine packende und bewegende Geschichte von außergewöhnlichem Mut, unerschütterlicher Entschlossenheit, bemerkenswerter Aufopferung - und dauerhafter Liebe.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.03.2026

Highlight!!!

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EMPFEHLUNG

Codename Hélène von Ariel Lawhon, übersetzt von Henriette Ahrent

Dieser Roman war für mich persönlich ein echtes Highlight, ich liebe die Bücher von Ariel Lawhon. Nancy Wake ist Frau, Ehefrau, ...

EMPFEHLUNG

Codename Hélène von Ariel Lawhon, übersetzt von Henriette Ahrent

Dieser Roman war für mich persönlich ein echtes Highlight, ich liebe die Bücher von Ariel Lawhon. Nancy Wake ist Frau, Ehefrau, Spionin und Schmugglerin. Die Geschichte spielt in Frankreich und hat zwei Erzählstränge. Die Geschichte spielt während des 2. Weltkriegs, ein Erzählstrang handelt von Nancy und ihrem (zukünftigen) Mann Henri und ein Erzählstrang handelt von Nancy als tragende Persönlichkeit des Widerstands im Krieg gegen Deutschland. Das Buch ist mega spannend und super intensiv aber auch düster und brutal aufgrund der damaligen Zeit. Ich bin außerdem begeistert, dass die Autorin sich auch bei diesem Buch von einer Person des realen Lebens inspirieren hat lassen, denn Nancy Wake gab es wirklich. Ein faszinierender Roman und ich kann wirklich nicht in Worte fassen, wie sehr mich dieses Buch begeistert hat. Eine Geschichte, die noch lange nachhallt und einen nachdenklich zurücklässt. Für mich definitiv bereits ein Anwärter für mein persönliches Jahreshighlight 2026 und eine ganz große Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 18.03.2026

geniales Buch

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Meinung: Nachdem mich „Der gefrorene Fluss“ vollkommen begeistert hatte, war für mich schnell klar, dass ich unbedingt noch mehr von dieser Autorin lesen möchte. Das Cover ist ein echter Blickfang, und ...

Meinung: Nachdem mich „Der gefrorene Fluss“ vollkommen begeistert hatte, war für mich schnell klar, dass ich unbedingt noch mehr von dieser Autorin lesen möchte. Das Cover ist ein echter Blickfang, und ich gebe zu: Eigentlich wollte ich nur kurz hineinlesen doch daraus wurde sehr schnell eine lange Lesenacht. Das Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt. Gleich zu Beginn zieht einen der Roman mit dem Satz „Ich bin unter vielen Namen bekannt.“ in seinen Bann. Im Mittelpunkt steht die reale Persönlichkeit Nancy Wake, eine Frau, die während des Zweiten Weltkriegs zu einer der wichtigsten Figuren des französischen Widerstands wurde. Zunächst lernen wir sie als junge Journalistin in Paris kennen, doch mit den politischen Umbrüchen in Europa verändert sich ihr Leben grundlegend. Nancy entscheidet sich, nicht länger wegzusehen und beginnt, aktiv Widerstand zu leisten. Besonders beeindruckt hat mich ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte. Schritt für Schritt wird aus einer Beobachterin eine mutige Kämpferin. Sie hilft Verfolgten bei der Flucht, schmuggelt Nachrichten über Grenzen und riskiert dabei immer wieder ihr eigenes Leben. Nicht umsonst nennt die Gestapo sie „die Weiße Maus“, weil sie ihnen immer wieder entkommt. Nancy ist eine faszinierende Protagonistin mutig, klug und schlagfertig, aber auch mit einem trockenen Humor, der sie unglaublich lebendig macht.
Sehr berührt hat mich auch die Liebesgeschichte zwischen Nancy und dem französischen Industriellen Henri Fiocca. Ihre Beziehung wirkt ruhig und tief und ist geprägt von Vertrauen und gegenseitigem Respekt.
Der Schreibstil ist lebendig, atmosphärisch und unglaublich fesselnd. Die Handlung springt zwischen verschiedenen Jahren von 1936 bis 1945 und führt uns an unterschiedliche Orte in Europa.
Besonders beeindruckend fand ich die Verbindung aus historischer Realität und erzählerischer Spannung. Der Roman basiert auf wahren Ereignissen, und die intensive Recherche der Autorin ist deutlich spürbar.
Ein packender und bewegender historischer Roman über Mut, Widerstand und eine außergewöhnliche Frau. Eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 07.01.2026

Fesselnde Spionagegeschichte nach wahren Begebenheiten

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1936 - 1945
Es geht hier um einen biografischen Roman, aus der Feder von Ariel Lawhon. Die Autorin konnte mich schon mit "Der gefrorene Fluss" schwer begeistern. In dieser Geschichte erleben wir den Aufstieg ...

1936 - 1945
Es geht hier um einen biografischen Roman, aus der Feder von Ariel Lawhon. Die Autorin konnte mich schon mit "Der gefrorene Fluss" schwer begeistern. In dieser Geschichte erleben wir den Aufstieg Hitlers, den Zweiten Weltkrieg und die damit verbundene Judenverfolgung. Im Fokus steht die mutige Nancy Wake, die nicht nur eine große Leidenschaft für rote Lippenstifte hegt, sondern sich auch dem Kampf um Gerechtigkeit verschrieben hat.

Sie lernt den Womanizer Henri Fioca kennen und lieben. Schnell heiraten die beiden. Kurz darauf hat die mutige Auslandskorrespondentin ihre ersten Einsätze als Spionin, die sie unter verschiedenen Decknamen ausführt.

Frau Lawhon versteht ihr Handwerk. Sie hat mich wieder an die Seiten gefesselt und mir spannende Lesestunden beschert, indem sie wahre Begebenheiten mit Fiktion zu einem harmonischen Ganzen verwoben hat. Die verschiedenen Zeitebenen sind gut integriert und haben meinen Lesefluss zusätzlich erhöht.

Es ist ein wichtiger Roman, gegen das Vergessen, der besonders in der heutigen Zeit von großer Bedeutung ist. Wieder einmal wird einem der Wahnsinn vor Augen geführt, der im 2. Weltkrieg stattgefunden hat.

Besonders gut hat mir gefallen, dass die Geschichte aus der Sicht der gebürtigen Neuseeländerin Nancy Wake erzählt wird und zeigt, wie hilfreich diese Frau in den schwierigen Zeiten war. Während der deutschen Besetzung Frankreichs hat sie ihr Leben als Fluchthelferin aufs Spiel gesetzt.

Ich habe Informationen aus dem Netz dazu gelesen. Das mache ich besonders gerne bei biografischen Romanen und komme damit den Personen noch ein Stückchen näher.

Eine klare Empfehlung, für diesen gut recherchierten Roman, der die Handschrift von Ariel Lawhon trägt. Mitreißend, spannend und sehr emotional, bekommt man hier ein Stück Geschichte. Ich empfehle, das Nachwort zu lesen.

Mein großer Dank geht an Ariel Lawhon und dem Adrian Verlag.

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Veröffentlicht am 28.12.2025

Tiefgründige historische Erzählung

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Klappentext / Inhalt:

Im Jahr 1936 wird die Auslandskorrespondentin Nancy Wake in Paris Zeugin des Schreckens von Hitlers Aufstieg in Europa. Kaum hat Nancy den französischen Industriellen Henri Fiocca ...

Klappentext / Inhalt:

Im Jahr 1936 wird die Auslandskorrespondentin Nancy Wake in Paris Zeugin des Schreckens von Hitlers Aufstieg in Europa. Kaum hat Nancy den französischen Industriellen Henri Fiocca kennengelernt, sich in ihn verliebt und zugestimmt, ihn zu heiraten, fallen die Deutschen in Frankreich ein und zwingen sie, ihren ersten Decknamen anzunehmen. Die Gestapo nennt sie weiße Maus wegen ihrer bemerkenswerten Fähigkeit, sich der Gefangennahme zu entziehen, wenn sie alliierte Soldaten über die Grenzen schmuggelt. Sie wird zu Hélène, als sie Frankreich verlässt, um bei einer Spezialeinheit in London eine Spionageausbildung zu absolvieren. Als sie nach Frankreich zurückkehrt, ist sie die tödliche Madame Andrée. Doch je näher Frankreich der Befreiung kommt, desto mehr rücken Nancy und die Menschen, die sie liebt, in den Fokus.
Inspiriert von wahren Kriegsereignissen, ist Codename Hélène eine packende und bewegende Geschichte von außergewöhnlichem Mut, unerschütterlicher Entschlossenheit, bemerkenswerter Aufopferung - und dauerhafter Liebe.

Cover:

Das Cover zeigt eine Frau eine Straße entlang gehend. Es wirkt einsam und leer und auch ein wenig geheimnisvoll mit einer düsteren Nuance. Optisch und farblich ist es passend umgesetzt.

Meinung:

Ein mitreißender und berührender historischer Roman zwischen Fiktion und wahrer Geschichte. Nancy Wake lebt als freie Journalistin in Frankreich, wo sie ihren Mann kennenlernt. Ihre Unfähigkeit bei den Wirrungen des zweiten Weltkrieges wegzuschauen, führt sie an die Front und mit ihren ganz eigenen Waffen, den Waffen einer Frau vorzugehen.

Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist bildlich und atmosphärisch umgesetzt. In die Geschehnisse, Charaktere und Zeit findet man sich sehr nahbar hinein. Nancy wechselt dabei ihre Decknamen, wie manche ihre Unterwäsche und man erlebt hier eine sehr starke und selbstbewusste Frau, besonders für jene Zeit.

Die Geschichte ist mitreißend und zugleich auch sehr bewegend, die Emotionen und Gedanken sind spürbar. Die Geschichte geht sehr tief und macht zudem auch nachdenklich und hallt am Ende immer noch nach.

Die Gestaltung und Gliederung hat mir sehr gut gefallen. Die einzelnen Abschnitte haben eine angenehme und gute Länge. Ein guter Lesefluss wird so ermöglicht. Die wechselnden Perspektiven bringen ein gewisses Tempo und Spannung hinein und die Ich-Perspektive von Hélène bzw. Nancy und den weiteren Codenamen macht es möglich sehr nah an sie heran zukommen und ihren Gedanken und Emotionen zu folgen. Man wird berührt und mitgenommen und zugleich auch fasziniert von dieser starken Persönlichkeit.

Am Ende erfährt man einiges zu Fiktion, aber auch zu wahren Hintergründen und den wahren Geschehnissen, die dieser Geschichte zugrunde liegen, da diese ja auf wahren Begebenheiten und weiter wahren Geschichte beruht.

Fasziniert und berührt wurde ich von dieser tiefgründigen Geschichte mitgenommen, welche noch einige Zeit nachgewirkt hat und mich auch an so manchen Stellen nachdenklich hat werden lassen.

Eine bewegende und tiefgründige Geschichte, die es in sich hat. Charaktere sind toll umgesetzt und auch die Gestaltung und Gliederung ist sehr gut gelungen und die Perspektivwechsel flüssig umgesetzt. Wundervoll ist auch der bunte Farbschnitt am Buchrand.

Fazit:

Ein mitreißender und berührender historischer Roman zwischen Fiktion und wahrer Geschichte.

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Veröffentlicht am 18.12.2025

Lippenstift & Pistole

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Ich hätte dieses Buch nie gelesen, wenn mich im letzten Jahr „Der gefrorene Fluss“ nicht so begeistert hätte. Letztendlich habe ich mich durch Nancys Geschichte gehört, mitgefiebert, geflucht und gebangt ...

Ich hätte dieses Buch nie gelesen, wenn mich im letzten Jahr „Der gefrorene Fluss“ nicht so begeistert hätte. Letztendlich habe ich mich durch Nancys Geschichte gehört, mitgefiebert, geflucht und gebangt und gehofft.

Paris: 1936 - die junge Australierin Nancy lebt in Paris, arbeitet in einer Zeitungsredaktion, und lernt dabei den französischen Industriellen Henri Fiocca kennen. Sie verlieben sich und sie heiraten. Eigentlich gar nicht meine Schiene, aber in diesem Roman war es anders. Kurz darauf marschieren die Deutschen in Frankreich ein - und Nancy beginnt, für den Widerstand zu arbeiten.

Ariel Lawhorn hat ein Gespür für die Kraft einer Geschichte, die in der Biografie einer einzelnen Person steckt. Sie schafft es, Figuren eine Stimme zu geben. Und Nancy hat mit Leidenschaft, Mut und Liebe, Freundschaft und List gesprochen. Mich hat diese Frau von den ersten Seiten an fasziniert. Mich, der ich prinzipiell weiblichen Protagonisten skeptisch gegenüber stehe. Mich, der ich nur wenig Liebesgeschichten etwas abgewinnen kann.

Genau das ist der Roman: Eine Liebesgeschichte, erzählt in den Wirren des 2. Weltkrieges.

Auf den ersten Seiten springen wir mit Nancy schon aus einem Flugzeug - Adrenalin inklusive. Die mutige junge Frau hatte mich gefangen, als sich der Fallschirm öffnete und wir gemeinsam langsam auf den französischen Boden segelten. Nancy hatte viele Gesichter. Nancy Fiocca. Helene. White Mouse. Faszinierende Persönlichkeiten, allesamt. Erzählt wird die Geschichte nicht chronologisch, sondern wir erfahren im stetigen Wechsel etwas aus ihrem Leben vor der Invasion des Nationalsozialistischen Deutschlands, aus den Anfängen des Widerstandes und schließlich aus den Zeiten, in denen sie von den Britten angeheuert wurde. Der Spannungsbogen reißt einfach nicht ab. Vereinzelt wird auch aus der Perspektive von Henri erzählt - aber das Augenmerk liegt auf Nancy, was ich als sehr gut empfand.

Selbst eine längere Sexszene in diesem Buch empfand ich als ansprechend und intim. Ich liebe es, wenn genau im richtigen Moment ausgeblendet wird.

Am Ende des Buches klärt uns Ariel Lawhorn darüber auf, was Fiktion und was Wirklichkeit ist. Die Seiten waren für mich eine wichtige Ergänzung.

Abschließend bleibt mir zu sagen, dass ich die Geschichte einer unglaublich mutigen Frau gehört habe, die mich beeindruckt hat.

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